Trocken sein - genügt das?

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kleine prinz
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Trocken sein - genügt das?

Beitrag von kleine prinz » 12.10.05, 19:45

bei mir ging es ebenfalls mit 14 los.ich wollte schon damals zu den großen gehören.
also trank ich was daß zeug hält.das ging dann bis vor 21/2 jahren so weiter.zuerst
wear es nicht so schlimm.ich hatte ja alles unter kontrolle u.konnte auch mal längere zeit
nichts trinken.hatte auch sehr früh familie.meine erste lehre machte ich als maurer.
da wurde natürlich seht oft u.viel getrunken.man fühlte sich groß u.stark.
der ton war rauh aber herzlich.nach der lehre arbeitete ich nicht sehr lange auf dem bau.wollte das ja sowieso nicht machen,aber im osten kriegte halt jeder ne lehrstelle.
ich jobte mal hier mal da,immer so 2-3jahre.1988 bekam ich dann ne stelle als hilfspfeger
in dem damaligen gesunheitswesen.ich arbeitete in einem pflegeheim für psychisch kranke.es war der beruf den ich immer schon machen wollte,aber wegen der noten nicht dran kam.nach 2jahren begann ich die ausbildung zum krankenpfleger.
in dieser zeit ging es noch mit dem trinken.niemand merkte etwas,am wenigsten ich.
als ich 93 fertig war,arbeitete ich noch im heim u.im sommer ging ich dann nach aschaffenburg(bayern,unterfranken,nähe frankfurt/main).meine damalige frau kam mit den 3kindern nach u.ich arbeitete im dortigen klinikum.auch da merkte ich von der alkoholkrankheit,die da schon sehr ausgeprägt war,nichts.wir wohnten auf dem lande,es war idyllisch.die kids konnten rumtoben u.die luft war herrlich.inm nachbardorf
war ein faschingsverein in dem erst ich u.dann meine frau u.die 2großen mitmachten.
da wird natürlich auch sehr viel gertunken,vor allem an den sitzungsabenden.da ging es
meist vormittags los bis zum nächsten morgen.
durch meine schichten konnte ich es so einrichten,daß ich entweder frei o.urlaub hatte.
es ging am anfang auch gut,aber mit der zeit schlichen sich schon die ersten patzer ein
da kam ich mit rest auf station.das war aber nicht so gut,grad wenn man mit pat.zu tun hat.ich hab dann eben im stützpunkt gesessen u.den schriftkram gemacht.
was aber nicht immer zu machen war.wenn ich jetzt so dran denke wird mir immernoch schlecht.selbst als ich betrunken mit dem auto unterwegs war, hab ich nicht gepeilt wie schlimm es schon war.ich trank aber auch um kummer u.sorgen wegzuspülen.
meine frau begann dann ende '90 fremd zu gehen.sie dachte ich merk es nicht,aber ich
bekam es mit.statt nun die konsequenz zu ziehen u.auszuziehen blieb ich und machte mich selbst fertig.ich mochte es wohl mich selbst zu bemitleiden.in dieser zeit trank ich sehr oft u.viel.ende '99 zog ich entgültig aus.alleine war aber ich auch nicht glücklich u.stürzte mich wieder ins unglück.jedesmal wenn ich ne freundin hatte dauerte es nicht lang u.sie verließ mich wieder.da trank ich dann wieder viel um meine einsamkeit zu verkraften.ich dachte immer,was hab ich nun wieder falsch gemacht u.so weiter.
2001 bekam ich dann die ersten beschwerden.mein blutdruck ging in die höhe.mein hausarzt verschrieb mir nen betablocker u.damit war für ihn der fall erledigt.selbst als meine leberwerte erhöht waren fragte er nicht weiter nach.er sagte nur,ich solle mal etwas kürzer treten,dann wird es wieder.aber es wurde nicht besser.
2002 bekam ich dann nen burn-out u.merkte es nicht.auch nicht die kollegen.
ich schmiss alles hin u.ging.zu der zeit hatte ich auch grad wieder ne freundin zu der ich ziehen wollte.sie wohnte weiter weg.als ich dann dort wohnte u.auch keinen job fand ging es bald ums liebe geld u.auch sonst fing sie an mich zu behandeln wie nen kleinen jungen.ich ging,ich kam wieder,sie versprach sich zu bessern u.immer so weiter.
2003 hatte ich dann ne stelle in einer klinik.drei tage vor antritt rief mich die klinikärztin an u.sagte,sie müsse mich sprechen.ich fragte was ist u.sie sagte,ihre leberwerte sind gigantisch hoch.den job bekam ich dann nicht,weil ich ein risikofaktor wäre.
das war im sommer.ab da trank ich keinen alk.mehr,naja,ich dachte wenn ich alkfreies bier trinke ist es ok.aber heute weiß ich daß das ein trugschluß ist.
ich ging dann zur suchtberatung u.stellte auch gleich nen antrag auf ne therapie.
im nov.war es dann soweit.drei monate,ne lange zeit dachte ich,aber als dort war kam es mir nicht so viel vor,im gegenteil,ich dachte,hoffentlich muß ich nicht verlängern.
anfang februar 2004 war ich wieder daheim.
so,ich hör erstmal auf,wird sonst zuviel.
freue mich auf reagtionen von euch

