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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Umgang mit der Industrie - Bestechlichkeit
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BeitragVerfasst: 21.05.13, 10:39 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 09:30
Beiträge: 4422
Wohnort: Hildesheim
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich diskutiere gerade mit einigen Kollegen das Thema "Bestechlichkeit", das ja auch in Anbetracht des bevorstehenden Ärztetages recht aktuell ist:

https://www.dropbox.com/s/uc45ast0v5mcv ... ge.php.pdf

Wie handhaben Sie es mit...

... der Annahme von Kugelschreibern und anderen Werbegeschenken?
...Einladungen zu Geschäftsessen?
...Vorträgen, die von der Industrie finanziert sind?
...Teilnahme an sog. Symposien, die klar von der Industrie gelenkt sind?

Dürfen Ärzte generell keine Geschenke annehmen?
Oder ist "ein bißchen" erlaubt, einen "wenig mehr (z.B. Essen) aber nicht?

Es gibt Krankenhauskonzerne, die verbieten ihren Mitarbeitern "fremde" Kugelschreiber in der Klinik zu benutzen.
Geht das zu weit?

Ich bin gespannt, ob sich hier eine ähnlich hitzige Diskussion entwickelt, wie ich sie bereits an anderer Stelle erlebt habe.

Gruß

Alfred Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


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BeitragVerfasst: 21.05.13, 11:35 
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Administrator

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Beiträge: 7303
Wohnort: Bad Nauheim
Ich nähere mich mal von einer anderen Seite.
Haben Geschenke von Wirtschaftsvertretern/Kaufleuten einen Grund? Klar.
Vorteilsannahme und Glaubwürdigkeit schließen sich aus meiner Sicht aus. Nur leider haben wir ein Problem. Die meiste Forschung beruht auf Gewinnstreben.

_________________
Alles Gute!

Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel

Dr. med. Achim Jäckel
http://www.medizin-forum.de


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 Betreff des Beitrags: À propos hitzige Diskussion
BeitragVerfasst: 08.07.13, 23:04 
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Registriert: 28.03.05, 00:51
Beiträge: 6454
Wohnort: Lörrach
Es ist dies eine der vielen uns von interessierter Seite ohne Not übergebratenen Diskussionen.


Wie halten Sie es... :

Ich hindere grundsätzlich niemanden daran, in den von mir von meiner Frau gemieteten Räumen Gegenstände zu vergessen. Handelt es sich um Schmuckgegenstände, versuchen meine Schätzchen noch stets erfolgreich, die Eignerin zu eruieren und zur Rücknahme zu motivieren. Handelt es sich um Billigknirpse, so werden diese in einigermaßen regelmäßigen Abständen dem Recyclinghof anvertraut. Handelt es sich um getragene Wäschestücke, werden diese ebenso fachgerecht der Entsorgung zugeführt. Und handelt es sich um Kugelschreiber, werden die zuvor eben abgenutzt, egal was draufsteht, sind wir doch schließlich umweltbewusst.

Das letzte Geschäftsessen fand vor vielleicht acht Jahren in einer Art Fabrikhalle statt, die sich durch die akustischen Eigenschaften einer ebensolchen von allen übrigen verfügbaren Adressen (Wasserschloss..., Kranz..., Krone..., Spatz..., Adler...) wesentlich unterscheidet. Es war dies das letzte mir erinnerliche kulinarische Zusammentreffen mit einem Pharmavertreter, dessen einziges für mich fachrelevantes Produkt ich wegen seines eindeutig unnötig hohen Gehalts an Adjuvans sowieso nie verordnet hab.

Industriefinanzierte Vorträge sind kein Problem. Entweder hat der Vortragende was herausgefunden und sich darüber Gedanken gemacht, und das zu sagen, oder er hat nix herausgefunden und sich darüber keine Gedanken gemacht, und dann auch nix zu sagen. Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, dass ich wissenschaftliche Aussage nicht von Reklame unterscheiden kann ?

Symposien sind immer von der Industrie mitfinanziert. Gelenkt nicht. Das können die gar nicht leisten. Und weil’s Symposien sind, ist die Konkurrenz sowieso immer auch da.

Wenn ein Krankenhauskonzern den Gebrauch „fremder“ Kulis verbietet u n d jedem Kulinutzer gleichzeitig alle benötigten stellt, ohne dass dieser jedesmal lesen und laut vorlesen muss, was da draufsteht, und sei es Reklame in eigener Sache, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Höchstens anzumerken: noch kleiner kariert geht's wohl nicht ?

