Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

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schnuffeldi
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 08.09.14, 11:22

So, nu kann ich mehr beitragen, denn es ist endlich was passiert. Ich habe drei Infiltrationsbehandlungen bekommen, mit Lidocain, Kortison und am Ende mit Procain (voerst Allergietest am Auge, war mir neu die Methode). Ich hatte bei den ersten zwei Behandlungen etwa 1-2 Tage Ruhe, sagen wir schmerzarm und gut erträglich, die letzte war irgendwie nix und mir tun die Einstichstellen rechts auch dazu noch irre weh. Das wird sicher alles noch abklingen. Ich glaube nicht, dass der Doc etwas falsch machte, ich hatte komischerweise auch Vertrauen. Ich bin eigentlich schon ein eher "verbranntes Kind", nicht nur "gebrannt". Die Dosen werde ich erst beim ausführlichen Arztbericht anbringen können, falls sich jemand dafür interessiert. Wann der Arztbrief kommt, weiß ich noch nicht, bislang bekam ich erstmal einen vorläufigen. Ich finde es jedenfalls trotz der Schmerzen, die ich noch immer und auch wieder auf beiden Füßen habe richtig, es probiert zu haben bzw. es probieren zu lassen :lol: lange genug hat man gewartet und es mir versprochen. Nun lief das über den OA, der wirklich rührig war (das ist einer der wenigen der Sorte Arzt, den ich schätze und hochachte). Ich bekam auch vorher ein Lokalanästhetikum mit Lidocain. Wir wollten probieren, ob ich bei den Pflastern nur den Kleber nicht vertrage oder ob es das ganze nichts bringt. 4% waren leider nicht zu bekommen, also gabs die 2% -ige, leider hatte ich auch da heftige Reaktionen, die ich auch fotografierte, um es dem Arzt auf die Schnelle zu zeigen. Aber der nahm sich wirklich die Zeit , sich die Füße anzugucken und nicht das kurz vor der Sprechstunde herausgesuchte Foto anzugucken :lol: ich bekam auch wieder meine "alte"Medikation, also Tramadol 100 ret. morgens+abends, dazu jeweils Pregabalin und abends noch dazu das AD...Gott, da müsste ich Wirkstoff suchen aber ist eines, welches ja müde machen sollte , was so auch geht.
Trotz allen Schmerzen, die ich wieder habe und man ja auch keine Wunder versprach bin ich froh, dass es probiert wurde.
Trotz weitergehenden Schmerzen
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 09.09.14, 16:28

Hallo,

ich habe deinen letzten Beitrag gelesen. Konnte jetzt aber nicht rauslesen ob die Behandlung mit den Spritzen doch geholfen hat. Warst du nicht im August in der Schmerzklinik?
Ich kämpf auch noch mit meinen Schmerzen und bin auf der Suche wer mir KG weiterverordnen darf. Denn ich hab einen tollen Physiotherapeuten. Ergotherapie hab ich auch noch wegen den Schmerzen da sind wir auch gut vorangekommen.
Nur zu einem Schmerztherapeuten zu gehen konnt ich mich immer noch nicht überwinden. Adressen und Telefonnummern hab ich rausgesucht.
Nun drück ich dir die Daumen dass die Spritzen geholfen haben.

schnuffeldi
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 09.09.14, 16:58

Huhu :D naja, die Spritzen halfen nur kurz, leider. Es hat mir auch niemand versprochen und ich habe auch nicht erwartet, dass es ewig halten wird, aber so kurz ...hm... :?
ja, ich war bis vergangenen Freitag in der Schmerztherapie. Neben dem teilweise klasse Sport ist aber leider vieles überladen gewesen, denn "Tanztherapie" ist irgendwie zuviel gewesen, so etwas würde ich höchstens mit Kindern machen und auch die "Genusstherapie" war falsche Zielgruppe :lol:
Nur zu einem Schmerztherapeuten zu gehen konnt ich mich immer noch nicht überwinden. Adressen und Telefonnummern hab ich rausgesucht.
Dann nichts wie ran, ich habe inzwischen ja 3 Schmerztherapeuten erlebt, zwei davon sind direkte Kollegen (Klinik). Da seit Frühjahr nichts mehr zurückkam, hatte ich mir ambulant eine gesucht, die nicht übel ist. Ich war heute da und erzählte einen kurzen Abriss darüber, was da war und was ich davon gut fand oder nicht so gut. Und da die Medikation ja wieder mehr war, hat sie das auch angepasst und mich gefragt, wie es mir wieder damit erging. Jetzt probiere ich noch zwei andere Programme mit dem Tensgerät. Ich gab ihr auch sinngemäß wieder, wie verschieden die Meinungen zu Tensgeräten sind: die eine Ärztin meinte, es müsste ein Schmerz den anderen "ablösen" und mit jeder Abschaltung des Gerätes würden sich die ursprünglichen Schmerzen nach und nach legen. Von einem anderen Arzt hieß es, wir hätten die Ärztin falsch verstanden. Es soll ein Reiz den anderen überdecken, aber nicht auf schmerzhafte Art. *puh...* :oops: also dann haben es gute 10 Teilnehmer falsch verstanden? Ich fragte die anderen nämlich auch, die in den Sprechstunden waren. Die Schmerztherapeutin, bei der ich ambulant war, meinte, dass es auf keinen Fall schmerzhaft sein soll und ich mir das angenehmste Programm (6 empfehlen die meisten Ärzte wohl, kenn ich noch vom Frühjahr) und wo ich es jetzt noch besser ansetzen sollte. Ich habe das Ding ja nicht aus Quatsch und will das eben auch nutzen, damit der ganze Mist mit den Schmerzen endlich rum ist, mir hängt das Ganze schon so zum Halse raus.
Wir hatten während unseres Aufenthaltes drei Physiotherapeuten und einiges glich, anderes ähnelte sich , war manchmal verwirrend, dass nun gemeckert wurde, dass alle auf einmal dasselbe machten, weil das vorher bei der Therapeutin auch so war :lol: aber es gibt Übungen für Zuhause. Meine Suche im Netz war ja schon ein wenig fruchtbar, allerdings kann ich einige Übungen nicht machen, da mir sonst wieder der Vorfuß -> :x
:? aber anderes habe ich für mich mitgenommen, blöd, dass ich nen kleinen Spielball verschenkte 8) aber sei es drum, ich habe zumindest so ein flaches Sitzkissen und das wird dann auch genutzt. Und wie heißts immer schön bei der typisch weiblichen Fraktion? "Bauch, Beine, Po" :lol:
Was für dich gut oder weniger gut ist, kann ich natürlich kaum beurteilen, aber es gibt viele Übungen, auf die ich im Leben nicht gekommen bin und die so einfach am Türrahmen oder an festen Gegenständen (muss wirklich halten, wenn ich mich dran festhalte) zu machen sind. Und nach dem Sommer ist ja vor dem Sommer, also wird meine Bikinifigur beackert (fleißig essen auch :mrgreen: )
Ich drücke dir jedenfalls feste die Daumen, dass du einen guten Schmerztherapeuten findest, denn leicht ist es nicht und in meiner Region ein kleines Wunder. Und wenn der gut ist, wird er dir sicher auch weiter KG verordnen.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 09.09.14, 18:26