es grüßt euch hannes(kleine prinz).... :D

2000 wechselte ich dann in die notaufnahme.da ist aber ein anderes arbeiten als auf station.es war für mich nicht gut daß ich da war.ich hielt es auch nur 1 1/2jahre aus.

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 12.10.05, 20:04

hallo, kleiner prinz,

danke für dein vertrauen. schön, dass du es geschafft hast, dem alkohol körperlich den rücken zu zeigen. aber ich denke, dass die seelische trockenheit die weitaus härtere arbeit ist. wie bist du damit umgegangen? oder: wie gehst du damit um? denn nach so kurzer zeit sind die vielen verhaltensweisen, die zum trinken geführt haben, ja nocht nicht be- oder verarbeitet. ich z.b. bemerke noch heute, nach so vielen jahren, dass sie immer noch ständig im hinterstübchen warten und lauern, ob sie nicht noch mal zuschlagen können. :wink:

und was mich noch interssiert ist:

was heißt das: da trank ich keinen alk mehr?
so einfach, wie das klingt, ist das ja nun nicht. was ging da in dir vor.

ich freue mich, wenn du darauf eingehen würdest.

liebe grüße
geesi

kleine prinz
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Beitrag von kleine prinz » 12.10.05, 20:30

zum ersten.natürlich verfolgt mich der alkohol noch immer auf schritt u.tritt.
ich bin ja seit kurzem auch in psychologischer behandlung um damit besser
umgehen zu können.außerdem will ich meine depris in den griff kriegen.es ist ein ganzes stück arbeit bis man mal so einigermaßen auf festen füßen steht.
zum zweiten:als ich hörte das meine werte so hoch sind hab ich eben nix mehr getrunken u.nen "kalten entzug" gemacht.hatte auch kaum probleme.ich weiß auch nicht
wieso es bei mir so ging,aber es war so.da ich durch meinen beruf wußte wie eine leberzirrhose aussieht u.man langsam u.grausam daran stirbt war es für mich kein thema sofort aufzuhören.

gruß hannes............ 8) 8)

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 13.10.05, 07:00

guten morgen hannes,
da kann ich nur gratulieren, dass du diesen entzug so durchgestanden hast. wie äußert sich die "verfolgung auf schritt und tritt"? :lol:

ich kann mich erinnern, wie ich die erste zeit alles gemieden habe, was überhaupt mit alkohol zu tun hatte: lokale, feste, grillparties und ähnliche bereiche. das hat fast 2 jahre gedauert, bis ich den ersten "anlauf" nahm, mal wieder essen zu gehen. ich hielt mich in alkoholfreien cafees auf.

und bitte: erzähle kurz von deinen depressionen - wenn du magst? :lol:

danke
geesi

kleine prinz
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Beitrag von kleine prinz » 13.10.05, 12:35



guten tag geesi!

damit meine ich,daß ich jeden tag damit konfrontiert bin.ob beim einkaufen,.in der werbung o.wenn ich betrunkene sehe die schon bald mehr tot als lebendig sind.
soll heißen,ich kann nicht so tun als wäre ich jetzt immun dagegen u.mich in sicherheit wiegen.das ist nämlich genau das falsche.wer glaubt es kann ihm o.ihr nix mehr passieren u.sich in sicherheit wiegt läuft gefahr ganz schnell wieder abzustürzen
u.ist wieder in dem teufelskreis drin.in der therapie wurde uns gesagt,daß die ersten
3tage,3wochen u.drei jahre am schwierigsten sind.
bei ist es so,daß ich auch mal phasen dabei habe wo ich denke,mensch,jetzt nen schönes bier o.mal abends mit schatzi nen glas wein trinken.aber ich bzw.wir wissen,daß das nicht geht.wir sind ja beide "trocken"u.haben uns,ohne absicht,in der therapie kennengelernt.sind also beide gleich lang trocken.
wenn einer was merkt,bezüglich saufdruck beim anderen,wird sofort drüber geredet
u.abgelenkt.
bis jetzt funktioniert es.aber wie gesagt,man jeden tag auf der hut sein u.höllisch aufpassen.
so,nun zu meinen depris:
die hab ich,soweit ich daß bis jetzt herausgefunden hab,seit meiner kindheit.im osten wurde das aber nie erkannt.da gab es wohl sowas nicht.meine mutter sagt,kein kinderarzt hätte da jemals mal nachgehakt.ich hab miterlebt wie meine mutter sich mit tabl.umbringen wollte,da war ich 8 o.10,genau weiß ich es nicht mehr.ich weiß nur noch,daß meine mom schon nicht mehr im elterlichen schlafzimmer geschlafen hat,sondern auf dem dachboden in einer kammer.
als ich 12 war haben sich meine eltern scheiden lassen,natürlich war meine mutter ganz alleine schuld(wie es auf nem dorf halt so ist)mein vater als pope war der arme mann.
das hab ich bis heute nie richtig verarbeitet u.angehakt,genausowenig den tod von meinem vater.das schlummert alles noch in mir u.wartet drauf endlich freigelassen zu werden.
mach erstmal schluß,die kleine ist munter.melde mich später wieder.
bis dahin seid lieb gegrüßt von hannes.[/b]

