Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

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Monsti55
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Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 05.02.19, 19:38

Liebe Foris,

seit gut einem Monat sind am rechten Auge die Augenwinkel, d.h. außen und innen entzündet, morgens dick verklebt und verkrustet. Bisher war die Geschichte weitgehend schmerzarm, doch seit drei Tagen tut es richtig weh, und das Auge ist sehr trocken. Außerdem sammelt sich nun auch an beiden Stellen ziemlich viel Eiter. Bisher habe ich mich mit der Augensalbe VitA POS begnügt, aber sie bringt nur sehr kurzzeitige Erleichterung. Ist es sinnvoll, dass ich mir nun eine antibiotische Salbe o.ä. vom Arzt verschreiben lasse?

Danke und herzliche Grüße
Monsti

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 06.02.19, 18:00

Hallo zusammen,

meine Frage hat sich erledigt, denn ich war heute beim Hausarzt, der mir zwei Augensalben verordnet hat, eine antibiotische und eine entzündungshemmende.

Liebe Grüße
Monsti

Feuerblick
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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Feuerblick » 07.02.19, 16:27

Sinniger wäre ein Besuch beim Augenarzt gewesen....
Bitte stellen Sie Ihre Fragen nur, wenn Sie die Antwort auch wirklich wissen wollen und nicht Dr. Google vorziehen. ;-)

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 08.02.19, 18:29

Aha, und warum? Zum Hausarzt zu gehen, ist im Umkehrschluss also unsinnig? Die Entzündung ist dank der beiden vom Hausarzt verordneten Salben mittlerweile fast verschwunden. Sorry, mein Hausarzt kennt mich seit vielen Jahren, kennt meine Erkrankungen und alle Medikamente, die ich nehme, zudem ist er ein hervorragender Mediziner. Der Augenarzt hätte sicherlich auch nichts anderes gemacht. Zum Augenarzt gehe ich dann, wenn ich im Auge selbst etwas habe. Ich glaube, mit 63 Jahren und vielen Erkrankungen bin ich erfahren genug, um zu wissen, welcher Arzt wann angebracht ist.

Feuerblick
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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Feuerblick » 08.02.19, 18:34

Na, wenn Sie das alles so genau wissen und somit sicher vom Fach sind, ist doch alles prima. Aber nicht jammern, wenn der Hausarzt etwas „im Auge selbst“ übersehen hat, weil er so genau nämlich nicht hinschauen kann mangels Ausrüstung... Sekret im Augenwinkel kommt nämlich in aller Regel aus dem Auge und nicht aus heiterem Himmel. Schön, dass antibiotische Salbe (der Augenarzt hätte sinnigerweise Tropfen aufgeschrieben) geholfen hat.
Und eine Empfehlung: Nicht Fachleute in Foren fragen, wenn man es selbst sowieso besser weiß.
Bitte stellen Sie Ihre Fragen nur, wenn Sie die Antwort auch wirklich wissen wollen und nicht Dr. Google vorziehen. ;-)

Monsti55
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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 08.02.19, 18:47

Was soll denn das jetzt? Es waren Entzündungen in den Augenwinkeln (nebenbei auch in den Mundwinkeln). Die hatten absolut nichts mit dem Auge zu tun, sondern primär mit meiner Immunsuppression wg. einer entzündlich rheumatischen Erkrankung. So gut kenne ich meinen Körper schon, um das beurteilen zu können, auch ohne vom Fach zu sein. Patienten sollte man nicht für bescheuert halten. An den Augen selbst hatte ich schon mehrfach etwas, auch richtig schwere Erkrankungen (z.B. Orbitalphlegmone mit Meningitis). Damit gehe ich selbstverständlich zum Augenarzt, wenn nicht gleich in die Augenklinik, wie im Fall der Orbitalphlegmone vor vielen Jahren. Aber selbst dann kann man bei Fachärzten Pech haben, denn man wollte mich damit tatsächlich wieder nach Hause schicken, weil der schlecht gelaunte Augenarzt in der Nacht eine eitrige Bindehautentzündung diagnostiziert hatte. Gut, dass ich dann Terror gemacht hatte und stationär blieb. Am nächsten Tag landete ich wegen eitriger Pansinusitis, Entzündung des Sehnervs und Meningitis auf der ITS. Das zum Thema Fachärzte ...

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 08.02.19, 18:56

Nicht Fachleute in Foren fragen, wenn man es selbst sowieso besser weiß.
Mal abgesehen davon: Ich hatte keine Fachleute gefragt, hatte ich auch nirgends so geschrieben. Wenn sich Fachleute angesprochen fühlen, ist das natürlich okay, wenn nicht sogar sehr schön. Zudem hatte ich ja bereits geschrieben, dass sich das Problem mittlerweile erledigt hat. Meine Sehkraft ist unverändert gut - vom kleinen Nachstar (bereits vom AUGENARZT diagnostiziert) mal abgesehen, den ich mir demnächst lasern lasse. Eilig ist das nicht, weil eigentlich unerheblich.

