Komplikation bei Wurzelbehandlung

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Elli 68
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Komplikation bei Wurzelbehandlung

Beitrag von Elli 68 »

Hallo jobbohrer,

gestern wurde bei mir eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn vorgenommen(sie hatten mir das schon vorrausgesagt vor einiger Zeit).
Erstmal bekam ich eine für mich super unangenehme Betäubung ,Wobei glaube ich in der nähe den Gaumens eingestochen wurde und meine ganze Kieferhälfte betäubt war.

Gut ich habe von der weiteren Behandlung so gut wie nichts gespürt,dann kam der Arzt aber durch zwei Kanäle nicht durch ,er sagte sie seinen dicht,nach ewigen Bohren und einem abgebrochenen Bohrer gab er auf,wollte erstmal die anderen beiden Kanäle mit einem Medikament füllen und verschließen,nun wollte er nächste Woche nochmal versuchen die Kanäle doch noch aufzubekommen.Die Helferin sagte mir nachher das manche Zahnärzte diese fest gewordenen Kanäle so belassen und den Zahn fertig abfüllen.

Meine Fragen:
Woher kommen diese "versteinerten Kanäle"?
Kann man sie wirklich so belassen ?
Was passiert mit dem abgebrochenen Bohrer (waren dünne längliche ,gedrehte Bohrer der Arzt sagte gar nicht das er ihn rausgenommen hat )?
Warum tat mir ein Kanal beim Spülen ziemlich weh,das zog bis in den Kieferberreich,trotz Betäubung ?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Viele Grüße

Elli

jobohrer
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Beitrag von jobohrer »

Hallo Elli,

Das mache ich auch, wenn ich nicht durchkomme: Füllen bis zum Punkt, den ich noch erreiche, aber nach wochenlanger CHKM Einlage, um garantiert alle Bakterien zu erwischen. Stichwort: abgebrochenes Instrument: es handelt sich um sterilen Edelstahl, der muss nicht zwangsläufig wieder entfernt werden. Darum würde ich mich eher nicht kümmern, sondern umd die Desinfektion .

Die Spülung kann weh tun, wenn a) mit zuviel Druck gearbeitet wird, oder b) der Kanal ungewöhnlich weit offen an der Wurzelspitze ist.

Viele Grüße
Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de

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