Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht?

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LonleyAngel
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Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht?

Beitrag von LonleyAngel » 02.04.08, 13:36

seit Oktober 2008 bin ich in Psychotherapeutische Behandlung,und seit dem ich mit meinem Mann 2005 zusammen gekommen ist bin ich wohl erst richtig wach geworden.
Ich habe früher auch als ich alleine lebte an meine Vergangenheit gedacht und war deswegen auch öfter sehr Niedergeschlagen und hatte oft Wutausbrüche.
Aber irgendwie haben die sich jetzt angehaüft.
Ich war als ich noch alleine war wenigstens an den Wochenenden oder auch an manchen Tagen eine Lebenslustige und Starke Persönlichkeit ich habe einen Fehler gemacht damals durch falsche Freunde habe ich auch Alkohol getrunken war aber direkt nicht im Vollrausch weil das ekelte mich wiederrum an,ich trank nur um dazu zu gehören und auch mal Spass zu haben.
und auch mal weinen zu können,ich kannte damals einen Jungen der auch im gleichen Heim war wie ich er kam auch aus dem gleichen Ort und war da schon Wochenend Alkoholiker ,wahrschenlich war ich zu verliebt in ihn und dazu entwickelte ich höchstwahrschenlich Co-Alkoholismuss.
Und das kannte ich ja alles von meiner Mutter ,ich verstehe jetzt nicht mehr warum ich so eine enge Bindung zu diesen Personen pflege,zu dem Jungen habe ich keinen Kontakt mehr weis aber das er trocken ist.
Ich bin unsagbar glücklich das mich mein Man so unterstützt durch ihn habe ich gelernt auch ohne Alkohol zu reden und auch mal zu weinen.
Ich kann hin und wieder auch mal ein Glas Alsterwasser trinken aber meist nach dem zweiten Glas wird mir dann schon übel oft denke ich dann an meine Mutter zurück.
Ich komme aus recht armen Verhältnissen,meine Oma und mein Opa der aber schon 1980 gestorben ist haben viel für mich gesorgt auch finaziell.
Meine Mutter lebte von meiner Geburt an von Sozialhilfe und als ich drei Jahre war zogen wir von meiner Oma fort in eine kleine Stadtgemeinde dort fand sie auch Menschen die tranken,Meine Oma sagte mir mal das meine Mutter schon angefangen hat mit 16 Jahren Alkohol zu trinken und auch in der Schwangerschaft habe sie mal ein Bier oder Wein getrunken weil sie angeblich erst im 7 Monat davon erfuhr das sie Schwanger ist ,man soll ihr wohl bis zuletzt nichts angemerkt haben das sie Schwanger war,und zum Arzt ist sie auch nicht gegangen bis dahin.
Auch die daraufhin folgenden Monate und Jahre trank sie zunehmend,mein Vater ich bin unehelich geboren hatt sich nicht für mich interessiert wollte die Vaterschaft erst nicht annerkennen.
Meine Mutter lebte 1975 in Scheidung ,ihr Ehemann hatte sie geschlagen und Missbraucht.
1976 kam ich dann zur Welt von einem Mann der eigentlich verheiratet war und 30 Jahre älter war.
und eigentlich war meine Mutter mit dem Ehepaar befreundet...
Die Jahre waren grausam für mich zwar hat meine Mutter mich nie geschlagen jedoch konnte sie ihren Unterton so vertiefen das ich alles für sie getan habe,und sie wurde auch so sehr agressiv und konnte schreien.
Ich tat immer alles für meine Mutter denn sie war ja mein einzigster Inhalt ,ich hatte keine Freunde nur meine Mutter und meine Oma
Und dazu hatte meine Oma selber schwere Depressionen.
Ich kann mich noch gut an dinge erinnern wie meine Mutter meine Oma angemacht hat als sie betrunken war.
Sonst wenn sie mal nicht betrunken war konnte sie der liebste Mensch auf der Welt sein und auch Herzensgut ,viele haben das ausgenutzt.
Schon nach den ersten Wochen nach meiner Geburt wurde ich schlimm Krank
ich hatte oft Lungenendzündungen und später hieß es dann ich habe Asthma Bronchiale
Mein Blutzucker war auch immer zu niedrig so hatte ich in meiner Kinderzeit mehr Krankenhaüser durch ,als je Freunde gehabt zu haben.
