Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Chronische Beckenbodenschmerzen, Urogenitalsyndrom- Beckenbodenmyalgie, Prostatitis

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Bueno
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Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von Bueno » 08.05.19, 14:19

Hallo zusammen,

ich leide seit drei Monaten an Schmerzen im Genitalbereich und seit einem Monat kamen auch noch die Probleme mit dem Stuhlgang dazu (Konstipation). Das ganze wird begleitet durch Erektionsprobleme und starke sexuelle Lustlosigkeit. Das ganze macht mich jetzt auch leicht depressiv. Hab mich gleich im Internet schlau gemacht und kam sehr schnell auf CPPS als mögliche Ursache für meine Probleme aber habe es bis heute noch nicht abgeklärt.

Der Besuch beim Urologen war ziemlich ernüchternd, aber zumindest konnte er sexuell übertragbare Krankheiten und bakterielle Prostatitis auschliessen. Bei der Rektaluntersuchung hat er festgestellt, dass der Schliessmuskel ziemlich angespannt ist und das bestätigte meine Vermutung. Hab ihn dann direkt auf CPPS angesprochen und der Begriff war ihm auch nicht unbekannt, aber fühlte sich bei meiner Frage leicht genervt. Er sagte, ich sollte mein Stresslevel unter Kontrolle bringen und verschrieb mir irgendwelche komischen Zäpfchen. Hab ihn dann gefragt ob er mir einen anderen Urologen, der sich mit CPPS beschäftigt, empfehlen könnte oder mich gleich zu einem Physiotherapeuten, der angespannte Beckenbodenmuskulatur behandelt, schicken könnte. Er meinte dann, er kennt keine. Toll, und das von einem der besten Urologen in München.

Aber eigentlich war ich darauf vorbereitet, denn aus der ganzen Internetrechersche war zu entnehmen, dass sich die wenigsten Urologen damit richtig auskennen.
Ich werde einen jetzt zweiten Versuch starten, und deshalb wollte mich informieren ob jemand einen guten Urologen im Raum Süddeutschland kennt, der weniger ahnungslos ist bezüglich CPPS?

Oder macht es Sinn direkt zum Physiotherapeuten für Beckenbodenmuskulatur zu gehen? Denn soweit ich weiss wird das ehe nicht von der Krankenkasse übernommen. Wahrscheinlich mach ich das auch, um so schnell wie möglich herauszufinden ob der Beckenboden bei mir dysfunktional ist und ob irgenwelche Triggerpunkte zu finden sind. Ich habe mich mehrmals selber abgetastet aber konnte leider keine finden. Rektal habe ich es nicht versucht.

In der Zwischenzeit habe ich mich ziemlich gut über die Krankheit informiert und so wie es aussieht sind die Behandlungsmöglichkeiten ziemlich beschränkt.
Neben Physiotherapie und Triggerpunktherapie sind da im Prinzip nur noch die Strechingübungen aus "Pain in Pelvis" und Stosswellentherapie zu erwähnen.
Ein Alternativansatz ist DCT (Dynamic Contraction Technique) wo es um das sogenannte resistance Streching geht. Hat jemand vielleciht positive Erfahrungen damit gemacht?

Zusätzlich bin ich auch zufällig auf eine wissenschaftliche Studie vom letzten Jahr gestossen. Der Name lautet "Lumbosacral_entrapment_syndrome_a_little-known_but_common_cause_of_chronic_pelvic_and_lower_extremity_pain". Der Autor behauptet, dass er durch das gezielte sehr, sehr langsame Stärken der angespanten Muskulatur viele Leute geheilt hat. Hat sich jemand hir damit auseinandergesetzt?

Danke.

thomas.
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fr

Beitrag von thomas. » 10.05.19, 10:06

Als erstes würde ich an Deiner Stelle zu einem anderen Urologen gehen und in völlig unvoreingenommen untersuchen lassen. Und dann das Ergebnis abwarten.

Deine Vermutung, dass Du an CPPS leidest, beruhen bisher auf Selbstdiagnosen. Versetzte Dich bitte mal in die Situation des Urologen, welcher Dich untersucht hat :?:

An der Stelle des Urologen würdest Du genau so reagieren wie er: Du wusstest es ja schon im Vorfeld besser, als er, an was Du leidest.

Bueno
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fr

Beitrag von Bueno » 10.05.19, 16:03

thomas. hat geschrieben:Als erstes würde ich an Deiner Stelle zu einem anderen Urologen gehen und in völlig unvoreingenommen untersuchen lassen. Und dann das Ergebnis abwarten.

