Blutiger Speichel bzw.Blut gespuckt nach hohem Alkoholkonsum

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Christoph23
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Blutiger Speichel bzw.Blut gespuckt nach hohem Alkoholkonsum

Beitrag von Christoph23 » 02.01.09, 20:40

Hallo!

Zu Silvester hab ich mich was den Alkoholkonsum angeht sehr übernommen. Ich habe viel zu viel getrunken. Als ich nach einigen Stunden und (im nachhinein gesehen) exzessiven Alkoholkonsums im Vollrausch mal auf die Toilette ging bemerkte ich, dass mein Speichel blutig ist. Ich hörte gar nicht mehr auf Blut zu spucken. Gar kein normaler Speichel mehr, alles rot eingefärbt :?
Ich weiss nicht wo das hergekommen ist, keine Wunde im Zahnfleisch an der Zunge oder sonst wo im Mund. Wie kann das sein? Mach mir auch im Nachhinein noch riesige Sorgen. Was könnte denn da passiert sein? Nach dem Schlafen ist das alles wieder weg gewesen und der Speichel nicht mehr blutig. Was mich allerdings jetzt noch etwas plagt (2 Tage danach) ist ein flauer Magen und leichte Bauchschmerzen und die Besorgnis etwas im Körper ruiniert zu haben.

Kann da was ernsthaftes passiert sein wegen dem zu hohen Alkoholkonsum?

Zwecks Forenregeln hier noch weitere Informationen zu meiner Person: Ich bin 23 Jahre alt und wiege 90 Kilo bei einer Körpergröße von 185cm. Ich habe keine Allergien und war wegen der oben beschriebenen Angelegenheit noch nicht beim Arzt. Ich rauche normalerweise nicht habe aber an dem besagten Abend eine Schachtel geraucht.

Bitte inständigst um Rat!

Zicke72
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Beitrag von Zicke72 » 03.01.09, 14:35

Hallo Christoph23,
trinkst Du regelmäßig und exzessiv Alkohol?
Es ist möglich, dass die Magenschleimhäute durch den Alkoholgenuß stark angegriffen worden sind. Daher kann auch noch das flaue Gefühl im Magen kommen.
Du solltest aber trotzdem Deinen Hausarzt aufsuchen und ihm von Deinem Problem berichten. Nur er kann feststellen, was mir Dir ist und Dir die richtige Therapie verordnen.
Lieben Gruß und gute Besserung
Zicke72

Christoph23
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Erstmal Danke für deine Antwort.

Beitrag von Christoph23 » 05.01.09, 18:08

Zicke72 hat geschrieben:Hallo Christoph23,
trinkst Du regelmäßig und exzessiv Alkohol?


Um deine Frage zu beantworten:
Also grundsätzlich schmeckt mir ja Alkohol nicht sonderlich gut. Doch wenn ich fort gehe ist Alkohol schon ein fester Bestandteil des Abend- & Nachprogramms. Ich trinke dann schon sehr viel und auch immer schneller weil mir Alkohol wie gesagt im Geschmack nicht sehr zusagt. Die Sachen die ich trinke sind alle gespritzt mit Energy Drinks, Säften, Limonaden...(ausser Bier). Hab bis dato eigentlich immer die Finger von harten Sachen gelassen. Also wenn ich trinke dann trink ich wirklich Unmengen. Und von der Regelmäßigkeit her so ca. alle 5-6 Wochen. Was mir auch auffällt ist, dass es mir nach so einer durchzechten Nacht immer länger danach schlecht geht. Anfangs längstens am Tag danach. Aber jetzt steh ich schon beim füntenTag und hab noch immer katerähnliche Symptome...Bedenklich?

Werner69
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Beitrag von Werner69 » 08.01.09, 18:07

Hallo Christoph23,

wenn Du immer länger verkatert bist sollte dir das schon zu denken geben. Entweder steigt dein Konsum extrem an oder der Körper braucht immer länger um die Giftstoffe abzubauen.
Dann erlaube mir noch die Frage was Du mit dem Konsum bezweckst wenn es kein Genuß für dich ist. Wenn Du den Alkohol als "Medizin" nimst um abzuschalten, zu vergessen oder um bessere Stimmung zu bekommen ist das bedenklich. Du schreibst ja auch daß Du immer mehr und schneller trinkst. Und wie es ausschaut machst Du dir ja selber auch Gedanken. Ich würde bremsen.