Durch meine Krankheit damals bin ich oft von der Schule genommen worden,
ich habe oft gefehlt konnte schlecht Kontakt zu Mitschülern aufbauen.
Mitdazu machte mir meine Mutter den normalen Lebensweg auch noch schwer ,dazu kam die Angst wenn ich von der Schule kam ,was dann wohl wäre.
Wie oft musste ich bis in die Nacht wachbleiben weil die Musik einfach zu laut war oder ihre Saufkumpanen zu laut waren.
Oft musste ich sie in die Kneipe gegenüber begleiten und mit ihr auch wieder nach Hause und das mitten in der Nacht und das als Kind,und morgens sollte ich doch wieder zur Schule.
Wenn meine Mutter den Morgens noch zu kaputt war schreib sie mir eine Entschuldigung.
Später kam das Jugendamt dahinter ,und besorgte mir eine Privatlehrerin die mit mir ausserhalb der Schule lernen solllte,und die mich Regelmäßig zur Schule brachte weil auch zu der Zeit mich die Kinder und Jugendlichen oft Krankenhaus reif geschlagen haben und gemobbt.
Durch mehrere Krankenhaus aufenthalte ist dann letztendlich durch Ärzte herausgefunden worden das meine Mutter Alkoholikerin war,undd das sie mehrmals im Krankenhaus alkoholisiert war als sie mich besuchte.Das wiederrum hat mich völlig fertig gemacht zudem kam sie mit ihrem Freund an der genauso Soff ...obwohl der auch immer sagte du kannst ruig mal ein Bier trinken aber lass den Scheiß Korn und Schnaps weg,denk an deine Tochter ,wenn du immer sagst es wäre dein einzigster Inhalt"!
Ich bin dann vom letzten Krankenhausaufenthalt 1990 gleich in die Psychatrie überwiesen worden.
Meine Entwicklung stand da eigentlich im Vordergrund.
Aber es war die Hölle für mich.
Meine Mutter war nur ein einziges mal zu Therapiegesprächen da in den ganzen 9 Monaten wo ich da war.
Wenn sie mich mal so besuchen kam war sie meist so besoffen ,naja ich möchte das nicht weiter ausholen tut weh genug,
und manchmal entschuldigte sie sich besoffen am Telefon weil sie ja nicht kommen konnte.
Ich hatte soviel Angst ,und die Ärzte sagten auch dort das es meine Mutter immer schlechter ginge.
Zudem begleiteten mich noch Kontrollzwänge immer hatte ich Angst es könnte mir einer was klauen ,oder ich hatte furchtbare Angst alle Elektro geräte wären nicht aus ,ich schaut 1000 mal danach.
Dann fing auch zunehmend meine Wut an ,ich biss mir vor lauter Wut in den Handrücken so doll das es blutete.
Und das tue ich auch heute noch.
Zwischenzeitlich hatte man meiner Mutter das Sorgerecht entzogen,meine Mutter nahm mich eiines Tages auf meinen Wunsch hin aus der Psychatrie ,sie entführte mich wieder sozusagen nach Hause.
aber erst mussten wir natürlich in einer Kneipe Rast machen.
Bis sie dann garnicht mehr laufen konnte und ein Taxi uns nach Hause fuhr.
Abend riefen die von der Psychatrie an ...ich bieb bei meiner Mutter doch ändern tat sich nichts ich ging nicht mehr zur Schule und meine Mutter trank weiterhin.
Ihre Beziehung war auch beendet.
Am 13 Dezember 1990 kam ich dann in ein Heim ,als ich mit meiner Privatlehrerin zur Schule fuhr wartete vor der Schule das Jugendamt ,drei Leute und ein großes Auto.
Ich sollte einsteigen ,und sie wollten mich sprechen sagten sie.Auf einmal gingen die Türen zu und ich saß darin und wusste von nichts.
Als mir der Vorsitzende sagte wir bringen dich jetzt in ein Heim.
Da laüteten bei mir alle alarmsirenen und ich habe der Frau neben mir sogar die Brille vom Gesicht geschlagen ,ich habe wild um mich geschlagen und geweint .
Ich war dann 4 Jahre in dem Heim Kontakt hatte ich erst ca nach 6 Monaten zu meiner Mutter.
Ich habe in den Heim auch sehr viele schlimme Dinge mitgemacht aber das alles aufzuzählen würde das Forum sprengen.
Meine Mutter kam auch dort trotz langem Krankenhausaufenthalt und entzug besoffen ins Heim.
1995 kam ich dann wieder nach Hause wenigstens habe ich meinen Sonderschulabschluss ein Bvj gemacht jede menge Praktika absolviert und habe zum Schluß in einer Werkstatt das Schneidern gelernt.
