Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

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Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 19.12.18, 12:28

Guten Tag,
manchmal dauert es zwischen 9-12 Monaten, bis sich ein normaler Zyklus wieder einspielt. Was darüber hinausgeht, sollte behandelt werden.
Bei Verwendung eines Progesterons haben Sie nichts zu befürchten und kann trotz Autoimmunerkrankung verwendet werden.
"Oder es ist mit dem Puls eine hashitoxikose?"- da haben Sie wohl gegoogelt. Diese Form kommt selten vor und steht am Anfang der sich ausprägenden Hypothyreose und zeigt sich als Hyperthyreose. Zwar würden einige Ihrer Beschwerden dazu passen, aber bei diesem TSH kann ich nicht daran glauben. Ferner besteht ja die Hypothyreose seit langem.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 19.12.18, 13:22

Sehr geehrter Dr. Fischer,

wie meinen Sie das mit der hypothyreose? Ist mein tsh mit 2,2 doch für eine kranke Schilddrüse zu hoch?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 19.12.18, 14:34

Hallo,
ja, aber nur, wenn man Ihre Vorgeschichte kennt. Normalerweise würde man sagen, dass hier keine SD-Erkrankung vorliegt-allein auf Grund der Laborwerte. Aber vor 45 Jahren habe ich an der Uniklinik in Heidelberg bei dem bekannten Internisten Prof. Schettler gelernt " wir behandeln keine Laborwerte".
Dennoch spricht der Wert absolut gegen eine Thyreotoxikose. Besser wäre es schon ein TSH von 1,0 anzustreben, aber das haben Sie ja bereits versucht und ich glaube mich zu erinnern, dass es sogar bei der sehr geringen Dosis von 25 Mikrogramm der Fall war. Ihre SD kompensiert die pathologische Anatomie noch sehr gut, daher ist es durchaus verständlich, wenn andere sagen, eine Behandlung ist nicht erforderlich. Ob es Hashimoto ist, kann bei Ihnen ja nur über eine Feinnadelpunktion festgestellt werden. Es stellt sich aber dann wiederum die Frage, ob es irgendwelche Konsequenzen hätte bei einem positiven Nachweis.
Grüße Dr. Fischer
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kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 19.12.18, 16:56

Sehr geehrter Dr. Fischer,

bisher habe ich niemanden, der eine punktion machen würde. Es werden die werte gesehen, die sind unter 4 und schon ist alles gut. Ich habe zwar die L- Thyroxin Tabletten da,aber mit dem Puls bis 140 habe ich einfach Angst sie zu nehmen. Schon allein meine Gewichtszunahme halte ich für unnatürlich, so viel kann man nicht gegessen haben...Ich hätte für 10 essen müssen, um so zu zunehmen. Erst recht nicht diese Einlagerungen unter der haut an den armen, so dass man keine falte nehmen kann. Es kann auch kein fett sein,das wäre wabbelig und nicht fester.

Mit den bludrucksenkern ist es dasselbe....immer und immer wieder bekomme ich dieselben hingelegt. Die Nebenwirkungen muss ich aushalten, es gibt nichts anderes mehr, so die Worte,...aber ich kann damit nicht leben, denn die Nebenwirkungen sind unerträglich.

Dann das Problem mit der menstruation...

Ich habe das gefüHl, dass niemand ernsthaft eine endgültige Lösung für mich finden will...
Einmal müsste ich mich schon als psychisch abstempeln lassen...Das ist ja einfach, um es abzuwiegeln das Thema, wenn es kompliziert wird...

Psychisch kann ich mir weder eine solche Schilddrüse im Ultraschall einbilden, noch das Eiweiss im Urin und schon gleich nicht diese komischen eiförmigen Gebilde im Darm.....habe die Bilder heute bekommen...Ich glaube nicht,dass diese Optik vollkommen normal sein soll....die Histo wird es zeigen....deswegen muss es ja nichts böses sein,aber gesund sieht es nicht aus...?entzündung?