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Humungus » 08.02.19, 21:26

Monsti55 hat geschrieben:Ich hatte keine Fachleute gefragt, hatte ich auch nirgends so geschrieben.
Schon allein wegen der Immunsuppression aufgrung Ihrer Grunderkrankung ist eine Therapie eine "heiße Kiste". Ich will Sie jetzt nicht zu fest kritisieren, aber erstens ist die Information über eine Immunsuppression wichtig und sollte im Eingangsthread mitgeteilt werden, zweitens ist so etwas nur für Fachleute. Ich habe mal einen Patienten nach Chemotherapie behandelt, der hatte an der Lidkante nur einen kleinen roten entzündeten Fleck. Drei Tage später hatte sich ein dicker Abszess gebildet, und an der Stelle war ein ...Loch.

Wenn Ihr Hausarzt Sie kennt ist das natürlich von Vorteil und viel besser als eine Fernbehandlung. Ich gebe aber zu bedenken, dass ein Hausarzt normalerweise über keine Spaltlampe verfügt. Simple Rhagaden oder Ekzeme an den Lidwinkeln können ähnlich einer Herpesentzündung im Frühstadium erscheinen. Manches ist voller Fallstricke, und mit systemischen Grunderkrankungen und Therapien noch mehr.

Ich hoffe, dass es Ihnen - nicht nur am Auge! - gut geht. Rheumatische Erkrankungen sind nicht ohne.
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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Feuerblick » 09.02.19, 07:25

...und man sollte nicht vergessen, dass man in diesem Forum eben keine Laien sondern Fachleute fragt. Laien zu fragen wäre bei sowas auch wirklich unsinnig.
Und bei DER Vorgeschichte wäre mir das definitiv zu heiß - egal, wie gut mich mein Hausarzt kennt. Siehe Humungus Antwort...
Bitte stellen Sie Ihre Fragen nur, wenn Sie die Antwort auch wirklich wissen wollen und nicht Dr. Google vorziehen. ;-)

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 09.02.19, 18:53

Hallo,

möchte nur mitteilen, dass meine Augenwinkel wieder in Ordnung sind. Das Antibiotikum soll ich aber noch ein paar Tage weiter verwenden. Eine beginnende Herpes-Infektion kann es somit ja nicht gewesen sein, weil eine solche von der antibiotischen Salbe sicher unbeeindruckt gewesen wäre.

Lg Monsti

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 09.02.19, 18:59

Schon allein wegen der Immunsuppression aufgrung Ihrer Grunderkrankung ist eine Therapie eine "heiße Kiste". Ich will Sie jetzt nicht zu fest kritisieren, aber erstens ist die Information über eine Immunsuppression wichtig und sollte im Eingangsthread mitgeteilt werden
Tut mir leid, dass ich das nicht erwähnt hatte. Ich bin schon seit knapp 20 Jahren immunsupprimiert, deshalb denke ich nicht ständig dran. :oops:

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 16.02.19, 18:51

Hallo Feuerblick und Humungus,

es ist für mich etwas befremdlich, wenn erst ziemlich massiv auf mein vermeintliches Fehlverhalten und die Risiken hingewiesen, aber dann überhaupt nicht reagiert wird, wenn ich Entwarnung gebe. So machen Rückmeldungen echt keinen Spaß. Trotzdem danke für die Antworten!

Viele Grüße
Monsti

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Feuerblick » 16.02.19, 20:33

Nachdem unserer fachlichen Kommentare ja Ihrer Meinung nach überflüssig und offenbar auch nicht erwünscht waren - warum denken Sie sollten wir Ihnen jetzt eine Rückmeldung auf Ihren Verlaufsbericht geben? Wie man in den Wald hineinruft...
Bitte stellen Sie Ihre Fragen nur, wenn Sie die Antwort auch wirklich wissen wollen und nicht Dr. Google vorziehen. ;-)

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Re: Eitrige Entzündung des inneren und äußeren Augenwinkels

Beitrag von Monsti55 » 23.02.19, 19:30

Hallo Feuerblick,
Wie man in den Wald hineinruft...
Nur weil ich meinen eigenen Weg gegangen war, der noch dazu erfolgreich war? Ich könnte Ihren Unmut ja verstehen, wäre ich unfreundlich oder frech gewesen bzw. hätte mich aus anderen Gründen nicht an die Netiquette gehalten. Nichts davon war der Fall, soweit ich das überblicke. Ich hatte zudem sofort mitgeteilt, dass ich beim Arzt war und sich meine Frage somit erledigt hat (= die Therapie hatte bereits gewirkt). Geantwortet hatte nur noch deshalb:
Sinniger wäre ein Besuch beim Augenarzt gewesen....
Zur Info: Der nächste kassenzugelassene Augenarzt bei uns ist ca. 50 km von uns entfernt, nämlich in der Augenambulanz eines Krankenhauses. Wir haben hier auf dem fetten Tiroler Land massiven Mangel an Augenärzten. Die wenigen niedergelassenen Ärzte (meines Wissens sind es 3 im Umkreis von 70 km) sind total überlastet und sog. Wahlärzte (in D wohl Privatarzt). Je Behandlung werden uns von der KK gerade mal 21 Euro erstattet, sofern die Therapie vom Chefarzt der GKK genehmigt wird.

Da ich nicht nur chronisch krank, sondern auch schwerbehindert bin, ist für mich die Fahrt zur Augenambulanz nicht ganz einfach. Deshalb bin ich zunächst zum Hausarzt gegangen und war froh, dass seine Therapie prompt angeschlagen hatte, nämlich bereits einen Tag später. Hätte sie nicht angeschlagen, hätte ich mich selbstverständlich zügig zur Augenambulanz fahren lassen. Was denn sonst?

Schöne Grüße
Monsti

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