Wie äußert sich Entzug auf Schmerzmedikamente ?

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MarcoW75
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Wie äußert sich Entzug auf Schmerzmedikamente ?

Beitrag von MarcoW75 » 16.05.17, 00:17

Hallo!
Vor knapp 3,5 Wochen habe ich eine Umbau-OP vom Schlauchmagen zum Magenbypass hinter mich gebracht. Vor der OP wurde mir eine PDA gelegt,die ca 5 Tage nach der OP wieder entfernt wurde. Da fingen die Probleme an,daß ich innerlich unruhig wurde und für 3-4 Tage irgendwie ein leichtes Zittern entwickelte. Soweit,sogut.
Vorgestern hab ich mir einen Nerv im Rückenbereich eingeklemmt, der von einem Arzt der Notaufnahme notdürftig "behoben" wurde. Dann wurde ich mit der Anweisung, mich mit dem Schmerzmedikament Metamizol - [bitte keine Handelsnamen verwerden - der Moderator] 500 übers Wochenende zu bringen,um mich Montag beim Hausarzt vorzustellen, wieder heim geschickt. Dieses Medikament habe ich nach der OP in rauhen Mengen mit nach Hause bekommen. Also hab ich am Wochenende fast alle 2h 2 Tabletten davon eingeworfen,die letzten in der Nacht vom So auf Mo um 3. Beim morgendlichen Besuch hat mir der Doc dann ersatzweise Celecoxib - [bitte keine Handelsnamen verwerden - der Moderator] 200 verschrieben,die ich nur noch 2x täglich nehmen soll. Und genau seitdem ich die Metamizol - [bitte keine Handelsnamen verwerden - der Moderator] 500 angesetzt habe, hat auch die Innere Unruhe und das zittern wieder begonnen. Sind das eventuell so eine Art Entzugserscheinungen auf Medikamente ?
Und noch was: Inzwischen muss ich nur den Namen deses Medikamentes erwähnen,schon fängt mein Körper instinktiv an zu würgen,als wollte er irgendwas erbrechen. Könnte das auch ein Anzeichen sein,daß ich´s damit übertrieben habe ?

Kleines Mädchen
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Re: Wie äußert sich Entzug auf Schmerzmedikamente ?

Beitrag von Kleines Mädchen » 16.05.17, 10:12

Hallo

Du hast viel zu viel Metamizol - [bitte keine Handelsnamen verwenden. Der Modertor] genommen, du bist überdosiert. Daher kommt das zittern und die Unruhe.
Das die maximal Dosierung ist 2-2-2-2 (Früh-Mittag-Abend-Nacht)

cerebellum
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Re: Wie äußert sich Entzug auf Schmerzmedikamente ?

Beitrag von cerebellum » 19.05.17, 18:01

liest du nie den beipackzettel wenn du ein neues medikament
bekommst?
die gibt es auch online!! das wird dir so kein arzt verordnet haben!

zum glück haben sie dir kein paracetamol gegeben, dann
könnte man sich, wenn man pech hat, von seiner leber verabschieden!

MarcoW75
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Re: Wie äußert sich Entzug auf Schmerzmedikamente ?

Beitrag von MarcoW75 » 24.05.17, 23:38

Die Anweisungen laut dem Doc in der Notaufnahme war,daß ich die genannten Schmerzmittel "nach Bedarf" nehmen soll. Und wenn man tagelang weder sitzen, noch liegen oder gar stehen kann,dann ist der Bedarf,den man nach dem Zeug verspürt entsprechend hoch und man ignoriert,was in der Packungsbeilage steht.
Paracetamol hab ich in der Notaufnahme als Tropf bekommen, wirkte allerdings auch nur 3h,dann ließ es wieder nach.
Da ich -wie im Ursprungsposting schon geschrieben, einen Magenbypass habe, bin ich in Sachen Medikamente ziemlich eingeschränkt,da NSAR-Medikamente damit ein No-Go sind. Stattdessen werden für Bypasspatienten solche Sachen wie Buscopan (hat bei mir keinerlei Wirkung), Paracetamol, Metamizon, Tilidin oder eben Tramal empfohlen. Wobei Tramal ein Mittel ist,welches in Krankenhäusern gerne als Tropf verabreicht wird und gerne mal zu Erbrechen führt...bei mir auch. Kommt also auch nicht in Frage.

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