schnuffeldi hat geschrieben:Huhu :D naja, die Spritzen halfen nur kurz, leider. Es hat mir auch niemand versprochen und ich habe auch nicht erwartet, dass es ewig halten wird, aber so kurz ...hm... :?
Schade dass es nicht wenigstens ein bisschen geholfen hat.

ja, ich war bis vergangenen Freitag in der Schmerztherapie.

Hatt ich doch noch richtig in Erinnerung.

Dann nichts wie ran, ich habe inzwischen ja 3 Schmerztherapeuten erlebt, zwei davon sind direkte Kollegen (Klinik).
...mit dem Tensgerät ..... Es soll ein Reiz den anderen überdecken, aber nicht auf schmerzhafte Art.
Vor 4 Wochen habe ich mir auch ein TENS Gerät angeschafft das hab ich selber bezahlt. Ist mein Eigerntum. Dass es den Reiz überdecken soll so hab ich das auch noch in Erinnerung.

, damit der ganze Mist mit den Schmerzen endlich rum ist, mir hängt das Ganze schon so zum Halse raus.
Das glaub ich dir dass dich das alles nervt mit den Schmerzen. Wir beide wissen dass die Schmerzen chronisch sind bleiben werden, aber mit Eigeninitative, Ärzten, Therapeuten lindern kann so dass man damit leben kann.
Wir hatten während unseres Aufenthaltes drei Physiotherapeuten und einiges glich, anderes ähnelte sich , war manchmal verwirrend, dass nun gemeckert wurde, dass alle auf einmal dasselbe machten, weil das vorher bei der Therapeutin auch so war :lol: aber es gibt Übungen für Zuhause.
Ja mein Physiotherapeut hat mir Übungen für zu Hause gezeigt, dazu brauch ich nur mein Bett und eine Ecke an der Wand. Die Übungen helfen auch ich mache sie fast täglich. Ich hatte schon sehr viele Physiotherapeuten aber dass ist bis jetzt der beste. Wie oft bin ich bei ihm jetzt schon aufgestanden und war einfach mal paar Tage nach der Behandlung schmerzfrei und dass nach 20 Minuten Behandlung. Und er kann mir auch immer genau erklären wie die Schmerzen zustande kommen. Da ich doch vom Becken aufwärts schief gewachsen bin.
Meine Suche im Netz war ja schon ein wenig fruchtbar, allerdings kann ich einige Übungen nicht machen, da mir sonst wieder der Vorfuß -> :x
Und wenn die Übungen schmerzen soll man sie ja auch nicht machen. Aber das wirst du von der KG her kennen. Da dürfen die Übungen auch nicht schmerzhaft sein.
flaches Sitzkissen und das wird dann auch genutzt. Und wie heißts immer schön bei der typisch weiblichen Fraktion? "Bauch, Beine, Po"
Ich hab so ein Ballkissen, ist ja für den Rücken angenehm aber durch das Kissen hab ich dann noch ein anderes Problem... Deswegen verwende ich es nicht. So ein Keilkissen hab ich noch aber ich glaub das ist out.
:lol:
Was für dich gut oder weniger gut ist, kann ich natürlich kaum beurteilen, aber es gibt viele Übungen, auf die ich im Leben nicht gekommen bin und die so einfach am Türrahmen oder an festen Gegenständen (muss wirklich halten, wenn ich mich dran festhalte) zu machen sind.
Die Übungen die ich gezeigt bekomme habe auf die wer ich auch nicht gekommen und die hat mir auch noch nie jemand gezeigt.

