Krankenhaus in HH hilft?

Chronische Beckenbodenschmerzen, Urogenitalsyndrom- Beckenbodenmyalgie, Prostatitis

Moderator: DMF-Team

Antworten
F*CKCPPS
Topicstarter
DMF-Mitglied
Beiträge: 48
Registriert: 10.03.19, 17:35

Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von F*CKCPPS »

Moin Leute,

wie in einem anderen Thread schon angekündigt, teile ich euch heute meine Erfahrung mit, von meinen Termin in einem Krankenhaus in Hamburg, die auf ihrer Internetseite schreiben das Sie CPPS behandeln bzw. eine Behandlungs Strategie mit einem persönlich ausarbeiten.

Ich hatte gestern also meinen Termin und muss leider sagen, das ich nicht schlauer bin als vorher.

Das Krankenhaus hat 2014 eine Studie zum Thema CPPS durchgeführt und Sie sind anscheinend zu dem Schluss gekommen, das die Krankheit (sofern keine Bakterien gefunden werden) zu einem großen Teil Psychosomatisch bedingt ist.

Angst, Stress, Depressionen die zu inneren Anspannung führen, sowie der Teufelskreis der beginnt, wenn die Schmerzen, Missempfindung, Funktionsstörungen erstmal da sind.

Letztendlich hat er mir ein Antidepressivum in geringer Dosis empfohlen um die Schmerzen zu lindern, muskeln zu entspannen und um im allgemeinen wieder etwas besser drauf zu sein.

Eine Verhaltenstherapie wäre bei mir nicht unbedingt nötig, könnte man allerdings in Betracht ziehen.

Auch die Faszien und Triggerpunkte spielen laut denen Ihrer Aussage eine große Rolle, also Physiotherapie die darauf abzielt in Anspruch nehmen.

Ich bin seit einiger Zeit schon bei einer Therapeutin in Behandlung die meine triggerpunkte (auch von innen) behandelt und muss sagen das mir das in Verbindung mit Entspannungsübung am besten tut. Ich glaube mir fehlt es leider etwas an Disziplin, da ich ja auch noch arbeiten muss usw. lande ich abends manchmal einfach nur auf der Couch und mache nichts mehr.

Ich denke die einzige Chance CPPS loszuwerden ist:

Dehnübungen (gibt genug zu den Thema Cpps auf Videoplattformen)

Triggerpunkte behandeln lassen

Entspannungsübung durchführen

Stress vermeiden und sich im allgemeinen gute Dinge tun. (Ernährung, Spazieren gehen o. das was einen persönlich halt gut tut)

Zu guter letzt ist es wohl auch wichtig das ganze aus seinen Kopf zu bekommen, auch wenn es viele nicht glauben können, aber es ist möglich eine gewisse Distanz zu der Krankheit zu bekommen und dadurch Linderung zu erfahren.

Selbstverständlich sollte im Vorfeld alles andere von ärztlicher Seite begutachtet und ausgeschlossen werden. Das hier ist nur meine Erfahrung und meine persönliche Meinung.

Ich wünsche euch allen gute Besserung.

Lieben Gruß aus Hamburg

thomas.
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 300
Registriert: 23.02.10, 10:15

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von thomas. »

Danke für den interessanten Bericht. Das zeigt, dass schlussendlich alle einen ziemlich ähnlichen Behandlungsansatz verfolgen: Triggerpunkte beseitigen, Dehnübungen, Entspannung.

Bei mir war es bisher so, dass Triggerpunkte recht schnell mit Massagen, ganz ohne Dehnübungen, verschwunden sind und ein zu viel des Ganzen (Triggerpunktmassagen) eher kontraproduktiv waren.

Deshalb gilt : In der Ruhe liegt die Kraft :)

F*CKCPPS
Topicstarter
DMF-Mitglied
Beiträge: 48
Registriert: 10.03.19, 17:35

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von F*CKCPPS »

Moin,

da bin ich zu 100% bei dir. Man sollte sich nach den Massagen auch immer etwas Zeit lassen und Ruhe gönnen und nicht zuviel rumdrücken oder rumdrücken lassen. Ich hab nach der Behandlung bei meiner Therapeutin immer erst mehr Schmerzen als vorher und dann wird es nach ein paar Tagen besser.

Ich hab von den Arzt im Krankenhaus eine Internetseite bekommen auf der man Therapeuten findet die mit der Thematik vertraut sind und die man mit einen ganz normalen Rezept für Physiotherapie besuchen kann. Auf Dauer wird es bei Heilpraktikern ja auch teuer. Hab da Ende April mein ersten Termin und bin mal gespannt was da noch so passiert. Wer die Seite haben möchte um mal zu schauen ob es bei euch in der Nähe jemanden gibt, der kann mich gerne anschreiben.

