entwöhnungsrehabilitation

Patienten und Angehörige: Meinungs- und Erfahrungsaustausch , Selbsthilfegruppen, gesundes Leben usw.

Moderator: DMF-Team

Antworten
jamy
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 1
Registriert: 18.03.14, 20:54

entwöhnungsrehabilitation

Beitrag von jamy » 18.03.14, 22:14

welcher arzt darf den ärztlicher befundbogen für eine entwöhnungstherapie ausfüllen?
habe von der rentenversicherung bund den antrag auf eine medizinische reha ( drogenentwöhnung )
bekommen und muss dafür den befundsbogen von arzt ausfüllen lassen. habe aber keinen festen hausarzt
und weiss nun nicht ob jeder arzt mir das ausfüllen darf.
ich bin bei keinem arzt in behandlung wegen meines drogenproblems brauch aber unbedingt der befundsbogen vom arzt ausgefüllt.
weiss nun nicht genau von welchem arzt das ausgefüllt werden darf bzw werden soll.
damit der reha antrag bearbeitet bzw genehmigt wird und komplett ist brauche ich unbedingt diesen befundsbogen vom arzt ausgefüllt.
würde mich über eine antwort bzw für hilfreiche ratschläge freuen.
danke schön vorab.

Muppet
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 4367
Registriert: 10.01.07, 16:48

Re: entwöhnungsrehabilitation

Beitrag von Muppet » 18.03.14, 23:21

Hallo,
entweder Hausarzt suchen oder wenn Facharzt erforderlich -> Psychiater.
Gruß
Muppet

Daya
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1565
Registriert: 19.03.05, 16:03
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: entwöhnungsrehabilitation

Beitrag von Daya » 19.03.14, 07:04

Hi Jamy,
auch wenn Du nun keinen festen Arzt hast, musst Du das einfach mit dem Arzt besprechen, zu dem Du nun gehst. Das geht dann schon in Ordnung. Bist Du "entzogen"? Zur Entwöhnungstherapie geht man ja eigentlich clean, oder nicht?
Grüßle Daya

Muppet
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 4367
Registriert: 10.01.07, 16:48

Re: entwöhnungsrehabilitation

Beitrag von Muppet » 19.03.14, 07:28

Nein - wenn man clean ist, läuft es weiter ambulant ab.
Stationär ist besonders bei Heroin und Alkohol nötig, da es zu ausgeprägten Entzugssymptomen kommt, die man medizinisch überwachen und behandeln muss, auch damit sie nicht so ausgeprägt werden und derjeniger nicht so darunter leidet, als bei Alleingang. Besonders Alkoholentzug kann hochgefährlich sein, wenn nicht überwacht.
Auch bei stationäre Entwohnung kommt man aus dem Umfeld raus -> bessere Chancen nicht direkt rückfällig zu werden.
Danach wird intensiv auch pyschotherapeutisch behandelt.

Alles Gute
Muppet

Daya
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1565
Registriert: 19.03.05, 16:03
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: entwöhnungsrehabilitation

Beitrag von Daya » 19.03.14, 10:25

Sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich dachte schon, daß zuerst die stationäre Entgiftung, dann die Entwöhnung kommt.

error6
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 596
Registriert: 30.04.06, 16:16

Re: entwöhnungsrehabilitation

Beitrag von error6 » 19.03.14, 10:32

Erst kommt die Entgiftung, min. 10 Tage stationär, normal länger.
Die 10 Tage gelten als Minimum, um anschließend an eine Therapie
zur Entwöhnung zu teilnehmen zu dürfen. Erst nach diesen 10 Tagen
gilt der Patient als entgiftet, vorher keine Therapie...
Der gebräuchliche Ausdruck bei uns ist Langzeittherapie
und die Dauer ist mindestens 6 Wochen.
Oder wir reden aneinander vorbei?
:) error6

Antworten