Ach ja was mein Physiotherapeut mit mir macht das ist mehr manuelle Therapie.


Ich drücke dir jedenfalls feste die Daumen, dass du einen guten Schmerztherapeuten findest, denn leicht ist es nicht und in meiner Region ein kleines Wunder. Und wenn der gut ist, wird er dir sicher auch weiter KG verordnen.
Die 2 Praxen mit den Schmerztherapeuten gibt erst seit 1 Jahr. Vorher gabs nur die Schmerztagesklinik am städtischen Klinikum mit einer Schmerzambulanz aber da war ich auch und wurde damals vor etlichen jahren auch nur auf die Psyche geschoben.
In der Schmerztagesklinik musste ich andauernd zur Psychologin und ständig wurde ich gefragt ob ich regelmäßig zum Psychiater gehe und meine Psychopharmaka schön einnehme.....aber für meine Schmerzen hat sich niemand interessiert außer der Psychotherapeut war von mir so begeistert haben se auch noch in den Entlassungsbericht geschrieben, dass sie von mir so beeindruckt waren..
Kunsstück ich hatte vorher 4 Jahre lang Psychotherapie und wusste genau was ich sagen muss dass die lieben Psychotherapeuten zufrieden sind.
Vor 2 Jahren war ich auch noch mal bei einer Psychotherapeutin, die hat von anfang an gesagt ich brauch keine Therapie mehr. Nach 3 Sitzungen war das Problem auch weg.
Das hängt mir nun zum Hals raus Gespräche mit Psychologen. In der Ergo reden wir auch oft. Ich rede teilweise schon selber wie die Therapeuten. Ist mir neulich erst passiert und da sollte man es gut sein lassen.
Ich werde morgen zum Telefon greifen und mir mal Termine geben lassen beim Schmerztherapeuten.

schnuffeldi
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 09.09.14, 19:02

Nach "in" und "out" gucke ich nie, es soll taugen, so halte ich es mit allem im Leben :lol:
Vor 4 Wochen habe ich mir auch ein TENS Gerät angeschafft das hab ich selber bezahlt. Ist mein Eigerntum. Dass es den Reiz überdecken soll so hab ich das auch noch in Erinnerung.
ich hatte mir das ja per Rezept verordnen lassen und nun kann ichs ein Jahr lang haben, bis dahin will ichs auch bezahlt haben, übel ist das Ding ja nicht, auch sehr gut im Nackenbereich.
Das glaub ich dir dass dich das alles nervt mit den Schmerzen. Wir beide wissen dass die Schmerzen chronisch sind bleiben werden, aber mit Eigeninitative, Ärzten, Therapeuten lindern kann so dass man damit leben kann.
Tja, ich ärgere mich maßlos darüber, dass man es erst hat chronisch werden lassen und nun muss ich halt wirklich das Beste draus machen :? Und du kennst es ja erst mit dem Psychogedöns und der eine Doc kann nicht ,der andere will nicht...ich könnte so drüber toben, aber nützt ja nichts.
Ja mein Physiotherapeut hat mir Übungen für zu Hause gezeigt, dazu brauch ich nur mein Bett und eine Ecke an der Wand. Die Übungen helfen auch ich mache sie fast täglich. Ich hatte schon sehr viele Physiotherapeuten aber dass ist bis jetzt der beste. Wie oft bin ich bei ihm jetzt schon aufgestanden und war einfach mal paar Tage nach der Behandlung schmerzfrei und dass nach 20 Minuten Behandlung. Und er kann mir auch immer genau erklären wie die Schmerzen zustande kommen. Da ich doch vom Becken aufwärts schief gewachsen bin.
das klingt gut, wenn er so klasse ist, das ist das A und O . wie die Schmerzen bei uns zustande kamen und wie er bleibt, h aben wir in der "Schmerzgruppe" gelernt. Allerdings war da nichts mit Erfahrungsaustausch neben der Aufklärung, schade, aber man hat sich innerhalb der Gruppe außerhalb der Therapien drüber unterhalten und meine Zimmernachbarinnen haben ja immer gefeixt, wenn ich mit den Eisdingern in der Hülle auf den Füßen rumliegen hatte :lachen: und dass der Sport nicht schmerzhaft sein sollte, ist leicht gesagt, man will ja wieder in die Aktivität, aber ich habe mich dann ausgeklinkt und mich hingesetzt, wenn es zu arg wurde und was mit den Armen noch ging, habe ich dann mitgemacht. Ich habe das Herumsitzen und Herumliegen so satt, zumal ich doch wieder 8-9 Stunden leistungsfähig werden will und es für den Beruf auch muss. Ich kann nicht alle halbe Stunde -> :? herumsitzen. Aber wenn mans übertreibt, ist der Rückfall noch sicherer, auch doof. Das ganze Psychogedöns ging mir während der drei Wochen arg auf den Kranz. Meine Biografie wäre unbeständig :lol: erklärt mir eine die meine kleine Schwester sein könnte und als sie zum dritten Mal ansetzte , meinte ich,dass ich selbst kein Problem damit hätte und eine stete Biografie auch 20 Jahre Knast und 30 Jahre Däumchendrehen sein kann und ich es lieber vorzog, mich um Ausbildung, Arbeit etc. zu kümmern und nicht jeder so einen irre geraden Lebenslauf hat und doch niemand zu schaden kam :lol: Und dann heißts immer wieder psychisch bedingt, obwohl doch nun klar ist ,dass bei mir ein Nerv an jedem Fuß aus irgendnem Grund gelitten hat und dann kam die Knüllerfrage, ob ich mich im Leben mal an den Füßen gefesselt habe oder ähnliches oder mal einen Bungeesprung hatte. Beides nicht :lachen: die Frage nach dem Bungeesprung ist ja noch ok, aber Fesselspielchen :shock: selbst wenn es so gewesen wäre, wen ginge das was an? Dann hätten sicher viele gelogen, aus Scham. Stellenweise kommt man also vor Lachen nicht in den Schlaf. Ich bin sehr auf den ausführlichen Arztbrief mit allen Befunden gespannt, vor allem das Psychozeugs, ich weiß ja nicht, was man noch alles braucht, damit man endlich von dem Trip runterkommt, Kopf unterm Arm? Auch psychisch bedingt? :roll:
Kunsstück ich hatte vorher 4 Jahre lang Psychotherapie und wusste genau was ich sagen muss dass die lieben Psychotherapeuten zufrieden sind.
heftig :? mal sehen,was man mir noch so aufbrummt, vielleich glaubt man uns am Ende nicht, dass wir Verantwortung für uns und oftmals beruflich oder privat noch für andere Verantwortung tragen.
Ich bin echt gespannt, das wird noch ein Affentanz, denke ich mal , denn das muss dann geklärt werden :) auch wenn die Dame freundlich war :D
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 16.09.14, 17:42

