Darf ein Arzt Krankenunterlage behalten, die nicht an ihn ge

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muffin69
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Darf ein Arzt Krankenunterlage behalten, die nicht an ihn ge

Beitrag von muffin69 » 23.09.09, 05:27

Hallo,

hab da mal eine Frage.
Mein bisheriger Hausarzt hat wegen der Altersbegrenzung aufgehört. Deshalb hab ich mir logischerweise einen neuen gesucht.

In den Räumen meines bisherigen Hausarztes ist jetzt ein Gynäkologe drin. Die Adresse und Telefonnummer ist logischerweise gleich geblieben.

Letztens war ich bei einen Facharzt, bei dem ich schon häufiger war, dieser hat wohl meinen alten HA noch drinstehen. Dorhin ist dann auch sein Arztbrief gegangen und nicht an meinen aktuellen Hausarzt. Ich werde demnächst drauf achten, das die Adresse geändert wird, wenn ich zu einen Facharzt gehe, wo ich schon mal war!

Jetzt meine Frage: Darf dieser Gyn diese Briefe überhaupt öffnen und behalten?? Sie sind ja nicht an ihn gerichtet!
Gruß muffin

Damiana
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Re: Darf ein Arzt Krankenunterlage behalten, die nicht an ih

Beitrag von Damiana » 23.09.09, 07:49

Hallo,
muffin69 hat geschrieben:Jetzt meine Frage: Darf dieser Gyn diese Briefe überhaupt öffnen und behalten?? Sie sind ja nicht an ihn gerichtet!
Nein, erhält jemand Post die nicht an ihn gerichtet ist, darf er sie nicht öffnen, sondern sollte sie mit dem Zusatz Empfänger unbekannt oder falls bekannt mit korrekter neuer Adresse wieder zur Post bringen (und muss kein neues Porto bezahlen). Das gilt nicht nur wenn der Empfänger Gynäkologe ist.

Viele Grüße Damiana

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 23.09.09, 12:34

Hi Damiana,

im Grunde hab ich mir das schon denken können.
Dieser Gyn sieht das aber anders - dazu muss ich sagen, er war mal mein Arzt, da ich aber durch seine Behandlung nicht gesund wurde, hab ich gewechselt. Steht mir ja logischerweise zu.

Der Gyn ist jetzt der Meinung, diese Krankenunterlagen gehören ihn. Ich hab ihn gebeten, mir diesen Brief zu geben, damit ich ihn an meinen Hausarzt weiterleite. Dies lehnte er ab mit der Begrünudng: Sie dürfen als Patient diese Unterlagen nicht einsehen!
Meiner Bitte, diesen Brief dann eben selber zu meinen Hausarzt zu schicken ist er aber auch nicht nachgekommen. Das wäre nicht seine Aufgabe!

Ich glaube, das ich sehr wohl berechtigt bin diese Beurteilung zu erhalten und auch zu lesen! Eher jedenfalls als er!

Klar kann ich bei diesen Facharzt mal anrufen damit dieser seine Befunde erneut rausschickt und zwar an meinen Hausarzt!

Es geht mir auch darum, das ich eigentlich auf keinen Fall will, das dieser Gyn weiterhin zugriff auf meine Unterlagen hat. Ich hatte eben meine Differenzen mit ihn über die weitere Behandlung damals! Er hatte mir nicht helfen könne, also hat er sich auch aus meinen Angelegenheiten rauszuhalten!
Gruß muffin

Damiana
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Beitrag von Damiana » 23.09.09, 12:48

