Stark schwankende Atembeschwerden seit einem Jahr

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aresh
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Stark schwankende Atembeschwerden seit einem Jahr

Beitrag von aresh »

Hallo,

ich habe jetzt seit fast einem Jahr Atembeschwerden. Die Beschwerden beeinflussen meinen Alltag sehr stark, da sie scheinbar zufällig ab- und zunehmen und Schlaf, Leistungsfähigkeit und Konzentration beeinträchtigen.

Charakteristisch ist nur, dass sie stark schwanken, was nicht abhängig von der körperlichen Betätigung ist. Auch nach dieser langen Zeit konnte ich leider keinen Auslöser finden. Sie scheinen tendenziell öfter nach dem Essen aufzutreten, aber auch diverse Ausschlussdiäten brachten keine Besserung (jeweils für ein paar Tage gemacht, bpsw. ausschließlich Haferflocken und Wasser. Mit der Zeit scheinen sie sehr langsam schlimmer zu werden - zumindest sind sie mittlerweile fast konstant in beliebiger stärke da, wohingegen ich zu Beginn öfter Ruhe hatte. Beim ersten Mal traten die Beschwerden plötzlich auf, nachdem ich die Sitzposition aus einer "liegenden" Stellung auf dem Stuhl in eine aufrechte Haltung geändert hatte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich seit ca. 4 Tagen keinen Sport gemacht und sehr viel gesessen. Davor war ich regelmäßig etwa 5 mal die Woche beim Krafttraining.

Bisherige Diagnose/Erkenntnisse:
  • Bestehende Diagnose Asthma Bronchiale; Einnahme von Viani zuvor ausreichend
  • Einnahme von Berotec und Ceterizin bessert Beschwerden nicht
  • Lungenfunktionstest und Peak-Flow unauffällig. Insbesondere den Peak-Flow-Test konnte ich ja beliebig oft wiederholen, also mit und ohne Beschwerden. Hier konnte ich keinerlei Zusammenhang erkennen, die Werte waren durchgänging leicht über 600 L/MIN.
  • Diverse Bluttest unauffällig ("Großes Blutbild", genaueres weiß ich leider nicht)
  • Magenschleimhautentzündung festgestellt
  • Mein Blutsauerstoff ist laut einem eigenen Gerät von Beurer konstant bei 97 - 99%, ebenfalls unabhängig von den Beschwerden.
  • Laut Kardiologe erhöhter Puls bei Belastung (allerdings kann das durch diverse andere Faktoren verschlimmert worden sein)
  • Aufgrund der Schwankungen ist es sehr schwer, etwas einfach mal "auszuprobieren". Ich weiß danach nicht sofort, ob es tatsächlich geholfen hat. Ich habe beispielsweise Omeprazol 40mg für einen Monat eingenommen, wobei sich die Beschwerden in den letzten Tagen der Einnahme und den darauffolgenden Tagen stark gebessert haben - ob das Zufall war, kann ich aber nicht sagen. Aktuell nehme ich daher wieder Omeprazol...
Da keiner der Ärzte, bei denen ich bisher war, so wirkt als hätte er noch Ideen, wollte ich hier mal fragen, wozu diese Anzeichen passen könnten.
Zuletzt geändert von aresh am 19.02.21, 01:29, insgesamt 2-mal geändert.
Brigitte Goretzky
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Re: Stark schwankende Atembeschwerden seit einem Jahr

Beitrag von Brigitte Goretzky »

Hallo,

welche Beschwerden haben Sie denn?

Unabhängig davon scheint mir eine organische Ursache eher unwahrscheinlich, es sind ja bereits eine ganze Reihe Untersuchungen gelaufen ohne eine körperliche Ursache zu ergeben.

Viele Grüße
B. Goretzky
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aresh
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Re: Stark schwankende Atembeschwerden seit einem Jahr

Beitrag von aresh »

Brigitte Goretzky hat geschrieben: 18.02.21, 22:34 Hallo,

welche Beschwerden haben Sie denn?

Unabhängig davon scheint mir eine organische Ursache eher unwahrscheinlich, es sind ja bereits eine ganze Reihe Untersuchungen gelaufen ohne eine körperliche Ursache zu ergeben.

Viele Grüße
B. Goretzky

Viel genauer als "Atembeschwerden" kann ich es leider nicht ausdrücken. Zu Beginn habe ich angenommen, dass es ein einfacher Asthma-Anfall war, weil es sich ähnlich angefühlt hat (basierend auf meinen Erfahrungen mit "Asthma", wobei die Diagnose auch sehr lange nicht mehr geprüft wurde und sich auch das bekannte Asthma mit der Zeit leicht ohne erkennbaren Grund verschlimmert hat). Die Beschwerden sind jetzt subjektiv allerdings "bis zu sehr stark", also grundsätzlich stärker als bei meinem vorherigen Asthma, auch ohne Medikamente.

Man könnte grob vermutlich sagen, dass sich zwar auch das Volumen beeinträchtigt anfühlt, aber nicht so stark wie bei einem Asthma-Anfall. Es fühlt sich aber zusätzlich so an, als wäre es einfach schwerer/unangenehmer geworden, zu atmen. Man kann auch von einem ganz leichten Druckgefühl irgendwo hinter den Rippen sprechen. Ich habe außerdem nie das Bedürfnis, einfach schneller zu atmen. Man muss allerdings dazu sagen, dass mir alle diese Ding erst nach einigen Monaten aufgefallen sind - zuvor habe ich es einfach für Asthma gehalten und auf weitere Symptome/Gefühle nicht geachtet, weil die ja auch alle nur schwach ausgeprägt sind.
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