Hallo,

ich war ein paar Tage verreist. War in Ostdeutschland unterwegs deswegen hab ich nicht mehr geschrieben.
Tja, ich ärgere mich maßlos darüber, dass man es erst hat chronisch werden lassen und nun muss ich halt wirklich das Beste draus machen :? Und du kennst es ja erst mit dem Psychogedöns und der eine Doc kann nicht ,der andere will nicht...
In dem Satz steckt sehr viel Wahrheit.

ich könnte so drüber toben, aber nützt ja nichts.

aber ärgern darf man sicht troztdem mal. Das Leben ist ja nicht immer nur Sonnenschein.
das klingt gut, wenn er so klasse ist, das ist das A und O . wie die Schmerzen bei uns zustande kamen und wie er bleibt, h aben wir in der "Schmerzgruppe" gelernt.
wie sich so Schmerzen unterhalten dass habe ich auch in der Psychotherapie also Verhaltenstherapie gelernt. Aber der Physiotherapeut kann mir genau sagen warum ich an der Brustwirbelsäule Schmerzen habe und auch an den Schultern...
Weil ich einen Beckenschiefstand habe, eine Skoliose, und Schulterschiefstand...Dieser Physiotherapeut hat sich genauso vor mich hingestellt wie schief ich immer da stehe. Da hab ich mir nur gedacht "Autsch" kein Wunder dass mir da alles weh tut.
und dass der Sport nicht schmerzhaft sein sollte, ist leicht gesagt, man will ja wieder in die Aktivität, aber ich habe mich dann ausgeklinkt und mich hingesetzt, wenn es zu arg wurde und was mit den Armen noch ging, habe ich dann mitgemacht. Ich habe das Herumsitzen und Herumliegen so satt, zumal ich doch wieder 8-9 Stunden leistungsfähig werden will und es für den Beruf auch muss.

Ja da hast du recht da hab ich es mir zu einfach gemacht indem ich geschrieben habe der Sport darf nicht schmerzhaft sein..

In den Beruf muss ich im Moment nicht, ich bin seit 7 Jahren berentet. Ist wenig Geld aber ich leb auch...

Das ganze Psychogedöns ging mir während der drei Wochen arg auf den Kranz. Meine Biografie wäre unbeständig :lol:

Ja die deine kleine Schwester sein hätte können, dass sind die sogenannten "Normalos" die reagieren so, da regen wir uns psychisch kranken gar nicht mehr drüber auf über solche Leute.
Normalos sind die Leute bei denen eben alles allglatt läuft von Ausbildung, Familie, Beruf, die gesund sind.

dass bei mir ein Nerv an jedem Fuß aus irgendnem Grund gelitten hat und dann kam die Knüllerfrage, ob ich mich im Leben mal an den Füßen gefesselt habe oder ähnliches oder mal einen Bungeesprung hatte. Beides nicht
so gings mir als sie entdeckt haben dass das Gefäß bei mir an der Halsschlagader eingerissen ist, ob ich geboxt habe und ob ich Body Buildung gemacht habe. Also ob ich so aussehe. Aber da haben sie mich mit der Psyche in Ruhe gelassen, da hat mich ja mein Psychiater der auch Neurologe ist eingewiesen. Da hat ich meine Ruhe mit dem Psychogedöns in der Neurologie.