Hallo,

Ich hab dass doch richtig verstanden das der Brief an den ehemaligen Hausarzt adressiert ist??
Jeder Patient hat ein Recht auf Einsicht in diese Dokumentation, ohne daß er ein besonderes Interesse erklären muß.
Quelle: http://www.kbv.de/patienteninformation/408.html
Der Patient hat einen Anspruch darauf, daß Arzt und Krankenhaus seine Unterlagen vertraulich behandeln. Diese ärztliche Schweigepflicht besteht auch gegenüber anderen Ärzten, die nicht in die Behandlung einbezogen sind.
Quelle: http://www.kbv.de/patienteninformation/407.html
Mit Beschwerden und Beratungsanliegen kann sich ein Patient an die Landesärzte- bzw. Zahnärztekammern und die Patientenberatungs- und -beschwerdestellen wenden, die in unterschiedlichen Institutionen, z.B. in Krankenhäusern, bei öffentlichen Trägern, privaten Initiativen oder Verbraucherzentralen, eingerichtet wurden.
Quelle: http://www.kbv.de/patienteninformation/420.html

Ich würde den Arzt schriftlich um den Brief bitten. Hier finden Sie die zuständige LÄK. Die bitte einschalten wenn der Arzt sich weiter stur stellt (und evtl hier auf dem laufenden halten was dabei herauskam)

Viele Grüße Damiana

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 23.09.09, 16:56

Hallo,

ja genau so war das...
Mein ehemaliger Hausarzt war in dieser Praxis ansässig und hatte vor drei Jahren aus altersgründen aufgehört.
Die Praxis stand eine Zeit leer, dann übernahm der Gyn diese Räume.

Der Facharzt bei dem ich war, hatte wohl nicht auf der Überweisung gelesen, wer der überweisende Arzt war und hat seinen Befund an die ihm bekannte Adresse geschickt. Aber mit dem Namen meines ehemaligen HA.

Demnächst werd ich bei der Anmeldung immer darauf hinweisen, das ich einen andern Hausarzt habe, sollte ich nochmals Fachärzte aufsuchen, bei denen ich vor ein paar Jahren schon mal war!

Übrigens, als mein HA damals aufgehört hat, wurden die Akten einfach ohne Nachfrage bei den Patienten an eine Gemeinschaftspraxis geschickt, wo dieser Gyn - von dem hier die Rede ist - Teilhaber ist. (Die andere Praxis ist seine Zweigstelle) Damals bin ich auch dort hin um mir meine Akte aushändigen zu lassen, was dieser Gyn natürlich auch verweigerte! Habe dann später den anderen Teilhaber gefragt und dieser schickte sie an meinen jetztigen HA.


Überlege, ob ich mich an die Ärztekammer wende - ist doch bestimmt mit sehr viel Aufwand verbunden? Glaube einen Brief an den Gyn zu schreiben ist vergebene Müh??
Müsste ich mich da auf irgendwelche Unannehmlichkeiten einlassen?? Also ich meine so was wie vor Gericht, wo ich diesen Gyn sehen müsste??
Gruß muffin

Damiana
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Beitrag von Damiana » 23.09.09, 19:12

Hallo,

sich an die Ärztekammer zu wenden ist kein großer Aufwand, einfach Anrufen oder Brief schreiben (die sind da auch ganz nett). Ich denke nicht das es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt, evtl. genügt gegenüber dem Gynäkologen auch schon der Hinweis sich an die Ärztekammer wenden zu wollen. :wink:
Wie weit Sie gehen wollen ist Ihre Entscheidung. Man muss sich eben überlegen: Lohnt sich der Aufwand und Ärger an sein Recht zu kommen (nur weil man Recht hat) oder bittet man den Facharzt den Bericht einfach nochmal an den richtigen Hausarzt zu schicken und lebt eben damit das der Arzt einen Bericht hat der nicht an ihn adressiert war.

Viele Grüße Damiana

Jan Alkemade
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Beitrag von Jan Alkemade » 23.09.09, 21:20

Hallo muffin69,
muffin69 hat geschrieben:Dies lehnte er ab mit der Begrünudng: Sie dürfen als Patient diese Unterlagen nicht einsehen
Sie haben in jedem Fall das Recht, in Ihre Krankenunterlagen Einsicht zu nehmen. Für den Arzt verbindlich ist die jeweilige Berufsordnung der Landesärztekammer, der er angehört. Diese finden Sie auf der Website der jeweiligen Landesärztekammer.

