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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Depression und kortikale und subkortikale Hirnatrophie?
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BeitragVerfasst: 21.01.18, 11:52 
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Beiträge: 3
Guten Tag zusammen!

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Mein Schwiegervater leidet an einer schweren Depression. Nachdem wir ihn zur Behandlung in eine Klinik gebracht haben, wurde dort laut der Entlassungspapiere eine kortikale und subkortikale Hirnatrophie festgestellt. Zur weiteren Behandlung soll er nun weiterhin zur Psychotherapeutin gehen, welche die Medikation gegen seine Depression betreut. Andere Behandlungen wurden nicht erwähnt. Meine Frage ist nun, ob wir nicht auch einen Arzt aufsuchen sollten, welcher sich mit der Hirnatrophie auseinandersetzt. Ist es möglich das diese nur durch die Depression ausgelöst wurde und somit durch die Behandlung der Depression aufgehalten wird? Oder ist die Depression immer eine Folge der Atrophie und nicht umgekehrt? Bezüglich seiner Depression hat sich derzeit auch noch keine Besserung eingestellt- er leidet weiterhin unter schweren Wahn und Angstzuständen, sowie Schlaflosigkeit. Wir wissen nicht recht was wir tun sollen, weil wir ihn selbst nicht betreuen können- sein Zustand ist wirklich schlimm und er ist meistens gar nicht ansprechbar... Die Klinik hat ihn entlassen, eine Therapie kann er wohl erst machen, wenn das mit den Medikamenten funktioniert- die er aber selbstständig abgesetzt hat... außerdem wäre die Therapie wohl ambulant. Was sollen wir dann in der Zwischenzeit tun? Er kann definitiv nicht unbeaufsichtigt bleiben. Gibt es irgendwelche Hilfsangebote oder Stellen, an die man sich wenden kann? Sozialpsychologischer Dienst der Stadt hat uns nur eine Liste mit Kliniken gegeben, genauso wie auch die Krankenkasse. Aber da war er ja schon und es hat nichts geholfen.
Vielen Dank im Voraus


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BeitragVerfasst: 21.01.18, 13:20 
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DMF-Moderator

Registriert: 26.08.06, 20:00
Beiträge: 3292
Wohnort: Friesland
Hallo,

Sie klingen als bräuchten Sie dringend Profi-Hilfe. Setzen Sie sich umgehend mit dem sozialpsychiatrischen Dienst des Wohnorts in Verbindung; der ist nicht nur für eine Zwangsunterbringung im Notfall zuständig, sondern auch für die Beratung und Hilfestellung von chronisch Erkrankten und ihren Angehörigen. Ausserdem sollten Sie einen Antrag auf Pflegegrad bei der Krankenkasse stellen, damit ein Pflegedienst bezahlt werden kann.
Wenn Ihr Schwiegervater seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, sollten Sie über eine Betreuung nachdenken; Betreuung kann beim örtlichen Gericht beantragt werden.

Bei schweren psychischen Störungen bleibt manchmal nur die Unterbringung in einem Pflegeheim, denn Sie selbst können nicht 24/7 die Aufsicht und Verantwortung übernehmen.

_________________
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...


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BeitragVerfasst: 21.01.18, 16:45 
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Registriert: 21.01.18, 11:36
Beiträge: 3
Vielen Dank das Sie sich die Zeit genommen haben zu Antworten. Ich wusste wie gesagt nicht recht an wen ich mich in dieser Situation wenden kann und die Krankenkasse war mir da leider auch nicht behilflich. Sie haben mir also schon sehr weitergeholfen. Könnten Sie mir vielleicht noch sagen, PB es eine Stelle gibt, die einem dabei behilflich sein kann die ganzen Anträge zu veranlassen? Ich bin selbst erst 22 und kenne mich darum leider überhaupt nicht damit aus, wo man welche Anträge unter welchen Voraussetzungen stellen kann.


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BeitragVerfasst: 21.01.18, 17:49 
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DMF-Moderator

Registriert: 26.08.06, 20:00
Beiträge: 3292
Wohnort: Friesland
Da würde ich an erster Stelle den psychosozialen Dienst der Stadt vorschlagen. Es gibt oftmals auch bei caritativen Einrichtungen Beratungsstellen für Angehörige. In welcher Stadt leben Sie bzw. Ihr Schwiegervater?

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BeitragVerfasst: 23.01.18, 07:32 
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Registriert: 21.01.18, 11:36
Beiträge: 3
Vielen lieben Dank für ihre Bemühungen! Dann werde ich mich dort melden.


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