Als ich wieder Zuhause war fing das gleiche von vorne an keine arbeit weil ich angst hatte meine Mutter alleine zu lassen.
So verviel ich wieder in alte Verhaltensweisen ich sprang für meine Mutter die ja noch nichtmal laufen konnte um sich ihr eigenes Bier zu holen.
Sie sagte ihre Beine tun so weh und sie musste dann Stüztstrümpfe tragen.
Wenn sie dann mal in die Stadt fuhr kam sie erst Nachmittags betrunken wieder.
Meine Oma verdrängte alles ich konnte nicht mit ihr darrüber reden und der sonstige teil unserer eigentlich großen Famile hat sich einen Dreck um uns gekümmert.
Außer meine Cousine ,die mich in ihr gebet nahm und sagte anfangs 2001 du musst hier raus sonst gehst du kaputt.
Denn zur der Zeit hatte meine Mutter mich oft Nachts hinaus geschmissen und ich wusste nicht wohin keine Freunde niemanden,ich übernachtete öfter auf dem Bahnhof bis ich eines Tages meine Cousine anrief und sie mir zu einer eigenen Wohnung verhalf.ca 3 Kilometer entfernt von meiner Mutter
Dort hatte ich dann eine kurzlebige Beziehung mit dem Jungen wovon ich zu anfang sprach,der hat mich auch nur ausgenuzt.
Ich tank bis dahin nicht einen Tropfen.
Erst 2002 als ich ins Krankenhaus kam und bei mir die Diagnose Hypophysenvorderlappeninsuffizienz gestellt wurde ,danach trank ich hin und wieder Bier.
Oder Wein.
Zudem hat es mich so runter gezogen das ich umgezogen bin ca 2 Haüser weiter von meiner Mutter die mich dann noch mehr einspannte die zunehmend dann wieder mehr trank.
Ich genoss mein Leben so wie es kommen sollte ich trank gelegentlich
und fand natürlich auch falsche Freunde.
2003 hielt ich es dann nicht mehr aus ich habe meiner Oma alles gesagt und die sezte meine Mutter unter Druck wenn du nicht aufhörst kommt Deine Tochter nicht mehr und ich auch nicht und Geld gibts auch nicht mehr.
Danach war Ruhe ,sie trank nicht mehr von heute auf morgen ...nicht mehr!!
Ein bis zweimal ist es bisher vorgekommen das sie mal etwas getrunken hatte entweder habe ich sie gleich drauf angesprochen oder meinen Mund gehalten.
seit 2005 bin ich nun mit meinem Mann zusammen wir haben im August 2006 geheiratet.
Er hat mir größtenteils die Augen über meine Mutter und über mein Verhalten zu ihr geöffnet.
Aber seit letztes Jahr geht es mir zunehmend schlechter ,oft sehr oft bekomme ich Wutausbrüche obwohl in unserer Ehe alles sehr harmonisch ist.
Er kennt auch das problem mit Alkohol sein Vater war auch Alkoholiker hat aber vor 12 Jahren entzug gemacht und ist seit her trocken,und sogar Leiter der Guttempler in unserem Ort.(Anonyme Alkoholiker)
Wenn ich so ausraste verletze ich mich meist selber und wenn er das mal sieht das fängt er an zu weinen.
Ansonsten wenn ich ganz normal bin denkt er höchstwahrschenlich es ist alles Friede Freude ....
er sagt immer er vergisst vieles ,da er als Kind Epelepsie gehabt hat.
Und wenn ich mit ihm reden möchte was auch schonmal länger dauert ,bis in die Nacht hinein schläft er einfach ein.
Ansonsten bin ich ,nein müsste ich eigentlich zufrieden sein.
Auch wenn bei mir vor einen Jahr die Diagnose Aoerteninsuffizienz 1 Grades gestellt wurde und mich das völlig aus der Bahn gerissen hat.
Ich dachte bei allem was schon war jetzt kannst du dein Testament machen.
das hat mich wirklich von den Socken gehauen.
Und dann kam noch dazu das uns unsere besten Freunde die wir dann mal hatten hintergangen haben und durch den Kakao gezogen.
Meine damalig beste Freundin hat uns einfach ohne ein Wort fallen gelassen und ist von hier Fort gezogen,ihre Mutter war auch Alkoholikerin.
Mittlerweile haben wir niemanden mehr denen wir vertrauen
Ich bin den ganzen Tag über alleine zuhause und habe zu nichts mehr Lust leide regelrecht an Depressiven verstimmungen.
Mein Mann hat wieder arbeit ,
Meine Mutter hat Oma zu sich nach Hause geholt nachdem sie im Krankenhaus war wegen Wasser in der Lunge und Herzschwäche