:lachen: die Frage nach dem Bungeesprung ist ja noch ok, aber Fesselspielchen :shock: selbst wenn es so gewesen wäre, wen ginge das was an? Dann hätten sicher viele gelogen, aus Scham. Stellenweise kommt man also vor Lachen nicht in den Schlaf.
Irgendwann kann man nichts anderes mehr machen als lachen. Du bist da wie ich. Immer der negativen Seite noch was positives abgewinnen.
Ich bin sehr auf den ausführlichen Arztbrief mit allen Befunden gespannt, vor allem das Psychozeugs, ich weiß ja nicht, was man noch alles braucht, damit man endlich von dem Trip runterkommt, Kopf unterm Arm? Auch psychisch bedingt? :roll:
:lachen: :liegestuhl: :lachen:
mal sehen,was man mir noch so aufbrummt, vielleich glaubt man uns am Ende nicht, dass wir Verantwortung für uns und oftmals beruflich oder privat noch für andere Verantwortung tragen.
Ja da hab ich es noch schwieriger weil ich einen Betreuer habe. Da konnt ich mir schon von Pflegern und Ärzten anhören ich bin doch eine selbständige Frau.....die wissen auch nicht für was eine Betreuung da ist und das ich meinen Alltag allein strukturiere, allein Wohne, Arzttermine usw...alles selber mach. Nur der Papierkram macht mein Betreuer worum ich auch froh bin.

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 16.09.14, 17:45

Hallo,

ich war ein paar Tage verreist. War in Ostdeutschland unterwegs deswegen hab ich nicht mehr geschrieben.
Tja, ich ärgere mich maßlos darüber, dass man es erst hat chronisch werden lassen und nun muss ich halt wirklich das Beste draus machen :? Und du kennst es ja erst mit dem Psychogedöns und der eine Doc kann nicht ,der andere will nicht...
In dem Satz steckt sehr viel Wahrheit.

ich könnte so drüber toben, aber nützt ja nichts.

aber ärgern darf man sicht troztdem mal. Das Leben ist ja nicht immer nur Sonnenschein.
das klingt gut, wenn er so klasse ist, das ist das A und O . wie die Schmerzen bei uns zustande kamen und wie er bleibt, h aben wir in der "Schmerzgruppe" gelernt.
wie sich so Schmerzen unterhalten dass habe ich auch in der Psychotherapie also Verhaltenstherapie gelernt. Aber der Physiotherapeut kann mir genau sagen warum ich an der Brustwirbelsäule Schmerzen habe und auch an den Schultern...
Weil ich einen Beckenschiefstand habe, eine Skoliose, und Schulterschiefstand...Dieser Physiotherapeut hat sich genauso vor mich hingestellt wie schief ich immer da stehe. Da hab ich mir nur gedacht "Autsch" kein Wunder dass mir da alles weh tut.
und dass der Sport nicht schmerzhaft sein sollte, ist leicht gesagt, man will ja wieder in die Aktivität, aber ich habe mich dann ausgeklinkt und mich hingesetzt, wenn es zu arg wurde und was mit den Armen noch ging, habe ich dann mitgemacht. Ich habe das Herumsitzen und Herumliegen so satt, zumal ich doch wieder 8-9 Stunden leistungsfähig werden will und es für den Beruf auch muss.

Ja da hast du recht da hab ich es mir zu einfach gemacht indem ich geschrieben habe der Sport darf nicht schmerzhaft sein..

In den Beruf muss ich im Moment nicht, ich bin seit 7 Jahren berentet. Ist wenig Geld aber ich leb auch...

Das ganze Psychogedöns ging mir während der drei Wochen arg auf den Kranz. Meine Biografie wäre unbeständig :lol:

Ja die deine kleine Schwester sein hätte können, dass sind die sogenannten "Normalos" die reagieren so, da regen wir uns psychisch kranken gar nicht mehr drüber auf über solche Leute.
Normalos sind die Leute bei denen eben alles allglatt läuft von Ausbildung, Familie, Beruf, die gesund sind.

dass bei mir ein Nerv an jedem Fuß aus irgendnem Grund gelitten hat und dann kam die Knüllerfrage, ob ich mich im Leben mal an den Füßen gefesselt habe oder ähnliches oder mal einen Bungeesprung hatte. Beides nicht
so gings mir als sie entdeckt haben dass das Gefäß bei mir an der Halsschlagader eingerissen ist, ob ich geboxt habe und ob ich Body Buildung gemacht habe. Also ob ich so aussehe. Aber da haben sie mich mit der Psyche in Ruhe gelassen, da hat mich ja mein Psychiater der auch Neurologe ist eingewiesen. Da hat ich meine Ruhe mit dem Psychogedöns in der Neurologie.

:lachen: die Frage nach dem Bungeesprung ist ja noch ok, aber Fesselspielchen :shock: selbst wenn es so gewesen wäre, wen ginge das was an? Dann hätten sicher viele gelogen, aus Scham. Stellenweise kommt man also vor Lachen nicht in den Schlaf.
Irgendwann kann man nichts anderes mehr machen als lachen. Du bist da wie ich. Immer der negativen Seite noch was positives abgewinnen.
Ich bin sehr auf den ausführlichen Arztbrief mit allen Befunden gespannt, vor allem das Psychozeugs, ich weiß ja nicht, was man noch alles braucht, damit man endlich von dem Trip runterkommt, Kopf unterm Arm? Auch psychisch bedingt? :roll:
:lachen: :liegestuhl: :lachen:
mal sehen,was man mir noch so aufbrummt, vielleich glaubt man uns am Ende nicht, dass wir Verantwortung für uns und oftmals beruflich oder privat noch für andere Verantwortung tragen.
Ja da hab ich es noch schwieriger weil ich einen Betreuer habe. Da konnt ich mir schon von Pflegern und Ärzten anhören ich bin doch eine selbständige Frau.....die wissen auch nicht für was eine Betreuung da ist und das ich meinen Alltag allein strukturiere, allein Wohne, Arzttermine usw...alles selber mach. Nur der Papierkram macht mein Betreuer worum ich auch froh bin.[/quote]

Jetzt weis ich nicht warum der Beitrag mit den Zitaten immer verschachtelt erscheint, ich kümmer mich morgen drum. Kann kaum noch sitzen mein Rücken will bewegt werden.

