MRT zur Abklärung von Lungenproblemen

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hilda
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MRT zur Abklärung von Lungenproblemen

Beitrag von hilda » 28.02.19, 14:27

Ich bin 67 Jahre alt. Im Oktober 2018 hatte ich eine schwere Erkältungskrankheit. Der trockene Reizhusten war anfangs furchtbar. 100 % weg ist der Reiz in der Kehle immer noch nicht. Ich habe leider 18 Jahre hindurch viel geraucht. Seit 27,5 Jahren rauche ich nicht mehr. Das Rö-Bild vom Dezember 18 war in Ordnung. Eine weitere Abklärung wird wegen meiner Vergangenheit nicht ausbleiben können. Ein privates Institut in Wien bietet MRT Untersuchungen zur Lungenkrebsvorsorge an. Die Ergebnisse sollen ganz gut sein , wenn man den Anordnungen nachkommt und die Luft zur richtigen Zeit anhält. Die Untersuchung kostet nicht sehr viel. Im Netz riet einmal auch ein Lungenfacharzt einer Frau zu dieser Untersuchung , da sie wegen einer Kontrastmittelallergie nicht zum CT gehen konnte. Bei der Untersuchung werde ich keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Das ist doch ein großer Vorteil. mehr als auf Röntgenbildern sieht man auch. Was weiß man über diese Untersuchung? Warum wird sie nur in dem einen Institut angeboten? Danke für die Antwort.

Angelus Noctis
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Re: MRT zur Abklärung von Lungenproblemen

Beitrag von Angelus Noctis » 02.03.19, 13:49

Keine Ahnung wieso das bei euch in Österreich so ist. Hier in Deutschland hat jeder popelige Radiologe ein MRT Gerät.
Der Fischer.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: MRT zur Abklärung von Lungenproblemen

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 02.03.19, 16:08

Hallo,
warum " popelig"? Gibt es dafür keine bessere Wortwahl?
Außerdem war die Frage-die ich selbst nicht beantworten kann, da fehlt mir das aktuelle Wissen dazu- ob ein MRT in dem angesprochenen Fall bzgl. der Diagnostik aussagekräftig ist.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

LisaL
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Re: MRT zur Abklärung von Lungenproblemen

Beitrag von LisaL » 24.05.19, 16:02

Guten Tag,

falls die Frage noch aktuell ist, mein Hausarzt hat Anfang des Jahres ein MRT von Abdomen und Thorax veranlasst. Bei 2 großen Röntgeninstituten wurde mir gesagt, dass ein MRT vom Thorax nicht aussagekräftig genug ist und es daher nicht gemacht wird. Es kommen aber fast täglich Anfragen, weil die Hausärzte das in der Regel nicht wissen.

Es wurde zu einem CT mit Kontrastmittel geraten, was bei mir aber nur im Krankenhaus mit vorheriger Allergieprophylaxe möglich ist.

hilda
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Re: MRT zur Abklärung von Lungenproblemen

Beitrag von hilda » 29.05.19, 14:14

Inzwischen war ich beim CT der Lunge. Dabei bekam ich einen ordentlichen Strahlenbolus verpasst. Die Lunge zeigt keine Veränderungen.( ohne Kontrastmittel gemacht). An der Leber war ein unklarer Schatten zu sehen. Eine Sonographie des Oberbauches zur Abklärung war dann ganz in Ordnung. Es passierte inzwischen so manches. Ich wechselte den Lungenfacharzt , weil er Diagnosen "nach Gefühl" stellt. Wegen einer Allergie und einem im Zusammenhang damit aufgetretenen Husten kam ich vor über 10 Jahren zu diesem Arzt in Behandlung. Er half mir zwar , ( Ersthilfe mit Cortison , Hyposensibilisierung) , aber er machte nie einen Asthmatest. 2 Vorgänger hatten so einen Test gemacht. Bei mir war dieser Test negativ!! Es gäbe noch andere Tests. Zuletzt hatte ich 130% statt 120 % Lungenkapazität .Er führte dies auf den verwendeten Cortisonspray zurück und sagte , ich müsse lebenslang Cortison sprayen. Eigentlich sei ich ja seit fast 20 Jahren asthmakrank !! Dabei war ich jetzt 10 Jahre komplett beschwerdefrei!!! Ich nahm nur jedes Jahr im Frühjahr die Tropfen zur Hyposensibilisierung. Ich machte Sommer wie Winter bei Laufwettbewerben mit. Ich gehört lange Zeit zu den Besten meiner Altersgruppe. Das Lungenvolumen bzw das Testergebnis hängt stark von der eigenen Mitwirkung ab. Ich war zuvor fast täglich in der Therme schwimmen ( alle Lagen) und ich hatte meinen verspannten Rücken massieren lassen. Früher einmal hatte ich überhaupt nur 105 % Lungenvolumen , wenn dieses zufällig bei Gesundenuntersuchungen gemessen wurde. Ich habe diesen Winter eine Erkältung nach der anderen und ich huste immer noch. Einen eindeutig günstigen Effekt hat aber der Magensäureblocker. Der Husten wird damit rasch locker und das quälende Kratzen im Hals fällt weg. Ich hatte noch nie einen für Asthma typischen nächtlichen Husten oder eine Atemnot. Auswurf habe ich keinen. Ich habe noch ein paar Untersuchungstermine vor mir , um dem Grund für mein Problem zu finden.

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