Schmerzstörungen

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schnuffeldi
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 13.12.13, 14:06

Ich habe mit meiner defitigen Medicoctails nur die 20er gekriegt. hm...und ich nehme wirklich eine Menge ein Morgens v.E. Schildidröhnung, danach beim Essen (so war es empfholen) Antibiotika, dann die Trama und.. ich muss schon wieder versuchen, den Produktnamen wegzulassen (obwohl es vielleicht wichtig wäre) also mit Wirkstoff Pregabalin Mittags nur Pregabalin und abends Trama, Pregabalin und ein schwach dosiertes AD (50er) . Wie man sieht ,eine ganze Batterie. Im KH war noch mehr und dennoch erst als ich sagte, dass ich am Vortag rückwärts gegessen habe, da kam erst gönnerhaft die Packung Magenschoner zum Vorschein.

Und ja, das ist ein orth.Schuhmacher. Ich hoffe, dass die Eilagen entnehmbar sind :shock: hatte total vergessen, die Wolleinlage (zum Wärmen) rauszunehmen. Und man wechselt ja doch mal irgendwann die Schuhe. Ich hatte ja noch nie solche Hilfsmittel gekriegt und bin daher so unwissend :oops: nächsten Mittwoch ist Schuhtausch, ich bekomme die gemachten wieder und kann die anziehen und die jetzigen kriegt er. Wenn ich überlege,was ich für Geld an Schuhen ausgegeben habe... :roll: ich hatte bereits Winterstiefel, aber Hartleder, was derzeit nicht geht, meine Füße sind schmerzempfindlich, aber wenigstens die Podologin ging ganz vorsichtig um. 8)

Aber ob sich damit eine evtl. Entzündung erledigt, ist die andere Frage, denn es fühlt sich an wie eine Entzündung ,die immernoch besteht (im KH und doc festgestellt) und sowas dauert, so hörte ich mal, sehr lange und es steht ja noch aus, wo die Entzündung herkommt: Kopf oder Halswirbelsäule. Mündlich hatte man im KH MS ausgeschlossen, auch Rheuma. Aber der Ausschluss MS steht nicht auf dem Entlassungspapier, also habe ich doch wieder Angst, dass es das sein kann :? Die MRT von Kopf und HWS sind im Januar, bis dahin heißt es bangen. Und Harnsäuregehalt (o.so ähnlich) ist wohl auch nicht gestestet worden wegen Gicht. :? also irgendwie scheint die "Perle Thüringens" (so der GF des Klinikums) nicht so wirklich zu funktionieren.

Gucken wir mal weiter und ich bin auf den nächsten Besuch beim Schmerztherapeuten im Januar sehr gespannt, mal sehen, was er dann operiert sehen möchte :wink: und was die sich als weitere Therapie einfallen lassen.

Also schön ablenken und weitersehen und sich wieder Muskeln aufbauen :lachen:
Zuletzt geändert von schnuffeldi am 14.12.13, 00:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Biene37
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 13.12.13, 23:28

Hallo schnuffeldi,

Na da haste aber noch nen langen Fahrplan fuer das kommende Jahr. :wink:

Nix mit Muskel aufbau, hatte zwar sehr leichtes Geraetetraining unterer Level, die Nachfolgen daraus wurden dann mittels Fango und KG versucht wieder auszubuegeln.
Ich bin wohl auch so ein Sonderfall. :christmas
War heute im Haushalt gut in Bewegung, jedoch merke ich dies schon wieder genuegend.

Gruesse Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 14.12.13, 00:20

Hallo Biene :mrgreen: Also heute versteht man eine Physiotherapie so: wenn die Dame ins Zimmer kommt, sich alles zeigen lässt, um mir am Schluss erklärt, dass ich im Bett ja "Fahrradfahren" könnte, also mit den Beinen in der Luft. Ist ja kein Thema, ich belaste die Füße nicht und werde wohl bald die "MISS Oberschenkel" (den Mister gibts ja schon :lachen: )

Und hey, hoch leben wir "Sonderfälle". Was glaubst Du denn, wie man auf so eine Serie wie "Dr. House" kommt? :mrgreen: gut, es wird keinen Doc geben, der sich bangend an unser Bett setzt und grübelt, was der Patient nun hat und sich später mit spitzer Art mit den Kollegen anlegt. Dazu fühlen die sich zu unterbezahlt :lachen: und hey, Serien sind aus Wunschdenken gemacht, um wenigstens ein bisschen Traumwelt in der Kiste zu haben. Wir stehen dann morgens auf , gehen zum Arzt und *plopp*.. weg ist die rosa Wolke, man hat wieder das übliche Schulternzucken und das murrende Ausfüllen der Rezepte (hey, immerhin).