Deine Vermutung, dass Du an CPPS leidest, beruhen bisher auf Selbstdiagnosen. Versetzte Dich bitte mal in die Situation des Urologen, welcher Dich untersucht hat :?:

An der Stelle des Urologen würdest Du genau so reagieren wie er: Du wusstest es ja schon im Vorfeld besser, als er, an was Du leidest.
Danke für die Antwort.

Eigentlich hast du ja Recht, aber in diesem Fall bin ich mir ziemlich sicher, denn die Sympthome sind CPPS typisch: Brennen in der Penisspitze, sensitive Eichel, Erektionsprobleme, Lustlosigkeit, Probleme mit dem Stuhlgang. Alle Sympthome werden bei Nervosität und Stress verstärkt. Und da bakterielle Ursachen ausgeschlossen sind und mir ein angespannter rektaler Schliessmuskel von dem Urologen schon bescheinigt wurde, schätze ich die Wahrscheinlichkeit für CPPS auf etwa 95%. Daher würde ich gerne so schnell wie möglich zum Physiotherapeuten. Deshalb habe ich mir erhofft, dass mir jemand ein Paar gute Urologen und PT-s für Beckenboden empfehlen könnte. Ich wollte mich ebenfalls informieren ob es Möglichkeiten gibt, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Physiotherapie übernimmt.

Leider habe ich mir zu allem Überfluss noch vor ein Paar Wochen die Aussenbänder am Sprungelenk gerissen (Ein Unglück kommt selten allein) und daher konnte ich noch nicht richtig mit Strechingübungen anfangen. Ich mache zur Zeit nur diese Atemübungen mit Reverse Kegeling. Zusätzlich habe ich auf jegliche sexuelle Aktivitäten verzichtet. Das ganze hilft ein Bisschen, denn die Schmerzen sind schon weniger geworden.

Ich hoffe, dass ich mich da nicht zu sehr täusche, aber die Ergebnisse der Studie über Lumbosacral entrapment syndrome machen mir zumindest ein Bisschen Hoffnung auf mögliche Besserung. Der Autor geht davon aus, dass die Ursache für viele Probleme im Beckenbodenbereich eigentlich auf die Schwäche der Muskeln Psoas Major, Piriformis- und Pectineus zurückzuführen sind. Wenn diese schwach sind, bringen sie den kompletten Beckenboden durcheinander und können den Ischias- und den Pudentalnerv stark reizen und dadurch auch die anderen umgebenden Nerven. Er empfiehlt daher gezielte Stärkung dieser Muskeln, aber das sollte sehr vorsichtig gemacht werden, da die Sympthome in der Regel erstmal schlimmer werden, bevor es besser wird. Ich habe schon angefangen ein bisschen damit zu experimentieren, d.h. zu lernen wie man diese Übungen korrekt ausführen kann. Es ist ziemlich schwierig die Muskeln zu isolieren.

thomas.
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fr

Beitrag von thomas. » 15.05.19, 07:45

Du hast natürlich recht, dass es so schnell als möglich behandelt werden sollte. und mit Physiotherapie kann man (eigentlich) nichts kaputt machen. Man darf hier ja keine Therapeuten namentlich nennen, aber in der Münchner Umgebung gibt es eine sehr bekannte Therapeutin, welche sich mit CPPS sehr gut auskennt.
Wenn du nicht weißt, wen ich meine, schicke ich Dir per PN den Namen.

Bueno
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fr

Beitrag von Bueno » 16.05.19, 15:41

thomas. hat geschrieben:Du hast natürlich recht, dass es so schnell als möglich behandelt werden sollte. und mit Physiotherapie kann man (eigentlich) nichts kaputt machen. Man darf hier ja keine Therapeuten namentlich nennen, aber in der Münchner Umgebung gibt es eine sehr bekannte Therapeutin, welche sich mit CPPS sehr gut auskennt.
Wenn du nicht weißt, wen ich meine, schicke ich Dir per PN den Namen.
Ich glaube ich weiss, wen du meinst. Die Praxis ist in Starnberg, soweit ich weiss. Die Krankenkasse übernimmt hier aber die Kosten nicht. Hatte gehofft, dass es vielleicht doch Physiotherapeuten gibt, für welche die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Aber sei es drum, eigentlich kann ich es mir schon leisten.

