Schmerzen und kein Ende in Sicht

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FrauO
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Schmerzen und kein Ende in Sicht

Beitrag von FrauO »

Hallo liebe Forengemeinde,

zu mir:
- Baujahr 86 (aktuell 36)
- weiblich
- 165 cm
- 87 kg
- Nichtraucher, Nichtrinker
- Bürojob

Diagnose(n):
- Facettensyndrom L4, L5, S1 + Bandscheibenvorwölbung (seit ca. 5-6 Jahren)
- rezidivierende Depressionen (seit ca. 10 Jahren)
- Reflux (seit ca. 10 Jahren)
- Schilddrüsenunterfunktion (seit ca. 8 Jahren)
- Esssucht

Medikation:
- Escitalopram 20 mg
- Bupropion 150 mg
- L-thyroxin 75
- Novaminsulfon 500 mg
- 60% des Jahres Fexofenadin 180 mg
- Dominal 40 mg

Wie viele hab ich schon einiges durch:

- diverse Orthopäden
- diverse Physiotherapeuten
- Schmerztherapeut
- Funktionsgymnastik
- Reha-Sport
- KIESER Training
- manuelle Therapie
- Akupunktur
- Spritzen subkutan
- Spritzen unter Röntgen
- Tabletten (Ibuprofen und Novaminsulfon)

Zum Drumherum:
Die Depressionen betreffend geht es mir aktuell sehr gut. Ich habe bereits 2 ambulante Verhaltenstherapien hinter mir und einen stationären Aufenthalt von 2 Monaten. Die Medikation möchte ich in diesem Jahr noch nicht absetzen. Die Schilddrüsenunterfunktion ist laut Labor gut eingestellt. Ich war und bin übergewichtig, Spitze waren weit über 90 kg, Minimum mal 63 kg, das aber nur mit Hungern.

Was mich belastet:
Egal wie fit ich bin, egal wie viel oder wenig Sport ich mache - meine Beine und mein Rücken schmerzen immer. Wenn ich eine Treppe hochgehe ist es, als ob ich fiesen Muskelkater hätte. Ich bin eigentlich ein Mensch, der sich gern bewegt, aber je mehr ich mich bewege, desto größer sind die Rückenschmerzen danach. Hinzu kommen extreme Verspannungen im Hals- und Schulterbereich. Die Füße schmerzen, vor allem der eine Ballen, beim Strecken, Auftreten, Gehen. Das rechte Schulterblatt ist verspannt und schmerzt. Es gibt eigentlich keine Bewegung, bei der es nicht irgendwo zieht und zerrt.

Ich habe aktuell Schlafprobleme, welche ich auf die Antidepressiva schiebe. Doch egal wie viel oder wenig ich schlafe, ich bin permanent müde. Ich komme nach Feierabend nach Hause und könnte sofort ein 3-Stunden-Nickerchen einlegen. Ich stehe am WE morgens auf, frühstücke und lege mich bis mittags wieder hin.

Ich bin frustriert. Ich habe so viel probiert... aber ich will nicht aufgeben! Ich möchte endlich schmerzfrei sein. Eine Wanderung, ein Konzert genießen. Heute Morgen stand ich 30 Minuten im Büro und habe mich mit einem Kollegen unterhalten, danach konnte ich kaum zum Schreibtisch zurücklaufen. Ich weiß nicht mehr weiter... während ich das tippe, kommen mir schon wieder die Tränen, weil ich am Ende meines Lateins bin. Es ist so ermüdend, dabei bin ich schon so erschöpft...

Ich wollte das mal loswerden, unter evtl. Gleichgesinnten. Danke fürs "Zuhören".

Frau O.
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