Zur ärztlichen Schweigepflicht bei "Prominenten"

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Fragegeist
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Zur ärztlichen Schweigepflicht bei "Prominenten"

Beitrag von Fragegeist » 03.01.09, 14:54

Hallo medizinische Experten,

ich habe eine Frage zur Schweigepflicht. Zur Zeit wird in den Medien über einen schweren Unfall eines Politikers berichtet. Die Ärzte haben offenbar wenige Stunden nach Einlieferung des bewusstlosen und später ins künstliche Koma versetzen Patienten über Einzelheiten der Verletzungen und Diagnosen (z. B. Hirnblutung) informiert (die Namen der Ärzte wurden auch genannt, es waren keine anonymen Quellen). Das Interesse der Öffentlichkeit ist unzweifelhaft vorhanden - aber wie sieht es mit der Schweigepflicht des medizinischen Personals aus? Widerspricht die Information der Medien (während der Patient bewusstlos ist und nicht zustimmen kann) nicht der ärztlichen Schweigepflicht?

Die Ehefrau des Patienten traf erst am nächsten Tag ein, so dass es unwahrscheinlich erscheint, dass sie bereits am Vorabend einer Aufhebung der Schweigepflicht zugestimmt hat. Eine generelle Ausnahme für Prominente wird es wohl kaum geben.

Da inzwischen offiziell via Pressekonferenzen weiter informiert wird, ist wohl mittlerweile von einem Einverständnis der Familie auszugehen und mögliche Mängel sind nachträglich geheilt, aber die Frage bleibt: wie konnte es sein, dass die Ärzte sich sofort äußerten? Gibt es da doch vielleicht eine Ausnahmeregel?


...fragt sich neugierig der Fragegeist
Zuletzt geändert von Fragegeist am 03.01.09, 17:01, insgesamt 1-mal geändert.

Picatschu

Schweigepficht bei Promis

Beitrag von Picatschu » 03.01.09, 15:38

Hallo Fragegeist!

Ich finde das ist ein sehr interessante Frage die ichmir auch schon einige mal gestellt als die Medien preis gegeben haben welche Promis wo wie eingeliefert wurden mit welchen gesundheitlich Problemen. Also
Ausnahmen zur Schweigepflicht bestehen nur beim rechtfertigenden Notstand, wenn eine Gefahr nicht anders zu verhindern ist, das dadurch geschützte Interesse das preisgegebene überwiegt und die Preisgabe ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.Dies trifft zum Beispiel dann zu, wenn ein Patient sich aus mangelnder Einsicht in seine Krankheit so verhält, dass andere lebensgefährlich bedroht werden. Weiterhin ist der Arzt bei gesetzlicher Meldepflicht von übertragbaren Krankheiten (Infektionsschutzgesetz) von seiner Schweigepflicht bezüglich einer solchen Krankheit gegenüber der Meldebehörde entbunden.
Dies trifft nun ja äußerst selten zu ei Prominenten aber ich kann mir da gut vorstellen das im Interesse der Öffentlichkeit hier und da eine Außnahme gemacht wird. Die Entbindung der Schweigepflicht kan ja auch formlos von statten gehen also selbst wenn die Frau vom Ministerpräsidenten nächsten Tag erst in der Klinik erscheint kann sie die Ärzte durchaus telefonisch vom Schweigen enbunden haben.

Sehr interessant
MfG Picatschu

Dr. A. Flaccus
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Beitrag von Dr. A. Flaccus » 03.01.09, 15:59

Hallo,

zur Sachaufklärung:

Niemand kann Ärzte von der Schweigepflicht entbinden, außer der Patient selbst.

Einzige Möglichkeit: Es besteht eine Vollmacht, die man vor dem Ereignis ausgestellt hat - dies erscheint hier aber wenig wahrscheinlich.

In Krankenhäusern werden solche Regularien manchmal vor größeren OP´s festgelegt, aber selbst das ist eher die Ausnahme.

Mich wundert die Berichterstattung auch - so detailliert wurde bisher selten über einen Krankheitsverlauf berichtet.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus
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Picatschu

Schweigepflicht bei Promis

Beitrag von Picatschu » 03.01.09, 16:08

Hallo

Also soviel ich weiß habe ich s so nicht formuliert wenn doch tut mir es leid für die Fehlinformation!
In meinem Text sprachich nur von Entbindung der Schweigepflicht wenn die gesundheitlich Gefahr anderer auf dem Spiel steht jedenfalls wollte ich mich so ausdrücken..