PR

_________________
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die Nummer zur Sicherheit


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BeitragVerfasst: 09.07.13, 09:55 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 09:30
Beiträge: 4422
Wohnort: Hildesheim
Moin!
Zitat:
Symposien sind immer von der Industrie mitfinanziert. Gelenkt nicht. Das können die gar nicht leisten.

Glaub´ich nicht. Da wäre ich vorsichtig.
Zitat:
Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, dass ich wissenschaftliche Aussage nicht von Reklame unterscheiden kann ?

Sie vielleicht. Aber wollen Sie das pauschal auf alle ärztlichen Kollegen übertragen?

Insgesamt, so meine Meinung, sollte man mit dem Thema durchaus kritisch umgehen. Ganz so einfach ("ich weiß schon, was ich mache") ist es meines Erachtens nicht.

Selbst einige unserer Fachzeitschriften tun sich da schwer: Mitten im Text wird eine weitere Textinformation eingestreut. Gleiche Schriftart, gleiche Größe, gleicher Stil. Nur ein dünner Kasten drum...und in ganz kleiner Schrift in der Ecke steht "Industriemitteilung". Ein Schelm, der Böses dabei denkt :wink:

Gruß
Alfred Flaccus


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BeitragVerfasst: 12.07.13, 21:44 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 16:41
Beiträge: 14354
Wohnort: Raum Düsseldorf
Liebe Kolleg(inn)en,

meine meinung:

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
... der Annahme von Kugelschreibern und anderen Werbegeschenken?
Kugelschreiber kommt vor, meist ohne mein Wissen an der Anmeldung meiner Praxis. Aber: Nur wenige und selten, dazu meist von miserabler Qualität.

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
...Einladungen zu Geschäftsessen?
wird konsequent abgelehnt

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
...Vorträgen, die von der Industrie finanziert sind?
Vorträge von Pharmareferenten lehne ich ab. Andere Fortbildungen, z. B. von Primed, PraxisUpdate Allgemeinmedizin und ähnlichem besuche ich. Allerdings wurde mir in den letzten 4 jahren nicht eine einzige Fortbildung bekannt, die nicht von der Industrie gesponsert wurde. Selbst die jährlichen Tagungen der DEGUM (=Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin - ich bin dort Mitglied) werde von der Industrie gesponsert. Und selbst Beiträge der Ärztekammer, oder von Iqwik (oder wie man das schreibt), sind gesponsert, und sei es nur von unserem Kassensystem.

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Wo also bitte gibt es Fortbildungen, die frei von Indoktrinierung sind? Ich sehe keine!
Ich auch nicht

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
...Teilnahme an sog. Symposien, die klar von der Industrie gelenkt sind?
nehme ich manchmal dran teil - in dem Wissen um die Problematik.

By the way: selbst meine Praxissoftware ist von der Industrie gesteuert. wie sonst ließen sich die gelegentlichen Hinweise auf bestimmte Produkte und das Fehlen anderer Produkte in den Datenbanken erklären?

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Dürfen Ärzte generell keine Geschenke annehmen?
Dürfen Sie schon, ob sie aber sollten, muss jeder für sich beantworten. Ich für mich habe eine Ehrenerklärung auf meiner Homepage, die für mich bindend ist, daran halte ich mich.

Zitat:
Symposien sind immer von der Industrie mitfinanziert. Gelenkt nicht. Das können die gar nicht leisten.

Glaub´ich nicht. Da wäre ich vorsichtig.
Sie werden immer mitfinanziert, und sie werden mehr oder weniger immer gelenkt - mal offensichtlich, mal eher subversiv.

Zitat:
Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, dass ich wissenschaftliche Aussage nicht von Reklame unterscheiden kann ?

Sie vielleicht. Aber wollen Sie das pauschal auf alle ärztlichen Kollegen übertragen?
Ganz allgemein: Die zahlreichen medizinischen Zeitschriften, die ich bekomme, die im Abo Geld kosten, die ich aber nie bestellt habe, werden also offensichtlich von "anderen" finanziert. Na, von wem wohl? Die Werbung darin (jedenfalls die offensichtlich erkennbare) hat stets das Niveau der Bildzeitung und darunter. Die sogenannten wissenschaftlichen Beiträge sind jedenfalls überwiegend Pharma gesteuert, was man spätestens dann erkennt, wenn man das Kleingedruckte liest oder sich beim betreffenden Referenten mal die Conflicts of Interests durchliest. Wer macht das aber schon? Dazu kommt, dass selbst Leitlinien inzwischen Pharma gesteuert veröffentlicht werden - z. B. die für die neuen oralen Antikoagulantien.

