Schmerzstörungen

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Biene37
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 26.02.13, 22:09

Hallo,

die Medikamente sind so in der Klinik im Oktober 2012 eingestellt wurden.
Mit dieser Einstellung gehts mir Schmerzmäßig gut, ich kann damit auch wieder gut schlafen in der Nacht, da meine Beine ruhe geben.
Somit starte ich den Tag besser. Es ergibt für mich keinen Sinn warum man etwas ändern will wenn der Patient weniger Schmerzen hat als vorher. Sonst hätte man es doch gleich alles so laufen lassen aber nein die klinik hat dies eingestellt anders und auch getestet.
Er kommt mir mit den Nebenwirkungen, wobei es nicht daran liegen kann, denn die Beine sind auch vorher schon öfters mal ausgefallen. Nicht einer Meinung, ich stimme dieser Änderung auch nicht zu.

Meine Begründung

Durch die Umstellung so wie er das denkt, mache ich den Medikamenten Entzug durch, beim Autofahren täglich zur Arbeit.
Unter Lyrica am Morgen geht es ebenfals nicht, schonmal versucht am Anfang, da schon so zu Müde. Wenn ich das so Einnehme brauche ich gar nicht mehr loszufahren, deshalb ja geändert auf nur Nachts.
Die zu geringe Dosierung läst mich Nachts dann nicht mehr schlafen und ich kann wieder Dauernachtschicht machen. Demnach bin ich morgens dann schon vorher hin, auf dem weg zur Arbeit.

Schmerzen steigen wohl wieder an, somit habe ich keine Lebensqualität mehr.
Ich kann Ihm das nicht verbieten, aber eines steht dann wohl ehrlich auch fest, ich greife zu dann anderen Schmerzmittel die ärztlich nicht kontrolliert werden.

Vielen Dank für die Info.

Grüße Biene
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Anästhesieschwester
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Anästhesieschwester » 27.02.13, 08:07

Das ist auch keine gute Idee. Sprechen Sie nochmal in Ruhe mit Ihrem Arzt. Denn auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente haben teils gefährliche Nebenwirkungen, v.a. bei Langzeiteinnahme, und Wechelwirkungen zu anderen Medikamenten.

Gruß
Die Anästhesieschwester

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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 27.02.13, 13:29

Hallo,

Da sind wir eben nicht einer Meinung mal wieder, mußte hin da mein Blutdruck nicht passte und der Betablocker anders eingestellt werden mußte. Er hat mich jetzt zu einem Schmerzarzt überwiesen zur Schmerztherapie. Wie dies da dann weiter läuft sieht man. Termin habe ich im März.
Die sagten mir, ich muss da alle Unterlagen von mir mitbringen? Was kommt da auf mich zu?

Grüße Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Anästhesieschwester » 27.02.13, 15:50

Dort wird nochmal von allen Seiten - somatisch wie psychologisch, von Seiten der Physiotherapie - geschaut, welche Beschwerden vorliegen, wie weit Sie dadurch im Alltag eingeschränkt sind und was bisher schon an Therapien versucht wurde. Ggf. können Fachärzte anderer medizinischer Disziplinen hinzugezogen werden oder Ihre Medikamente werden angepasst bzw. neue ausprobiert.

Gruß
Die Anästhesieschwester

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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 28.02.13, 13:40

Hallo,

nee so ganz kann ich das nicht verstehen, aber das muss ja vieleicht auch nicht.
Diese ganzen Sachen sind doch schon in der Klinik stationär geklärt wurden, für was denn dann nochmal, nach einem grad mal viertel Jahr. Es ändert sich doch nichts, bei Überbelastung gibts halt Probleme wie in der Klinik eben auch aufgetreten. Man merkt sofort wenn man die Leistungsgrenzen ( Belastungsgrenzen ) eben überschreitet.

Hat man einen Schmerzarzt einmalig oder ist dann dauerhaft das man dorthin muss?