Alles gute
Gruß
Werner69

Christoph23
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Beitrag von Christoph23 » 15.01.09, 23:03

Werner69 hat geschrieben:Dann erlaube mir noch die Frage was Du mit dem Konsum bezweckst wenn es kein Genuß für dich ist.


Gerne. Da bei hohem Alkoholkonsum sich meine Persönlichkeit stets sehr zum Positiven verändert. Immer wenn ich trinke werde ich zur kommunikativen Frohnatur, die motiviert ist und richtig aufblüht. Das Selbstbewußtsein ist da wo es sein sollte. Ich kann mich mit anderen Leuten v.a. Frauen unterhalten. "Angst vor Zurückweisung" ist gen 0. Ich bin so, wie ich sein möchte. Ich geh unbesorgt raus und denk nicht immer "Ach was werden denn die anderen gerade über mich denken". Angeregte und trotz des Alkohols produktive Diskussionen kann ich führen, ohne Furcht, dass ich etwas falsches Sagen könnte (sonst sag ich bei Diskussionen oder Small-Talks im Bekanntenkreis meistens nichts oder geb nur ganz knappe Antworten wenn ich etwas gefragt werde um nicht vor Nervosität ins Stottern zu gelangen oder was Falsches zu sagen) oder mir auf einmal nichts mehr einfällt. Im Rausch sprudle ich nur so vor Ideen & Argumenten und ein ausgeprätes Rednertalent kommt zum Vorschein sowie das Potential eines Unterhalters. Wenn man mich nicht kennt wie ich im Alltag sonst bin, würde man auch nie vermuten, dass ich betrunken sein könnte, ausser ich hab ev. ne Fahne. Meine Bekannten meinen ich sei wie ausgewechselt wenn ich etwas intus habe und so fühl ich mich auch. Schüchternheit und Teilnahmslosigkeit verschwinden gänzlich und deren Platz wird von Schlagfertigkeit und positiver Lebensenergie eingenommen.
Tja und so friste ich halt in der Zeit zwischen den Alkoholorgien als zurückhaltende Person, meist vor dem Fernsehapparat dahin...

Werner69
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Beitrag von Werner69 » 16.01.09, 03:39

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen daß das nicht lange funktioniert. Da Du immer mehr verträgst wirst Du auch immer mehr trinken müssen um so "kommunativ" zu werden. Nach einer weiteren Zeit wirst Du alkoholisiert genau so wortkarg sein wie nüchtern. Außerdem besteht die Möglichkeit daß Du das vermeindlich tolle Gefühl immer öfter haben willst. Gegen Alkohol als gelegentliches Genußmittel ist überhaupt nichts einzuwenden, aber als "Krücke" zum Lösen der Zunge und zum locker werden ist er absolut nicht geeignet. Es ist zwar leicht gesagt aber Du solltest besser an deiner zurückhaltenden, wortkargen Art arbeiten. Glaub mir - man kann es lernen auch nüchtern kommunikativ und äußerst schlagfertig zu werden. Ich rate dir dringend davon ab den Alkohol weiterhin als Hilfsmittel zu betrachten - das geht auf Dauer in die Hose.

Christoph23
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Beitrag von Christoph23 » 18.01.09, 02:51

Werner69 erstmal Dankeschön, dass du dir Zeit nimmst und gepostet hast!

Werner69 hat geschrieben:Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen daß das nicht lange funktioniert.


Bei mir funktioniert es jetzt schon einige Jahre so, ich hab durch den Alkohol viele Leute kennen gelernt und dieser war unter anderem auch der Grundbaustein für meinen jetzigen Freundeskreis...

Werner69 hat geschrieben:Nach einer weiteren Zeit wirst Du alkoholisiert genau so wortkarg sein wie nüchtern.


Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall und meine Persönlichkeit entwickelt sich von Rausch zu Rausch immer mehr.
Nur wird das Loch in das ich falle, in den Tagen nach durchzechten Nächten immer größer und tiefer.

Werner69 hat geschrieben:Außerdem besteht die Möglichkeit daß Du das vermeindlich tolle Gefühl immer öfter haben willst.


Soweit reicht meine Disziplin noch, vorallem weil es mir immer so dreckig geht an den Tagen danach. Aber irgendwann kommt dann wieder der Zeitpunkt an dem man sich denkt es würde sich dafür stehen.