Wie oft habe ich mir schon ausgemalt, wie Stellenanzeigen für Arztgesuche in unserer Region aussehen könnte:

"Für unser Jammertal, suchen wir einen Mediziner, der überzeugend Schultern zucken kann, aber zumindest Lesen und Schreiben beherrscht. Perfekte Rechtschreibung und Grammatik fallen in unserer Region leider negativ auf, daher dürfen sie gern aus jeder Klinik oder sonstwoher mit Schimpf und Schande entlassen worden sein. Wenn sie auch noch dazu fähig sind, alle Verantwortung zu verdrängen oder es gar schaffen, Patienten für Ihre Unfähigkeit zu belasten, sind SIE unser Mann!. Bei diesen Wahnsinnseigenschaften können Sie froh sein, dass sie dennoch ein Stückchen mehr Gehalt der Putzfrau erhalten"

Es scheint mir so, als hätten sich wohl etliche Docs damit angesprochen gefühlt und haben die Region zur Gewitterfront der Kompetenz gemacht :lol:

Die armen Ärzte die wirklich aus grenzenloser Heimatliebe im Örtchen blieben :oops: 8)

Wir schauen weiter, was es noch so schöne Sachen gibt und ob sich ein DR-House-Verschnitt findet, der so ehrgeizig ist, herauszufinden ,was los ist, dass der auch noch bei mir am Bette hockt (ehe ich eingeschlafen bin, hätte der aber viele Märchen vorlesen können. Oder Arztromane :shock: )
Ich dokumentiere in Word weiter und eines Tages kriegt mein Buch doch einen anderen Titel
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 17.12.13, 01:38

Hallo schnuffeldi,

Fahradfahren im Bett gute Idee, da kann ich wenigstens nicht umfallen. :wink:

War das schon Dein Wunschzettel fuer den Weihnachtsmann? So ein Dr. House hat schon Seltenheitswert.
Die Serie habe ich mit Zimmerkollegin in der ersten klinik geschaut und hatte leider keinen Stappel Maerchenbuecher dabei.Diese fangen ja meistens so an" Es war einmal" :lachen:

Gruesse Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 17.12.13, 11:35

Hallo Bine :mrgreen: nun, ich hatte mich echt an den Kopf geklatscht, dass ich nicht auf die einfachste Übung mehr kam. :lol:

Tja und mein Wunschzettel sieht nun mal so aus, da ich so die Nase voll habe mit den Füßen und keiner dahintersteigt, was da nun los ist und mich nur mit Tabletten abfüttert. Hier im Örtchen ist es ohnehin üblich, nur gegen Symtome anzugehen (Politik), statt die Ursachen anzugehen.

Morgen ist Tauschtag der Schuhe, ich bekomme ja ein fertiges Paar sohlenverstärkte Schuhchen mit Einlage. Da ich ja nur 2 Paar habe, die ich anziehen kann, ist also Tauscherei angesagt, statt mit einem Mal und die Wattestiefel sind für 10 Grad ja nix :lachen:

Ich bin so gespannt, ob sie Linderung bringen. Zumindest wird vielleicht der Orthopäde in Eisenberg (Thür. , spez. Klinik für Orthopädie) zufriedener nicken, denke ich :lol: . Die Ärzte waren sich ja nicht mal einig ,ob ich nun Spreiz - oder Hohlfuß habe, vielleihcht gar beides :mrgreen: und mal sehen.