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 17.09.14, 13:20

du hast sicher die Zitiertags falsch gesetzt :lol: passiert jedem mal, ist nicht schlimm und ich konnte unterscheiden, was wer geschrieben hat, brauchst also n icht mühsam bearbeiten :mrgreen:
Ui, in Ostdeutschland, na da hätte ich dir noch ne Kulturschockunterkunft anbieten können :lachen: selbst das habe ich mal scherzhaft angeboten im Blog.
aber ärgern darf man sicht troztdem mal. Das Leben ist ja nicht immer nur Sonnenschein.
stimmt, aber ist richtig hart, wenn man es nicht selbst ändern kann, leider.
wie sich so Schmerzen unterhalten dass habe ich auch in der Psychotherapie also Verhaltenstherapie gelernt. Aber der Physiotherapeut kann mir genau sagen warum ich an der Brustwirbelsäule Schmerzen habe und auch an den Schultern...
Weil ich einen Beckenschiefstand habe, eine Skoliose, und Schulterschiefstand...Dieser Physiotherapeut hat sich genauso vor mich hingestellt wie schief ich immer da stehe. Da hab ich mir nur gedacht "Autsch" kein Wunder dass mir da alles weh tut.
uns hat man halt sehr allgemein erklärt, welcher Nerv nun wohin etwas "meldet", sei es der Unterschied zwischen dem "Akutschhmerz" (sich mal verbrannt und Heilung und gut ist, meistens) oder man hat chronisch etwas wie eben Nervenerkrankungen oder andere Leiden. Woher es nun bei mir individuell kam, weiß ich nicht, weiß auch von den Docs keiner. Ich kann eben nur vermuten, dass der Nerv durch die "Läsion" eben so reagiert, immerhin ists ja ein Nerv, also ein Reizleiter, wenn ich nicht irre. Aber wie lange das Gedöns noch andauern soll..., da konnte man noch nicht mal einen ungefähren Zeitraum nennen ,schade ich habe die Nase so voll mit dem Mist und ab und an bin ich ja schmerzfrei und tariere immer mehr meine Belastung aus und notiere mir das, leider ist mein Handy abhanden gekommen, muss erstmal die neue Sim kriegen, andere habe ich sperren lassen und tja Handy aus zweiter Hand besorgen oder ich kriege mein altes Ding vom Freund aus nem alten Vertrag bis ich vertragsmäßig ein Neues bekomme, da ist alles an Notizen drauf :?
Ja da hast du recht da hab ich es mir zu einfach gemacht indem ich geschrieben habe der Sport darf nicht schmerzhaft sein. In den Beruf muss ich im Moment nicht, ich bin seit 7 Jahren berentet. Ist wenig Geld aber ich leb auch...
Rente, sei es EU würde ich bei Antrag sicher nicht bekommen, dazu bin ich verhältnismäßig noch "zu" leistungsfähig und ich möchte es auch wieder steigern, denn ohne Arbeit gehe ich kaputt, drum übernehme ich so Kleinigkeiten, die zu schreiben sind.
Ja die deine kleine Schwester sein hätte können, dass sind die sogenannten "Normalos" die reagieren so, da regen wir uns psychisch kranken gar nicht mehr drüber auf über solche Leute.
Normalos sind die Leute bei denen eben alles allglatt läuft von Ausbildung, Familie, Beruf, die gesund sind.
beständig wären auch 20 Jahre Knast und 30 Jahre Däumchendrehen ,hab ich der ja n och gesagt :lachen: ich hab mit der Einstellung sicher noch eine "Persönlichkeitsstörung" :lol:
so gings mir als sie entdeckt haben dass das Gefäß bei mir an der Halsschlagader eingerissen ist, ob ich geboxt habe und ob ich Body Buildung gemacht habe. Also ob ich so aussehe. Aber da haben sie mich mit der Psyche in Ruhe gelassen, da hat mich ja mein Psychiater der auch Neurologe ist eingewiesen. Da hat ich meine Ruhe mit dem Psychogedöns in der Neurologie.
Ich kenne deine Statur j a nicht, aber man würde es einem Menschen schon ansehen, ob und wie er Sport betreibt, aber das sind oft so abstruse Fragen, sicher auch noch ein versteckter Psychotest, denn hätte ich jemals gesagt, ich würde irgendwelche Fesselspielchen betreiben, na holla :lachen: ich habe dann gesagt, dass ich davon überhaupt nichts halte und auch nie einen Bungeesprung fertigbringen würde. Die Frage , ob ich das je mal sgemacht hätte, finde ich auch noch in Ordnung und da hätte es sicher passieren können, dass die Füße eingeschnürt wären und sich eben so eine Erkrankung entwickeln würde.
Irgendwann kann man nichts anderes mehr machen als lachen. Du bist da wie ich. Immer der negativen Seite noch was positives abgewinnen.
nicht positives abgewinnen, aber selbstironisch das Beste draus machen, sonst gibts noch Depri dazu, den hat man erst recht bei Schmerzen gelegentlich aber im Großen und Ganzen ist sonst ja alles in Ordnung und meinen im KH abgefangenen Husten und Schnupfen bin ich auch fast los :D
Ja da hab ich es noch schwieriger weil ich einen Betreuer habe. Da konnt ich mir schon von Pflegern und Ärzten anhören ich bin doch eine selbständige Frau.....die wissen auch nicht für was eine Betreuung da ist und das ich meinen Alltag allein strukturiere, allein Wohne, Arzttermine usw...alles selber mach. Nur der Papierkram macht mein Betreuer worum ich auch froh bin.
Leute , die sich noch nie damit befasst haben, wissen eben nicht, dass man auch teilweise selbständig sein kann und dennoch hier und da Hilfe braucht und es ist richtig, die Hilfe in Anspruch zu nehmen, dafür muss man sich nciht schämen. Sich verschließen und alles ins Negative laufen zu lassen und nur andere dafür verantwortlich machen und nur lamentieren, das bringt auch niemandem etwas. Du machst das schon richtig und wenn der Betreuer sehr gut ist, dann umso besser, habe bei meiner älteren Nachbarin ja anderes mitbekommen.
Jetzt ist erstmal Hüttenzauber ,solange mich die Latschen lassen, aber ich nehme mir nach ner 3/4 STunde ne Pause, die Zeit zwischen den Pausen verlängere ich wöchentlich oder wenns gut läuft halbwöchentlich, damit ich wieder rankann und sei es erstmal auch nur halbtags, obwohl ich das sonst für mich kategorisch ablehne :)
Tschakka, wir machen das Beste draus und lassen den Kopf nur gelegentlich hängen, das ist im gewissen Maße auch in Ordnung. Denn wer die Schmerzen, die man hat nicht v ersteht, ja mei :-)
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 20.09.14, 11:22

