Nasenscheidewandkorrektur = Nase sieht anders aus!

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kkc1945
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Nasenscheidewandkorrektur = Nase sieht anders aus!

Beitrag von kkc1945 » 17.04.12, 09:39

Hallo,

mein HNO hat mich an der Nase operiert, eine Nasenscheidewandkorrektur, die Nase sieht nun etwas anders aus, sprich der vordere Teil der Nase neight mehr nach unten, sodass meine Nase krummer aussieht als zuvor. Ich sprach ihn darauf an, er meinte, dass das durchaus möglich sein kann, da nach durch die OP die Spannung an dieser Stelle nachgelassen hat. Ich meinte ob man das wieder "hinbiegen" könnte, er ja, aber das kostet extra.

Frage:

Kann ich vor Gericht gehen, weil meine Nase anders ist und ich für ene weitere zur Korrektur bezahlen muss?

Anaphylaxis
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Re: Nasenscheidewandkorrektur = Nase sieht anders aus!

Beitrag von Anaphylaxis » 17.04.12, 15:56

rechtlich kenne ich mich da überhaupt nicht aus.
Aber bei einer OP an der Nasenscheidewand wird nicht nur die Biegung korrigiert sondern an der Nasenspitze ein wenig präpariert, sodass die Nasenscheidewand nach vorne hin nicht wieder irgendwo aufdrückt und sich so wieder verbiegen könnte.
Somit sehe ich diese Neigung der Nase nach unten als fast normal für solch eine OP an.
Ich kann mich aber auch täuschen.

Absolute Arrhythmie
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Re: Nasenscheidewandkorrektur = Nase sieht anders aus!

Beitrag von Absolute Arrhythmie » 17.04.12, 18:14

Hallo kkc1945,

ich kann Dir auch keine 100%ige Aussage zur Rechtslage geben, aber ich denke, dass Deine Chance einer Ersattung gering sind. Das liegt daran, dass eine unerwünschte neue Form der Nase zu den üblichen Komplikationen eines solchen Eingriffes zählt. So lange Dich der Arzt im Aufklärungsgespräch damit belehrt hat, ist ihm nichts anzulasten.
Anders sieht das aus, wenn das gewünschte Ziel aufgrund dessen die OP-Indikation gestellt wurde nicht erreicht wurde (ich nehme an eine Verbesserung der Nasenatmung). In diesem Fall müsstest Du nicht zahlen, da das Problem immer noch besteht. Zudem hängt es auch sicher vom Schweregrad ab. Bei einer gravierenden kosmetischen Beeinträchtigung ist es wahrscheinlich auch keine Frage, dass die Kosten übernommen werden.
Zusammenfassend würde ich daher sagen, dass eine geringgradige kosmetische Veränderung der Form kein Grund dafür ist, die Kosten von der Krankenkasse tragen zu lassen.

Außerdem möchte ich Dich darauf hinweisen, dass eine Nachoperation selbstverständlich auch das Risiko birgt, dass Deine Nase noch weniger Deinen Vorstellungen entspricht - egal, ob Du zahlst oder die Krankenkasse.

Was aber ein sinnvoller Schritt ist, wenn Du Dir eine Zweitmeinung bei einem HNO-Arzt oder einem plastischen Chirurgen einholst, der das ganze natürlich besser bewerten kann, da er selbst einen Blick auf die aktuelle Situation werfen kann.

Viele Grüße

Abs.

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