Meine Oma bekam bei meiner Mutter schwere Depressionen.
Meine Mutter wollte Oma unbednigt bei sich haben meine Oma sollte nicht mehr bei ihren Lebensgefährten sein wo sie 17 Jahre lang nur die Putzfrau spielen musste und keine Liebe erfuhr.
fand ich ach prima,endlich muss Mama mal lernen Verantwortung zu übernhemen.
Aber nichts dem schien so ich sollte mal wieder alles machen.
Eines Abends etwa drei Tage nach dem Oma bei ihr eingezogen war rief sie mich betrunken an,ich baute sie auf anstatt herunter zu ziehen was das soll ihre Sauferei
Sie sagte sie könne nicht mehr sie habe sich das nicht so vorgestellt ,ob ich nicht Oma für 2 Tage nehmen könnte.
Ich redete mit meiner Tante auch die tat nichts außer mal hin zu fahren und fragen wies geht,ich war die einzigste enkelin von 7 die Oma aufbaute und auch Mama obwohl es mir selber so sch..geht.
immer dann wenn ich das Gefühl habe gebraucht zu werden erst dann fühle ich mich besonders Stark.
Mittlwerweile kommt mir immer mehr hoch was meine Mutter alles angerichtet hat sie sagt immer sie habe Oma so weh getan das sie damals getrunken habe,ja mir nicht oder was?
Manchmal wenn sie am Telefon so wiederlich iat auch wenn sie nüchtern ist möchte ich ihr vor lauter Wut etwas an den Kopf knallen,dann halte ich den Mund.
Wenn ich wenistens mit jemanden reden könnte,ich wohne jetzt 2 Jahre in diesem Dorf und ich habe keinen Anschluss zu irgendjemanden alle Freunde die sich Freunde nannten enpupten sich als ausnutzer und lügner.
Ich sitze oft hier und frage mich ob alles noch ein Sinn hat ,eigentlich sollte ich doch froh sein nunja auch der Wunsch nach eigenen Kindern hat sich letzes Jahr zerschlagen,nach mehreren Therapien und untersuchungen steht nun fest das mein Mann und ich nie Kinder haben werden das tut so unendlich weh.
Ich würde meinen eigenen Kindern nie soetwas antun ..niemals.
Ich warte nun mit hoffen darauf das ich meinen Termin bekomme für die Psychosomatische Reha ,habe da heute mirgen angerufen aber eher wie im August bekomme ich keinen Platz.
Ich weis nicht wie es bis dahin weiter gehen soll ,ich fühl ich so einsam und leer
und vorgestern war es so schlimm das ich mich mit einen Schraubendreher verletzte ,in meiner Wut und in meiner Verzweiflung ich verstehe einfach nicht mehr warum ich so bin
Warum jetzt wo ich doch eigentlich mein Glück gefunden habe und mein TRaum sogar in erfüllung gegangen ist ,der Traum von einem Mann der mich so liebt wie ich bin der wirklich alles mitmacht.
und ein kleines Haüßchen und viele Tiere...ich verstehe mich selber nicht mehr.
Viieleicht fehlt mir eine Aufgabe?
Oder die Verantwortung die ich schon so früh als Kind übernommen habe.
Ich weis es einfach nicht!!
Wenn meine Mutter jetzt wieder anfangen würde zu trinken ,würde ich ihr sagen das ich nicht mehr kann und das sie mir gestohen bleiben soll ,ich glaube das könnte ich jetzt sagen weil mein Mann mir geholfen hat.
Auch wenn es so sehr weh tun würde und mir das Herz brechen denn ich liebe meine Mutter so sehr das es schon benahe weh tut.
Eigentlich ich weis es nicht hat sie meine Fürsorge und meine ganze Liebe nicht verdient nicht nachdem was sie mir all die Jahre angetan hat.
Aber dann ist sie am Telefon wieder manchmal so lieb und tut so hillos dann kann ich nicht so sein...wie mein Mann öfter sagt leg einfach auf oder sag ihr lass mich in Ruhe mir gehts selber schlecht ich habe das nie gelernt nein zu sagen.
Wie soll ich es jetzt lernen ?
Bis August ist noch eine lange Zeit und ich habe einfach Angst das es noch schlimmer wird trotz Psychotherapie?
Sagt mir bitte ganz ehrlich was haltet ihr von mir?
Nach diesem Brief?
Mein Mann sagt sieh nach vorn und lass die Vergangenheit hinter dir jetzt fängt endlich ein schönes Leben an ,aber ich kann es nicht ich fühle mich in meiner eigenen Haut gefangen.
Liebe Grüße