Sorry
MfG Picatschu

Dr. A. Flaccus
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Beitrag von Dr. A. Flaccus » 03.01.09, 16:16

Hallo,

Picatschu hat geschrieben:Die Entbindung der Schweigepflicht kan ja auch formlos von statten gehen also selbst wenn die Frau vom Ministerpräsidenten nächsten Tag erst in der Klinik erscheint kann sie die Ärzte durchaus telefonisch vom Schweigen enbunden haben.


Genau das geht eben nicht. Es sei denn, der Frau liegt eine schriftliche Vollmacht Ihres Mannes vor, das sie in solch´ einem Fall die Ärzte von der Schweigepflicht entbinden darf.

Nur weil man die Ehefrau ist, berechtigt das nicht zu einer Schweigepflichtsentbindung.

Genau genommen, darf auch der Ehefrau nur dann Auskunft erteilt werden, wenn dies vorher vom Patienten schriftlich festgelegt wurde. Die Praxis sieht zwar anders aus, aber die Bestimmungen dazu sind eindeutig.

Ich wollte Ihnen, lieber Picatschu, auch keinesfalls widersprechen. Ich wollte lediglich ergänzende Informationen weitergeben. Es besteht also kein Grund, sich zu entschuldigen... :wink:

Gruß

Dr. A. Flaccus
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Picatschu

Schweigepflicht bei Promis

Beitrag von Picatschu » 03.01.09, 16:58

Hallo

@Dr. Flaccus
Sie haben natürlich recht sowas hab ich geschrieben und das war sicher eine Fehlinformation meinerseits.
Ich finde das Thema Schweigepflicht ist heikel weil wirklcih viel darunter fällt und wenn man es genau nimmt müssten ja jeden Tag hunderte Prozesse geführt werden wegen Missachtung oder?
Eine Durchbrechung der ärztlichen Schweigepflicht ist doch dann zulässig, wenn gesetzliche Vorschriften dem Arzt eine Pflicht oder ein Recht zur Offenbarung auferlegen bzw. geben.Eine Offenbarungsbefugnis kann sich darüber hinaus auch aus der sog. mutmaßlichen Einwilligung ergeben, wenn der Patient seine Einwilligung nicht erklären kann, beispielsweise weil er ohne Bewusstsein ist. Die mutmaßliche Einwilligung ist gegeben, wenn der Arzt davon ausgehen kann, dass der Patient im Fall seiner Befragung mit der Offenbarung einverstanden wäre, oder wenn offenkundig ist, dass der Patient auf eine Befragung keinen Wert legt.
Also wenn der "Promi" jetzt ohne Bewusstsein war hötten sie doch trotzdem eigentlich nicht einmal den Namen an die Medien weiter geben dürfen es sei denn sie gehen davon aus das er es so wollte oder?
Ein Ministerpräsident steht doch in der Öffentlichkeit soviel ich weiß fällt aber so ein Unfall nicht unter Allgemeines Interess der Öffentlichkeit..
Echt schwieriges Thema aber sehr interessant
Gruß Picatschu

Fragegeist
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Beitrag von Fragegeist » 03.01.09, 17:07

Ergänzen sollte man hier noch, dass das in Krankenhaus in Österreich liegt. Evtl. gibt es unterschiedliche Ausnahmetatbestände in Deutschland und Österreich (mehr Rechte für Angehörige?).

Ich gehe aber davon aus, dass die Schweigepflicht in beiden Ländern - wie auch im restlichen EU-Europa - gleichermaßen gilt und als hohes Gut angesehen wird.

Wäre wirklich interessant zu erfahren, ob Spitzenpolitiker generell Vollmachten hinterlegen, die es ermöglichen, dass die Öffentlichkeit in solchen Fällen in geeigneter Weise informiert wird.

Dr. A. Flaccus
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Beitrag von Dr. A. Flaccus » 03.01.09, 17:21

Hallo,

ich zitiere mal aus der Muster-Berufsordnung für Ärzte § 9:

§ 9 (Muster-)Berufsordnung:
Schweigepflicht
(1) Der Arzt hat über das,was ihm in seiner Eigenschaft
als Arzt anvertraut oder bekannt geworden
ist – auch über den Tod des Patienten hinaus – zu
schweigen. Dazu gehören auch schriftliche Mitteilungen
des Patienten, Aufzeichnungen über Patienten,
Röntgenaufnahmen und sonstige Untersuchungsbefunde.
(2) Der Arzt ist zur Offenbarung befugt, soweit er
von der Schweigepflicht entbunden worden ist
oder soweit die Offenbarung zum Schutze eines
höherwertigen Rechtsgutes erforderlich ist. Gesetzliche
Aussage- und Anzeigepflichten bleiben
unberührt. Soweit gesetzliche Vorschriften die
Schweigepflicht des Arztes einschränken, soll der
Arzt den Patienten darüber unterrichten.