Hallo,
ja ein anderer der die ständigen Schmerzen nicht hat kann sich da auch nicht hineinversetzten. Wie auch. Am Mittwoch hatte ich Physiotherapie, danach hatte ich 2 Tage erst recht Schmerzen. Der hat mich in alle Richtungen gedehnt mit meinen Muskelverspannungen. Aber jetzt ist es viel besser und die Schmerzen werden immer weniger im Rücken. Vorhin hab ich nochmal meine Übungen gemacht.
Ja das mit einem Nerv dauert bestimmt lange und Nervenschmerzen tun sehr weh. Da glaub ich, dass es dir so langsam langt.

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 20.09.14, 13:38

ja ein anderer der die ständigen Schmerzen nicht hat kann sich da auch nicht hineinversetzten.
naja, je nachdem, obs jemand verstehen will, ich bin ne Zeit lang als zu wehleidig und faul abgestempelt worden, was ich mache oder lasse, wussten die nicht mal und mal ehrlich, wenn man den Schmerz einigermaßen beschreiben kann wie z.B. stechend, brennend oder ziehend etc. oder Vergleiche bringt, kann sich das schon jemand eher vorstellen, der sich dafür interessiert. Und die "Faulheit" lasse ich bei denen stehen :lol: solange ichs besser weiß, ist alles gut, ich bin da keine Rechenschaft schuldig, sondern nur beim Arbeitgeber oder je nachdem woher man sein Geld bezieht.
Am Mittwoch hatte ich Physiotherapie, danach hatte ich 2 Tage erst recht Schmerzen. Der hat mich in alle Richtungen gedehnt mit meinen Muskelverspannungen. Aber jetzt ist es viel besser und die Schmerzen werden immer weniger im Rücken. Vorhin hab ich nochmal meine Übungen gemacht.
das ist aber das, was ich das eine Mal meinte, bei mancher Übung sind die Schmerzen unumgänglich, um wieder zu Kräften zu kommen. Es gibt beispielsweise eine Dehnübung für die Beine, die den Vorfuß unheimlich belastet. Man stellt also das Bein vor sich auf einen Hocker oder aufs Bett oder Couch, wie auch immer und dann dehnen oder im Türrahmen und da knickt man den Fuß bei der Dehnübung ja ein, da könnte ich ohne Übung jodeln. Also habe ich ein Stück abgewandelt, damit mir die Dehnübung mehr hilft als schadet, wie es ja sein soll. Und die Übungen für "Bauch, Beine Po" habe ich ja immer im Stillen belächelt aber es tut überraschenderweise einfach gut. Ob ich nu nen Knackpo, ne Traumkörper oder sonstwas bekomme :lachen: kümmert mich da weniger, aber es entspannt auf eine Art und spannt auf angenehme Art an. Blöd, dass ich den kleinen Ball verschenkt habe, habe aber was anderes gefunden und mein Sitzkissen ächzt wieder unter dem Motto "nu kommt echt Arbeit auf mich zu" :lol: früher hielt ich schon die Hausarbeit für olympische Spiele. Was mir die ganze Schmerzgeschichte bis auf das ganze Negative eingebracht hat ist aber auch, Kräfte einzuteilen und noch effizienter zu Hause zu ackern und naja Bürotüdel hatte ich eh immer "geübt" :lol: was man nicht im Kopf hat, hat man in den Füßen, so sagt man, aber inzwischen hab ichs raus, nicht doppelt zu laufen, auch wenns mich selbst nicht störte und hier zu Hause kein Pensum steht :lol: aber die Zwangssitzzeiten nutze ich fürs Reparieren von Klamotten,wo noch was zu retten ist und aussortieren von Kleinkram, was ich sonst als zu poplig weggeschoben habe ,aber es auch nötig ist 8) also das sinnlose Rumsitzen ist nix für mich, ich habe abends dann mal Entspannungszeugs gehört, nennt sich Kurzentspannung nach Jakobsen, mit wahlweise Männer- oder Frauenstimme, aber selber Text und man lernt immer mehr abzuschalten, aber dennoch liegt das Klemmbrett mit Notizblättern im Bett, denn schnell die Gedankesblitze notieren und dann wirds nicht vergessen und ich kann es für den Abend erstmal aus dem Kopf streichen 8) die App ist nicht übel. Ich kann sie derzeit nicht nutzen, da das geliehene Handy so alt ist, dass mit Apps nichts zu machen ist :lol: aber im Netz gibts auch noch was so lange.
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 20.09.14, 16:52

