Ich brauche mein Feierabendbier

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Marc_D.
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Ich brauche mein Feierabendbier

Beitrag von Marc_D. » 11.10.07, 09:30

Hallo!

Mitlerweile ist es so, dass es mir schwer fällt auf mein(e) Feierabendbier(e) 1-3 à 0.5l zu verzichten.
Der Clou des ganzen ist jedoch, es ist mir egal ob es ein alkoholfreies Bier ist oder nicht. HAuptsache es schmeckt mir.
Will sagen, ich habe zwar jeden Abend das verlangen danach, doch wenn ich eine Woche nur alkoholfreies trinke, "befriedigt" das auch meine Bedürfnisse.

Was ist denn das für eine Art Sucht? Alkohol? Nicht wirklich oder?

Ein paar Eckdaten:
Bin mitte 20 und hatte mir Alkohol noch nie Probleme.
Nehme/Nahm auch noch nie Drogen.
Nichtraucher.
Kein Übergewicht. BMI: 23
Treibe mehr oder weniger regelmäßig Sport.
Arbeit: sitzende Tätigkeit am PC


Gruß
Marc

Moewe
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Beitrag von Moewe » 11.10.07, 09:47

Hallo Marc,
immer wenn es kaum noch möglich ist, auf das Feierabendbier zu verzichten, sollte man intensiv daran arbeiten, was zu ändern. Zwei Bier und mehr und das täglich getrunken sind ein so riskanter Konsum, dass sich eine Abhängigkeit entwickeln kann. Such Dir unbedingt eine Alternative zum Bier und überlege gleichzeitig, was Du mit dem Feierabendtrunk eigentlich bezwecken willst.
Zum "alkoholfreien" Bier brauche ich hier wohl kaum noch was zu sagen :arrow: es ist keine Alternative. Der Geschmack des Bieres ist da und verleitet dazu, auf das "richtige" umzusteigen. Naja - und Alkohol ist eben auch drin, wenn auch in geringer Konzentration.
Also...tu was für Dich.
Alles Gute
Möwe

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 11.10.07, 10:50

was Du mit dem Feierabendtrunk eigentlich bezwecken willst.


Abschalten vom Alltag, Belohnung?

Dann wäre Alkohol schon als Mittel zum Zweck eingesetzt und irgendwann wird die Dosis erhöht und es schleicht sich die Abhängigkeit ein.
Das ist ja gerade das heimtückische an dieser Sucht.

Marc_D.
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Beitrag von Marc_D. » 11.10.07, 12:58

Ihr versteht nicht ganz:

Ich trinke seit 4 Wochen nur alkfrei und das reicht mir völlig aus!
Ich will gar kein normales.

Und abgesehen davon, hat alkfreies Bier nicht mehr Alkohol wie Apfelsaft o.Ä.

Und wenn jm. hier schreibt dass er 1Liter Apfelsaft am Tg "braucht", dann wird er im schlimmsten fall für ein bisschen verrückt erklährt :D

Daya
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Beitrag von Daya » 11.10.07, 13:56

Hallo Marc,
wenn das kein Problem ist, was veranlasst Dich dann zu fragen? Und was bringt Dich auf diese Alk-seite?
Gruß Daya

Marc_D.
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Beitrag von Marc_D. » 11.10.07, 16:09

Weil ich es sonderbar finde, dass es so ist, und ich versuche herauszufinden woran es liegt.

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 11.10.07, 17:08

Auch kann man wohl kaum Fruchtsäfte, die im Verdauungstrakt zu Alkohol vergären, wohl kaum vergleichen mit direktem Konsum von Alkohol in Wein,Bier oder Schnaps.
Der Vergleich hinkt auch bei der Regelmäßigkeit des Konsums .

dora
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Beitrag von dora » 11.10.07, 17:16

http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewt ... ht=#243159

irgend ein Problem mit dem Alk scheinst du aber doch zu haben :wink:

Marc_D.
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Beitrag von Marc_D. » 11.10.07, 17:58

Ich wollte eigentlich nur wissen, ob es bedenklich ist täglich mehrere (2-3) alkfreie Biere zu trinken.
Immerhin zählt es ja als unbedenklich, ja sogar im Gegenteil, sogar als gesundheitsfördernd, wenn man täglich 0,5-0,8 Liter "richtiges" Bier trinkt.

Ist ja auch egal. War ja nur ne Frage.

