Zwischenblutung

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kk9979
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Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

vielleicht können Sie sich erinnern, ich hatte hier schon mehrfach geschrieben wegen seronegativen Hashimoto und membranöser GN, auch zum Thema Pille und Zyklusstörungen.

In der Zwischenzeit wurde nochmals eine Nierenbiopsie gemacht mit dem Ergebnis einer PLa2-positiven membranösen Glomerulonephritis. D.h. die autoimmune Variante mit Antikörper gg. Phospholipase A2-Rezeptor. Die Proteinurie lag bei 8690 mg/g Krea. Also im nephrotischen Bereich.

Medikamente habe ich wie folgt: Metoprolol, Amlodipin und Sprironolacton. Ein Antrag auf Rituximab läuft.

Nun zur eigentlichen Frage. Ich hatte ja die Pille Lamuna vor ca. 2 Jahren abgesetzt. Hatte dann immer verkürzte Zyklen. Nun hat es sich eingepegelt, dass ich ca. aller 3 Wochen meine Regel für 5-6 Tage bekomme. Diesmal ist es anders: ich habe jetzt nach gut einer Woche bräunlichen Aussfluss bekommen.
Kann sowas auch Stress bedingt sein?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Hallol,
natürlich kann ich mich gut an Sie erinnern, die Thematik ging ja relativ lange. Zwischenblutungen können auch durxch Stress bedingt sein, viel häufiger aber sind es harmlose und lediglich vorübergehende Störungen entweder im Bereich der Östrogene oder Gestagene. Ersteres ist häufiger und tritt dann meist in der ersten Zysklushälfte auf.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

kk9979
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich hatte bisher noch keine Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich bald Rituximab erhalten soll. Bevor ich dieses bekomme, müsste man dann den Vorsorgetermin wahrnehmen, um zu prüfen, ob nicht irgendwo eine bakterielle/virale oder durch Pilze verursachte Infektion vorhanden ist, damit man nicht das Immunsystem "runterfährt" und damit eine noch nicht erkannte Infektion erst recht ausbreitet?

Gleiches müsste dann auch für den Zahnarzt gelten?
Z.B. habe ich am Donnerstag einen Zahnarzttermin. Es handelt sich um einen Zahn der kariös ist und aktuell die Füllung rausgefallen ist. Dieser Zahn soll jetzt eine Krone erhalten, da sämtliche Füllmaterialien nicht gehalten haben und die Stelle am Zahnhals ist. Das soll an besagten Termin geschehen. Da der Zahn gebohrt und beschliffen wird und noch Abdrücke usw. gemacht werden, dauert dieser Termin 1 Stunde.

Nun mache ich mir trotzdem Sorgen, wegen der Aerosole, die im Raum "herumfliegen" beim Bohren. Ich habe da ein mulmiges Gefühl, ehrlich gesagt. Denn ich muss ja für meine Behandlung den Mund öffnen, das geht ja gar nicht anders, sonst hätte ich nicht zum Zahnarzt gehen brauchen. Der Raum ist klein. Könnten da die Aerosole von einem vermeintlich Infizierten Patienten vor mir noch im Raum stehen, wenn nicht nach jedem Patienten gelüftet wird?

Auch hier würde sich doch die Karies aber weiter ausbreiten unter der immunsuppressiven Therapie, wenn ich das richtig verstehe?

Wie würden sie sich jetzt bezüglich des Besuchs beim Zahnarzt und auch bezüglich des Vorsorgetermins beim Gynäkologen verhalten, wenn sie zur Risikogruppe eines schweren Verlaufs bei Corona zählen? Das eine ist ja praktisch ein Vorsorgetermin (aber vielleicht wichtig wegen dem Rituximab), das andere ist ja aus selbigen Grund auch wichtig? Was würden sie verschieben, was nicht?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Hallo,
". Könnten da die Aerosole von einem vermeintlich Infizierten Patienten vor mir noch im Raum stehen, wenn nicht nach jedem Patienten gelüftet wird? "- Aerosole fliegen gerade mal bis zu 2 m und lösen sich dann auf. Ich hätte keine Bedenken selbst aktuell in der Coronakrise, zu einem Zahnarzt zu gehen. Ob eine Immunsuppression die Karies beeinflusst, da habe ich keine Ahnung, ich denke aber, der Einfluß, wenn überhaupt gegeben, dürfte sehr gering sein.
Am ehesten würde ich den Frauenarzttermin verschieben, denn einen Befall mit Bakterien, Pilzen usw. würden Sie ja bemerken, jedenfalls dann, wenn die Erreger in größerer Zahl in der Scheide vorliegen würden.
Grüße Dr. Fischer
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kk9979
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

vielen Dank für Ihre Empfehlungen. Ich war nun beim Zahnarzt. Einen Folgetermin habe ich noch.