Ich habe jetzt angefangen Psoas Major, Piriformis und Pectineus zu trainieren. Ich werde regelmässig berichten ob es Fortschritte gibt. Würde auch jedem empfehlen sich mit dieser Studie, welche ich oben erwähnt habe, auseinderzusetzen. Vieleicht kann es dem einen oder anderen helfen, vor allem denen mit Pudendusneuralgie.

thomas.
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fr

Beitrag von thomas. » 17.05.19, 12:39

Mit Starnberg liegst Du richtig :idea:

Verfolge aber weiterhin dein Psoas, Pectineus und Piriformis Konzept und berichte bitte weiter darüber. Ich halte das für einen sehr interessanten Ansatz. Muskelverspannungen können, aus meiner Sicht, zu bestimmt 90% als Verursacher von CPPS angesehen werden. Bisher hat man es durch Massagen und Dehnübungen versucht zu lösen, dass aber auch schwache Muskeln an anderer Stelle zu Dysbalancen führen können, war der Wissenschaft bisher nicht bekannt.
Danke nochmal für den wertvollen Tipp :)

Bueno
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von Bueno » 15.06.19, 12:20

Hallo zusammen,

nur ein kurzer Statusbericht (so wie versprochen):

Ich trainiere jetzt seit 6 Wochen regelmässig etwa drei Mal die Woche die Muskeln: Psoas, Piriformis und Pectineus. In dieser Zeit kein Streching und kein Yoga gemacht, also im Prinzip nur diese Übungen. Weiterhin keine sexuellen Aktivitäten (Ich konnte es mir aber nicht verkneifen sporadisch zu masturbieren, aber das waren vieleicht insgesamt 4 Mal in 6 Wochen und es ging auch meistens sehr schnell, d.h. ohne den Penis oder den Beckenboden überzustrapazieren).

Ich weiss nicht ob es an Übungen oder an der Abstinenz, oder auch nur an der verstrichenen Zeit liegt, aber die Sympthome sind deutlich besser geworden. Fast keine Schmerzen mehr in der Penisspitze, nur ein leichtes Kribbeln, das mich daran erinnert das CPPS da ist. Allerdings immerviel stärker augeprägt ein, zwei Tage nach der Masturbation. Der Stuhlgang ist auch deutlich besser geworden. Ich muss zwar immer noch 3, 4 Mal am Tag aber ich muss deutlich weniger pressen, und immer öfter flutscht es auch problemlos raus. Nach wie vor, keine spontanen Erektionen und keine Morgenlatte, aber die Libido meldet sich langsam zurück.

Mein Aussenbandriss ist auch grösstenteils ausgeheilt. Daher werde ich demnächst mit Strechingübungen anfangen, und werde auch Beckenboden PT kontaktieren.
Ich halte euch weiter am Laufenden.

F*CKCPPS
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von F*CKCPPS » 18.06.19, 19:48

Moin, ich habe gerade gelesen das du aus München kommst und ich hab vor einigen Tagen gelesen das es in München ein ambulantes schmerzzentrum gibt das cpps gezielt behandelt. Leider beträgt die Wartezeit momentan 7 Monate und man muss auch viel selber zahlen, da triggerpunkt Behandlung und stoßwellen Therapie nicht von der Kasse übernommen wird. Würde ich nicht aus Hamburg kommen wäre ich da gerne mal hingefahren. Für den Stuhlgang kann ich dir flohsamenschalen empfehlen ;)

Alles gute

thomas.
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von thomas. » 24.06.19, 15:39

Hallo Bueno,
hast Du einen Link, in welchem die Übungen dargestellt sind? Mich würde das brennend interessieren. Und des Weiteren bin ich der Überzeugung, dass der Körper mit der Zeit auch sehr viel selber ausgleichen kann, bzw. nur Ruhe braucht. Dehnung hat bei mir schon immer mehr Reizung verursacht, als dass es geholfen hätte. Massagen haben anfänglich sehr gut geholfen, als die Verspannung jedoch weg war auch nur noch zusätzliche Reizungen verursacht.
Momentan komme ich mit Ablenkung und Ruhe recht gut vorwärts. Kräftigungsübungen, wie von Dir beschrieben halte ich für sehr vorteilhaft und möchte sie daher auf jeden Fall mal ausprobieren.

Bueno
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von Bueno » 29.06.19, 13:30

thomas. hat geschrieben:
24.06.19, 15:39
Hallo Bueno,
hast Du einen Link, in welchem die Übungen dargestellt sind? Mich würde das brennend interessieren. Und des Weiteren bin ich der Überzeugung, dass der Körper mit der Zeit auch sehr viel selber ausgleichen kann, bzw. nur Ruhe braucht. Dehnung hat bei mir schon immer mehr Reizung verursacht, als dass es geholfen hätte. Massagen haben anfänglich sehr gut geholfen, als die Verspannung jedoch weg war auch nur noch zusätzliche Reizungen verursacht.
Momentan komme ich mit Ablenkung und Ruhe recht gut vorwärts. Kräftigungsübungen, wie von Dir beschrieben halte ich für sehr vorteilhaft und möchte sie daher auf jeden Fall mal ausprobieren.
Hi Thomas,

Hier sind die Übungen.