Warum aber ist das Werbeniveau so niedrig? Gehen Sie mal auf eine Fortbildung mit Industrieausstellung. Was machen die verehrten Kollegen denn, wenn Sie kommen? Als erstes beginnt ein allgemeines Gerenne um die kleinen Werbegeschenke. Wer bekommt noch einen schönen Kuli, noch ein schönes Plakat für die Praxis, vielleicht ein paar werbesteuerte Gummibärchen, oder gar mal etwas mehr. Wenn ich das sehe (und ich sehe das regelmäßig), muss ich sorry - k.....

Und ja - völlig freimachen kann ich mich nicht davon. Manches Plakat ist ja (wenn man die Werbung am unteren Rand abgeschnitten hat) durchaus für die Praxis geeignet.

Machen wir uns nichts vor, wir stecken alle schon tiefer im Pharmasumpf, als wir wahrhaben möchten, selbst unsere Kammervertreter sind schon drin, und schaffen regelmäßig neue Verordnungen, damit uns die Vertreiber der Praxis-Software regelmäßig neue Summen (Software-Pflege) aus den Taschen ziehen können - weil angeblich müssen.

_________________
Alles Gute
Ralf Tillenburg
Facharzt für Allgemeinmedizin
http://www.praxis-tillenburg.de


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BeitragVerfasst: 13.07.13, 10:55 
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Registriert: 10.09.07, 14:30
Beiträge: 4839
Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Wie handhaben Sie es mit...

... der Annahme von Kugelschreibern und anderen Werbegeschenken?
Nehm ich an.
Zitat:
...Einladungen zu Geschäftsessen?
Lass ich mir schmecken (hab leider meist keine Zeit oder Lust, und das geht vor).
Zitat:
...Vorträgen, die von der Industrie finanziert sind?
Geh ich rein.
Zitat:
...Teilnahme an sog. Symposien, die klar von der Industrie gelenkt sind?
...hoffentlich in Mallorca, wenn die Anreise auch gesponsort ist.

Was ich so in einem Jahr an Sponsoring kriege? Es ist nicht viel, leider fallen mir nur Kleingeschenke ein, Großes gibts doch seit Jahren nicht mehr. Vielleicht 50 Kugelschreiber im Jahr, zwei USB-Sticks, zwei Handtücher, eine Samenpackung Peperoni, drei Tütchen Zucker a 5 Gramm, eine LED-Taschenlampe, diverse Briefbeschwerer aus Plastik, ein oder zwei Fachbücher im Kleinformat. Essen war ich seit Jahren nicht mehr, die Kongresse sind immer teuer, trotz Sponsoring. Soll ich jetzt ein Sünder sein? Besser gefragt: aus welchem Grund wird Ärzten unterstellt korrupt zu sein?

Zitat:
Dürfen Ärzte generell keine Geschenke annehmen?
Mach ich sofort mit, wenn alle mitmachen.

Zitat:
Oder ist "ein bißchen" erlaubt, einen "wenig mehr (z.B. Essen) aber nicht?
Wer sagt denn, was erlaubt ist und was nicht? Der größte Geschenkenannehmer?! Der Gesetzgeber, die korrupten Abgeordneten? Die Kassen, die Geheimverträge machen? Oder gar die Ärztekammer?

Zitat:
Es gibt Krankenhauskonzerne, die verbieten ihren Mitarbeitern "fremde" Kugelschreiber in der Klinik zu benutzen.
Geht das zu weit?
Für mich nicht. Ich denke bei so etwas an "Andorra" und das Weißeln der Häuser. Gewinnoptimierung, aber bitte mit nach außen sauberer Weste. Verbieten die Krankenhauskonzerne, um die es geht, auch Zielvereinbarungen und Anderes, damit Leute nicht unnötig operiert werden oder die Belegung "stimmt"? Oder geht die ethische Verantwortung nun dorthin nicht? Oder ist das lediglich Konkurrenzschutz?