Aus vergangenen Fragen, weiß ich noch, dass sie sich mit dem Thema Training gut auskennen. Anfang des Jahres hatte ich wieder angefangen joggen zu gehen, hatte bereits zwischen 4-5 km geschafft. Danach war ich zwar für den restlichen Tag erledigt und auch für den darauffolgenden Tag.

1 Tag Bevor ich zur erneuten Nierenbiopsie gegangen bin war ich auch 4,5 km joggen. Am nächsten morgen in der Uniklinik der Rekordwert von Eiweiß im Urin von 8690 mg, ohne Sport lag dieser zwischen 1400-2900 mg/Tag. Nach der Biospie sollte ich 3 Wochen nicht schwer heben und auch keinen Sport machen. Am unteren Nierenpol hatte sich ein kleines Hämatom gebildet. Nun weiß ich nicht, ob ich wieder mit dem Joggen anfangen soll, weil die Eiweißausscheidung so hoch gegangen ist. Wiederum würde ich Gewicht verlieren wollen (82 kg bei 163 cm) und vielleicht meinen Blutdruck günstig beeinflussen. Bisher bin ich Rad gefahren, da ich dachte, dass es nicht so staucht wegen dem Hämatom an der Niere, aber das müsste ja nun nach 2,5 Monaten komplett erledigt sein. Rad bin ich jetzt immer bis zu 10 km gefahren. Am nächsten morgen hatte ich einen erhöhten Ruhepuls. Diesen habe ich öfter mal, lt. Zentrum f. seltene Erkrankung vom Fatique-Syndrom ausgelöst durch die Immunreaktion an der Niere.

Wie könnte ich ein angepasstes Training an die Erkrankung starten? Ich hatte nun schon darüber nachgedacht, ob ich Nordic Walking mache, so lange ich in der "Akut-Phase" der Nierenerkrankung bin. Aber wieviel könnte man da machen, um sich nicht zu überlasten?

Von den Nierenärzten hatte ich verschiedene Aussagen. Von "mäßig" Sport treiben, bis gar keinen Sport außer spazieren gehen war alles dabei.
Haben Sie eine Idee, wie man irgendwie wieder in das Thema Sport einsteigen könnte?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Guten Morgen,
langsam einsteigen könnte man folgendermaßen:
:arrow: 1x/Woche Radfahren, aber schon 15 km, 10 km bringt in keiner Hinsicht etwas. Schnitt etwa 15 km/h , keine Steigungen.
:arrow: zusätzlich mindestens 1x/ Woche, besser 2x/Woche leichtes Joggen -kurze Gehpausen sind erlaubt- etwa 4-5 km.
Gesamte Sportdauer/ Woche also etwa 2 Std. Das reicht zum Wiedereinstieg.
Eine erhöhte Eiweißausscheidung nach sportlicher Aktivität mit Muskelbeanspruchung ist physiologisch, man hätte dann in diesem Zusammenhang auch CRP und vor allem die Serumkreatinase ( CK-MM) bestimmen können. Beide Werte sind bei Ausdauersport erhöht.
Grüße Dr. Fischer
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kk9979
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich hatte es schon mal beim Nephrologen angesprochen, warum ich ohne Sport eine Proteinurie von 2900 mg/Tag habe (ist ja auch pathologisch) und aber beim Sport es noch viel mehr wird. Er meinte, dass beim Sport ja logischerweise der Blutdruck steigt und da meine Nieren geschädigt sind, wird dann durch den höheren Blutdruck noch mehr ausgeschieden.

Andersherum denke ich aber, dass man langfristig mit Ausdauertraining einen positiven Effekt erzielen könnte, was den Blutdruck betrifft und somit die Niere noch mehr schützen könnte. Ich will nur nicht, dass ich die Entzündungsreaktion durch ein zuviel vorantreibe.