Meine damalige Hausärztin sagte, dass Hashimoto auch auf den Magen- Darm- Trakt geht. Wenn laut Uni Hamburg eine membranöse Glomerulonephritis als Kollateralschaden zu einer Hashimoto Thyreoiditis Auftreten kann, wäre es doch auch bestimmt möglich, dass das am Darm auch damit zu tun hat?

Wäre der Puls morgens nicht so hoch und hätte ich endlich einen guten blutdrucksenker, hätte ich das LT nochmal probiert.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 19.12.18, 17:38

Guten Abend,
mit Valsartan haben Sie eigentlich ein gutes Antihypertonikum. Die Palette der Antihypertonika ist enorm groß, aber manh kann sich nicht einfach so daraus bedienen, es gilt , dass absolut individuell das am besten Geeignete gefunden und genommen werden muß. Ich denke, dass Sie aber bei einem Internisten sind, der sich damit auskennt. Es gibt auch hier Spezialisten, die sich durch entsprechende Qualifikation" Hypertensiologen" nennen. Evtl. könnte man sich zu einem derart geschulten Internisten überweisen lassen. Dass sich niemand findet, der diese kleine harmlose Punktion durchführt, das wundert mich schon.
Grüße Dr. Fischer
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kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 19.12.18, 18:13

Sehr geehrter Dr. Fischer,

Habe soeben den vorläufigen histologischen Befund von der Koloskopie bekommen:

Ileumschleimhaut ohne wesentlichen pathologischen Befund.Zökum,Aszendens,transversum,descendens,Sigma,Rektum mit geringradig chronischer entzündung mit geringer gewebseosinophilie (bis zu 8 eosinophile granulozyten/hbf) neben herdförmiger schleimhautblutung sowie teils miterfassten ortsständig lymphatischen Gewebe.

Im eingesandten Material finden sich keine spezifisch entzündlichen Veränderungen im Sinne einer chronisch entzündlichen darmerkrankung oder anderweitig spezifisch entzündlichen genese, wie mikroskopische kolitis.die geringen weitgehend unspezifisch imponierenden Veränderungen könnten allenfalls im Rahmen einer postinfektiösen genese zu diskutieren sein. Kein anhalt für Malignität.

Was sagen Sie dazu? Die Frage ist, welche Infektion? Ich hatte keine magen-darm-grippe.
Und warum sind diese zahlreichen Lymphfollikel überall seit 5 Jahren...habe ich eine andere Infektion, die anhält...? Stuhlproben waren aber alle negativ, mehrfach....

Diese eosinophile können aber nicht mit was allergischen Zusammenhängen? Habe ja auch nesselsucht und Angioödem, bisher keine Ursache? Hautärztin dachte mal an Nahrungsmittel...haben bisher noch nichts ausfindig machen können...Sie wollte auch die Koloskopie...

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 20.12.18, 07:10

Guten Morgen,
ich denke, der Befund ist viel zu unspezifisch, als dass man daraus wirklich etwas ableiten kann. So kann man es auch deuten. Es ist wie bei Ausschabungen, da findet man auch ähnliche Befunde-alte unspezifische Entzündungen usw. Ich kann aus dem Befund nichts Gravierendes ersehen, auch der Befund " geringen weitgehend unspezifisch imponierenden Veränderungen könnten allenfalls .." lässt eine sichere Deutung nicht zu.
Allenfalls die Geweseosinophilie könnte eine Deutung in dem Sinn zulassen, dass Sie allergisch reagieren- was ja auch bekannt ist. Vermutlich ist auch die Zahl der Eosinophilen im Blut erhöht.
"Die Frage ist, welche Infektion? "- lässt sich somit also leider nicht beantworten und dürfte m.E. klinisch nach nicht relevant sein.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 20.12.18, 08:09

Sehr geehrter Dr. Fischer,

das ist ja für mich das frustrierende...Ich fühle mich seit 2015 schlecht und es gibt einfach nichts 100%iges, was es erklären könnte...