Marc

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 11.10.07, 19:43

Oh danke Dora für den Hinweis :wink:

Wenn ich (abends) eine gewisse Menge Alkohol trinke (> 3Bier ODER > 3Whiskys ODER > 1/2 Fl Wein ) stellen sich folgende Symptome bei mir ein:

- Schlaflosigkeit
- erhöhte Herzfrequenz
- Schüttelfrost
am nächsten Tag (je nach Menge, aber spätestens bei oben genannter Menge x2) extreme Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und das bis zum darauffolgenden Tag. Sprich, wenn ich mit Kollegen mal ein bisschen was trinke (5-6 Bier über 5-8Stunden verteilt ist ja an sich nicht wirklich viel) kann ich nachts nicht schlafen und bin am nächsten Tag unbrauchbar.

Das einzige Wort das ein Arzt in diesem Zusammenhang mal erwähnt hat ist "Alkoholunverträglichkeit". Doch es folgten keine weiteren Erläuterungen.
Kann sowas sein, denn es wird immer schlimmer (d.h. gleiche Symptome bei immer weniger Alk).


Da steht bereits ein sehr ernstes Problem für deine Zukunft Marc :!:
Diesen Konsum kann man nicht mit alkoholfreiem Bier und/oder Apfelsaft verharmlosen.

Es gibt Menschen mit Allergie gegen weisses Mehl, solche gegen Pollen und du verträgst eben den Alk nicht.
Warum lässt du ihn dann nicht stehen :?:

Weil ich es sonderbar finde, dass es so ist, und ich versuche herauszufinden woran es liegt.


Wie meinst du? Was du machen musst, um mehr zu vertragen?

Lies mal den Link-Alkoholunverträglichkeit: http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/ern/265

Daya
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Beitrag von Daya » 12.10.07, 16:17

Es ist einfach so, Marc, daß der Übergang schleichend ist. Ich habe auch mit einem Cointreaux am Nachmittag angefangen. Wann es dann mehr wurde, habe ich so garnicht registriert, es wurde dann aber eine ganze Menge. Und wo Du Dir ja auch schon Gedanken machst... Na ja!
Gruß Daya

adrianis
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Weg davon

Beitrag von adrianis » 16.10.07, 14:08

Also, ich weiss jetzt auch nicht, ob es wirklich um die alcoholfreien Getränke geht, oder eine Tarnung, hinter der man sich versteckt.
Ich habe auch mein Leben lang immer wieder getrunken und mir ausreden einfallen lassen.
Damit habe ich die anderen und auch mich selber "beruhigt".
Seit 3 Jahren bin ich Diabetiker und seit dem trinke ich garnichts alkoholisches mehr.
Ich konnte mir nie vorstellen, wie ich abends nach der arbeit erfolgreich entspannen solle, wenn ich nichts anständiges zu trinken habe. Darauf zu verzichten, hat mir echt Angst gemacht und war unvorstellbar.
Mein Körper hat, nachdem ich meinen "entspannungsbedarf" immer großzügiger ausgelegt habe, die Notbremse gezogen.
Mittlerweile bin ich so froh, dass ich mich abends nicht mehr so verloren fühle und trotzdem mehr oder weniger gut drauf bin.

Wenn es sich also bei Dir wirklich um alkoholfreies Bier handelt, würde ich mir darüber nicht den Kopf machen, unsere Arbeitstage sind schon hart genug.

viele Grüsse, adrianis

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 16.10.07, 14:17

Damit habe ich die anderen und auch mich selber "beruhigt".


Die anderen?

Du hast ausschliesslich und allein dich angelogen, nicht andere.

Wenn es sich also bei Dir wirklich um alkoholfreies Bier handelt, würde ich mir darüber nicht den Kopf machen, unsere Arbeitstage sind schon hart genug.


Stress macht man sich und dennoch ist Stress nicht der Freifahrtschein zum Saufen und wenn du Marc´s Post richtig liest, siehst du , dass er auf alkoholfreies Bier nur ausgewichen ist.
Dann kommt automatisch die Frage-wie lange hält er durch?

adrianis
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Beitrag von adrianis » 05.11.07, 19:49

Ja, ich habe mich belogen
Ja, ich habe auch meine Familie belogen
Ja, er sollte gut aufpassen
Ich drücke ihm dier Daumen, dass er ehrlich zu sich ist!

Viel Glück

Bobbele

Beitrag von Bobbele » 05.11.07, 22:31

Hallo adrianis

Ja, ich habe mich belogen
Ja, ich habe auch meine Familie belogen


...und daraus was gelernt?

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