Ich habe eine Sportuhr die mir per GPS die Distanz anzeigt, dann auch Puls, Kalorienverbrauch und die Geschwindigkeit. Bei welcher Geschwindigkeit und Puls sollte ich trainieren? Wie erkenne ich, ob ich mich überlastet habe, steigende Ruheherzfrequenzen?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Hallo,
langfristig sinkt natürlich bei viel Ausdauersport der Blutdruck und die Herzfrequenz. Die erhöhte Proteinurie stammt nicht vom erhöhten Blutdruck während einer körperlichen Belastung, das mag wohl zum Teil so stimmen, ist aber überwiegend bedingt durch eine erhöhte Permeabilität der Membran. Bei Nierengesunden braucht es hierzu schon Laufstrecken von 10 km und mehr, bei Ihnen reichen eben schon wenige km.
Herzfrequenz darf schon bis 150 gehen, das erreicht natürlich ein Untrainierter rasch, dann aber-wenn dies so ist- Tempo drosseln und bei 120 etwa bleiben. Diese Herzfrequenz hat man- je nach Trainingszustand und Alter und Vorerkrankungen- bei einem Tempo von etwa 6-7 km/ Std. Aber das ist wirklich sehr individuell. Zuviel Belastung merkt am am ehesten durch eine zu hohe Herzfrequenz bzw. noch einfacher an einer zunehmenden Beschleunigung der Atmung.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

langsam nerven meine Zyklusstörungen: ich habe nach 12 Tagen schon wieder meine Menstruation. Das ist doch nicht normal? Woher kann das kommen, dass da gar nichts mehr funktionieren will: könnte es an meiner Nierenerkrankung liegen - ich glaube ich hatte mal sowas gehört, dass sowas eine Ursache sein kann - . Aber bis auf die Proteinurie, die zuletzt bei 9550 mg/g Krea lag ist die Funktion noch erhalten mit normalen GFR und Krea?

Mein letzter Termin beim Gyn war letztes Jahr im Herbst. Aber es wäre wohl alles in Ordnung.

Noch eine andere Frage: ich soll nächste Woche Dienstag die erste Infusion mit Rituximab erhalten. Nun habe ich seit Mittwoch Kopfschmerzen im Bereich der Nasennebenhöhlen und es fühlt sich so an, als ob die Nasenschleimhaut geschwollen ist. Ich habe aber weder Fieber, noch Schnupfen oder ein verstopfte Nase.....es fühlt sich eben an, als ob sich eine Erkältung oder Nasennebenhöhlenentzündung anbahnen würde.....Sollte ich im KH nochmal anrufen und fragen, ob ich dann kommen soll oder nicht. Es handelt sich ja um eine Art Immunsuppressivum: vielleicht kann man dann bei sowas nicht anfangen, bevor es auskuriert ist?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Guten Tag,
ich nehme an, dass Sie ja korrekt rechnen-sorry und zwar von ZT 1 bis zum Beginn der nächsten Periode. Ich habe schon oft erlebt, dass Frauen vom letzten Tag der Periode an rechnen, was natürlich falsch wäre.
Kommt die Periode derart früh, liegt eine eindeutige Hormonstörung vor. Meist ist dann die zweite Zyklusphase verkürzt auf Grund eines Gestagenmangels. Ich bezweifle, dass die Ursache in der Nierenerkrankung zu suchen ist. Sie könnten ja für 2-3 MOnate die Balsatemperatur messen, mir dann hier einstellen und dann könnte man weiter sehen.
Grüße Dr. Fischer
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kk9979
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich hatte ja öfter schon über das "Schilddrüsen-Thema" und den V.a. auf seronegative Hashimoto geschrieben. Mein jetziger Tsh liegt bei 3,44 (0,27-4,20) ohne Schilddrüsenmedikament (LT). Was das Ultraschallbild betrifft, hatten verschiedene Ärzte (Endokrinologe oder Nuk) beide eine kleine SD gesehen. Einer sah eine mikronodöse SD, der nächste eine inhomogene SD mit V.a. seronegativer Autoimmunthyreoiditis.