Bobbele

Beitrag von Bobbele » 02.04.08, 22:40

Hallo Engelchen,

was deine Mutter,deine Oma macht ,das ist deren Bier und nicht deins.

Sie allein sind für sich verantwortlich, jeder für sich, wie du für dich.

immer dann wenn ich das Gefühl habe gebraucht zu werden erst dann fühle ich mich besonders Stark.
Mittlwerweile kommt mir immer mehr hoch was meine Mutter alles angerichtet hat sie sagt immer sie habe Oma so weh getan das sie damals getrunken habe,ja mir nicht oder was?


Such dir eine Aufgabe und rede dir nicht immer ein schlechtes Gewissen ein, denn das ist Co-Abhängigkeit .http://www.alkohol-hilfe.de/Co/co.htm

Manchmal wenn sie am Telefon so wiederlich iat auch wenn sie nüchtern ist möchte ich ihr vor lauter Wut etwas an den Kopf knallen,dann halte ich den Mund.


Nein, sag ihr genau das was du gerade denkst, denn sie hat auch rücksichtslos mit dir gespielt :!:

Warum jetzt wo ich doch eigentlich mein Glück gefunden habe und mein TRaum sogar in erfüllung gegangen ist ,der Traum von einem Mann der mich so liebt wie ich bin der wirklich alles mitmacht.


Alles mitmachen wird er nicht!
Du hast einen lieben Mann und auf was wartest du?
Bau dir zusammen mit ihm deine heile Welt auf.

Aber dann ist sie am Telefon wieder manchmal so lieb und tut so hillos dann kann ich nicht so sein...wie mein Mann öfter sagt leg einfach auf oder sag ihr lass mich in Ruhe mir gehts selber schlecht ich habe das nie gelernt nein zu sagen.
Wie soll ich es jetzt lernen ?


