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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Regelschmerzen ohne Blutung (Wechseljahre)
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BeitragVerfasst: 07.09.18, 19:39 
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ein nettes hallo, ich bin 47 j, alt , 1,72m , ca 62kg, keine pille. durch die entfernung eines eierstockes vor ca 27 jahren,war ich schon sehr früh in den wechseljahren (mit 35j.) die regel kam aber noch regelm. nur eben hitzewallungen,schlafst. etcr. hatte ich.nun ist seit ca 1 jahr meine regel unregelm. mal kommt sie jeden monat,dann aber wieder erst alle 2 monate oder 3. meine frage: vor ca 4 monaten hatte ich so starke regelschmerzen aber ohne blutung.dies zog sich fast 4 wochen hin,bis eben meine blutung kam. meine gyn. untersuchte alles und meinte,dass dies die wecheljahre sind. das beruhigte mich wieder. nun habe ich das selbe problem wieder. meine regel sollte vor ca 20 tagen kommen aber nix,allerdings habe wieder starke regelschmerzen aber eben ohne blutung.schon wieder zur gyn. zu rennen halte ich für unnötig.könnten sie mir da was raten oder muss ich mir sorgen machen und sollte doch wieder zur gyn gehen?schwangerschaft ist ausgeschlossen,da kein gv seit ca 2 jahren.ich bedanke mich im vorraus.l.g luise


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BeitragVerfasst: 08.09.18, 06:24 
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DMF-Moderator

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Guten Morgen,
es wäre ratsam, einen Vaginalultraschall zu machen, um die Höhe der Schleimhaut zu bestimmen. Es wäre danach zu überlegen, ob Sie zur Zyklusregulierung nicht doch u.U. eine Hormonersatztherapier nehmen sollten im Sinn eines leichten klimakterischen Präparates. Auch die Bestimmung von Estradiol, FSH, LH wäre angebracht. Da noch keine Blutung eingetreten ist, könnte man auch Progesteron bestimmen, ob noch ein Eisprung stattfindet. Am wichtigsten aber ist momentan die Messung der Schleimhauthöhe, sie sollte auf jeden Fall nicht hoch aufgebaut sein, also z.B. nicht über 8-10 mm.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 08.09.18, 12:08 
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Registriert: 14.11.14, 20:56
Beiträge: 32
ich bedanke mich für die rasche antwort.
ich befürchte,dass meine gyn.keine blutuntersuchung der hormone macht,da dies schon mehrfach gemacht wurde seit jahren und sie mir immer wieder mitteilte,dass ich in den wechseljahren bin und eine nochmalige hormonbestimmung dies nur wieder bestätigen würde.
ich werde aber montag hin gehen und mir einen termin geben lassen zum ultraschall.
leider habe ich schon mehrfach eine het versucht,ohne erfolg,da ich schlimmere nebenwirkungen hatte,als ohne het.l.g.luise


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BeitragVerfasst: 08.09.18, 13:41 
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ich habe bitte noch eine frage.kann man eine blasenentzündung haben ohne dass es brennt beim wasserlassen? ich verspüre nämlich hauptsächlich einen schmerzhaften druck auf der blase,was in die scheide führt.habe aber beim wasserlassen kein brennen.
natürlich bin ich trotzdem montag bei meiner ärztin.l.g.luise


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BeitragVerfasst: 08.09.18, 14:31 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 11878
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
Ultraschall ist besser als nichts und steht sowieso bei der Einschätzung an erster Stelle und nicht die Hormonanalyse.
In seltenen Fällen kann man eine Blasenentzündung auch ohne Schmerzen haben. Man nennt dies eine asymptomatische Bakteriurie ( bitte googeln). Die antibiotische Therapie ist umstritten, allein in diesem Jahr erschien hierüber im Deutschen Ärzteblatt zwei Artikel. Zumindest aber kann Ihre FÄ einen Stäbchentest machen, Katheter/Mittelstrahlurin ist nicht nötig, ebenfalls nicht zwingend das Anlegen einer Kultur zur Bestimmung der Erreger/Resistenz.

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BeitragVerfasst: 10.09.18, 18:05 
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Beiträge: 32
ich möchte mich als erstes nochmal bedanken für ihre rasche antwort.
ich war heute bei meiner hausärztin.sie machte ein blutbild (zur sicherheit um eine entzündung auszuschliessen).sie ist wohl der meinung,dass es sich bei mir evtl. um eine darmsache (grippe-virus) handeln könnte,welche seit 1-2 wochen rum ging.ich hatte vergessen zu erwähnen,dass ich ein tag wo die starken schmerzen am am schlimmsten waren,starken durchfall hatte und seitdem ist auch ein druck in der blase da.mal mehr mal weniger.das wechselt ständig.ich dachte an blasenentzündung,doch der urin ist völlig o.b. auch brennt nichts beim wasserlassen.
meine gyn. wo ich auch heute war,meinte wie immer,dass es an den wechseljahren liegt oder auch eine darmverstimmung.wie immer hielt sie einen ultraschall für nicht notwendig.nun bin ich ratlos.
im moment sind die schmerzen nicht so schlimm.es drückt halt immer wieder auf der blase nach unten.
da wäre meine letzte frage nun, ... wenn es doch eine darmsache war /ist,kann sowas auch auf die blase drücken? das beschäftig mich eben die ganze zeit,weil sonst,wenn ich mal durchfall hatte oder mit dem darm,hatte ich nie blasendruck über tage hinweg.ich weiss nicht,was ich noch machen kann... :roll: ich sorge mich eben deshalb.l.g.luise


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BeitragVerfasst: 11.09.18, 08:11 
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DMF-Moderator

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Guten Morgen,
eine Darminfektion drückt nicht auf die Blase. Die Blase liegt unterhalb der Dünndarmschlingen Richtung Schambeinfuge. Darmschlingen sind enorm elastisch und drücken normalerweise auf keine Organe. Ausser bei einem sehr stark vergrößerten Uterus drückt eigentlich kein weiteres Organ auf die Blase.

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BeitragVerfasst: 13.09.18, 21:07 
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ich melde mich nochmal zurück,nachdem ich heute nochmals bei der frauenärztin war und es wurde ultaschall,tastuntersuchung mit abstrich und urin untersucht.ultraschall,tastuntersuchung und abstrich zeigten keine auffälligkeiten.zz. eisprung.sonst alles o.b. dies mal war im urin etwas blut sichtbar.eine blaseninfektion wurde bestätigt.ich habe mich nur gefragt,warum seit 1 woche mein urin jedes mal o.b.war und heute nicht,obwohl ich seit 1 woche schon schmerzen habe...ich nehme nun tropfen gegen blaseninf.
gleichzeitig bekam ich noch progesteron 200mg (famen...)verschrieben und soll jetzt 14 tage 1 kapsel vaginal nehmen.ich hoffe,dass die beschwerden sich bessern damit.ich bedanke mich nochmal herzlichst für die hilfe hier.m.f.g.luise


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