SD oder Psyche

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Polly1980
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SD oder Psyche

Beitrag von Polly1980 »

Hallo!

Ich, wbl., 41 Jahre, 1,68 m mit 68 kg, NR, habe folgendes Problem:

Seit 2003 leide ich an einer generalisierten Angststörung und Depressionen. Seit dem ist auch bekannt, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Ob es sich dabei um Hashimoto handelt, kann mir kein Arzt sagen, da bisher nie erhöhte Antikörper getestet wurden. Nur, dass meine Schilddrüse mit 3 ml sehr klein ist. Ich wurde mit 75 Mikrogramm LT eingestellt.

Seit 2019 befinde ich mich wieder in Psychotherapie, war in der Klinik und zur Reha, aber meine Ängste werden nicht besser. Mein Psychiater schickte mich nun zum Endokrinologen, um meine Schilddrüse genauer untersuchen zu lassen. Der Verdacht besteht, dass meine Ängste von der Schilddrüse kommen könnten.

Laut Ergebnissen scheine ich gut eingestellt zu sein. TSH 0,77 / FT3 3,30 (2-4,4) / FT4 13,70 (9,3-17) / TPO 10,20 (0-34). Kleines Blutbild unauffällig. Sonographie: re. SDL ca. 2ml, li. SDL ca. 1ml. Gesamtvolumen ca. 3 ml, somit verkleinerte SD. Binnenmuster stellt sich unauffällig dar. Keine Knoten. Umgebende Halsweichteile unauffällig. Beurteilung: unter 75 Mikrogramm LT liegt eine euthyreote Stoffwechsellage vor. Die Antikörper sind nicht erhöht. In der Sonographie ist die Schilddrüse klein, zeigt aber nicht die für eine Autoimmunthyreoiditis typischen Veränderungen. Die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis kann damit nicht mit Sicherheit gestellt werden.

Mein Psychiater kann mir nicht beantworten, ob die Angststörung nun von der Schilddrüse ausgelöst wird oder nicht. Meine Hausärztin meint, es wäre die Psyche, da die Werte gut sind.

Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mir Ihre Sichtweise dazu mitteilen könnten. Psyche oder Schilddrüse? Ich weiß nicht, was ich glauben soll und wo ich weiterhin ansetzen kann. :(

Viele Grüße
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