Eine Beschwerde bei der zuständigen Landesärztekammer macht sicherlich Sinn, ansonsten können Sie sich auch an die jeweilige Datenschutzaufsichtsbehörde wenden, die auch Arztpraxen niedergelassener Ärzte überwacht:
http://www.bfdi.bund.de/cln_029/nn_5315 ... reich.html

Da das Schreiben nicht an den Gynäkologen gerichtet war, sondern namentlich an den Arzt, der früher in diesen Praxisräumen praktiziert hat, ist dies nach meinem Verständnis zudem ein Verstoß gegen das Briefgeheimnis nach § 202 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Strafgesetzbuch:
(1) Wer unbefugt
1. einen verschlossenen Brief oder ein anderes verschlossenes Schriftstück, die nicht
zu seiner Kenntnis bestimmt sind, öffnet ... wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft ...

Herzliche Grüße
Jan Alkemade
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muffin69
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Beitrag von muffin69 » 24.09.09, 18:32

Hallo,

dann werde ich mich an die Ärztekammer wenden!
Ich will einfach das dieser Arzt mal sieht, das er die "Spielregeln" nicht aufstellen kann wie er will!!!
Die Art wie er sich mir gegenüber verhalten hat, fand ich einfach unverschämt!

Bei dem Facharzt hab ich gestern noch mal angerufen und der besagte Befund wurde noch mals rausgeschickt - an meine Adresse!
Der Adressat war tatsächlich mein alter Hausarzt! In dem Schreiben steht zwar lediglich drin, was untersucht wurde und das nichts gravierendes festgestellt wurde. Es handelte sich um eine Kontrolle.

Den Brief werde ich morgen an meinen Hausarzt weiterleiten.

Danke für die Meinungen! Berichte dann ob sich was ergeben hat!
Gruß muffin

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 25.09.09, 16:41

Hallo,

heute hab ich bei der zuständigen Landsärztekammer angerufen, die Dame war wirklich nett.
Ich solle mich erst mal an die Bezirks-Ärztekammer wenden - die sind wohl näher an den Ärzten die es in der jeweiligen Gegend gibt dran. Also die Ärzte wären denen vielleicht bekannt.

Wenn das nicht "fruchten" sollte, soll ich mich nochmals an die Landesärztekammer wenden.
Man würde sich ja auch nicht gleich an die oberste Gerichtsinstanz wenden wenn man irgendwelche Rechststreitigkeiten hätte.
Klar, leuchtet mir ein.... heute bin ich nicht dazu gekommen. Werde es Montag gleich weiter verfolgen!
Gruß muffin

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 30.09.09, 05:07

Hi,

irgendwie ist es doch ein hin und her, aber jetzt bleib ich dran!!!

Ich hab also bei der Bezirksärztekammer angerufen und meinen Fall geschildert.
Dort war man auch der Meinung, das der Arzt die Unterlagen rausgeben muss - zumindest in Kopie!

Die Originale müssen dann rausgegeben werden, wenn mein Ex-Arzt sie in der Praxis nur zur Verwahrung eingelagert hat. Es könne aber auch sein, das er sie an diese Praxis - besteht aus einen Allgemeinazt und diesen Gyn (oder vielleicht haben sie auch nur eine gemeinsame Anmeldung??) - verkauft hat. Dann muss ich auf jeden Fall Kopien von allem erhalten, die ich wohl bezahlen müsste.

Naja mein Ex-Arzt wohnt noch in der Stadt, ich habe auch seine Telefonnummer. Werde heute mal dort anrufen, vielleicht gibt er mir ja Auskunft darüber, wie es damals lief!

