Wenn Trinken tödlich ist

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Lieschen
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Beitrag von Lieschen » 21.11.10, 08:04

Der Artikel ist wirklich interessant und bestätigt mich in einer Sache: wenn ich trinke, wird mir sehr schnell schlecht und es tut auch weh. Kann dies ein Zeichen des Körpers sein, dass er mir sagt: hallo, es reicht mit dem Trinken? Dass eben manche Menschen wirklich nicht viel trinken KÖNNEN?

mercedes
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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von mercedes » 21.02.11, 21:37

Ich hatte Zeiten, da habe ich locker 10l Trinken täglich zusammengekriegt, trinke immer noch sehr viel. Ich denke dass es, entgegen der aktuellen Lehrmeinung, durchaus individuelle Schwankungsbreiten gibt. Meine Erklärung ist ein Polymorphismus im ADH-Rezeptorgen; ich meine, dass es auch eine Grauzone zwischen "normal" und "Diabetes insipidus" gibt, obwohl ich keine Studien nennen kann, die das je untersucht hätten.

Humungus
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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von Humungus » 26.02.11, 23:24

Wurde denn bei Ihnen mal ein ausführlicher Hormonstatus erhoben sowie der Urin untersucht? Langfristig sollte bei ADH-Rezeptorstörung durch den zu großen Elektrolytverlust ein Problem auftauchen. Und das wäre auch durch reichliches Trinken nicht zu kompensieren.
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

emilnick

Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von emilnick » 27.02.11, 08:41

Wie ist das denn bei Blasenentzüngungen? Wird da nicht immer geraten, "noch mehr als ausreichend" zu trinken? Ich kann mich erinnern, dass ich früher, als ich anfällig dafür war, manchmal bei den ersten Anzeichen ca. 7 Liter Wasser und Tee getrunken habe. Für die Blase war das sicher gut, der Urin war ja ganz klar, aber wo wäre denn da die Grenze? Auch bei einer Blasenentzüngung nicht mehr als 2 Liter trinken?

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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von RS Meditec » 09.03.11, 11:12

Interessanter Artikel, aber ab ner gewissen Menge schadet ja fast alles unserem Körper. Auf jeden Fall interessant zu lesen.
Zuletzt geändert von jaeckel am 09.03.11, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Signatur ausgeblendet

majasim
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Re:

Beitrag von majasim » 18.10.11, 06:15

mr.4fingers hat geschrieben:Das bedeutet aber dieser Effekt tritt nur unter besonderen Umständen auf, also bei Aufnahme von demineralisiertem Wasser (z.B. destilliertem Wasser), welches eigentlich von keinem Getrunken wird ?!
Ich lese gerade diesesn thread und wundere mich. Ich trinke nämlich schon seit Jahren täglich gefiltertes Wasser (Umkehrosmosefilter), welches destilliertem Wasser gleichkommt - und ich habe keinerlei Ausfallerscheinungen dadurch. Allerdings mineralisiere ich meinen Körper durch genügend Mineralien aus Gemüse, Salat und Obst.

laguru
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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von laguru » 08.02.12, 18:14

Das kann durchaus passieren. Der ausgeglichene Wasserhaushalt des Wassers wird durcheinandergebracht (Ionenkonzentrationen).
Solche Wettbewerbe gehören nebenbei verboten!
-

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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von Le9Pi30 » 28.09.14, 10:46

Hallo zusammen,
ich bin ein sehr leidenschaftlicher Wassertrinker und schaffe es an einem Abend auch mal zu bis zu 4-5 Liter Wasser. Allerdings ist es bei mir aus Durst und nicht wegen irgendwelcher Wettbewerbe. Meine Frage ist, was meinem Körper denn nun hilft. Soll ich in erhöhter Menge Salz zu mir nehmen, damit mein Körper das viele Wasser verträgt?
Ich möchte jetzt nicht unhöflich werden, da ich mich über jede Antwort freue, aber ich wäre sehr dankbar wenn nicht zu viele Fachbegriffe(oder wenn mit kurzer Erklärung) fallen, da ich eigentlich recht wenig medizinisches Wissen habe, mich aber dennoch sehr dafür interessiere.
Danke schon mal im voraus.
Le9Pi30

dora
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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von dora » 28.09.14, 12:34

hallo Le9Pi30

die Wassermenge die du zu dir nimmst ist eig. zu viel, solltest mal zu deinem Hausarzt gehen damit der dich untersucht. Es gibt verschiedene Ursachen dafür, un deine Angaben sind etwas wenig.

marvy66
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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von marvy66 » 28.09.14, 13:51

dein gesteigertes Durstgefühl KÖNNTE auf eine Diabeteserkrankung hinweisen. Bitte zum Arzt und abklären lassen.

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Re: Wenn Trinken tödlich ist

Beitrag von Le9Pi30 » 29.09.14, 15:01

Soll ich auch gehen, wenn das nur einmalig war? Also, ich mein, kann es so "Ausrutscher des Durstes" geben? Sonst werde ich es natürlich besser abklären lassen.. dazu kommt noch, was mir nicht aufgefallen ist, aber meinen Freunden, dass ich etwas aufgequollen aussah und Anzeichen wie Kopfschmerzen hatte ich auch. Allerdings auch den Tag darauf wieder viel Durst, wobei ich mich gezügelt hab, da ich dann doch etwas Angst bekommen hab. Mittlerweile ist es wieder alles normal.
Dankeschön für Antworten :)
Le9Pi30

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