In Psychotherapie,bei der Selbsthilfegruppe, ja da kannst du ohne weiteres gute Hilfe holen und dann genau das machen was dein Mann sagt :idea:

Mein Mann sagt sieh nach vorn und lass die Vergangenheit hinter dir jetzt fängt endlich ein schönes Leben an ,aber ich kann es nicht ich fühle mich in meiner eigenen Haut gefangen.


Nein, du bist in der Co-Abhängigkeit-schlechtem Gewissen und einer von dir selbst aufgebürteten Schuld gefangen.

Sag deiner Mutter klipp und klar-wenn sie saufen will , soll sie sich totsaufen,das wirst du nie ändern können, denn das kann nur sie selber, aber du wirst ihr dabei in keinster Weise mehr helfen, denn du hast das Recht auf dein bzw. eurer freies Leben, dein Mann und du :arrow: du musst wie dein Mann sagt besser heute als morgen einen Strich unter die Vergangenheit ziehen :wink:

dora
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Beitrag von dora » 03.04.08, 07:50

hallo Lonly Angel

Was Bobbele schreibt ist absolut richtig.

Ergänzend noch :

Brech den Kontakt zu deiner Mutter und Oma unbedingt ab. Lass dir eine neue Telefonnr. geben, dann bist du nicht mehr erreichbar. Denk nun mal nur an dich. Deine Mutter hat es nicht verdient, dass du dich für sie kaputt machst. Sie ist egoistisch und absolut rücksichtslos. Lass dich von deinem Mann auffangen und lebe mit ihm ( und nur mit ihm ) d e i n Leben. Such dir eine Selbsthilfegruppe und geh zu einem Psychologen. Du wirst sehen, dass es dann besser wird.
Denk nur an euch beide und lass weder deine Mutter noch die damit verbundenen Schuldgefühle mehr an dich ran.
Du kannst das schaffen, weil du einen Menschen hast der dich liebt und der dir helfen will. Lass dir von ihm helfen, aber auch seine Geduld hat Grenzen :!:

ich wünsch dir alles Gute, und melde dich doch mal wieder.

Gruß dora

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 06.04.08, 15:44

Hallo LonleyAngel,

danke für das posting und an das ins uns gesetzte Vertrauen. Wie ich lesen kann, ist so einiges für Dich in angriff zu nehmen. Ich denke mal, dass Du auf dem richtigen Weg bist, wenn Du in psychiatrischer Behandlung bist und bleibst.

Was das Trinken betrifft, so kann hier nur geraten werden, davon ein für allemal die Finger davon zu lassen. Es stellt sich die Frage, ob Deine Ärzte über die Selbstverletzung Bescheid wissen. Dazu könntest Du Dich zusätzlich noch in ein borderline-forum einlinken. Hier kann Dir dabei keiner helfen.

Alle anderen Probleme sind pychischer Natur und greifen ineinander. Sie gilt es aufzulösen.

Aber warum stellst Du die Frage, was wir von Dir denken?

Fast jeder, der sich in diesem Forum bewegt, hat ähnlich geartete Probleme. Und eine Beurteilung über einen Menschen steht uns nicht zu.

Wir können uns mit Dir gern unterhalten und aus eigenen Erfahrungen berichten. Daher stelle ich jetzt mal die Frage:

Was hälst Du denn von Dir?

Diese Frage ist doch viel wichtiger...... :wink:

Liebe Grüße
Alida Prahm
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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LonleyAngel
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Hallo ihr lieben