Viele Grüße

Pharmalügt
noch neu hier
Beiträge: 3
Registriert: 09.01.20, 09:31

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von Pharmalügt »

Ich war in Name entfernt und muss sagen, dort war auch keine Hilfe zu bekommen.
Ich empfehle das Buch "Kopfschmerzne im Becken" von Wise Anderson da steht fast alles drin was man wissen muß.
Zuletzt geändert von Brigitte Goretzky am 10.01.20, 09:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Klarnamen entfernt - Forenregeln beachten!

Mamala
DMF-Mitglied
Beiträge: 50
Registriert: 30.07.19, 13:39

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von Mamala »

Hallo !!

Ich bin auch im Name entfernt in Behandlung und habe die Physiotherapie dort durchlaufen.

Mir wurde im Darm auf stellen gedrückt die schmerzhaft sind, warte nun auf Behandlungs Termine !

Die Psychologie habe ich auch besucht aber wie du beschreibst hat es mit der Psyche nix zu tun eher anders rum !!
Zuletzt geändert von Brigitte Goretzky am 10.01.20, 09:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Klarnamen entfernt - Forenregeln beachten!

Brigitte Goretzky
DMF-Moderator
Beiträge: 3499
Registriert: 26.08.06, 21:00
Wohnort: Friesland

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von Brigitte Goretzky »

Sehr geehrte(r) DMF-Nutzer/Nutzerin,

bitte beachten Sie Folgendes:
  • Verschreibungspflichtige Medikamente
    In einem offenen Publikumsmedium (wie dem DMF) dürfen Fachinformationen zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln grundsätzlich nicht veröffentlicht werden (Heilmittelwerbegesetz).
  • Medikamenten-Handelsnamen / Produkte / Firmen / Personen-Namen/ Klinik-Namen
    Jede öffentliche Aussage zu einem Medikament / Produkt / Firma usw. kann einem kommerziellen Anbieter bzw. einer Person nicht passen und als geschäfts- o. rufschädigend interpretiert werden. Da das DMF für solche anonymen Aussagen seiner Mitglieder haftbar gemacht werden kann, sind Beiträge

    - mit Nennung von Handelsnamen, eingetragenen Marken, Nennung von Firmennamen usw.

    generell nicht erwünscht. Schlimmer ist es noch, wenn solche Beiträge insbesondere negative Bewertungen enthalten. Diese Beiträge müssen gelöscht werden!
  • Hilfen/So gehts:
    Nennung nur von Wirkstoffnamen, Vermeidung von Bewertungen, Weitergabe nur von belegbarem "Lehrbuchwissen" und Transparenzinformationen
Bitte beachten Sie dies bei jedem weiteren Posting. Wir bitten Sie um Verständnis, dass Beiträge, die das ingnorieren, editiert, gesperrt oder sogar ganz gelöscht werden. Diese Maßnahmen dienen nur dem Schutz des DMF und unserer Nutzerschaft.

Mit freundlichem Gruss
Ihr DMF-Moderatorenteam
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...

Mamala
DMF-Mitglied
Beiträge: 50
Registriert: 30.07.19, 13:39

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von Mamala »

Kleines Update von der Physiotherapie !!

Habe nun zwei Termine hinter mir.

Die Therapeutin stellte fest das ich Verspannungen habe und sie hat diese behandelt indem sie einen kleinen Ball auf die schnerzpunkte drückte !
Sie erklärte mir, das dort nerven verlaufen und da die Muskeln verspannt sind auch kleine richtige Durchblutung stattfinden kann.
Nächster Termin wird die interne Behandlung sein.
Es wurden leider keime in kleiner Menge gefunden, ich denke bei mir sind es wohlmeinend keime die diese Symptome verursachen !

thomas.
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 300
Registriert: 23.02.10, 10:15

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von thomas. »

Bakterien/ Keime leben im vorderen Drittel der Harnröhre symbiotisch. Und in kleiner Anzahl sind die nicht klinisch relevant.

Mamala
DMF-Mitglied
Beiträge: 50
Registriert: 30.07.19, 13:39

Re: Krankenhaus in HH hilft?

Beitrag von Mamala »

So habe gestern interne Trigerpunkte behandeln lassen, es war sehr unangenehm ! Ein Punkt strahlte bis in die pennis Spitze !!

Mal sehen was die nächsten Termine bringen

Antworten