Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Chronische Beckenbodenschmerzen, Urogenitalsyndrom- Beckenbodenmyalgie, Prostatitis

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thomas.
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Re: Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Beitrag von thomas. » 08.02.19, 13:13

Hallo Michael,

ich habe das Heilfasten alleine eine Woche durchgezogen. Nur jeweils 3 Gläser Gemüsesaft getrunken (morgens, mittags, abends). Ich denke nicht, dass man dazu zwingenderweise ärztliche Aufsicht dazu benötigt.

Soweit ich weiß hilft bei Deinen Bakterien eine sehr gut verträglicher Wirkstoff: Doxycyclin. Hast Du das schon ausprobiert?

Michael
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Re: Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Beitrag von Michael » 08.02.19, 14:58

Hallo Thomas,
Danke für Deine schnelle Antwort.
Ja ich bekomme morgens und abends einen mix aus verschiedenen Antibiotika intravenös verabreicht über 2 Wochen lang.
Habe vor 2 Monaten aber schon einmal so eine Behandlung gehabt mit dem Ergebniss das die Borrellien weg sind.
Bin jetzt gespannt ob die Yersinien auch weg gehen. Habe aber leider bis jetzt noch keine Besserung meines Befindens feststellen können.
Na mal sehen, vielleicht kommt das dann noch.
Will mich halt noch über einige Alternativen erkundigen falls die Behandlung mit Antibiotika auch nichts bringt.
Gruß Michael

thomas.
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Re: Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Beitrag von thomas. » 08.02.19, 15:32

Hallo Michael,

gegen Bakterien hat mir damals die Eigenbluttherapie geholfen? Ich habe letztes Jahr im Schmerzbewältigungskurs auch einen kennen gelernt, welcher Ganzkörperhyperthermie gegen Borreliose mache wollte. Habe aber den Kontakt zu ihm verloren und weiß schlussendlich nicht ob er es durchgezogen hat, bzw. ob es dann geholfen hat.

Michael
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Re: Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Beitrag von Michael » 19.03.19, 02:16

Hallo Thomas,
meinst du mit Eigenbluttherapie Blutwäsche (Apherese)?
Bin jetzt zum zweiten mal für 2 Wochen mit Antibiotika behandelt worden. Das ist auch schon wieder 1 Monat her. Die Borrellien sind zwar tot aber die Yersinien waren noch da.
Muß in 4 Wochen noch einmal zum Arzt.
Ich merke bis jetzt aber noch gar keine Besserung.
Wie läuft es bei Dir?

thomas.
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Re: Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Beitrag von thomas. » 19.03.19, 09:46

Hallo Michael,

schade, dass das bei Dir nicht anschlägt mit den Antibiotika. Nein, Blutwäsche habe ich nicht gemeint. Das war bei mir damals nur Eigenbluttherapie.

Wie läuft es bei mir: Hauptsächlich durch Deinen Bericht habe ich mich nun auf das Bindegewebe/Faszien konzentriert. Ich denke wenn man einen Zeitraum von 1-4Monaten ansetzt, dass ich dann sagen kann, dass ich beschwerdefrei bin. Es ist wirklich eine Menge Geduld notwendig, um dahin zu kommen :!:

Michael
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Re: Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Beitrag von Michael » 21.03.19, 04:03

Hallo Thomas,
danke für Deine Antwort.
Geduld, ja braucht man wohl. Geht mir aber so langsam aus. Hab so viel Hoffnung in die Therapie gesteckt. Auch der Arzt scheint mir sehr kompetent und ruhig zu sein. Er nimmt sich viel Zeit und ist nicht so ein Stresser.
Aber bis jetzt hab ich halt noch keine Besserung. Geht auch nicht besser oder schlechter sondern einfach gleich scheisse. Aber es scheint sich was zu tun in Deutschland. Es werden jetzt überall Zentren für seltene Krankheiten eingerichtet wo man seine Befunde usw. hinschicken kann. Auslöser waren wohl mehrere Berichte von einem Professor (Namen darf man ja hier nicht nennen).
Ich werde das wohl mal parallel tun. So wie ich das herausgelesen habe werten Studenten aus der jeweiligen Klinik die bisherigen Befunde aus, besprechen das dann mit einem Professor, und dann bekommt man gesagt welche Krankheit man haben könnte mit dem Verweis zu welcher Fachabteilung oder Spezialisten man muß.
Ich finde es aber ein bisschen Peinlich das man so viel Geld in die Krankenversicherung einbezahlt und sich am Schluß auf Studenten verlassen muss die das ganze wohl unentgeltlich machen.

thomas.
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Re: Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX

Beitrag von thomas. » 21.03.19, 11:20

Hallo Michael,

da bleibt zu hoffen dass diese Spezialkliniken bei Dir die Wende bringen. Ein Thema wäre das auch bei CPPS. Man wird mit der Erkrankung quasi alleine gelassen und muss selbst alles mögliche ausprobieren, bis man eine Lösung findet.

Zudem müssten die Kosten, wie von Dir bereits erwähnt, selber getragen werden.

Grüße

Thomas

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