Anästhesieschwester

Das ist auch keine gute Idee. Sprechen Sie nochmal in Ruhe mit Ihrem Arzt. Denn auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente haben teils gefährliche Nebenwirkungen, v.a. bei Langzeiteinnahme, und Wechelwirkungen zu anderen Medikamenten.

Es gibt viele Wege und dieser ist vieleicht nicht gut, aber spätestens wenn Sie mal ein paar Nächte durch machen ist Ihnen das völlig egal. Sie glauben nicht zu was ein Mensch alles fähig ist .
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Muppet » 28.02.13, 15:46

Hallo Biene,
man nimmt alle Unterlagen mit damit der Arzt sieht:
die genauen Diagnosen
ggf. welchen OPs durchgeführt wurden
welche Medis in welchen Kombination ausprobiert worden sind.
Dann kann er schauen, welche Medis für die Krankheitsbilder am besten eignen und möglichst viel Wirkung mit so wenig wie möglichen Nebenwirkungen.
Da du sehr viele Medis nimmst, kann es auch sein, das manche raus genommen werden und dafür ein Mittel gesucht, der möglichst viel abdeckt.

Mit AEDs wie Gabapentin dauert es ein paar Wochen, dann verschwindet meist die Müdigkeit - ich nehme meins 2x am Tag, am Anfang schon an der Arbeit, damit der Tiefenpunkt in der Mittagspause fiel.

Und ja, ein Schmerztherapeuten "behält" man, wie einen Hausarzt oder Neurologe. Es braucht oft mehr als einen Termin bis die perfekten Lösung gefunden hat.
Gruß
Muppet

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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 28.02.13, 23:24

Hallo Muppet,

das würde ich ja verstehen, wenn ich eben dann nicht in einer Klinik letztes Jahr erst 5 Wochen stätionär verbracht habe deswegen, dass war doch wohl ausreichend eigentlich für die nächsten Jahre.
Die Wirkung passt auch so wie Sie ist, also warum bitte soll da jetzt jemand dran rumbasteln?
Bin ich denn ein Versuchs Hase jetzt, weil Person X Y die jetzigen Medikamente nicht im kram passen, aber mir es damit besser geht.
Neue Medikamente dafür gibt es nicht, dies haben mir doch verschiedene Fachärzte mitgeteilt schon im Jahr 2009, sonst hätte diese Klinik 2010 und 2012 die darauf führend ist (Schmerzklinik) nicht den einen Teil so gelassen und nur das Etoricoxib geändert, da es keine Wirkung nach 2 Jahren mit der Dosierung von 180mg hatte. Seid der Umstellung dort ist es soweit gut und eine völlige Schmerzfreiheit kann unter Belastung sowieso nicht erreicht werden, es sei denn man hat wieder diese Art von Medikamenten die mich dann ganz Abschalten ( Davon hatte ich auch schon welche als Perfekt Lösung, die genau das gemacht haben, da läuft der Tag dann ohne mich ab. Ich habe da echt keinen Bedarf, derzeit habe ich zwar diese Medik. kann aber sehr gut so am Leben teilhaben und meinen Alltag schaffen.

Und ja, ein Schmerztherapeuten "behält" man, wie einen Hausarzt oder Neurologe. Es braucht oft mehr als einen Termin bis die perfekten Lösung gefunden hat.
Na, der kann ja auch ohne mich suchen nach der Lösung.


Wenn das bei Dir so geht Muppet mit den medik. ok, aber es ist nicht jeder Mensch gleich.

Grüße Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 16.04.13, 22:40

Hallo,

ich war zu meinem Termin und habe den Schmerzarzt kennen gelernt. Der macht echt ein vernüftigen Eindruck. :)
Hat sich Unterlagen angeschaut und alles so belassen Medik. wie eingestellt, sowie mir Hilfe angeboten, fals ich nicht klar komme, wenn Schmerzen ansteigen trotz der Medik. (Spritzen) oder der Kopf HWS-Prothesen nicht mehr rum geht, war leider komplett blockiert vor ein paar Wochen zum ersten mal so schlimm, wurde eingerenkt.

