VR-Brille als non-invasive, nicht medikamentöse Therapiemöglichkeit bei neurologischen/psychischen Erkrankungen denkbar?

Theoretische Grundlagen, Philosophie, Kritik

Moderator: DMF-Team

Antworten
Studierende NAK
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 1
Registriert: 24.08.22, 17:18

VR-Brille als non-invasive, nicht medikamentöse Therapiemöglichkeit bei neurologischen/psychischen Erkrankungen denkbar?

Beitrag von Studierende NAK »

Hallo, wir – Studierende der Nordakademie – schreiben im Modul „Innovationsmarketing“ eine Hausarbeit über den Einsatz von VR-Brillen als non-invasive, nicht medikamentöse Therapiemöglichkeit. Hierbei sind wir auf der Suche nach Schwarmwissen und Fachexpertise zu möglichen medizinischen Anwendungsfeldern und wenden uns mit folgenden Fragen an Sie:

1. Ist ein medizinischer Einsatz von VR-Brillen in den folgenden Bereichen Ihrer Meinung nach realistisch?

- Ängste (z. B. Platzangst), Phobien und Traumata
- Panikattacken: als Sofortmaßnahme zur Beruhigung oder Therapie, indem Patient:innen gezielt in abgeschwächte Paniksituationen gebracht werden
- Suchttherapie: als mögliche Therapiemaßnahme für suchtkranke Menschen z. B. als Maßnahme, die psychische Abhängigkeit nach dem physischen Entzug zu überwinden
- Motorische Therapie: z. B. bei Schlaganfall, um bestimmte Hirnareale wieder zu aktivieren
- Als schmerzlindernde Maßnahme bei "kleineren" Operationen: z. B. bei einer Stammzellenspende oder Weisheitszahn-OP

2. Sind aus Ihrer Sicht weitere Anwendungsbereiche denkbar?

Wir freuen uns auf Rückmeldungen und einen anregenden Austausch zu dem spannenden Thema.

Vielen Dank im Voraus!
Antworten