Beitrag von LonleyAngel » 06.04.08, 19:32

Danke für eure lieben Antworten zu meinem Beitrag.
Ich weis das es wohl das beste für mich währe mich von meiner Mutter zu entfernen.
Gerade an solchen Tagen wenn ich sie anrufe und sie wieder betrübt iat und das mir ganz dutlich zu spüren gibt.
Früher hätte es mich runtergezogen,mitttlerweile Dank meines Mannes der mich oft aufbaut lasse ich das nicht mehr zu.
Genau wie Heute als ich sie anrief und sie wieder so bedrükt schien.
Sie macht sich sorgen um ihre Schilddrüse ,sie hatte eine Überfunktion und wurde 1998 Operiert.Nur bei Stress den sie sich eigentlich selber zufügt hat sie dann engegefühle und Herzrasen.
Aber ich kann ihr auch nicht helfen,ich versuche sie immer aufzubauen aber auch das hilft manchmal nichts so habe ich den anschein.
Auch gutgemeinte Tipps oder Ratschläge wege meiner Oma die ja bei ihr ist dringen manchmal nicht zu ihr durch.
Mittlerweile ist mir das manchmal so egal weil es mir selber schlecht geht sie fragt ja auch nicht mal wie es mir geht.
Ich weis auch das ich den Kontakt abrechen sollte oder ihr die Kalte Schulter zeigen aber ich kann es leider nicht ich bin ja schon froh das ich durch mein Mann gelernt habe auch mal Nein zu sagen oder auch mal meine Meinung zu aüßern.
Ich sehe auch nicht mehr ein das ich alles tue.
Seit ich mein Mann kenne wird mir immer bewuster wie sehr meine Mutter doch unselbständig ist.
da sind manchmal schon kleinigkeiten mit denen ich überhaupt keine Probleme hätte,da stellt sie sich an und regt sich auf und geht den einfachsten weg.
Ich muss mehr an mich denken das versuche ich auch.
Ich habe heute morgen mir nicht den Tag von ihr versauen lassen wen sie nicht raus geht und keine Freunde hat ist sie selber Schuld.Och hingegen habe einen schönen Tag gehabt mit meinem Schatz sind Schwimmen gegangen,auch so ein Aspekt meine Mutter hat mir nichts beigebracht außer ehrlich zu sein ,Anständig Sauber und Ordentlich zu sein
Ich kann bis heute nicht schwimmen,da ich in der Kindheit etwas schlimnmes mit Wasser,und auch Missbrauch erlebt habe habe ich immer noch Angst mich vollkommen in Die Hände meines Mannes zu geben und mich im Wasser einfach gleiten zu lassen.
Ich muss mich immer Festhalten können,ich komme mir so blöd dabei vor möchte auch so gern wie andere im Wasser herumtollen.
Aber ich habe eine unwahrschenliche Angst.
Ich weis was meine Mutter bei mir angerichtet hat ich glaube ich habe nicht umsonst einen Hohlrücken der bei jeder Bewegung schmerzt und ich habe nicht umnsonst die HVL Insuffizienz aber ich gebe ihr nicht die Schukd daran ,ich liebe schließlich meine Mutter vom ganzen Herze egal was sie auch immer angestellt hat als ich noch klein war.
Ich habe es ihr verziehen.
Aber vergessen kann ich es nicht,auch wenn sie sagt sie hat damals Oma so weh getan dann bekomme ich Wut und denke und was hast du mir angetan?
Wir haben schonmal ausführlich über ihre Alkoholsucht gesprochen das ist aber mindestens 2 Jahre her ,ich konnte da auch nicht wirklich ehrlich sein
und meine wirkliche Meinung sagen.
Ich habe sie nur gefragt warum Mama?
Und sie hat mir drauf geantwortet aber sowie ich letztens bemerkte durch ein Zufall entweder denkt sie nicht dran oder sie lügt mich hin und wieder an.
Auch vergisst sie vieles ..nunja.
Wie gesagt versuche ich so gut wie möglich mein Leben in den Griff zu bekommen,es ist nur verdammt schwer wenn man den ganzen Tag alleine zuhause ist Depriphasen hat zu nix mehr Lust und der eigene Mann Abends noch alle Launen ertragen muss was sich am Tage so aufgestaut hat.
Es ist ja nicht jeden Tag ,aber manchmal sind es kleinigkeiten die mich dann in Wallung bringen und mich total aufregen ich mag mich dann selber nicht mehr.
Was ich von mir halte ??
Ganz ehrlich ???
Nichts
Ich hasse mich selber mehr als meinen ärgsten Feind.
Weil ich bin die jenige die das Leben andere Versaut hat.
Vileicht hätte meine Mutter nicht mehr getrunken wenn nicht da gewesen wäre und nicht so schlimm krank ,auch wenn sie mir immer sagt nein Dianchen du bist mein Engelchen
im Leben bist du niemals Schukd daran,das bin ich nur ganz alleine.
Dann werde ich wieder weich und Mama tut mir leid.