Psoas Major: https://www.youtube.com/watch?v=CTVsxyYujyU
Piriformis: https://www.youtube.com/watch?v=Lli_rI4Dj0Y
Pectineus: https://www.youtube.com/watch?v=LiBTtqEWohc

Sei aber bitte sehr vorsichtig, und steige ganz langsam rein. Denn Theorie nach, können die Übungen kurzfristig den Beckenboden reizen. Die Studie hat aber gezeigt, dass langfristig eine enorme Verbesserung erreicht werden kann:
https://www.researchgate.net/publicatio ... n/download

52% Prozent der Studienteilnehmer berichteten über komplette Genesung und weitere 26% zumindest über sehr starke Verbesserung der Sympthome. Nur 4% berichteten über gar keine Verbesserungen. Die Dauer der Genesung (bei denen die komplett geheilt wurden) war aber quasi proportional mit der Dauer der Beschwerden. Bei Personen, welche nicht länger als 1 Jahr an Sympthomen litten, war drei, vier Monaten Training ausreichen. Bei denen, die seit über 8 Jahre an Sympthomen leiden hat es 18 Monate gedauert.

Der Trainer aus dem Video (Autor der Studie) ist der Meinung dass Streching in den meisten Fällen die Sympthome nur lindern kann und eine richtige Verbesserung nur durch Stärkung der schwachen Muskulatur kommen kann. Zusätzlich müssen die Haltungsschäden behoben werden und man sollte sich angewöhnen richtig zu atmen (mit Bauch)

Bueno
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von Bueno » 29.06.19, 14:04

F*CKCPPS hat geschrieben:
18.06.19, 19:48
Moin, ich habe gerade gelesen das du aus München kommst und ich hab vor einigen Tagen gelesen das es in München ein ambulantes schmerzzentrum gibt das cpps gezielt behandelt. Leider beträgt die Wartezeit momentan 7 Monate und man muss auch viel selber zahlen, da triggerpunkt Behandlung und stoßwellen Therapie nicht von der Kasse übernommen wird. Würde ich nicht aus Hamburg kommen wäre ich da gerne mal hingefahren. Für den Stuhlgang kann ich dir flohsamenschalen empfehlen ;)

Alles gute
Danke für den Tip.

thomas.
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von thomas. » 02.07.19, 06:55

Hallo Bueno,

vielen Dank für die Links. Das ist ja sehr anschaulich beschrieben.

Auf jeden Fall finde ich den Muskelstärkungsansatz äußerst interessant. Die Einzigste, welche bisher diesen Ansatz verfolgt hat, ist Amy Stein. Bei ihr werden allerdings auch andere Muskelgruppen trainiert, welche z.B. unter langer Anspannung gelitten haben.
Das hier ist auf jeden Fall ein komplett neuer Ansatz. Vielleicht ist es ja sogar der Durchbruch in der Behandlung von CPPS, evtl. kombiniert mit Triggerpunktbeseitigung....... :!:

Bueno
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Re: Seit kurzem habe ich Sympthome von CPPS und hab viele Fragen

Beitrag von Bueno » 23.08.19, 15:12

Neuer Zwischenbericht.

Hallo zusammen,

Ich mache weiterhin regelmässig die Übungen und gefühlt sind die Sympthome noch ein Stück besser geworden. Hatte weiterhin keine sexuellen Aktivitäten ( seit fast 5 Monaten kein Sex mehr), aber ich masturbiere (ohne Edging) jetzt regelmässig etwa zwei Mal die Woche und merke jetzt auch keine grösseren Flare-Ups nach dem Ejakulieren (Brennen in der Penisspitze). Das Druckgefühl und leichtes Brennen im Penis ist nach vie vor sporadisch da. Erektionen sind nach wie vor schwach und und ich glaube, dass ich auch ein Problem mit dem vorzeitigen Samenerguss habe, da ich beim Masturbieren ziemlich schnell ejakulieren muss.
Das Problem mit dem Stuhlgang ist deutlich besser geworden. Ich würde es jetzt fast als kein Problem mehr bezeichnen.

Ich werde daher mit den Übungen weitermachen. Streching war aber noch nicht drin, aber ich muss mich zwingen damit anzufangen. Hatte auch noch keine Zeit zum PT zu gehen. Steht aber ebenfalls auf meiner TODO-Liste.

Desweiteren habe ich vor weitere Übungen für die Haltung zu machen, denn ich glaube ich habe den sogenannten Anterior Pelvic Tilt, und es scheint dass Beckenbodenprobleme häufig damit im Zusammenhang stehen.

@Thomas
Hast du mit den Übungen angefangen? Falls ja, merkst du irgendwelche Verbesserungen?

Viele Grüße

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