In einem sehr ausführlichen Artikel des Deutschen Ärzteblattes (online für jedermann einsehbar!) formuliert der Autor die "mutmaßliche Einwilligung" wie folgt:

Parzeller/Wenk/Rothschild - Dt. Ärzteblatt hat geschrieben:Der Patient als Verfügungsberechtigter über seine Geheimnisse kann in Ausprägung
seines Selbstbestimmungsrechts eine Entbindung des Arztes von seiner
Schweigepflicht veranlassen. Die Entbindung durch das Einverständnis oder die
Einwilligung des Patienten kann ausdrücklich oder konkludent, also durch
schlüssiges Handeln, gegenüber dem Arzt erfolgen.(...)Nach den Grundsätzen der
mutmaßlichen Einwilligung kann der Bruch der ärztlichen Schweigepflicht gerechtfertigt
sein, wenn diese aufgrund von Bewusstlosigkeit des Patienten nicht
rechtzeitig eingeholt werden kann (wie zum Beispiel bei Schussverletzungen,
wobei jedoch keine gesetzliche Meldepflicht an die Polizei besteht).
Eine Vermutung muss dann für die tatsächliche Einwilligung des Patienten sprechen,
wenn er sie selbst vornehmen könnte. Die Offenbarung der Patientengeheimnisse
muss zudem dem mutmaßlichen Interesse des Patienten entsprechen.

(Quelle: Deutsches Ärzteblatt;Jg. 102;Heft 5;4. Februar 2005)

Der letzte Satz ist m.E. bemerkenswert: Es muss dem Interesse des Patienten entsprechen.

Sicher ist es im Interesse eines Politikers, wenn sein Name zwei Tage lang die Schlagzeilen beherrscht...
Ob damit allerdings auch gedeckt war, derartig viele Details zu veröffentlichen ?

In der Tat ein spannendes Thema.

Gruß

A. Flaccus
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Picatschu

Schweigepflicht "Promis"

Beitrag von Picatschu » 03.01.09, 17:39

Hallo

Ja ich glaube sowas liegt im Interesse des Politikers jedenfalls weiß so gut wie jeder jetzt wer Ministerpräsident von Thüringen ist.. :wink:
Mir ist so als wenn sie inden Medien gesagt haben er war ansprechbar und wurde aufgrund der schweren Kopfverletzungen in ein küstliches Koma versetzt vielleicht haben sie ihn da ja noch gefragt auch wenn ich das ziemlich komisch finden würde wenn das erste was man an einem Unfallort gefragt wird ist ob man was dagegen hat der Öffentlichkeit zu erzählen was passiert ist.
Und ich glaube auch selbst wenn die behandelden Ärzte in Östereich einen Verstoß gegen die Schweigepflicht begannen haben wird er sich den Skandal nicht antun und sie verklagen oder? Obwohl die Bild Zeitung bestimmt dafür Sorgen würde kurzzeitig noch mehr Ruhm zu erlangen.
Soviel ich weiß gibt es keinen Unterschied zwischen den Rechten in Östereich und Deutschland

Bin schon gespannt auf das nächste Staitment.. :wink:
Gruß Picatschu

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Beitrag von Dr. A. Flaccus » 03.01.09, 17:53

Hallo,

na ja - wir haben ja mittlerweile noch viel mehr erfahren:

    - er habe keinen Alokohol im Blut gehabt ( es wäre wohl auch veröffentlicht worden, wenn er betrunken gewesen wäre...)
    - es wird jetzt gegen ihn wg. fahrlässiger Tötung ermittelt
    - Politiker-Freunde fahren reihenweise nach Österreich, um ihn zu besuchen


Wir freuen uns alle, das es Herrn A. wieder besser geht und das wir fast im Minutentakt informiert werden.

War da nicht noch ´was ?

