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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wundheilungsstörung nach Bauchspiegelung
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BeitragVerfasst: 12.05.18, 13:40 
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Interessierter

Registriert: 30.03.18, 13:13
Beiträge: 13
Hallo liebes Team,

Ich hatte letzte Woche eine Bauchspiegelung. Rechts und links haben sich die Wunden entzündet, der Bauchnabel ist gut. Links ist die Wunde nun trocken, schmerzt nicht, ist nur noch gerötet. Rechts war bis Mittwoch noch ein Faden drin, das "OP Loch" hat einen weißen Belag und sondert ein wenig Sekret (Eiter??) ab. Es riecht nicht. Die Wunde schmerzt nur leicht an einer Stelle, ist aber rundherum ca 1cm gerötet. Ich war beim Hausarzt, er sagte Octentisept Gel+ Kompresse, Verbandswechsel jeden Tag, dann wird das. Aber es tut sich nichts, ich mache sogar 2x am Tag Gel drauf und lege eine neue Kompresse darauf (ich habe eine leichte Bauchfalte) und "lüfte" die Wunden täglich so oft ich kann. Was kann ich tun? Und kann das überhaupt so heilen?

LG Conny


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BeitragVerfasst: 12.05.18, 17:45 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11814
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo Conny,
Wundheilungsstörungen bei Laparoskopien sieht man eigentlich selten, da fast immer im Bereich der beiden kleinen Stichincisionen ( im Bereich der Schamhaare bds.) keine Entzündungen auftreten ( sollten). Bei sicher über 2000 Laparoskopien habe ich außer geringen Rötungen keine wirklich problematischen Komplikationen erlebt.
Diese weißen Beläge sind harmlos, Wundsekret in Ihrem vorliegenden Fall ist auch nicht wirklich beunruhigend. Die Maßnahmen, die der Hausarzt ergriffen sind, sind völlig okay. Haben Sie etwas Geduld, die Stelle wird mit Sicherheit abheilen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 15.05.18, 06:37 
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Interessierter

Registriert: 30.03.18, 13:13
Beiträge: 13
Lieber Herr Dr Fischer,

Vielen Dank für ihre Antwort. Ich habe im Moment das Gefühl, dass sich ab der Wunde wirklich gar nichts tut. Es sieht genau gleich aus wie letzten Mittwoch, als ich sie meinem Hausarzt gezeigt habe. Er hat mich auch mit einem seiner Sprüche verunsichert, er sagte, diese infizierte Wunde sei ja eine super Fahrbahn für die Keime ins Innere des Körpers. Das macht mir schon Angst wenn ich daran denke, dass da noch in meinem Körper Keime wüten. Aber da hätte ich doch Fieber, oder? Ich lasse mich einfach schnell von Ärzten verunsichern. Und wenn es nun ziept oder ich noch einen leichten Schmerz im Unterleib spüre, denke ich Wunder weiß was. Soll ich die Wunde noch einmal meinem Hausarzt zeigen? Oder muss ich da zu einem anderen Arzt? Oder wie lange sollte ich, wie sie mir geschrieben haben, Geduld haben? (Durch dieses "Loch" würde immerhin die 8cm Zyste, wenn auch leer, entfernt)

Herzliche Grüße,
Conny


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BeitragVerfasst: 15.05.18, 08:33 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11814
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
" dass da noch in meinem Körper Keime wüten"-dem ist nicht so, dann hätten Sie eine schwere Entzündung, Fieber etc. Diese Wunden liegen fast immer in der oberen Hautschicht. Wenn es eiterähnlich aussähe, hätte der Hausarzt sicher einen bakteriologischen Abstrich entnommen.
Für die Nachsorge ist der HA zuständig, bei ihm sollten Sie sich nochmals vorstellen. Wie lange der Heilungsprozeß noxch andauert, kann ich ohne Kenntnis der Wundverhältnissse nicht sagen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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