Nun habe ich meine erste Rituximab-Infusion erhalten und habe vorsorglich Cotrim 480 bekommen. Dieses soll ich auch noch bis zu 6 Monate nach der Rituximab Einnahme nehmen. Nun habe ich im Beipackzettel gesehen, dass man den Arzt informieren soll bzw. mit Vorsicht bei Schilddrüsenfunktionsstörungen das Cotrim eingesetzt werden soll. Der Arzt weiß von meiner latenten Hypothyreose im Jahr 2018 und auch davon, dass es einen V.a. seronegative Hashimoto gibt bzw. dass ich kein LT nehme. Was kann denn jetzt passieren: dass mein TSH wieder in die Unterfunktion rutscht? Es ist leider nicht im Beipackzettel angegeben, was mit Schilddrüsenfunktionsstörungen gemeint ist..

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Guten Tag,
da der aktuelle TSH-Wert im noch normalen Referenzbereich liegt, kann m.E. momentan nicht viel passieren. Sulfonamide ( Cotrim ist eine Kombination und enthält ein Sulfonamid) kann eine Hypothyreose verursachen. Es empfiehlt sich also bei Langzeitanwendung eine gelegentliche Kontrolle der SD-Werte.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Also kann es eine Unterfunktion verursachen, muss aber nicht? Dann werde ich nochmal ansprechen, dass die SD-Werte nicht vergessen werden bei der Kontrolle. Es wäre ärgerlich, wenn ich durch eine Unterfunktion noch mehr Probleme/Symptome bekomme, aber der Arzt sagte, dass Cotrim sein muss, sonst könnte ich unter Rituximab eine Lungenentzündung bekommen.

Ich hatte jetzt aktuell eine Eiweißausscheidung über den Urin von 32488 mg/g Krea (<100), also massiv erhöht. Wir hatten ja auch schon das Thema, dass es für die SD-Funktion auch Transportproteine braucht. Welchen Wert müsste man hier messen, ob der hochnormale TSH damit zu tun haben könnte: T4?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Guten Tag,
fast 60 % von T3 und T4 wird an das thyroxinbindende Globulin ( TBG) gebunden, 30 % an Praealbumin und etwa 10 % an Albumin. TBG könnte also neben TSH bestimmt bzw. kontrolliert werden.
Grüße Dr. Fischer
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kk9979
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Re: Zwischenblutung

Beitrag von kk9979 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

nun habe ich das Problem bekommen, dass ich Ausschlag hatte, dann bekam ich Hitzewallungen/Schweissausbrüche und musste auch erbrechen, außerdem konnte ich nicht mal meinen Kopf drehen, mir wird extrem schwindelig. Gestern war ich deshalb nochmal bei Nephro, weil ich es mit den neuen Tabletten (Cotrim und Atorvastatin ) in Verbindung gebracht habe, vorher hatte ich sowas in der Form noch nicht. Nun meinte der Arzt, dass im Blut keine Entzündung zu sehen ist. Es könnte eventuell mit den Tabletten zu tun haben. Er meinte, dass ich 3-4 Tage Cotrim weglassen und Atorvastatin nehmen soll, wenn es besser ist, kann es von Cotrim gekommen sein. Wenn es dann weiter so ist, dann soll ich das Atorvastatin weglassen und wieder Cotrim nehmen.

Nun habe ich Cotrim weggelassen und habe Atorvastatin genommen. Kein Ausschlag mehr, aber wieder dieser fiese Schwindel, ich habe Probleme beim Bewegen des Kopfes, da dreht es mich fast weg. Aufstoßen muss ich auch dauernd. Werde wohl abend das Atorvastatin weglassen. Hier stand auch übrigens in der Packungsbeilage bei Vorsichtshinweise/Warnhinweise, dass der Arzt informiert werden soll, wenn man eine Schilddrüsenunterfunktion hat. Ist es dann mit diesem Medikament dasselbe, wie mit Cotrim, dass es eine Unterfunktion verursachen kann?

Kann man denn Schwindel von Atorvastatin bekommen. Ich hatte mal geschaut, dass als Nebenwirkungen was steht von Muskelprobleme oder Nackenschmerzen. Ich habe generell Probleme mit der Muskulatur im Nacken und davon eigentlich eine Art Schwankschwindel. Kann Atorvastatin es so verschlimmern, dass man davon auch noch Drehschwindel bekommt? Ich habe keine Erklärung aber es ist sehr störend, eigentlich kein Leben, weil so könnte ich nirgends wohin. Entweder ich starre stur gerade aus oder ich muss liegen, sonst kann ich mich gar nicht auf den Beinen halten.

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