medizinischer dienst der krankenkasse

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queena
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medizinischer dienst der krankenkasse

Beitrag von queena » 14.08.11, 18:09

hallo, ich brauch mal einen rat . mein vater befindet sich seit letzten mittwoch in einem pflegeheim, nachdem er eine hirnblutung bei einem eingriff hatte. im krankhaus wurde ihm auch noch ein bein amputiert, und eine woche später wurde er in ein heim entlassen! ich bin völlig hilflos. im heim kommt jeden mittwoch ein arzt. das heisst der arzt hat meinen vater noch nie gesehen, da er immer vormittags dort ist., mein vater aber nachmittags dorthin gebracht wurde. die schwestern tun ihr möglichstes. am samstag haben sie nachdem mein vater, der im koma gelegen hat, und langsam die augen auch mal aufhat, aber nicht wirklich was mitbekommt, jedenfalls haben die schwestern versucht den bereitschaftsarzt anzurufen, da mein vater hohes fieber hatte und hohen blutdruck. der doc meinte er kommt nicht raus, er war heut morgen schon mal im hause. dann dürfen sie " solche patienten" nicht aufnehmen. ich war fassungslos und werde mich auch über diesen arzt beschweren. jedenfalls legen sie ihm nasse waschlappen auf, um das fieber zu senken. die kanüle kann nicht gewechselt werden, von dem luftröhrenschnitt, weil sie noch keine kanüle haben., und die schwester da sich nicht ran traut. nun wollen sie morgen nen HNO arzt konsultieren. ich glaub das alles nicht. ich hab das gefühl er hätt noch garnicht aus dem krankenhaus entlassenw werden dürfen. er hat keinerlei med. versorgung oder irgendwelche med. geräte die ihn überwachen. ich will morgen beim med. dienst anrufen. sind die dafür zuständig? das die das überprüfen können ob die versorgung von meinen vater zulässig ist? ich mach mir riesen sorgen! kein arzt ist vor ort. das kann doch alles nicht sein. er soll da zur kurzzeitpflege und dann stationär aufgenommen werden. kann mir jemand auskunft geben wie schnell der med. dienst eventuelll reagiert? ich hatt gestern schon bei der krankenkasse angerufen, aber erreich erst montag früh dort wem. sind die in meinen fall dafür zuständig? ach ja, er hat auch sehr viel wassereinlagerungen an den armen und händen, die machen nichts dagegen!! er ist auch herzpatient. mich macht dieses nichtstun wahnsinnig. kann mir jemand ne antwort geben? dankeschön!

Peter Estner
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Re: medizinischer dienst der krankenkasse

Beitrag von Peter Estner » 21.08.11, 21:08

Liebe Queena,
da gebe ich Ihnen völlig Recht, das kein Arzt geholt werden kann, wenn es nötig ist, dürfte ja nicht sein. Wenn die Trachealkanüle Probleme macht, ruft man/frau dann den Notarzt oder wie stellen sich die Leute das dann vor? Vielleicht gibt es ja eine Stationsschwester oder jemand, der eine ausgebildete Krankenschwester ist und mit Trachealkanülen umgehen kann. Am Besten Sie fragen morgen mal nach, wie das ist. Immer dran bleiben, denke das ist das Wichtigste, damit die Schwestern sehen, da kümmert sich jemand. Fragen kostet nichts und auch auf die Gefahr hin, dass sie sich "nervig" vorkommen, es muss sein. Ihr Vater ist jetzt wichtiger. - Wenn Sie schreiben, er bekommt nicht soviel mit, öffnet aber die Augen, dann denke ich mir so, ob nicht eine Reha angedacht ist. Normalerweise müsste er doch eine Frührehabilitation bekommen. Wie geht es mit Schlucken ect. Hat jemand mal etwas von einer Aphasie gesagt, also wenn die linke Gehirnseite betroffen ist, dann kann das Sprachzentrum beschädigt sein. - Wurde er denn überhaupt schon einmal wach? Welchen Eingriff hatte er denn da genau. Damit wir uns ein besseres Bild machen könnten, wären die Angaben vielleicht noch wichtig, aber nur wenn Sie das möchten, Sie müssen hier in der Öffentlichkeit nicht mehr schreiben, das ist schon okay. Wie Sie das möchten.
Wegen des Wassers in den Armen und Beinen. - Da müsste er normalerweise Tabletten mitbekommen haben, zumindest ein Rezept? Hat er denn Schwierigkeiten beim Atmen? Wenn Sie Atemnot bemerken würden, dann sollten Sie auf jeden Fall auf einen Arzt bestehen. Dann muss eben wie gesagt der Notarzt kommen.
Hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen, Kopf hoch, ich wünsche Ihnen viel Kraft und wünsche auch unbekannter weise Ihrem Vater alles Gute.
Viele Grüße
Peter Estner

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