Werner69 hat geschrieben:[...]aber Du solltest besser an deiner zurückhaltenden, wortkargen Art arbeiten. Glaub mir - man kann es lernen auch nüchtern kommunikativ und äußerst schlagfertig zu werden[...]


Mein Bücherregal ist voll von Rhetorik- & Schlagfertigkeitsratgebern, diese Bücher motivieren zwar extrem, doch Erfolgserlebnisse mit der Anwendung der in der Literatur besprochenen Themen konnte ich wiederum nur im alkoholisierten Zustand verbuchen, da im nüchternen Zustand immer die Antriebslosigkeit und fehlende Energie überwiegen.

dora
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Beitrag von dora » 18.01.09, 09:26

hallo

Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall und meine Persönlichkeit entwickelt sich von Rausch zu Rausch immer mehr.
Nur wird das Loch in das ich falle, in den Tagen nach durchzechten Nächten immer größer und tiefer


du merkst schon, dass du das Zeug zwar brauchst, aber nicht verträgst.

Werner69 hat folgendes geschrieben::
Außerdem besteht die Möglichkeit daß Du das vermeindlich tolle Gefühl immer öfter haben willst.


Soweit reicht meine Disziplin noch, vorallem weil es mir immer so dreckig geht an den Tagen danach. Aber irgendwann kommt dann wieder der Zeitpunkt an dem man sich denkt es würde



Soweit reicht deine Diziplin noch( schreibst du ) . Die Frage ist wie lange.

Glaub mir, es dauert nicht mehr lange, dann wirst du aus diesem Loch nicht mehr herauskommen.
Wenn du schüchtern bist und da irgendwelche Problem hast, solltest du die unbedingt anders lösen. Geh doch mal zu einem Psychologen :!:

Gruß dora

error6
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Beitrag von error6 » 18.01.09, 12:26

Überleg mal genau, was Du hier von Dir gibst.
Dann lerne ich (im Suff) unheimlich viele neue Leute (Freunde) kennen...
Und jedesmal wenn Du die triffst haust Du Dir die Krippe voll????
Sonst erkennt Dich keiner, oder?
Wenn Du eine Frau kennenlernst im Suff und möchtest die öfter treffen, immer
den Flachmann dabei? Von Heirat spreche ich erst garnicht, dann musst Du ja
zum Vollalki werden, richtig?
Du scheinst nicht nur ein Alkoholproblem zu haben.....
Da sitzt Du 5 Wochen zu Hause unscheinbar herum und dann erstrahlt Dein Glanz,
weil Du genug Promille hast? Dann würde es mir nicht nur am nächsten Tag
dreckig gehen, sondern die gesamte Zeit bis zum nächsten Vollrausch.
Tzzzzz, ????
:) error6

Brigitte
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Beitrag von Brigitte » 18.01.09, 13:11


error6
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Beitrag von error6 » 18.01.09, 14:32

@ Brigitte!
Das ist aber ein ganz krasses Beispiel, ich denke nicht, dass Alkoholismus vererbt
werden kann. Auch die Gene spielen da keine Rolle. Es ist immer das Umfeld, welches sehr wichtig ist.
Man kann nicht sagen Opa säuft, Vater säuft, ergo wer dann auch?
Viele werden durch diese, ich sag mal Vorbilder, abgeschreckt und trinken nichts oder
sehr verhalten. Da spielt das soziale Umfeld zu Hause aber mit ein.
Denn getrunken wird in allen gesellschaftlichen Schichten, nur ist es bei dem Einen der
billige Glühwein, beim Anderen der Magenbitter nach dem Essen.
:) error6

Brigitte
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Beitrag von Brigitte » 18.01.09, 14:58

Da gebe ich Dir recht. Ich glaube auch nicht, dass Akoholismus vererbbar ist. Mir war das heute aufgefallen und mir kam es deshalb in den Sinn, weil auch bei ihm Antriebslosigkeit, einSymtom war.

Meine Schwiegereltern wohnen in Norddeutschland auf dem Dorf. Dort geht man mal eben in die Nachbarschaft. Die Türen sind offen. Nach "Guten Morgen", kommt als 2. Satz: "Möchtest Du einen Schnaps?" Auch solche Bezeichnungen wie "Frühstücksschnaps" sind ja schon abartig. Man trinkt auch nicht, sondern man macht einen kleinen Frühschoppen usw. Dieses Verniedlichen von Alkoholkonsum ist sehr gefährlich.