Und ein Bekannter von mir ist Physiotherapeut, der hatte mir auch noch mal angeboten, dass ich in die Praxis kommen kann. Er hat dann meine Füße mal "getapt" und das ist schon eine Wohltat, wenn auch nur so lange, wie die Bänder halten. Schade, dass ich von Ärzten keine Rezepte kriege dafür. Das entspannende Gefühl ist wie Weihnachten und Ostern zusammen wie auch das Rezept (nach einem halben Jahr!) die Stützen :D

Ich ungeduldiges Weibchen kann nix abwarten, weil ich die Nase gestrichen voll habe von dem ganzen Geeier und Gesitze und Geliege zu Hause, also muss mal ein Dr. House - Verschnitt her :lachen: Mein zweiter Wunsch ist ja seit gestern schon erfüllt. Es kam eine Friseurin zu mir und ich sehe wieder menschlicher aus. WAr ja alles ziemlich angegriffen und gesplisst und mein Haarausfall ist anscheinend auch weg. Muss also von einem länger schon abgesetzten Medikament kommen. Aber es waren so viele, dass ich nicht sagen kann, welches bei mir so wirkte. Ich hatte ja eine ganze Batterie (sogar Foto davon) und nur noch trockene Haut, was ich noch in den Griff kriege. Ich habe noch mal in die Packungsbeiilagen geguckt, nirgends steht was von disen Nebenwirklungen. Ich nehme ja dreierlei Schmerzdröhnung und kann also nicht ausmachen, welches noch so wirkt. Aber das ist noch eine gut tragbare Nebenwirkung.

Bleiben wir tapfer und neugierig, was uns die Mediziner vor Ort noch so anbringen :mrgreen:
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 17.12.13, 22:43

Hallo,

Finde ich Klasse , das Thema Schmerstoerungen einfach verschoben wird, aus dem richtigen Fachbereich wo es war :?

Gruesse Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 18.12.13, 11:31

Naja, wir sind ein Stück vom Thema abgewichen. Die Begründung steht auch oben im Support. Wir haben ja schon ein Stück gealbert und am Ende nur teilweise zum Thema selbst geschrieben :)

Unterhalten wir uns halt hier über Schmerzen :-)
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Chrystina » 17.01.14, 11:26

ok, zurück zur ursprünglichen Frage. Sie ist schon ziemlich gut beantworten worden. Was ich noch hinzufügen möchte: Schmerzsymptome sind meistens ein Ausdruck eines inneren Konfliktes. Klingt jetzt vielleicht sehr abstrakt, was ich damit sagen will: Wenn es irgendwo weh tut, kann durchaus ein seelischer Grund dafür vorhanden sein. Die Schmerzen bildet man sich nicht ein, sondern haben eine psychosomatische Ursache.

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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 17.01.14, 13:04

schade, dass ich den Artikel nicht mehr finde. Ja, Schmerzen können auch nach Jahren eines Traumas entstehen. Sind aber sicherlich dann erkennbar, wenn sonst kein Befund vorliegt wie Entzündungen etc.

Ich habe auch gestaunt, dass so etwas bei sonst guten Werten von Blut, Geweben etc. noch nach Jahren schmerzen kann. Ich habe ja am Telefon bei einem "Teledoktor" auch alles rund ums "Schmerzgedächtnis" erfahren, welches beispielsweise auch für "Phantomschmerzen" verantwortlich ist.

In meinem Falle versuchte man es auch vorerst auf die Psychoschiene, aber die Entzündungswerte und die offensichtliche Fehlform (äh medizinischen Begriff weißi ich dafür nicht) meiner Füße rief Überlastungsschmerz und "neuropathische" Schmerzen hervor (also "Nervensache"). Ich beschrieb andernorts schon, was ich dafür als "Schmerztherapie" an Medikamenten bekam und noch immer nehmen muss. Die Schmerzen nehmen ab (bin ich heilfroh, war über ein halbes Jahr außer Gefecht gesetzt) und psychische Störungen haben wir alle mehr oder weniger. Nur brauchen wir professionelle Hilfe, wenn wir mit vielen Erlebnissen nicht mehr fertig werden. Das ist kein Grund, sich zu schämen, sich helfen zu lassen.
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 22.01.14, 23:27

Hallo Schnuffeldi,

freut mich das es Dir etwas besser geht.