- die ständigen hautausschläge und Schwellungen,
- der morgendlich hohe Puls mit 140
- das Eiweiss im Urin
- der erhöhte leberwert und der Ana mit 1:1000
- diese belastungsintoleranz- fatigue
- und eben dieser aufgeblasene Bauch mit ab und an Durchfall nach dem Essen
- Schwindel
-unruhige Beine
- muskelprobleme
- störung der menstruation

....da kommen dann die vielen fragen auf....

Ich hatte schon mal an histaminintoleranz gedacht, vielleicht auch der Hohe Puls daher? Die hautärztin dachte mal an eine weizenallergie, aber der Uni Hautarzt hatte alles abgetan und alles auf psychisch geschoben, obwohl seine Vorgängerin
(Professorin) mir beispielsweise gesagt hatte, dass autoimmune schilddrüsenerkrankungen gern eine nesselsucht verursachen. Als ich vom kranken ultraschallbild der sd berichtete und den Befund vorlegte,aber auch betonte,dass ich tpo und tg Antikörper nicht habe, meinte sie.."manchmal gibt es in der Medizin Dinge, die es nicht gibt".

Irgendwoher müssen doch die Beschwerden kommen...der dao-Wert war 13 (referenzbereich größer 15, graubereich 7-15, kleiner 7 gesicherte histaminintoleranz).

Valsartan...Das war meine Schwester...Ich darf Ace hemmer und sartane wegen Angioödeme nicht nehmen und da fängt das Dilemma an. Von den betablockern und calciumblockern habe ich Nebenwirkungen....

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 20.12.18, 08:43

Hallo,
DAO ist leicht erniedrigt, könnte man doch kontrollieren, zusätzlich die Serumtryptase bestimmen. Im Zweifel dann ein Histaminprovokationstest- dann sollte Klarheit bestehen. Die oft übersehene Histaminintoleranz ist gar nicht so selten und erklärt evtl. einige Ihrer Beschwerden.
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 21.12.18, 17:42

Sehr geehrter Dr. Fischer,

es geht nochmal um meinen Vater. Er hat ja einen riesigen zwerchfellbruch und dadurch extreme Probleme zu essen oder zu trinken. Er hat nicht nur Sodbrennen und aufstoßen, sondern Übelkeit und magendruck.

Das schlimme ist, dass er nichts trinken kann. Als ob der magen vorab voll ist und es nicht reinpasst. Es läuft, wie er sagt, alles zurück und er muss es dann ausspucken gehen.unverdaute Lebensmittel sind es nicht...nach seiner Beschreibung muss es extrem viel magensäure sein.

Er nimmt 2 furosemid Tabletten, trinken kann er manchmal gerade nur 500 ml am Tag. Nun mache ich mir Gedanken, ob die negative flüssigkeitsbilanz baLD zu Folgen führt. Abgenommen hat er auch schon.

Er nimmt täglich 40 mg pantoprazol. Ich habe es der hausärztin erzählt. Sie hat gesagt, dass er dann morgens 40 mg und abends 40 mg pantoprazol nehmen soll. Wenn das nicht hilft, soll er domperidon nehmen 3x täglich. Das domperidon möchte er nicht nehmen, da unter Nebenwirkungen im beipackzettel als "häufigkeit nicht abschätzbar" herzrhythmusstörungen und herzstillstand stehen. Da er sowieso schon herzrhythmusstörungen hat, hat er angst davor.