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 13.10.05, 16:31

kleine prinz hat geschrieben:[size=18][/siz

soll heißen,ich kann nicht so tun als wäre ich jetzt immun dagegen u.mich in sicherheit wiegen.das ist nämlich genau das falsche.

mit dieser einsicht bist du auf der sicheren seite. daher habe ich ja alles gemieden die ersten jahre, was mit dem alkohl zu tun hatte. ebenfalls habe ich alle alte verbindungen abgebrochen. neue freunde und neue wirkungskreise suchen ist hier schon äußerst wichtig.

in der therapie wurde uns gesagt,daß die ersten 3tage,3wochen u.drei jahre am schwierigsten sind.

das ist nur eine durschnittsangabe. es kommt immer darauf an, wie jeder einzelne an sich arbeitet.

wenn einer was merkt,bezüglich saufdruck beim anderen,wird sofort drüber geredet
u.abgelenkt.

das ist mit sicherheit ein sehr guter weg und festigt auch noch eure trockenheit.

.[/b]


zu deinen depressionen:
sie sind gesteuert von ängsten. ich denke, da sage ich nichts neues. auch ich hatte sehr darunter gelitten, bis ich bemerkte, dass ich mich damit enorm unter druck setzte. und dieser druck steuerte mich gedanklich immer in richtung alkohol.
ich habe angefangen, mich zu fragen: was willst du? (und nicht: was willst du nicht!). erst in ganz kleinen dingen des alltags. und dann habe ich mir vorgenommen, diesen willen umzusetzen. und langsam aber sicher bemerkte ich, dass ich mich selbst wichtiger nahm als vorher. das war der erste schritt zu einem besseren selbstwertgefühl.
mit dieser kleinarbeit erreichte ich es irgendwann, mich nicht mehr verrückt zu machen, den negativen gedanken entgegen zu treten. heute bin ich so weit, dass ich die probleme nicht mehr "herbeidenke", sondern gelassen darauf warte, was das leben mir bietet. und bin ich damit nicht einverstanden, versuche ich das beste daraus zu machen.
was sagst du dazu?

liebe grüße
geesi

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Beitrag von kleine prinz » 13.10.05, 19:40

hallo geesi!

heute weiß ich,daß mein leben nur aus ängsten bestand u.auch noch besteht.
es ist die angst vor mir selbst,angst zu versagen,egal bei was.das macht mir wiederum angst........ein teufelskreis.......aus diesem will ich nun endlich ausbrechen.
ich weiß daß es sehr lange dauern wird,aber ich arbeite dran.........
mit hilfe vom psychodoc u.meinem schatz schaffe ich es..........


gruß hannes.......... :D

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 14.10.05, 14:08

hallo hannes,

ich frage dich direkt: wovor hast du angst, wenn du meinst: du hast angst vor dir?

welche dinge in dir machen dir angst, außer die angst zu versagen?

und was rät dir der Psychologe, was du tun kannst.

liebe grüße
geesi

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Beitrag von kleine prinz » 14.10.05, 18:57

hallo geesi!

jetzt möchte ich dir antworten.die kleine ist endlich im bett.
es ist nicht nur daß ich angst vor dem verlust habe,sondern auch die kontrolle
u.irgendwann mal meine aggressionen nicht mehr in den griff zu kriegen.
das hört sich vieleicht komisch an,aber ich ertappe mich sehr oft dabei,daß ich
in gedanken aggressive situationen erlebe wo ich dann die schlimmsten dinge tue.
das macht mir unwahrscheinlich angst!!!!!!!!!!!!!!!


leibe grüße hannes....

