Hydromorphon 2.6mg unretardiert

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cerebellum
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Hydromorphon 2.6mg unretardiert

Beitrag von cerebellum » 11.03.18, 20:51

Hallo Dr. Gahbler,

ich bin schon ca.15 Jahre Schmerzpatient, Bechterew/MS.
Fast seit dieser Zeit erhalte ich Fentanyl Plaster, was mit der Zeit
erhöht würde, aktuell seit ca.7-8 Jahren 75 Mikrogr.

Mit dem Pflaster komme ich gut zurecht.
Leider kann ich das die letzten Jahre nicht mehr vom Hydromorphon 2.6 mg sagen.
Ich habe öfters starke Schmerzen im ISG - chr. entzündet, und fast immer
wirkt Hydrom. nicht mehr gut. Die Schmerzen bleiben dann fast unverändert.

Ich benötige ca.2-4 im Monat Hydromorphon 2.6mg.

Haben Sie eine Idee? Was könnte noch bei Schmerzspitzen helfen?
Leider dauert es noch länger, bis mein Schmerztherapie Zeit hat, sicher hilft mein
Hausarzt aus.

Danke!
cerebellum

Winfried Gahbler
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Re: Hydromorphon 2.6mg unretardiert

Beitrag von Winfried Gahbler » 13.03.18, 19:47

Hallo cerebellum,

auch Fentanyl gibt es kurz wirksames Präparat. Kam das schon einmal zum Einsatz? Das wäre aus meiner Sicht jedenfalls eine sinnvolle Überlegung hier den gleichen Wirkstoff zu verwenden.
Gute Besserung wünsche Ihnen und alles Gute
MfG W.Gahbler
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Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme,
die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit größtmöglicher Sorgfalt
verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhängig davon persönlich zur
Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine Ärztin oder einen
Arzt Ihres Vertrauens!
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aus der Gemeinschaftspraxis
Dr.W.Gahbler/F.Becker/Dr.K.Sieben/R.Simon/Dr.U.Stosberg-Lindert
http://www.schmerzkreis.net

cerebellum
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Re: Hydromorphon 2.6mg unretardiert

Beitrag von cerebellum » 14.05.18, 17:53

Hallo Dr. Gahbler,

mittlerweile hatte ich den Termin beim Schmerztherapeut.
Er teilte mir mit, dass er von Medikamenten, die die Schmerzspitzen
mildern nichts hält.
Warum auch immer? Sehen Sie diese Medis auch als problematisch?

Ich nehme an, dass diese Medis schnell mißbraucht werden können.
Allerdings weiß mein Schmerztherapeut(kennt mich ca.15 Jahre) das ich nie
irgendein Medikamecht mißbraucht habe.

Jetzt soll ich bei starken Schmerzen, 2x 2.6 mg Hydrom. nehmen.
Von Fentanyl unretardiert wollte er nichts wissen.

Ich klebe seit Jahren Fentany 75 Mikrogramm, er meinte, dass 5.2 mg Hydrom. unretardiert
die richtige Dosis für mich wäre.

Ich bin hin und her am überlegen, ob 5.2 mg Hydromorphin nicht zuviele Nw macht.
Ich habe keine Lust auf Übelkeit usw.

Wie sehen Sie die 5.2 mg Hydromorphin?

Danke
Cere

Winfried Gahbler
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Re: Hydromorphon 2.6mg unretardiert

Beitrag von Winfried Gahbler » 16.05.18, 17:42

Hallo cerebellum,

grundsätzlich kann ich im WWW und hier in diesem Forum nur allgemeingültige Aussagen machen. Eine individuelle Beratung ist nicht möglich.
Bei der Behandlung meiner Patienten bevorzuge ich die Kombination von retardierten und kurzwirksamen Präparaten mit dem gleichen Wirkstoff. Aber das ist auch für mich kein "muss". Völlig auf unretardierte kurzwirksame Präparate zu verzichten kann ich mir nur aus individuellen Gründen vorstellen.
Ich kann Ihnen natürlich die ablehnende Haltung Ihres Arztes gegenüber solchen Präparaten nicht begründen oder erklären.
Eine Leitlinie, die davon abrät diese Präparate bei Nicht-Tumor-Schmerzen anzuwenden, ist mir nicht bekannt.
Da bleibt Ihnen nur, den Kollegen zu fragen.
Gute Besserung wünsche Ihnen und alles Gute
MfG W.Gahbler
----------------------

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