CMD-Diagnostik wirklich sinnvoll?

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kaia
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CMD-Diagnostik wirklich sinnvoll?

Beitrag von kaia »

Hallo zusammen,

ich würde mich freuen, wenn jemand zu folgendem Thema was sagen könnte:

Ich war kürzlich zum ersten Mal bei einem neuen Zahnarzt, u. a. weil ich meine Aufbissschiene kaputtgebissen habe und eine neue benötige. Als erstes hat er mir was von den Kosten erzählt, was mich etwas irritiert hat, da ich für meine bisherige Schiene nichts zuzahlen musste. Daraufhin wurde mir erklärt, dass die Schiene selbst wohl auch nichts koste, allerdings die Diagnostik, die wohl bei meiner vorherigen Zahnärztin nicht durchgeführt worden wäre.

Wenn die Diagnostik wirklich sinnvoll ist, würde ich das Geld (~280,- €) ja investieren, aber ich bin da etwas unsicher. Und wenn ich nach CMD-Diagnostik recherchiere, dann bekomme ich fast nur Treffer zu Seiten von Zahnärzten u. ä., die dieses eben anbieten und somit wohl eindeutig befürworten. Aber wenn ich mir die Symptome angucke, dann trifft wenig auf mich zu.

Ich habe die Schiene bekommen, weil ich nachts mit den Zähnen knirsche und mir entsprechend den Zahnschmelz schon gut abgeschmirgelt habe. Dadurch sind die Zähne natürlich ziemlich empfindlich. Aber sonst habe ich keine Kieferschmerzen. Kopfschmerzen ja, aber Migräne, was ja ein primärer Kopfschmerz ist, und nicht von einer Kieferfehlstellung kommen wird. Verspannungen eigentlich immer nur, wenn ich Migräne habe, also auch nicht von einer Kieferfehlstellung.

Macht das unter diesen Gesichtspunkten wirklich Sinn? Oder sollte es da nicht reichen, wenn ich mit einer einfachen Schiene meine Zähne/den Zahnschmelz vor dem Knirschen schütze?

Ich erwarte hier keine Diagnose, nur Meinungen zur CMD-Diagnostik, wann die sinnvoll ist und wann nicht.
lg kaia
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