Prostatitis und nach Tagen Antibiotika kaum Besserung

Chronische Beckenbodenschmerzen, Urogenitalsyndrom- Beckenbodenmyalgie, Prostatitis

Moderator: DMF-Team

Antworten
Daniel P.
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 2
Registriert: 27.11.17, 16:35

Prostatitis und nach Tagen Antibiotika kaum Besserung

Beitrag von Daniel P. » 11.12.17, 17:48

Hallo. Ich hatte vor ein paar Jahren eine akute Prostatitis. Bekommen habe ich ein Antibiotikum, dessen Namen ich nicht mehr weiß. Einnahme erfolgte 10 Tage und alles war gut. Nun habe ich erneuten Druck im Damm verspürt mit ziehen in den Penis, rechten Hosen, häufiges Wasserlassen und das Gefühl nicht alles raus zubekommen und rechtseitiges Brenn am After. Bin zum Urologen, der es abtastete, es dabei ziemlich schmerzte und er es als gutes Zeichen empfand um etwas anderes auszuschliessen. Nun nehme ich seit fünf Tagen Ciprofloxaxin AL 500mg welche einige Symptome zu bekämpfen scheint. Aber nur fast. Denn heute ist das Brennen neben dem After wieder da. Genau nach Stuhlgang vor ca. 5 Std. Es scheint auch etwas ins Bein zu strahlen. Insgesamt gehts besser bis auf das und das häufige Wasserlassen und so kribbliges Ziehen bis zum Bauchnabel (denke Nervensache). Nun die Frage: soll ich die Tabletten noch zu Ende nehmen und warten oder mich schon erneut vorstellen?
Die psychische Wirkung dieser Erkrankung ist schon nicht Ohne...
Danke für Antworten.

Uwe S.
noch neu hier
Beiträge: 1
Registriert: 29.01.18, 13:43

Re: Prostatitis und nach Tagen Antibiotika kaum Besserung

Beitrag von Uwe S. » 29.01.18, 14:14

Hallo ich suche ebenfalls noch nach dem Stein des Weisen....Beschwerden sind genau gleich.....nachdem der Keim nachgewiesen war und MRT die Entzündung zeigte in Harnröhre und Prostata habe ich Cipro 7 Tage im Krankenhaus per infusion erhalten, danach noch 2 Monate 2 mal täglich als Tablette genommen, genutzt hat es gefühlt nix.
Zwischenzeitlich habe ich zudem Angocin eingenommen mind 6 Wochen und Tees getrunken Liebstöckel Waidenkätzchen, Goldrute, dazu Bärentraubeblätter 14 Tage lang ...Probleme waren weg bzw weniger. Dann erkältet alles abgesetzt und nun das Problem wieder da. Bei einer erneuten Sekret analyse wurde ein anderer Keim festgestellt. Hier habe ich 14 Tage jeden Tag eine Spritze in den Hintern bekommen Antibitika gentamicin 160 mg /2ml ....und auch hier leider keine Verbesserung. Derzeit veruche ich es Start heute mit canephron und dem weidenkätzchen Zeug als Tablette. Linderung momentan nur Wärmflasche .....alle Foren rauf und runter gelesen. Das Problem ist vermutlich das dies Antibiotikum die feinen Kanäle der Prostata nicht erreicht, in der Petri Schale hat es ja geklappt. Das Prostata Gewebe ist zu dicht. Da ich mich noch nicht mit dem OP Tisch anfreunden möchte suche ich weiter und nehme jeden Strohhalm. Wunderheiler und Shamanen habe ich noch nicht aufgesucht ...... sonst gehe ich wieder auf das angocin in der Hoffnung was einmal irgendwie geklappt hat funktioniert ggf ein 2. mal......das mit dem ASS habe ich auch schon durch sowie Anwendung anderer verschiedener entzündungshemender Schmerzmittel.

Gute Besserung VG US

Peter Runtzinger
DMF-Mitglied
Beiträge: 25
Registriert: 22.02.17, 23:00

Re: Prostatitis und nach Tagen Antibiotika kaum Besserung

Beitrag von Peter Runtzinger » 29.01.18, 21:38

@Uwe S.
Wenn Wärme gut tut, dann hat die Ursache eher eine verspannungsbedingte Problematik. Gib mal auf eine Entzündung Wärme und Du hörst die "Vögel" singen :lol:

CBP2016
noch neu hier
Beiträge: 2
Registriert: 29.03.18, 18:56

Re: Prostatitis und nach Tagen Antibiotika kaum Besserung

Beitrag von CBP2016 » 29.03.18, 19:29

Hallo Uwe,

wie geht es Dir in der Zwischenzeit? Ich habe nahezu die gleiche Krankheitsgeschichte. Brennen im Genitalbereich aufgrund CBP. Keime wechseln sich regelmäßig ab. Mal Klebsiella und Ecoli, mal Gardnerella, meist aber Staph.-aureus. Dieser nervt mich auch im Moment noch, obwohl die Keimzahl gesunken ist. ABX habe ich alle durch - gebracht hat es nichts. Strovac - Impfung vor 3 Wochen beendet. Magnetstuhltherapie (10 Sitzungen) hinter mir.
Klebsiella und Ecoli sind seitdem weg. Nur noch eine MRSA-Form.
Jeden Tag 25 Tabletten Angocin-das hält zumindest die Blase sauber. In die Prostata kommt es anscheinend nicht so richtig...

Jetzt versuche ich mit der Autovakzine - Therapie den MRSA loszuwerden (ist mir schon 2 mal gelungen-kam aber wieder)
Ansonsten TURP...ist aber nicht schlimm, hatte ich schon 2015. Allerdings müßte jetzt wahrscheinlich etwas mehr weggenommen werden :(
Konnte man Deine Entzündung im MRT gut lokalisieren? Welcher Keim plagt Dich?
VG
CBP2016

Antworten