Ich bin wieder da, wo ich schon mal war. Schmerzen, Funktionsprobleme. :(
Die zeitnahen Anwendungen die Folgen sollten, laufen erst kommende Woche jeweils 1 Termin pro Woche an.
Eine Umstellung oder weitere Erhöhung der Medikamente ist nötig.

Grüsse Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 24.01.14, 08:34

Ohje :? und gerade bei so argen Schmerzen möchte man eigentlich zeitnahe und möglichst dicht aufeinanderfolgende Behandlungen. Bei mir steht auch aus, wenn bis März (Termin beim Schmerztherapeuten) die Schmerzen nicht weg sind, gibts eine Spritze mit irgendeinem Nervenmittel. Hm, denn trotz, dass die Entzündungswerte wohl runter sein sollen, habe ich die brennenden Schmerzen an der Fußaußenseite, selten auch mal auf der Innenseite. Die Überlastungsschmerzen auf dem Spann und an den Zehenwurzeln (weiß jetzt nicht, ob der Begriff richtig ist) sind nach wie vor da, mal einzwei Tage nur mit einer Trama weg und andere Tage könnte ich die Dinger wieder abhacken. Ehe die Schuheinlagen ja wirklich "wirken", hat man etwa etliche Monate vorausgesagt, aber selbst wenn, fürchte ich,dass ich keine köperlich mehr belastende Jobs mehr machen kann, was mir aber immer lieber war als in einem Büro rumzusitzen und meine Ader ist nunmal die, Menchen zu betreuen bzw auch zu pflegen. Aber erstmal leichte Tätigkeiten, wenn meine Reha klappt und ich dann wiederkomme und zwar so fit, dass ich wieder den Fußboden brennen lassen kann :lachen:

Die Geduld muss man erstmal aufbringen, zumal meine Geduld nicht gerade sehr ausgeprägt ist und das Ganze auch schon zu lange dauerte, da es lange unbehandelt blieb und ich den Verdacht habe, dass es Berechnung ist, um einen Stammpatienten zu behalten. Wäre man am Erfolg interessierte, wäre längst auch das Richtige passiert und im KH auch noch nach vier Wochen keine Diagnose zu haben, finde ich auch schwach. Erst nach einem guten halben Jahr stellt sich Stück für Stück heraus, woher die Schmerzen und Entzündungen rühren. Würde man so manchen Doc erst nach Erfolg (bei heilbaren Krankheiten) bezahlen, wäre so mancher wohl verhungert. Gottseidank bin ich nun an wirklich engagierte Ärzte geraten, nach langer Suche erst, die jetzt gezielt behandeln und ich ich auch nun Erfolge sehe und sogar meinen Haushalt (das nötigste) geregelt kiege. Ich bekam für die Zeit, die ich nichts konnte, nicht mal eine Hilfe und hätte der eine gipsfreudige Orthopäde wirlich beide Beine eingegipst und mich 4-6 Wochen mündlich und auf dem Papier 1-2 Wochen schmoren hätte lassen, hätte ich auch sicher keine Hilfe bekommen, da es nur mit einer Pflegestufe geht, die man wohl nur auf Dauer kriegt, aber nicht wenn man zeitweilig völlig außer Gefecht gesetzt ist. Am liebsten hätte ich natürlich gesehen, dass die Ärzte, die mich vorerst schmoren ließen, mich hätten pflegen müssen :mrgreen: und den Haushalt richten. Aber leider ist sowas ja nicht drin, oder noch nicht?

Ich bin jetzt trotz kleiner Rückfällle dennoch optimistisch und ich hoffe auch für Dich, dass es endlich vorwärts geht, es frisst ungemein an den Nerven,zumal man so lange unfähig zu Hause sitzt oder gar liegt und nicht mal den eigenen Krempel bewältigt kriegt.