Was ich nicht verstehe, warum er nicht trinken kann? Was können wir noch machen?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 22.12.18, 10:19

Hallo,
" Nun mache ich mir Gedanken, ob die negative flüssigkeitsbilanz baLD zu Folgen führt. "- ja, das wird es mit Sicherheit. Die Medikamente helfen evtl. nicht, evtl. hat er eine Refuxösophagitis ( Reflux). Ist denn Ihr Herr Vater nicht operabel?
Dromperidon ist eigentlich ein klassisches Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen.
"Was können wir noch machen?"- evtl. einen anderen Arzt um Rat fragen. Auf jeden Fall kann man den armen Vater in diesem Zustand so nicht lassen.
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 22.12.18, 11:36

Sehr geehrter Dr. Fischer,

gestern abend hat er sich zwieback in kamillentee aufgeweicht. Über nacht musste er wieder ausspucken gehen. Er hat braune Flecken auf dem Taschentuch gehabt. Er meint,dass es der dunkle Rand vom Zwieback wäre.

Heute früh hat er ein Brötchen gegessen und eine 1/2 Tasse Tee getrunken. Das ging. Zum Arzt möchte er nicht,dass lehnt er ab. Nun haben wir uns so verständigt,dass er Mittag abwartet,wie er da essen und trinken kann.

Der zwerchfellbruch ist laut Gastroenterologen monströs, aber in seinem Alter (81) würde man das nicht mehr operieren.

Ich weiss nicht, was ich denken soll...Ich selbst habe refluxösophagitis und ich muss sagen, dass PPI, wie nexium und Co. Noch alles viel schlimmer gemacht haben...Ich hatte das Gefühl, als ob das die gesamte Verdauung lahmlegt. Dann habe ich es weg gelassen und talcid genommen....und es wurde besser....aber, ob es bei ihm nun auch so ist?

Dann glaube ich mich zu erinnern, dass ich im Fernsehen einen Mann bei abenteuer Diagnose gesehen habe, der von candessartan auch mage/darmprobleme hatte und das nicht zu wenig....

Candessartan nimmt er auch....wurde im Sommer erst verschrieben

....den Bruch hat er eigentlich schon länger....

Er ist wehement dagegen zum Arzt zu wollen...

Aber magenbluten wäre schwarz gewesen...? Oder?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 22.12.18, 11:47

Hallo,
"Er ist wehement dagegen zum Arzt zu wollen... sehr schade, mit 81 Jahren ist man noch nicht zu alt für eine Operation, evtl. würde ein kompetenter Chirurg das anders sehen, ob man so eine Entscheidung allein dem Gastroenterologen überlassen soll? Evtl. lebt er ja noch 5-10 Jahre und so lange soll er leiden?

Aber magenbluten wäre schwarz gewesen...? Oder?- ja das ist meist so der Fall.
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 07.01.19, 19:16

Sehr geehrter Dr. Fischer,

wie ich ja bereits mehrfach berichtet habe, war meine SD im Ultraschall zuletzt gering echoarm und leicht inhomogen. Die Tpo und tg Antikörper waren ja wie bereits erwähnt mehrfach negativ. Tsh zuletzt 2,22. Verdacht auf seronegative Autoimmunthyreoiditis. L Thyroxin nehme ich bisher nicht.

Nun habe ich heute morgen festgestellt, dass ich am Hals eine rötung habe, die aussieht als hätte man mir ein szintigrafie-bild der Schilddrüse draufgezeichnet. Nach ca. 2 bis 3 Stunden war es weg. Eine Allergie kann es nicht sein,da ich wegen chronisch spontaner urtikaria momentan wieder täglich Allergietabletten nehme. Ein Abdruck von irgendwas wie einen hohen Kragen kann es auch nicht sein...der Hals war nicht bedeckt.

Halsschmerzen oder fieber habe ich auch nicht.

Was meinen Sie, könnte das irgendwas mit der sd zu tun haben? Und wenn ja....mit dem v.a. seronegative Autoimmunthyreoiditis?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 08.01.19, 08:52

Guten Morgen,
"Was meinen Sie, könnte das irgendwas mit der sd zu tun haben"- eher unwahrscheinlich m.E. Im Zweifel zum HA gehen.
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