Zur Not wende ich mich an die Rechtsabteilung der Landsärztekammer - das wurde mir seitens der Bezirksärztekammer vorgeschlagen!

Bis demnächst
Gruß muffin

Damiana
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Beitrag von Damiana » 30.09.09, 08:23

muffin69 hat geschrieben:Dort war man auch der Meinung, das der Arzt die Unterlagen rausgeben muss - zumindest in Kopie! .... die ich wohl bezahlen müsste.
Das ist auf jeden Fall so und wäre auch so wenn es sich um den behandelnden Arzt handeln würde. MIt einem Kopiepreis bis zu 1€ kann/muss man rechnen (ich musste bisher keine Kopien bezahlen)
muffin69 hat geschrieben:Es könne aber auch sein, das er sie an diese Praxis - besteht aus einen Allgemeinazt und diesen Gyn (oder vielleicht haben sie auch nur eine gemeinsame Anmeldung??) - verkauft hat.

Mit dem Satz hab ich ein Problem. Ich kann es mir nicht vorstellen dass ein Arzt Patientenunterlagen einfach so -ohne Einverständnis des Patienten- an einen anderen Arzt verkaufen kann. Ich bin zwar kein Jurist, aber alles was ich dazu finde klingt auch nicht danach... z.B http://www.kvs-sachsen.de/uploads/media/recht_06.pdf (von der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen)

Ganz abgesehen davon geht es ja nicht nur um alte Unterlagen sondern um einen Brief der an jemand anderes adressiert war. Meiner Meinung nach hätte der Gynäkologe diesen erst gar nicht öffnen/annehmen dürfen.... Und dass das Briefgeheimnis hier nicht gelten soll würde mein Rechtsverständnis schon arg erschüttern.

Muffint69 hat geschrieben:Bis demnächst
Bitte! :)

Viele Grüße Damiana

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 30.09.09, 17:18

Hi Damiana,

also es geht einmal um die Alt-Unterlagen die meinen Ex-Arzt gehörten. Davon hab ich nicht alles bekommen. Angeblich gibts die nicht mehr alle??? Muss man die als Arzt nicht aufheben??
Es waren Unterlagen aus 1992 oder so... hatte da Rückenschmerzen und war beim Orthopäden... will wissen, was der damals gesagt hat, da ich jetzt wieder Rückenschmerzen hab.

Dann gab es noch Unterlagen aus 1969 - mein Geburtsjahr - die ich mir mal an der Uni besorgt hatte. Dafür hab ich damals - im Jahr 2000 - 0.50 DM pro Kopie gezahlt und sie meinen Ex-Arzt gegeben. Gottlob hab ich mir damals auch noch mal Kopien für mich gemacht - bei mir an der Arbeit, die waren kostenlos!

Und zum Thema Verkaufen: Die Dame von der Bezirksärztekammer hatte sich so ausgedrückt! Im Grunde verstehe ich das auch nicht! Ich habe doch frei Arztwahl???
Und eigentlich wußte mein Ex-Arzt, das er nicht mehr lange praktizieren wird, da hätte er doch die Patienten informieren müssen?? Die meisten machen das mit Inserat in der Zeitung. Also: Liebe Patienten, ich Dr. xyz höre zum 31.10.2009 mit der Praxis auf.... bla bla.

Meinen ExArzt konnte ich leider nicht erreichen :cry: Denke dann wende ich mich an die Rechtsabteilung der Landesärztekamme wendenr!!!

Den letzten Brief, den dieser Gyn bekommen hat, hab ich mir ja nochmals zuschicken lassen! Trotzdem will ich eigentlich nicht, das dieser Azrt den Brief hat!

Schreibe der Kammer morgen nen Brief, ist vielleicht besser als anrufen?? Oder frage kurz, ob schriftlich oder mündlich!!