Wie sage ich auch immer zu mir? Kopf hoch, sonst wirkt man so kurz, wie man ist :wink: Ich wünschte, ich könnte ein Stück Optimismus weitergeben, auch wenn man zeitweilig die ganze Packung braucht.
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Chrystina » 26.01.14, 16:10

Den richtigen Arzt zu finden, ist schon mal die halbe Miete. Ich lese auch aus deinem Bericht heraus, wie wichtig es für dich ist, Vertrauen zu deinen Ärzten haben zu können. Mir geht's genauso. Ich muss spüren, dass sich der Doc Zeit für mich nimmt und vor allem, dass er meine Probleme ernst nimmt. Ansonsten kann ich mich auch nicht so ohne Weiteres auf vorgeschlagene Behandlungsmethoden oder auf Medikamente einlassen.

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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 26.01.14, 20:32

Natürlich ist das Vertrauen das A und O und der Schmerztherapeut nebst Kollege waren wirklich gute Beispiele, dass sie sich Gedanken machten und sich auch Zeit nahmen wie auch bei den anderen 2 Sprechstunden nach dem KH-Aufenthalt. Ohne das Vertrauen ist alles nichts. Bei anderen Ärzten ist es schwer, das Vertrauen wieder aufzubauen. Ich hoffe, dass ich nie wieder auf diese Station muss, solange dieser Assistenzarzt dort tätig ist. Die gute Hildegard von Bingen, nach der die Station benannt war, würde sich im Grabe umdrehen.

Ich habe in den letzten Tagen wieder Rückfälle, habe aber im Hinterkopf, dass es wieder besser wird.

Tja, ich würde den einen oder anderen Doc gern empfehlen, wenn du in der Nähe wohnen würdest. Selbst ich muss ja außerhalb des Örtchens, um an den einen Orthopäden zu kommen. Menschlich ncht so sehr freundlich, aber egal, er ist kompetent und verantwortungsbewusst, was bei mir oberste Priorität hat. Im Februar ist es ja wieder so weit.

Ich drücke weiterhin feste die Daumen, dass es ein gutes Ende nimmt, wir packen das, jawohl! :)
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 27.01.14, 08:29

Naja packen wir es an, dass ist gut denn ich weiss nicht mehr weiter. Auch mein Optimismus ist wohl abhanden gekommen nach den vielen Jahren.
Rückfall, klar erst versucht es mühsam in der Klinik aufzubauen und dann ist man daheim mehrere Wochen ohne weitere Therapie. Zuletzt wird dann einmal pro Woche erneut angefangen, aber doch wieder von vorne. Denn der Aufbau ist weg und es hat sich wieder verschlechtert. Das wird gut Gruppengymnastik und ich kann kaum laufen und Auto fahren. Auch zu meine Medika. Einstellung. Hier sind verschiedene ärztliche Empfehlungen, umstellung auf MST oder Erhöhung vom Amitrip. u.s.w.
Zum Schmerzi brauche ich gut 3 Monate für einen Termin. Man ist leider allein mit dem Krempel, ja und die Decke fliegt mir auch auf dem Kopf. Ein geduldiger Mensch bin ich, aber nicht Jahre lang.
Wer weiss schon wo es mal endet.

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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von schnuffeldi » 27.01.14, 12:15

Termine bei Schmerztherapeuten sind wirlich leider sehr langfristig :? und schade,dass es bei Dir nicht vorwärts geht. Und ja, ich kenne die Mühle, erst hat kein Arzt Lust ,dann doktorn gleich drei , die sich nicht einig werden, dann steht man wieder allein da und dann ...herzlichen Glückwunsch, Ihre Diagnose (nach etlichen Monaten, wofür ein wahrscheinlich guter Arzt nur kurze Zeit braucht). Und dass die Decke auf den Kopf fällt,kenne ich. Ich bemühe mich aber täglich rauszugehen und dann wieder schonen da ich mich ja schonen soll. Habe aber keinen Balkon und ich muss ja irgendwie auch einkaufen etc.. also teile ich mir alles schön ein. Nun hat sich ein Zeh entzündet, komme gerade von der Hautärztin (eine herzensgute und komptente Frau) und ich soll die Beine schön hochhalten. Ich Hibbel .... hmpf , sei es drum. Jetzt erstmal Rehaantrag weitermachen und womöglich noch Hartz-TV gucken, sehr viel mehr kann ich wohl nicht machen. Also schlagen wir uns ob recht oder schlecht durch, bis alles wieder besser wird. Ich bin auch nicht geduldig.
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