Mein Schwiegersohn trinkt fast garnicht. Er kommt aus einer polnischen Familie. Da gehört Alkohol eben immer dazu. Das ist das Beispiel, was Du angeführt hast.

Wir wissen zu wenig von Christoph. Wenn er mit sich selbst nicht zufrieden ist, hilft bestimmt kein Alkohol. Er muss lernen, sich selbst so zu akzeptieren, wie er ist. Vielleicht rüttelt ihn der Link ja auf.

Christoph23
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Beitrag von Christoph23 » 18.01.09, 15:36

dora hat geschrieben:Soweit reicht deine Diziplin noch( schreibst du ) . Die Frage ist wie lange.


Das stimmt. Aber da ich auch regelmäßig Sport mache und mir das ausüben sehr am Herzen liegt und auch immer einen Großteil dazu beisteuert, dass ich aus dem angesprochenen tiefen Loch wieder rauskomm, hab ich nicht vor die Regelmäßigkeit des Alkoholkonsum in die Höhe zu schrauben, sonst schauts da mit der Leistung eher sehr schlecht aus. Ich arbeite natürlich auch daran die Alkoholexzesse so selten wie möglich zu halten, aber irgendwann sehnt man sich wieder danach. Letztes Jahr hat ich auch 5 Monate durchgehend gar keinen Alkohol getrunken. Es war eine verhältnismäßig gesehen eher langweilige Zeit. Viel erlebt hab ich in dieser Zeit nicht, stürzte mich einfach in die Arbeit und der Genuss von intensiven zwischenmenschlichen Beziehung blieb mit der Alkoholabstinenz auch aus.

error6 hat geschrieben:Dann lerne ich (im Suff) unheimlich viele neue Leute (Freunde) kennen...
Und jedesmal wenn Du die triffst haust Du Dir die Krippe voll????

Nein, also ich habe schon einen kleinen Freundeskreis wo ich halbwegs> ich selber sein< kann auch ohne Alkohol. Doch sobald jemand hinzustößt den ich nicht so gut kenne, ist es aus. Mir fällt nichts mehr ein, weiss nicht mehr was ich sagen soll, totale Blockade. Im Rausch hingegen, habe ich da überhaupt keine Probleme damit. Small-Talk in alle Richtungen und mit jedem kann gespaßt werden…Über die Zeit ist somit mein Bekanntenkreis sehr groß geworden, doch nüchtern kann ich mit dem nichts anfangen.

error6 hat geschrieben:Sonst erkennt Dich keiner, oder?

Erkennen schon, aber wenn dann nur am Aussehen. Mehr als ein bescheidener Gruß im vorbeigehen ist da aber nicht drinnen.
error6 hat geschrieben:Wenn Du eine Frau kennenlernst im Suff und möchtest die öfter treffen, immer
den Flachmann dabei? Von Heirat spreche ich erst garnicht, dann musst Du ja zum Vollalki werden, richtig?

Stimmt, Frauen lern ich hauptsächlich wie du schreibst „im Suff“ kennen. Öfter treffen ist da wahrlich ein Problem. Wo man sich beim ersten Kennen-lernen schon innig unterhalten hat, folgt wie ich aus eig. Erfahrung berichten kann, bei weiteren Treffen oft nur oberflächliches Geplaudere unterbrochen von peinlichem Schweigen. Wenn jedoch Alkohol im Spiel ist, schauts da ganz anders aus. Doch die Vernunft bringt einen dann nach einiger Zeit dazu, auch nüchtern zu solchen Treffen zu gehen und meistens war das dann der letzte Kontakt. Wie man es macht ists falsch…Flachmann besitz ich keinen, wie man in Post drei auch lesen kann würde, dass keinen Sinn machen weil ich wenig bis keine „harten“ alkoholischen Getränke konsumiere.
error6 hat geschrieben:Du scheinst nicht nur ein Alkoholproblem zu haben.....

Ja danke das motiviert.
error6 hat geschrieben:Da sitzt Du 5 Wochen zu Hause unscheinbar herum und dann erstrahlt Dein Glanz,weil Du genug Promille hast?