Ach ja - bei dem Unfall kam eine junge Mutter von vier Kindern um´s Leben. Darüber wurde anfangs auch kurz berichtet. :(
Vielleicht profitiert Ihre hinterbliebene Familie von dem Medienrummel, weil irgend jemand zu einer Spendenaktion aufruft. Das wäre zu hoffen.

Gruß
A. Flaccus

Picatschu

Schweigepflicht "Promi"

Beitrag von Picatschu » 03.01.09, 18:58

Hallo

Ja sie da haben sie natürlich recht.
Wir sollten nicht vergessen das die Frau gestorben ist wenn man mich fragt wird das wiederrum auch viel zu wenig erwähnt in den Medien aber so ist das leider viel zu oft. Das die Opfer vernachlässigt werden.
Ich befürchte das Herr. A. aber keine Konsequenzen erwarten werden anders denke ich wäre das wenn es einem "Normalo" passieren würde.
Eine Frage ich habe da was gelesen von einer wahren Begebenheit:wenn jetzt zum Beispiel jemand mit einer Überdosis in eine Klinik eingeliefert wird und dort wird festgestellt das das nicht das erste mal war. Dies kommt durch irgendein doofen Zufall an die Öffentlichkeit (Schweigepflichtverstoß) und nun wird gegen die Person ermittelt und der Fühhrerschein entzogen. Kommt man gegen sowas an wenn es eine Missachtung der Schweigepflicht war um an die Daten zu gelangen?

Gruß Picatschu

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Beitrag von Dr. A. Flaccus » 03.01.09, 19:07

Hallo,

wenn der Betroffene Anzeige erstattet, könnte es in der Tat zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommen.

Ob das allerdings Erfolg hat, hängt von vielen Einzelfall-Umständen ab (z.B. "Gefahr im Verzuge", "Abwägung von Rechtsgütern" usw.).

Gruß
A. Flaccus
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Picatschu

Schweigepflicht bei "promis"

Beitrag von Picatschu » 04.01.09, 13:51

Hallo

Ich habe gestern im den Medien erfahren das der 16 jährige Sohn des Schuspielers J.T. in einem Hotelzimmer tot aufgefunden worden ist. Er soll bei einen Krampfanfall mit dem Kopf auf die Badewannenkante aufgeschlagen sein und dabei tödlich verunglückt sein.
Nun die Schweigepflicht geht doch auch über den Tod hinaus. Wie ist das denn bei Jugendlichen dürfen die Eltern die Ärzte von der Schweigepflicht entbinden?
Und könnten die Eltern den Medien verbieten darüber zu senden wenn jetzt ei Hotelangestellter (der meiner Meinung keine Schweigepflicht in diesem Sinne hat) es erzählt hat?!

MfG Picatschu

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Beitrag von Dr. A. Flaccus » 04.01.09, 14:58

Hallo,

diese Informationen sind m.E. durch die Berichterstattung über einen "Unfall" gedeckt. Lediglich wenn eine Arzt die Diagnose "Krampfanfall" weitergegeben hätte, wäre an eine Verletzung der Schweigepflicht zu denken.

So aber scheint das nicht der Fall zu sein.

Gruß

A. Flaccus
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Jan Alkemade
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Beitrag von Jan Alkemade » 05.01.09, 11:32

Hallo Picatschu,

die Einhaltung der ärztlichen Schweigepflicht gilt grundsätzlich auch gegenüber Minderjährigen. In wie weit z.B. die Eltern über bestimmte Krankheiten, Diagnosen, Operationen etc. informiert werden dürfen und ggf. ihre Einwilligung erforderlich ist, hängt u.a. von der geistigen Reife und Einsichtsfähigkeit der/des Minderjährigen ab und richtet sich vor allem danach, in wie weit die/der Jugendliche die Tragweite des jeweiligen Geschehens ermessen kann. Maßgebend sind aber immer die Umstände des Einzelfalles!

Eine sehr gute Zusammenfassung zur ärztlichen Schweigepflicht finden Sie im Merkblatt der Landesärztekammer-Baden Württemberg vom August 2008:
http://www.aerztekammer-bw.de/20/merkbl ... flicht.pdf

In Österreich gilt ebenfalls die Einhaltung der ärztlichen Schweigepflicht, die dort im Ärztegesetz normiert ist:

§ 54. (1) Der Arzt und seine Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.

Gesetzestext des Ärztegesetzes über die Website der Wiener Ärztekammer: http://www.aekwien.at/media/aerztegesetz.pdf

Herzliche Grüße
Jan Alkemade
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