Alkohol nach Pankreatitis?

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MGE
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Beitrag von MGE » 05.02.08, 09:21

Herzlichen Dank.

Ich hab jetzt von einem mir um ein paar Ecken bekannten Krankenpfleger mal den Tipp bekommen, dass es besser wäre, das nochmals zu untersuchen, aber wenn das schon so klingt, wie er sagt (ein Kumpel von ihm hat sogar zwei akute, wegen weitersaufen), habe ich echt keinen Bock auf russisch Roulette. Habe es mir zuvor harmloser vorgestellt, denn von Tod war wie gesagt bei mir nie die Rede.

Mein Problem war einfach mein fehlendes Vertrauen zu Ärzten.... (Hatte ja selbst so einen Quacksalber zu Hause). Das hat geprägt. V.a. weil er selbst immer Wasser predigte und selber Wein trank.

Werde mit dem Thema Alkohol abschliessen, denn das hat ja echt keinen Wert mehr.

Vielen dank nochmals. Werde hier auf jeden Fall regelmässig reinschauen.

LG
MGE

dora
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Beitrag von dora » 05.02.08, 12:18

hallo MGE


ich glaube du hast ein kluge Entscheidung getroffen :D
Dir gehts doch sehr gut, wie du schreibst, geniese diesen Zustand und riskiere nicht nochmals so eine schlimme, schmerzhafte Erkrankung.
Wenn man jede Krankheit so "einfach" verhindern könnte :wink:

Und es gehört m.E. eben nicht unbedingt zum Leben, dass man Alk trinken muss.
Wenn jemand damit ein Problem hat, wenn andere nicht trinken, dann hat er selbst ein Problem.

Gruß dora

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 05.02.08, 15:53

Hallo MGE,

siehste, deine Selbsterkenntnis freut mich und alles andere hat dir Dora schon gesagt :wink:
Du warst schwer krank und auf das was die "Leute" sagen brauchst du nichts zu geben.

error6
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Beitrag von error6 » 05.02.08, 21:55

Bobbele hat geschrieben:Ja gut MGE,

aber wenn einer wie error einiges verloren hat durch denn Suff, verstehst du vielleicht auch seine Reaktion.
Denn im Nachhinein lässt sich so manches einfach nicht mehr ändern :wink:

Ich habe alle meine Freunde durch den Alkohol verloren.
Und das waren keine Penner, wie man es annehmen könnte, weil es eben alle waren.
Aber wenn ich hier so einen Müll lese, macht keinen Spaß an solchen
Diskussionen teilzunehmen, weil zwecklos. Im Übrigen, ein Trockener muss sich
nirgendwo rechtfertigen. Brauchst doch nur zu sagen, meine BSD ist im Arsch,
aber nicht vom Alkohol, glaubt Dir jeder. :P
Allmählich glaube ich, dass hier zuviele postings einfach nur fakes sind.
Und darauf habe ich keinen Bock mehr.
:) error6

SusanneG
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Beitrag von SusanneG » 06.02.08, 05:30

MGE hat geschrieben:Und dann kommen wir gerade mal auf das gesellschaftliche Problem zu sprechen. Die Leute, welche nichts trinken sind stetig im Erklärungszwang. Sie müssen unter anderem Geschichten erzählen um den Alkofferten aus dem weg zu gehen.
"Nee, ich nehm Medikamente."
"Gegen was?... och dies und jenes... und fahren muss ich auch noch"


Sorry, wenn ich das so hart sage...
das ist blödsinn! ausrede!

ich trinke nix - na und?

ich musste noch nie irgendwelche geschichten erzählen - außer in der pubertät, wo saufen halt "in"war...
aber du bist doch erwachsen?

ist natürlich auch eine frage des selbstbewusstseins...

susanne

rauchst du auch weil alle andere rauchen und du angst hast durch nichtrauchen aufzufallen???

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 06.02.08, 11:15

Hallo MGE,

hier steht auch was dazu drin:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/730052/

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 06.02.08, 14:43

Liebe Interssierte.....,

ich freue mich, dass diese Diskussion eine so angenehme Wendung genommen hat und wünsche Dir, MDE, dass eine Leben ohne Alkohol für Dich schön und vollig normal wird.

Warum muss man sich unnötig Leid verschaffen, wenn man es in der Hand hat es abzuwenden?

Liebe Grüße
Alida
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
Moderation Brennpunkt Alkohol

MGE
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Beitrag von MGE » 06.02.08, 20:47

Danke für die vielen Antworten. Speziell dem Bobbele.

wittwer
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Beitrag von wittwer » 06.03.08, 18:29

bin ehrlich gesagt erstaunt, was hier geraten wird.
bei Zustand nach akuter Pankreatitis, ausgelöst durch einen Gallenstein, bei einem Pat. mit wie er es beschreibt am ehesten Mißbrauch wird geraten, deshalb lebenslang abstinent zu bleiben.

Ich bin partout kein Freund von Alkohol, aber so würde ich das nicht stehen lassen wollen.

Sicher ist es besser, wenn er die Finger vom Alkohol läßt, um nicht in eine Abhängigkeit zu geraten. Wenn er hier ehrlich war, und wirklich keine Abhängigkeit bestand, sind Kleinstmengen Alkohol aber ok. Sich allerdings das Tiramisu zu verkneifen, weil da ein Rest Alk drin ist fände ich überzogen.

