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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ursachenforschung Polyurie
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 Betreff des Beitrags: Ursachenforschung Polyurie
BeitragVerfasst: 25.10.15, 21:08 
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Interessierter

Registriert: 24.10.15, 11:32
Beiträge: 12
Hallo liebe Forenfreunde,

eine Frage aus persönlichem Interesse:

Kann man schwere Probleme mit der Niere haben ohne das der Kreatinin-Wert erhöht ist?

Bin m 35 und baue seit Monaten extrem körperlich und geistig ab. Zunächst standen Muskelzucken, Schwäche und Muskelabbau im Vordergrund, später Krämpfe. Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Schlafprobleme. Nach sämtlichen neurologischen und immunologischen Untersuchungen die die Symptomatik nicht erklären konnten, gibt es aber eine Auffälligkeit.

Auffällig: Hatte und habe seit Beginn phasenweise ungekannte extrem hohe Urinausscheidungen (Menge, Häufigkeit) = Polyurie

Meine Elektrolyte und Spurenelemente sind im Serum okay.

Diabetis mellitus und Diabetis isibitus ausgeschlossen.

An Vit D herrscht ein deutlicher Mangel.

Intrazellulär gemessen deutlicher Mangel an Phospor.

Kalzium und Kalium ebenfalls sehr niedrig.

Auffällig, das mein Körper auf verschiedenste Substanzen so reagiert:

-nehme Vit D in Form von Colecalciferol ein ---> statt Besserung meiner Symptome, reagiert Körper sofort mit Polyurie
-wenn ich Calcium als Brausetablette einnehme, reagiert Körper sofort mit Polyurie
-wenn ich Magnesium als Brausetablette einnehme, reagiert Körper sofort mit Polyurie
-wenn ich die geringste Menge Alkohol (ein Sektglas genügt) trinke, reagiert der Körper sofort mit Polyurie
-wenn ich geringste Menge Koffein (eine Tasse Kaffee) trinke, reagiert der Körper sofort mit Polyurie
-nach stärkerer muskulärer Beanspruchung folgt Polyurie
-als ich für mein Schädel-MRT Untersuchung im Juni Kontrastmittel i.v. bekommen habe, reagierte der Körper wochenlang mit Polyurie (Schub)


Ich habe eine optische Metamorphose in den letzten Monaten vollzogen, von der Weintraube zur Rosine und fühle mich körperlich so schwach wie noch nie in meinem Leben.

Die Zufuhr von Nährstoffen mit der Nahrung stimmt.

Allergien keine.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Wie bekomme ich einen Termin beim Nierenfachmann wenn meine Kreatinin-Werte und Urinwerte unauffällig sind?

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursachenforschung Polyurie
BeitragVerfasst: 25.10.15, 22:27 
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Registriert: 05.12.08, 21:34
Beiträge: 728
Hallo,
besteht wenn weniger getrunken wird, auch die Polyurie?
Bestimmt schon getestet worden,steigt die Urin- und Blutosmolarität, wenn weniger getrunken wird?


Gruß
Jessy


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursachenforschung Polyurie
BeitragVerfasst: 28.10.15, 16:24 
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Interessierter

Registriert: 24.10.15, 11:32
Beiträge: 12
Jessy-81 hat geschrieben:
Hallo,
besteht wenn weniger getrunken wird, auch die Polyurie?
Bestimmt schon getestet worden,steigt die Urin- und Blutosmolarität, wenn weniger getrunken wird?


Gruß
Jessy


Hallo Jessy,

Danke für deine Antwort!

Harndrang ja, aber die Menge ist geringer und ich bekomme starken Durst.

War im Juli in Klinik und habe im Durstversuch Diabetes insibidus ausschließen lassen.
Dummerweise hat eine Krankenschwester vergessen Desmopressin zu spritzen und der Versuch war dadurch nicht so Aussagekräftig wie er sein sollte. Ohne Desmopressin verhielt sich Urin- und Blutosmolarität normal.
Aber Ursache liegt nicht im Antidiuretischem Hormon.

Muss was anderes sein.

Im normalen 24h Sammelurin kamen 6,7 Liter zusammen.



LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursachenforschung Polyurie
BeitragVerfasst: 31.10.15, 22:56 
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Registriert: 05.12.08, 21:34
Beiträge: 728
Hallo,
bis du sicher das, das viele trinken nicht ein angewöhnten verhalten ist? Du gar nicht so viel trinken musst. oder evtl ein zu trocken Mund zum vielen trinken führt. Du hast den Durstversucht der ja über mehre stunden geht , durchgestanden und anscheinend gab es auch weder im Blut Irgendwelche Auffälligkeiten auch keine Anzeichen einer Exsikkose.Und der Kreislauf hat es wohl auch mitgemacht.

Gruß
Jessy


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursachenforschung Polyurie
BeitragVerfasst: 12.11.15, 16:53 
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Interessierter

Registriert: 24.10.15, 11:32
Beiträge: 12
Danke

Mein Trink-/Flüssigkeitsaufnahme Verhalten ist seit Jahen konstant.

Nieren in der Sono komplett in Ordnung.

Hatte in den 12 Monaten vor Beginn der Symptomatik vier Antibiotika-Therapien (Penicilline,Tetracycline,Cephalosporine) bekommen, 3 Wochen Schmerzmittel Ibuprofen.

Kann der Ionenaustausch in den Tubuli dadurch einen Treffer bekommen haben?

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursachenforschung Polyurie
BeitragVerfasst: 17.04.18, 11:03 
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Registriert: 17.04.18, 10:44
Beiträge: 1
Hallo Garfield,

ich habe genau die gleichen Symptome wie du. Muskelzuckungen, Muskelabbau, Konzentrationsstörungen, Schwäche dazu noch krasse Schwindelanfälle.
Direkte Polyurie für 1-2 Tage (>5L pro Tag) nach Magnesiumtabletten, Calciumtabletten, Kaffee und Alkohol schon bei geringen Mengen.

Ich habe versucht nicht zu trinken, bekomme aber spätestens nach einem halben Tag extremen Durst, sehr trockene Hände und Lippen.
Keine Diabetes, weder insipidus noch melltius.
Nieren sind laut Sono, Blut- und Urintests unauffällig.
Mineralien im Blut sind i.o. Schilddrüse i.o. Nebennieren i.o.
Nach einer Woche Krankenhaus war die Diagnose, krankhafte Selbstbeobachtung und Empfehlung auf psychische Behandlung.
Vielen Dank auch.

Wie geht´s dir inzwischen, wurde was gefunden?

Gruß


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