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 14.10.05, 19:10

lieber hannes
angst vor verlust haben wir alle irgendwie. ich denke doch, dass das ganz normal ist. wer möchte schon jemanden oder etwas gern verlieren, an dem er hängt. es kommt ntürlich nur darauf an, ob die angst zu hoch angesetzt ist. loslassen können ist nicht leicht. viele verbinden dass mit dem verlust des eigenen selbstwertgefühls. und ich denke, dass daraus die angst entsteht. die angst, allein zu sein.

aggressionen kannst du meines erachtens "nicht in den griff" kriegen. da muss geguckt werden, woher der ursprung ist. und dieser muss aufgearbeitet haben. wenn du immer nur alles kontrollieren willst, erdrückst du dich und deine umwelt. auch hier: loslassen lernen. das ist so furchtbar einfach gesagt. aber es ist ein langer weg. auf diesem weg gilt es zu lernen, dass man immer noch "man selbst ist", auch wenn man loslässt.

und dass die aggressionen sich nicht steuern lassen, merkst du daran, dass sie sich ein ventil in deiner gedankenwelt suchen. und dort lebst du deine aggressionen aus und bist furchtbar erschreckt über diese seite.
bearbeite mit deinem thera den ursprung dieser aggressionen stück für stück. erst dann verlieren sie die macht über dich. solange du sie im griff hälst, "kontrollieren sie dich" und nicht umgekehrt. dreh den spieß um.
was sagt dein arzt dazu?

kleine prinz
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Beitrag von kleine prinz » 14.10.05, 19:27

mit dem doc hab ich noch nicht drüber gesprochen,weil ich am montag bei ihm die erste
sitzung habe.war ja schon bei nem anderen,aber der hat erst im neuen jahr wieder nen termin.der andere hat sich erst niedergelassen u.deshalb noch freie termine.ich hoffe
daß die chemie stimmt.........



gruß hannes............... :D

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 15.10.05, 17:55

lieber hannes,
kannst du dich ablenken, wenn du zu sehr an den alkohol denkst? mir hat es geholfen, rauszugehen an die luft. stundenlang marschiert bin ich. hab mir die luft um die nase wehen lassen.

es ist sehr wichtig, dass du dir zeit nimmst, etwas "nur für dich" zu tun, nicht nur für die familie. das soll heißen, dass es sehr wichtig ist, dass du einen gesunden egoismus aufbaust. egoismus ist ja auf keinen fall negativ, wenn er nicht auf dem rücken anderer lastet.
nur, wenn du etwas für dich tust und kraft sammelst und auftankst, dann kannst du wieder etwas abgeben an andere, ihnen helfen. hast du nichts, kannst du nichts geben.

ich hätte gern deine gedanken dazu.

liebe grüße
alida

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Beitrag von kleine prinz » 15.10.05, 19:05

hallo geesi!

an den alk.denke ich eher weniger,daß hauptproblem sind die depris.ich ertappe mich sehr oft dabei wie ich in schwermut verfalle u.mir gedanken um dinge mache die ich im mom eh nich ändern kann oder die schon längst erledigt haben.
mit dem egoismus is das so eine sache.ich hab es nie gelernt egoistisch zu sein,ich hab
mich immer für andere eingesetzt u.nie an mich gedacht.es wird noch lange dauern bis ich mal soweit bin um ein wenig davon zu haben.vieleicht tue ich aber auch einfach
schwer damit u.habe wiedermal ansgt!!!!!vor dem was kommen könnte.du siehst,hast noch viel arbeit mit mir.

gruß hannes........ :D

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 15.10.05, 19:18

hannes,

mein name ist geändert worden. bitte nenne mich alida.

sicher hast du noch eine menge vor dir. auch ich habe nie einen gesunden egoismus gehabt, denn sonst hätte ich ja nicht angefangen zu trinken. dennoch bleibe ich bei meiner meinung: ohne ihn wirst du dich immer qälen.

und es ist schon so: mache dir nur einmal eine kleine freude. sie muss ja kein geld kosten. ich habe mir ein schönes bad gegönnt mit kerzen und musik. oder mich einfach mal faul ohne mich ständig dafür rechtfertigen zu müssen in die sonne gelegt.

klar kam ich mir am anfang damit komisch vor. aber ich habe damit ja niemanden vernachlässigt oder weh getan.
damit fängt das üben an. nur in kleinen dingen. nehme es dir bitte mal zu herzen. versuch es einfach mal. es tut ja nicht weh.

ein großer weg wird auch nur in kleinen schritten begangen.

Alida Prahm
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Beitrag von Alida Prahm » 17.10.05, 13:59

hannes,
ich danke dir für deinen beitrag bei Lil.

du gehts heute zum arzt. solltest du noch einmal hier reinschauen, würde ich mich freuen zu hören, wie es dir dort ergangen ist.
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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