Welche (Nieren)/Leberkrankheiten-Schäden könnten es sein?

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löälkjh
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Welche (Nieren)/Leberkrankheiten-Schäden könnten es sein?

Beitrag von löälkjh » 15.08.18, 14:46

Hallo,
Die Person hat vor einiger Zeit eine hohe Dosis Betelnüsse eingenommen.

Folgende Symptome treten auf:

Die Zehennägel werden Spröde und die Finger/Hände verschrumpeln im Wasser deutlich schneller und stärker als vor der Einnahme der Betelnüsse. Kann das daran liegen das der Keratinhaushalt gestört ist? welches als Protein/Aminosäure in der Leber gebildet wird?

Die Gamma-Gt, GOT und GPT werde sind in Ordnung.

Glucose, Bilirubin, Keton, spezifisches Gewicht (SG), Blut (BLO), ph wert, Protein, urobilinogen, Nitrit und Leukozyten und Albumin getestet im Urin sind alle unauffällig bzw. Im Normalbereich.

“Dass bei einem Patienten ein Mangel an Keratin vorliegt, erkennt der Arzt an seinen stark gewölbten Nägeln, Nagel Rillen und einem gestörten Haarwachstum. Ursache dafür ist eine Leber-Erkrankung. Das geschädigte Organ ist nicht mehr in der Lage, die Keratin bildenden Aminosäuren Cystein und Methionin in ausreichender Menge herzustellen.” Quelle: https://medlexi.de/Keratine

Folgende weitere Symptome treten auf:

Nachtschweiß nach Alkoholkonsum

Durchblutungsstörungen (kalte füße auch wenn es warm ist, hatte ich vorher nur wenn es sehr kalt ist)

Folgende Symptome traten auf und sind jetzt nicht mehr feststellbar:

leichte Atemnot bzw. Lutschnappen nach Verzehr von stark fettigem und zuckerhaltigem.

Um was für eine Lebererkrankung/Schädigung und oder Nierenerkrankung/Schädigung kann es sich handeln?

was könnte es sonst sein?

danke für eure antworten für rückfragen stehe ich zur verfügung. :)
Zuletzt geändert von löälkjh am 15.08.18, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Welche (Nieren)/Leberkrankheiten-Schäden könnten es sein

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 15.08.18, 17:26

Hallo,
es betrifft scheinbar nur die Zehennägel, die Fingernägel sind wohl nicht betroffen- nach Ihren Angaben jedenfalls. Auch Störungen im Bereich der Haare scheinen nicht vorzuliegen.
Ich halte daher eine Lebererkrankung für extrem unwahrscheinlich, zumal die wichtigsten Leberenzyme im Referenzbereich liegen.
Auch erscheint mir eine Nierenerkrankung ziemlich unwahrscheinlich.
Der Anwender wollte wohl mit dieser Menge eine Art Rausch erzeugen, sie wirkt in hohen Mengen bekanntlich wie eine Droge. Das darin enthaltene nicht ungefährliche Alkaloid Arecolin greift an einem bestimmten Rezeptor in den Zellen an und entfaltet so eine gewisse parasympaticomimetische Wirkung, jedoch ohne Auswirkung auf die Leber/Niere.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

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