Bis denn
muffin
Gruß muffin

Damiana
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Beitrag von Damiana » 30.09.09, 17:34

Hallo muffin,
muffin69 hat geschrieben:Es waren Unterlagen aus 1992 oder so...
Dann kann es sein das die tatsächlich nicht mehr da sind. In den meisten Fällen gilt eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren (länger nur für sehr spezielle Dinge). Oft werden die Unterlagen aber länger aufgehoben weil zivilrechtliche Ansprüche eines Patienten gegen seinen Arzt nach dem BGB erst nach 30 Jahren verjähren. Sonst hat der Arzt u.U. Schwierigkeiten bestimmte Sachverhalte zu beweisen. Das wäre dann aber eine freiwillige Sache.

Ob ein Arzt seine Patienten informieren muss weiß ich nicht, ich denke es ist vor allem eine Frage der Höflichkeit das zu machen. Vielleicht hat die Dame auch von Praxisverkauf gesprochen, weil bezogen auf die Unterlagen kann ich es echt nicht glauben.
Ich würde erstmal anrufen und je nachdem wie das Gespräch verläuft... kann ich jemand kompetentes erreichen, ist man kooperativ... doch einen Brief schreiben oder erstmal abwarten.

Viele Grüße Damiana

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 30.09.09, 18:19

Hi,

also die Unterlagen aus 1969/70 hab ich mir erst im Jahr 2000 oder 2001 besorgt!
Die waren da also schon 30 Jahre alt!
Vielleicht bewahrt eine Uni die Unterlagen länger auf - die haben mehr Platz - ein "normaler" Arzt hat vielleicht nicht die Möglichkeit?

Die Unterlagen handelten u. a. von Hydrocephalus, Duondenalastresie, Illius - hab da Narben von, die ich ja erklären muss! Werde ja oft gefragt, was das für Narben sind.
Es gab eine Zeit, da sagte ich: Die waren schon immer da.... Klar in meinen Augen ist es ja auch so :wink:
Andere OP`s die später waren, kann ich ja erklären, weil ich zu diesen Zeitpunkten alt genug war.

Und diese Sache in 1992 - meine es hieß damals das Wirbel zusammengewachsen sind.
Ob die Rückenschmerzen jetzt auch von daher rühren weiß ich ja nicht.
Verklagen will ich in der Sache ja auch keinen!

Und was das Aufhören der Ärzte hier in der Gegend angeht: Ich lese von vielen, die aus Altersgründen aufhören, solche Anzeigen!
Ich meine, die Dame (Bezirksärztekammer MR) hat von den Unterlagen und vom Verkauf dieser gesprochen!

Die Rechtsabteilung soll bei der Landskammer sein, also Frankfurt/M. Rufe morgen da an!
Gruß muffin

muffin69
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Nächste Etappe - Rechtsabteilung der LÄK

Beitrag von muffin69 » 01.10.09, 18:18

Hallo,

ich habe heute mit der Rechtsabteilung - wurde mir angeraten - der Landesärztekammer
gesprochen!
Die sehen den Fall wie ich - die Unterlagen wurden dieser Praxis nur zur Verwahrung gegeben. Ein Verkauf kann das nicht gewesen sein, da das nicht rechtens ist!
Eine Praxis kann man verkaufen, die Patientenakten jedoch nicht!

Der Gyn muss mir meine Akte also vollständig ohne Bezahlung aushändigen!

Da ich es ja schon versucht haben, soll ich ein mein Anliegen schriftlich an die Rechts-
abteilung der LÄK schicken. Dort wird sich um den Fall gekümmert - der Gyn würde dann auch eine Verwahnung - was auch immer das heißt - bekommen.

Also mir geht es ja nur um die Akte - das ich für meine Krankengeschichte Belege habe.
Besonders für die Zeit, wo ich zu jung war um in die Behandlung wirklich einbezogen zu werden! Sprich mein erstes Lebensjahr!!!

Berichte dann wie es ausgegangen ist.... bis demnächst
Gruß muffin

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