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 06.03.08, 18:43

MannOMann,

es geht hier nicht um Tiramisu -es geht ums Prinzip :wink:

Das ist MGE´s freie Entscheidung
Werde mit dem Thema Alkohol abschliessen, denn das hat ja echt keinen Wert mehr.


wittwer hattest du mal eine Pankreatitis oder weißt du wie das tut?

error6
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Beitrag von error6 » 07.03.08, 20:28

bei Zustand nach akuter Pankreatitis, ausgelöst durch einen Gallenstein,
bei einem Pat. mit wie er es beschreibt am ehesten Mißbrauch wird geraten,
deshalb lebenslang abstinent zu bleiben.

Was ist das denn für ein zusammenhangloses Geschwafel?
Erstmal lesen dann senden, ich kann damit nix anfangen.
Enthält keine Aussage oder Sinn.
:) error6

Liebl
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Re: Alkohol nach Pankreatitis?

Beitrag von Liebl » 07.02.15, 13:43

Hallo,
ich hatte vor kurzen auch ne Bsp.entzündung und würde gerne wissen, wie du nach der Heilung mit ALkohol umgegangen bist und ob nochmal eine Entzündung gekommen ist ?

Gruß

F. Liebl

Ringo1983
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Re: Alkohol nach Pankreatitis?

Beitrag von Ringo1983 » 02.07.15, 10:41

An deiner Stelle würde ich auf so viel Alk verzichten wie es geht. Nicht vergessen, auch in vielen Lebensmitteln ist Alkohol mit enthalten

imbissbudentitan
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Re: Alkohol nach Pankreatitis?

Beitrag von imbissbudentitan » 20.03.16, 22:46

Der 8 Jahre alte Eröffnungsbeitrag ist für mich sehr interessant. Da steht:

"Ich hatte letzten Sommer eine akute Pankreatitis mit einer Teilnekrose an der Bauchspeicheldrüse. Es war wirklich die schmerzhafteste Erfahrung meines Lebens und alles andere als lustig.

Auslöser war bei mir gleich mehreres. Ich habe immer gern nach Feierabend meine Bierchen getrunken und am Wochende ging ich immer mit den Kollegen im Ausgang immer was trinken. Das mal zum Thema Alkohol und zum Zweiten hatte ich noch einen Gallenstein, welcher die Entzündung dann praktisch iniziiert hat."


Ich frage mich, ob das stimmen kann. Ich bin 56, m, übergewichtig, schon immer Nichtraucher, und hatte mit 52 eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Mein Alkoholkonsum war und ist relativ hoch (ca. 1 l Bier oder 0,5 l Wein pro Tag). Jahrelang hatte mein Hausarzt bei der jährlichen Routineuntersuchung gesehen, dass meine Galle voller Steine ist. Ich hatte aber nie irgendwelche Probleme und in einem solchen Fall lässt man in Deutschland die Gallenblase drin (in der Schweiz scheint das anders zu sein). Als ich mit Bauchspeicheldrüsenentzündung in die Klinik ging, hat man einen Gallenstein, der den Weg des Drüsensekrets in den Darm versperrte, als Ursache gefunden. Der Fall ist also ganz ähnlich wie von MGE geschildert. Ich würde aber sagen, dass dann nur der Gallenstein die Ursache war.

Nach der Entzündung wurde 2 Monate gewartet bis zur endoskopischen Entfernung der Gallenblase. In den 2 Monaten habe ich gar keinen Alkohol getrunken. Die OP lief super, schon am Tag danach gab es im Krankenhaus einen Braten in Rahmsoße und der Arzt sagte, ich kann ab sofort wieder alles essen. Ich habe ohne die Gallenblase wie zuvor nicht die geringsten Probleme, obwohl ich ungesunderweise oft riesige Portionen als Mittag- + Abendessen auf ein Mal esse. Meinen Alkoholkonsum hatte ich dem OP-Arzt genannt, der hat aber nichts zum zukünftigen Alkoholkonsum gesagt. Ein Assistenzarzt riet mir dagegen, zukünftig nicht mehr so viel zu trinken. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass nur der Gallenstein der Auslöser war, ist das Risiko durch Alkohol bei einer "angeknacksten" Drüse sicher erhöht. Trotzdem habe ich den hohen Konsum nach der OP beibehalten. Die Menge ist sicher nicht nur wegen der Bauchspeicheldrüse schon im riskanten Bereich. Ob Sucht oder Unvernunft oder irgendwas dazwischen, ist letztendlich egal. Ist ähnlich wie beim Essen auch. Man weiß, dass es vernünftiger wäre, sich gesünder zu ernähren, genießt aber auch das gute Essen. Auf Suchtverhalten deutet aber, dass ich eigentlich vorhatte, den Alkoholkonsum auf die Hälfte zu reduzieren, was aber nicht geklappt hat.

Eine interessante Erfahrung war übrigens, dass ich in den 2 Monaten ohne Alkohol vor der OP trotz sonst unveränderter Ernährung von ca. 100 auf ca. 90 kg abgenommen habe. Ich wollte für die endoskopische OP mit dem Gewicht runter und habe mich gewundert, dass das so leicht ging. Natürlich ging es nach der OP mit dem Alkohol dann schnell wieder hoch.

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