Grüße Biene37
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 30.04.13, 00:21

Hallo,

möchte mal Fragen ob man Antidepressiva absetzen kann, wenn es rein zur Schmerzbehandlung dient?
Ich kann absolut keinen Unterschied feststellen.
Bei Bedarf kann ich das Etoricoxib dazu nehmen was ich bisher vermieden habe, genauso wie das Antidepressiva weiter zu erhöhen, nun würde ich dies vieleicht anders mal ausprobieren. Vieleicht wäre das ja besser.
Das Antidepressiva ganz weg und mit dem Wirkstoff Etoricoxib ersetzen.
Etoricoxib, Tilidin, Pregabalin

Warum nimmt man Antidepressiva zur Schmerzbehandlung überhaupt?
Gibt es auch Möglichkeiten andere als in Tabletten- form Einnahme die Magen schonender wäre?

Grüße Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Muppet » 30.04.13, 06:42

Hallo,
Antidepressiva kann man schon absetzen, aber nicht eigenmächtig. Abruptes Absetzen kann eine sehr unschöner Absatzsyndrom mit sich bringen, daher muss ein Arzt einen Ausschleichplan machen (je nach Einnahmelange/Dosis).
ADs hemmen die Schmerzimpulse im Rückenmark. Schmerzen führen auch oft zu Depression, und sie werden oft bei organischen Schmerzen eingesetzt und spielen auch eine große Rolle in die Behandlung von somatischen Schmerzsyndromen.
Alles Gute
Muppet

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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 01.05.13, 00:58

Hallo Muppet,


es gibt die Tage, da ärgert mich meine Wirbelsäule zu stark. Schlechtes Wetter und ich kam heut schon schlecht aus dem Bett. Sonst hat der HA zusätzlich gespritzt Cortison. Bloß hatte ich heute keine Zeit, mein Terminkalender war voll.
Habe jetzt eine Et. dazu genommen hoffe das wirkt und ich kann dann schlafen.

Ich gebe Ihnen Recht das Schmerzen eine Depressionen auslösen können. Aber mit der somatischen Ansichtssache da hab ich bedenken. Wenn man es nach ließt, handelt es sich um nicht reale Schmerzen. Wenn ich als nicht Arzt meine Schmerzen beschreiben müßte, würde ich diese in drei Arten ( Gruppen) Einordnen die aber alle real sind.

Nervenschmerzen
Gelenkschmerzen
Muskellaturschmerzen


Danke für Ihre Erklärung.

Grüße Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 15.07.13, 08:14

Hallo,

möchte mal Fragen, was man gegen häftige Muskellatur schmerzen am gesamten Körper noch tun kann außer wärme und der täglichen Bewegung?


Sonst habe ich das Problem bei Wetterwechsel meistens gehabt, doch wir haben täglich jetzt schönes Wetter und ich komme trotz der ganzen Schmerzmittel, jetzt morgens überhaupt nicht mehr in die Gänge.
Mir tut wirklich die gesamte Muskellatur des Körpers in Beinen, Armen, Rücken, alles weh und am morgen ist es am schlechtestens aus dem Bett, als wenn mich jemand komplett verhauen hätte jeden morgen aufs neue.

warum wirken meine Medik.nicht?

Grüße Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 20.07.13, 17:01

zusätzlich jetzt wirkstoff Metamizol in höherer Dosierung. Mir gehts damit besser, da es wirkt. :)

Grüße Biene
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Biene37 » 09.08.13, 00:38

Hallo Zusammen,

wo das mal mit mir insgesamt endet, möchte ich gar nicht wissen.

meine Frage zum wirkstoff Pregabalin.

Höchstdosierung bei diesen Medik. wenn es kombiniert mit anderen ist`?

Danke

Grüße Biene
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Muppet
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Re: Schmerzstörungen

Beitrag von Muppet » 09.08.13, 06:16

Hallo,
was die Höchstdosis ist, kann man so pauschal nicht beantworten- hängt von die Wirkmechanismen ab. Hängt auch von die persönlichen Nebenwirkungsgrenze und erwünschten Effekt ab.
Üblich ist max. 600mg/Tag.
Gruß
Muppet

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