Headache in the Pelvis, mein Eindruck

Chronische Beckenbodenschmerzen, Urogenitalsyndrom- Beckenbodenmyalgie, Prostatitis

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Entsäuerung
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Headache in the Pelvis, mein Eindruck

Beitrag von Entsäuerung » 14.05.15, 17:38

Wer das Buch liest ist entweder Betroffener oder Angehöriger einer Person, bei welcher der Beckenboden verspannt ist.

Wenn man sich ein solches Buch durchliest, sollte man zufriedener werden. Glücklicher. Hoffnung schöpfen. Doch darin sind die Autoren ausgesprochen schlecht. Im Namen einer wissenschaftlichen Arbeit machen sie niemals aussagen wie "Dies wird Ihnen helfen" sondern lediglich "Es gab 70% der Teilnehmer, denen dies half".

Was auch besonders schlecht an dem Buch ist, ist die Tatsache, daß stets auf deren Klinik hingewiesen wird.

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, fühlte ich mich deutlich schlechter als bevor. Sie sagen praktisch, daß das Ganze viel schlimmer sei, als man annehme, was das Dümmste ist, das man schreiben kann. Dabei kann man mit der Methode schnell sehr gute Ergebnisse erzielen, Heilung ist üblich und nach einiger Zeit kann man die Übungen vernachlässigen und bleibt gesund.

Ich habe das Buch nun weggeworfen und ich kann keine Empfehlung für das Buch abgeben. Vermutlich ist das Buch von Amy Stein besser, ich habe es allerdings nicht gelesen und kann daher darüber nichts sagen.

Matrix
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Re: Headache in the Pelvis, mein Eindruck

Beitrag von Matrix » 18.05.15, 20:51

Ich habe mich erst gefragt ob ich überhaupt darauf Antworten soll,
aber sowas Plakatives kann ich so nicht stehen lassen.

Was soll man den von einem Arzt halten der schreibt ja mein lieber das wird schon wieder,
das wirst du von keinem Vernünftigen Arzt hören da ein Arzt solche aussagen nicht bei solchen Sachen wie CPPS machen kann.
Genau das würde ich dann unseriös finden und heuchlerisch finden.

Ja du hast recht Wise und Anderson verweisen viel auf ihre Klinik und es ist nicht alles Gold was glänzt in diesem Buch,
aber es ist doch sein gutes Recht auch Geld aus seinem Wissen zu schöpfen.

Aber es gibt kaum ein Buch was so Detaliert auf CPPS eingeht und Hintergründe und Praktische Übungen zur Genesung gibt.

Und übrigens gibt Wise in einigen Youtube Videos genau die Mutivation die du suchst.

Also bitte nicht einfach ein so gutes Fachbuch zereisen nur weil es einem grade mal nicht so gut geht das finde ich Unfair.
Und du kannst gerne hier im Forum nachlesen wieviel positive Kretiken das Buch schon erhalten hat.

So das mal am Rande dazu.

thomas.
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Re: Headache in the Pelvis, mein Eindruck

Beitrag von thomas. » 01.10.19, 15:16

Ich habe beide Bücher gelesen.

Im Buch von Amy Stein ist sehr vieles schlichtweg von "A Headache In The Pelvis" übernommen.

Für mich per sönlich gibt zum Thema CPPS kein besseres Buch als "A Headache In The Pelvis". Alle verspannten Muskeln, welche ich hatte, heben genau die Beschwerden ausgelöst, welche im Buch beschrieben sind. Die Skizzen im Buch sind quasi wie ein Routenführer zur Behandlung. Ebenfalls sind die Dehnübungen sehr anschaulich ausgeführt.
Auch Möglichkeiten zur Selbstbehandlung der Triggerpunkte sind sehr gut dargestellt.

In Amy Steins Buch sind dagegen nur Darstellungen von Dehnübungen enthalten. Des Weiteren wird darin die rektale Selbstmassage beschrieben, was ich mittlerweile für kontraproduktiv halte. Rektale Triggerpunktmassage sollte in die Hände von Profis und nicht selber durchgeführt werden.

Inzwischen habe ich das Buch von Amy stein auch verkauft.....

sidius28
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Re: Headache in the Pelvis, mein Eindruck

Beitrag von sidius28 » 02.10.19, 18:35

Ich bin froh das es das Buch "A Headache In The Pelvis" gibt. Es ist ein Spiegelbild welches aufzeigt das bekannt ist was man da hat! Ich finde es sehr gut erklärt und wenn man mal wieder zur Panik neigt und am liebsten zum Urologen fahren möchte hilft es einem schon.

Ich kann aber auch deine negative Kritik nachvollziehen. Denn das ganze ist im Grunde eine Einladung in die Klinik zu kommen und das kann ich mir nicht erlauben. Zum einen finanziell und mein Englisch ist nicht so gut das das dort was bringen würde.

thomas.
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Re: Headache in the Pelvis, mein Eindruck

Beitrag von thomas. » 07.10.19, 07:12

Die negative Kritik kam nicht von mir :D

Wenn ich mich heute nochmal entscheiden müsste, ob ich die Triggerpunktbehandlung in der Schweiz durchziehen möchte oder eine Woche zur Behandlung nach USA, würde ich das Geld für die Behandlung in den USA in die Hand nehmen und mir hierzulande jemand suchen, welcher nach Anweisung von Wise weiter behandelt.

Bei Wise kann man sich nämlich sicher sein, dass alle Muskelverspannungen aufgedeckt werden, Ich z.B. musste noch 10 Jahre mit einem total verspannten Hüftlochmuskel rum laufen, weil er vom behandelten Physiotherapeuten schlichtweg übersehen wurde.......

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