Ich bin ein intelligenter Mensch, und ich erkenne, wenn jemand etwas von mir will. Normalerweise bietet er mir um so mehr, je mehr er von mir will oder je zäher ich bin. Wenn ein Symposium von der Firma X gesponsort ist und Produkte der Firma X in den Himmel gelobt werden, kann ich nur grinsen. Genauso ists mit einem Essen oder mit Kugelschreibern. Die Zeiten von Dienstreisen sind ja längst vorbei.

Das extremste Sponsoring habe ich 1996 bei einer Studie zum Präparat mit Calciumdobesilat erlebt: Zug 1. Klasse, Flug und 5-Sterne-Hotel, Essen im Feinschmeckerlokal. Studienunterlagen auf bestem Papier. Mein Chef kriegte einen Assistenten bezahlt (!), für Fotoaufnahmen und Patienteninklusion erhielt ich eine vierstellige Summe. Warum das Sponsoring war und keine "gewöhnliche Studie"? Auf der Fahrt vom Lokal zum Hotel erzählte ein Angestellter der Firma bereits mit lockerer Zunge, die Firma würde schon daran gut verdienen, dass das Medikament noch auf dem Markt wäre, darum auch die Studie. Sie beendete dann aber alles: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/3 ... verhindern

Ich halte auch meine Kollegen für intelligent genug, um zu erkennen, was gewollt ist.

Ein Knackpunkt (und zentrales Element von Werbung) ist, das Produkt im Gedächtnis zu halten. Dem werde auch ich unterliegen, aber das lässt sich nicht dadurch verhindern, dass man das Sponsoring ablehnt.

Wenn wir mal päpstlicher als der Papst sind: auch Ihnen wird aufgefallen sein, dass Besuche von Vertretern sich häufen, wenn ein Medikament auf den Markt gedrückt werden soll oder die Konkurrenzsituation heftiger ist. Lehnen Sie die Besuche ab? Welche Frequenz akzeptieren Sie? Ich habe da ein Limit gesetzt, schon um mir nicht immer wieder die gleichen Lügenstudien anhören zu müssen. Zerreißen Sie die Werbebriefe? Löschen Sie Mails ungelesen? Auch das ist eine Form von Werbung, von Sponsoring.

Was ich ablehne, sind Belohnungen für das Ändern des Verschreibungsverhaltens. Da hörts auf, und das geht zu weit.

Vielleicht kommt noch die Frage, wer das alles bezahlt. Die Kostenträger, klar. Und wenn mir jemand zeigt, wofür die noch im Verhältnis zur Industrie Geld ausgeben und auch Schmiergeld kriegen, wäre ich sehr erfreut. Da wirds um ganz Anderes gehen als um dumme Kugelschreiber.

PS: Herr Tilenburg, ich sehe bei jeder Studie erst einmal nach unten, um Interessenkonflikte zu sehen. Dann weiß ich, ob der Autor mit offenen Karten spielt oder das Sponsoring versteckt gekriegt hat...;)

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Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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 Betreff des Beitrags: Einer meiner Schwippschwäger
BeitragVerfasst: 01.08.13, 01:11 
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leitet eine regierungsbezirkweit einzigartige Abteilung einer Universitätsklink. Dazu ist ein Speziallabor mit Personal, Ausstattung und beträchtlichen Laufkosten erforderlich. Diese Kosten werden allesamt weder vom Träger der Universität, noch von den vorgeblichen Trägern von Krankheitskosten, den kranken Kassen übernommen. Der Träger der Universität besteht vertraglich darauf, dass mein Schwippschwager die nötigen Mittel von Dritten einwirbt.

Solche Drittmitteleinwerbungen sind wiederholt von Finanzämtern als Steuerhinterziehung mit hohen Strafen und „Nach!-„Zahlungen belegt worden.
Solche Drittmitteleinwerbungen werden von interessierten Politikern und von um Verschleierung bemühten kranken Kassen fortgesetzt als „Korruption“ öffentlich diffamiert.
Begründung in beiden Fällen: die Eigenbereicherung besteht im Zugewinn an persönlicher Reputation.


Ein Gesundheitsfürsorgekostenfinanzierungssystem, die solche Auswüchse an Verlogenheit produziert, ist moralisch so verrottet, dass es besser heut als morgen zusammenkracht.

Das kostet Leben.
Aber die sind ja von kranken Kassen und dto. Politikern eh längst "eingepreist", ganz offenbar.

PR

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Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die Nummer zur Sicherheit


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