Was mir half

Chronische Beckenbodenschmerzen, Urogenitalsyndrom- Beckenbodenmyalgie, Prostatitis

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frob62
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Was mir half

Beitrag von frob62 » 11.07.18, 14:45

Wollte mich mal melden als einer derjenigen, der es 2 mal hatte und 2 mal auch losgeworden ist.
Vor Jahren hatte ich chronische Prostatitis, man hat anfänglich mit den üblichen ABs behandelt, ohne Erfolg was die Beschwerden anging, zunächst fand man e.coli, dann Enterokokken. Hatte die Prostatitisbeschwerden tatsächlich ca. 3-4 Jahre. Weg ging sie schließlich im Urlaub am Meer, d.h. Entspannung war wohl entscheidend.
Rückfall 2-3 Jahre später nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Wieder ABs ohne jeglichen Effekt. Meine Urologin bot mir damals nach einem halben Jahr eine Radikal AB Therapie über 1 Monat mit Cipro an. Ich lehnte ab, "bringt eh nix, man richtet sich stattdessen eher noch zusätzlich zugrunde". Sie stimmte mir zu. Sie fand übrigens bei jeder Prostatamassage Enterokokken im Prostatasekret, allerdings war die Menge der Bakterien nicht extrem sondern "grenzwertig". Also bakterielle Prostatitis. Was mir aber auffiel war, dass nach jeder Prostatamassage zur Untersuchung des Prostatasekrets auch die Beschwerden für einige Tage spürbar nachließen. Also bat ich die Urologin gezielt um Prostatamassagen zwecks Beschwerdelinderung. Das habe ich dann 2-3 Monate gemacht, immer wenn die Beschwerden wieder zunahmen, ab zur Urologin und Prostata massieren lassen. Was passierte: die Zeitabstände, bis die Beschwerden wieder einsetzten, wurden immer länger, die Beschwerden immer weniger. Wieder wurde ich es endgültig los im Urlaub am Meer.
Fazit: die Bakterien sind es wohl definitiv nur wenn entsprechend hohe Konzentrationen im Prostatasekret festgestellt werden. Dann muss man wohl auch ein AB einnehmen. Alle Chronischen haben aber meist Bakterienkonzentrationen im Grenzbereich, so bei mir. Da scheint die Fixierung auf Bakterien eher fragwürdig. Ich wette, man findet die Enterokokken noch heute, wenn man bei mir das Prostatasekret ausmassiert und untersucht. Entscheidend war wohl in meinem Fall eher Durchblutung, Aktivierung und Entspannung des Organs. Das wurde durch die Massagen und den Urlaub am Meer erreicht. Hoffe, ich kann damit helfen.

holgerbaum
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Re: Was mir half

Beitrag von holgerbaum » 24.07.18, 18:05

Was Dir helfen könnte, ist ACC Schleimlöser 600. Davon abends 2 Stück auf einmal mit viel Wasser trinken.
Nach 12 Stunden am nächsten Morgen die Prostata "entleeren". Es gibt wohl das Phänomen, dass auch mit zunehmendem Alter das Sekret zäher wird und dadurch die Prostata nicht mehr richtig geleert wird. Stell Dir vor, es ist dann eher wie ein Gelee, anstatt einer Flüssigkeit.

Das es funktioniert, merkt man übrigens daran, dass sich die Ejakulatmenge erhöht. Also ruhig mal 2-3 Tage hintereinander machen.

Brigitte Goretzky
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Re: Was mir half

Beitrag von Brigitte Goretzky » 25.07.18, 05:08

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frob62
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Re: Was mir half

Beitrag von frob62 » 20.08.18, 15:55

Sorry, wollte das Forum nur mal mit einer Positiverfahrung bereichern, ansonsten sind solche Geschichten ja hier eher rar und es überwiegen die negativen Erfahrungen. Kann hier auch die Antwort von holgerbaum überhaupt nicht nachvollziehen, hast Du meinen Beitrag eigentlich gelesen? Mein Hinweis war ja gerade, dass ich meine Prostatitis 2 mal ganz ohne Chemie, mit Massagen und Entspannung überwunden habe. Hallo Brigitte, ich hoffe, dass Dein Kommentar dann auch auf holgerbaum gerichtet ist und nicht auf mich, wenn ich versuche, die Forummitglieder hier aufzurichten mit einem Beispiel, bei dem nicht die übliche Chemiekeule weiterhalf sondern eher alternative Ansätze.

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