Ich vermiese durch meine Wutataken die Laune mancher Menschen
Und dann wird meine Wut noch größer weil ich ja so ein .......bin!!

Alles etwas verwirrend was ?
Ich glaube nicht das jemand schlau aus mir wird ....
Ich danke euch dennoch für euer offenes Ohr
Danke
Eure Diana

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 06.04.08, 20:04

Hallo Diana,

ich konnte das rote nicht alles lesen, weil es meinen Augen weh tut,
aber vergiss endlich mal die Vergangenheít und alles ausser dir und deinem Mann. :arrow: sieh in die Zukunft, denn an der Vergangenheit ändert niemand mehr was!
Wenn es dir langweilig wird liegt es ganz allein an dir etwas zu tun,du hast was gelernt, könntest zuhause oder halbtags arbeiten-oder willst du da sitzen und jammern wie deine Mutter?

Vertrau deinem Mann!

Alida Prahm
DMF-Moderator
Beiträge: 840
Registriert: 02.10.05, 07:21
Wohnort: Lemgow Kreis Lüchow-Dannenberg

Beitrag von Alida Prahm » 07.04.08, 10:03

Hallo Diana,

ich weiß, dass Du mit der roten Schrift etwas signalisieren möchtest, bitte Dich aber, bei der schwarzen zu bleiben.

Das garantiert, dass wir auch alles in Ruhe lesen.

Ich möchte etwas zum Ratschlag "Lass Deine Vergangehit ruhen" schreiben.

Das geht nicht. Vergangenes kann man nicht eher ruhen lassen, bevor man sie für sich umgesetzt oder verarbeitet hat, um daraus zu lernen. Wir sind unsere Vergangenheit. Sie hat aus uns das gemacht, was jetzt darstellen, wie wir jetzt mit unserem Leben umgehen.

Daher ist es schon ganz wichtig, Deine Vergangenheit aufzuarbeiten, Stück für Stück unter Mithilfe einer Langzeittherapie. Das soll allerdings nicht in Selbstzerstörung landen oder in krankhaftes Selbstmitleid. Da wirst Du heraus müssen......

Was Dein Leben lang schief gelaufen ist, kannst Du nicht in wenigen Jahren einfach so beiseite schieben. Also da musst Du wohl durch, und zwar ruhig und gelassen. Wichtig ist es, das Du immer regelmäßig Deine Therapiestunden besuchst, um Dein negatives Denken über Dich umzuwandeln in eine reale Selbsteinschätzung unter Berücksichtigung Deiner Vorzüge und Anlagen.

Es mag sich sehr einfach lesen hier, aber wir alle hier wissen, dass dazu eine sehr lange Zeit benötigt wird, wenn es nicht sogar ein Leben lang dauern kann. Ein jeder lernt anders.

Wichtig ist es erst einmal für Dich, Dich so zu akzeptieren, wie Du bist. Und wichtig ist es auch, dass Du merkst, dass es so nicht weitergeht und Du etwas ändern willst. Wenn die Voraussetzungen vorliegen, können alle Beteiligten etwas daraus machen.

Deine Mutter muss sich aus ihrer Abhängigkeit selbst heraushelfen. Und wenn es rüberkommt von wem auch immer, dass Du die Schuldige an allem bist, so hat man bei Dir einen wunden Punkt erwischt, und das mit Absicht. Das garantiert ihr dann nähmlich, dass sie in Ruhe weitertrinken und sie Dir die Schuld geben kann an allem und dass SIE ja nichts ändern braucht, weil SIE es ja von DIR verlangt. Vielleicht siehst Du es mal so. Das ist ein psychischer Schachzug eines Abhängigen, nur um ja nicht mit seiner Sucht aufhören zu müssen.

Schaffe Entfernung von allem, was Dich in diese Enge trennt und arbeite Dich nach vorne.

Alles Gute und liebe Grüße
Alida Prahm
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
Moderation Brennpunkt Alkohol

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