Widerspruch gegen schriftlichen Befund vom Neurologen?

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Zwiebelfisch
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Widerspruch gegen schriftlichen Befund vom Neurologen?

Beitrag von Zwiebelfisch » 29.09.18, 16:36

Guten Tag zusammen,

vielleicht weiß ja jemand Bescheid:

Kann man gegen einen schriftlichen Befund vom Arzt Widerspruch einlegen, wenn der Befund so verfasst ist, daß er einen anderen Arzt "beeinflussen" könnte? Nämlich dahingehend, daß keine organische Sache vorhanden ist und die Beschwerden/Symptome wohl mit somatoform zu bezeichnen wären! (Obwohl nur 2 Untersuchungen statt fanden - nämlich normale neurologische mit Abklopfen und den Kram und Stimulation des Nerv facialis). Ich leide unter einer Gesichtsasymetrie mit einem lahmen Auge ( was auf Fotos zu sehen ist also KEINE Einbildung!) Ich würde gerne in der Sache weiterkommen und woanders hingehen. Doch mit dem Befund - den ich zwar nicht abgeben müßte (und auch nicht werde) - sehe ich das Hindernisse.

Womit wir bei der nächsten Frage sind: Wenn ich bei einem Neurologen war und ich gehe danach woanders ( zu einem anderen Arzt) kann der zweite Arzt irgendwo die Beurteilung des ersten lesen/sehen? z.B. Bericht aufgrund meiner Krankenkarte im Computersystem o.a.? Weiß jetzt nicht wie ich es anders benennen soll aber man wird schon wissen was ich meine...

Das war es . Vielen Dank im voraus.
Vielleicht kennt sich ja jemand aus.

Gruß
Susanne

Muppet
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Re: Widerspruch gegen schriftlichen Befund vom Neurologen?

Beitrag von Muppet » 29.09.18, 20:47

Hallo,
Widerspruch kannst du nicht einlegen. Ein Arztbrief stellt nur ein Befund und eine Meinung dar.

Ein anderen Arzt kann den Brief nicht sehen. Dafür braucht es eine Schweigepflichtsentbindung.

Somataforme Störungen haben nichts mit Einbildung zu tun. Die Symptome sind ja vorhanden, nur die Ursache ist nicht organisch.

Gruss
Muppet

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