Im Grunde wahr. Ein paar Hobbies hab ich schon auch, denen ich dann in dieser Zeit nachgehen kann. Z.B. leb ich da vom Sport und (leider) auch vom übermäßigen Fernsehen.
error6 hat geschrieben:Tzzzzz, ????

Tja und das sollte jetzt noch Salz in den Wunden sein oder wolltest du hier einfach zum Ausdruck bringen, dass dich meine Schilderung anwidert?

Abschließend möcht ich noch sagen, dass ich weder unter der Woche und ganz selten alleine trinke (und die Regelmäßigkeit wie schon eingangs erwähnt von einem Monat so gut wie nie unterschritten wird.) Also fast immer in Gesellschaft. Wenn alleine, dann nur vor einer Feier/Veranstaltung um dort dann schon mit gewünschten Eigenschaften anzukommen. Als Mittel zum Zweck wenn man so will.


Brigitte hat geschrieben:Vielleicht rüttelt ihn der Link ja auf.


Ja danke für das Posting. Auch wenn es ein sehr extremes Beispiel ist, kalt über die Schultern ist es mir allemal gelaufen...

error6
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Beitrag von error6 » 18.01.09, 17:01

Hallo Christoph23!
Zuerst möchte ich klarstellen: Ich bin nicht Dein Feind.
Das Tzzzzz sollte bedeuten: Da kann ich nicht viel mit anfangen, es sagt mir zuwenig.
Wenn ich auf postings antworte, versuche ich mich in die Leute und deren besonderen
Umstände hineinzudenken, schließlich war ich auch mal jung. Bei Dir verstehe ich einiges nicht.
Du scheinst körperlich fit zu sein und anscheinend auch nicht dumm.
Hast Du körperliche Defizite, die der Alkohol wegspült?
Mein Tipp, wenn überhaupt: Such Dir Freunde, die Deinesgleichen sind, die Dich so
kennen wie Du bist.
Ich verstehe, dass Alkohol enthemmt und es wesentlich einfacher ist, im angesoffenen
Zustand zu baggern. Aber das muss nüchtern auch funktionieren, vielleicht fehlt dann
etwas der Mut, aber trotzdem.
Und hast Du mal darüber nachgedacht, dass die Frauen/Mädchen welche Du im Suff
kennenlernst, das gleiche Problem wie Du zu haben scheinen. Sonst könnte Sie Dir doch
beim nächsten Treffen ohne Alkohol in die Augen sehen und normal mit Dir reden.
Anscheinend funktioniert das ja nicht nur bei Dir nicht so richtig.
Stell Dir vor, Du würdest im Außendienst arbeiten, was dann?
Was machst Du beim Einkaufen, vorher Mut ansaufen?
Das sind doch normale Situationen, die Du im Leben täglich erlebst, und wenn Du damit
kein Problem hast brauchst Du auch keinen Alkohol zum gut drauf sein.
Such Dir ein nettes Mädchen zum Ausgehen, muss ja nicht die Granate sein.
Im Suff sehen sie sowieso alle besser aus, erschrickst Du nicht manchmal am nächsten Tag?
Bleib Dir selbst treu, das ist wichtig.
:) error6

Werner69
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Beitrag von Werner69 » 18.01.09, 22:06

Hallo Christoph23,

ich hätte da noch ne Parallele zu dir. Du schreibst daß dir der Sport und die Ausübung sehr wichtig ist.
Ich war vor ca. 15 Jahren einer der besten Rettungsschwimmer meines Bundeslandes und auch im Kraftsport war ich recht erfolgreich. Du siehst - auch mir war der Sport damals sehr wichtig. Auch ich habe mir das immer so eingeteilt daß ich da immer fitt war.
Und ich bin auch der Meinung von error6 daß wenn Du andere normale Situationen nüchtern meisterst auch das mit den Frauen zu schaffen ist.
Ich bin mir auch sicher daß Du ne Frau willst die dich nimmt wie Du bist. Du schreibst ja selber daß Du alkoholisiert wie ein anderer bist. Dann lernt sie also den "anderen" kennen, soll aber dich nehmen ??? Denk mal drüber nach.
Ich kann Dir nur nochmal raten dir selber in den Hintern zu treten und an deiner Art zu arbeiten (wenn nötig mit Hilfe) und den "Alkohol als Krücke" wegzulassen.

Gruß
Werner69

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