Guten Tag,
ein guter Informationsaustausch hat sich da entwickelt, jedoch hat der Initiator des Threads außer seinem ersten Beitrag weiter nichts mehr geschrieben-das wundert mich schon etwas.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 20.09.14, 18:07

Das mag sein, Dr. Fischer, aber dennoch nützlich, wenn manche auch nur still mitlesen, die die gleichen oder vergleichbare Beschwerden haben. Wie habe ich sogar noch ewig ohne Diagnose herumgesucht, wie ich zumindest Herr werde und es , wenn auch begleitend mit Medikamenten, aushalten kann. Es gibt aber eben auch Menschen, die erstmal alles herunterschreiben müssen und das Weitere nur noch lesend verfolgen, schade ,aber ist oft so. Klar hätte mich oder uns auch interessiert, die der Themenersteller nun weitergekommen sein mag und was wir vielleicht auch bei unseren Ärzten ansprechen könnten, bis endlich eine tragbare Lösung für beide Seiten gefunden wird. Der Doc wird nicht ruiniert :wink: und der Patient mindestens schmerzarm. 8)
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 21.09.14, 09:13

Hallo,

@Dr. Fischer, ja ich hab mich auch manchmal gewundert warum der Initiator des ersten Beitrages sich nicht mehr zu Wort gemeldet hat. Aber wie "schnuffeldi" schon geschrieben hat, vielleicht liest mancher nur still mit und es hilft ihm vielleicht ein bisschen.

@schnuffeldi

jetzt hab ich auch verstanden warum eben manche Übungen schmerzhaft sein müssen. Jedenfalls hab ich jetzt verstanden was du in dem anderen Beitrag gemeint hast. Ich hab auch so eine Übung wozu ich die Wand brauche....und für die anderen Übungen mein Bett. Ich werde die Übungen gleich mal machen bevor ich sie vergesse heute zu machen.

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 21.09.14, 15:19

Ja, genau, es sind teilweise Schmerzen, wie man auch Muskelkater nennt und das ist gut so, das ist eben das untrügerische Zeichen, dass man den und den Muskel kaum trainiert hat und natürlich auch möglichst zu vermeidende Schmerzen wie die unnötige Vorfußbelastung. Dem einen tuts n icht weh, ich könnte da die Wände hochgehen :? also muss man so m anche Übung halt abwandeln, was auch völlig ok ist, wenn der Zweck der Fitness schonend erfüllt wird. Jetzt wo sich Arnold Schwarzenegger hinter mir umziehen könnte...ähm :oops: Schwindel :mrgreen: aber jetzt wo ich meine Musketen bei der Phsysio n och mehr trainiert habe als allein ohne Anleitung zu Hause, kann ich sogar auch ne gute Stunde normal mit Füßen nach unten sitzen, da rauscht nichts mehr so schnell durch. Meine medizinischen Kenntnisse reichen zwar gerade mal für den Hausgebrauch :lol: aber man kann sich ja doch vorstellen, wie schnell Blut durchrauscht und die Füße arg anschwellen.
Heute ist wieder nur Hausweibchenfitness angesagt: Hockstrecksprünge an der Wäscheleine auch wenn mir die Füße das Springen nur ab und zu verzeihen :lol: aber es wird ja in fast keinem Bereich mitgedacht, also werden am Dachboden und draußen Haken für Riesen angebracht :lachen:
Nächste Woche ist ohnehin wieder Ackern angesagt und Fitness unterwegs (Poooooooooops anspannen , haaaaaaaaalten, haaaaaalten, haaaaaalten und lockerlassen, aber nicht pupsen! :shock: ) :mrgreen:
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 22.09.14, 20:09

Hallo,

ja wie Muskelkater hat sich das auch angefühlt nach der letzten krankengymnastischen Behandlung am Mittwoch. Hatte ziemlich arge Schmerzen 3 Tage jetzt deswegen. Aber jetzt sind die Schmerzen fast weg.
Heute konnt ich mit dem Vorderfuß aufeinmal nicht mehr richtig auftreten, weils plötzlich so weh getan hat. Nach 10 Minuten hat sich das aber wieder gegeben. Das werden mal wieder meine schlimmen Verspannungen geswesen sein, das hatte ich schon öfters.

Jedenfalls auch, wenn wir uns nur vom Forum hier kennen musste ich an dich denken wie. dir das am Fuß sicherlich mit dem Nerv weh tut als ich da heut kaum noch laufen konnte mit dem Fuß.

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