Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Moderator: DMF-Team

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 01.06.14, 09:14

Wenn ich Rückenschmerzen hatte, dann habe ich mich glatt auf den Boden gelegt (naja , ne dünne Decke tuts auch, aber es muss einigermaßen hart sein) ,dann auf den Bauch. Im ersten Moment ists natürlich schmerzhaft, aber es entspannt meiner Erfahrung nach ein bisschen. Ich habe auch feuchtwarme Wickel am Rücken gemacht, also feuchtes sehr warmes Handtuch unterm Rücken angepasst. Darunter natürlich solche Inkontinenzunterlagen, die habe ich mir für Wickel gekauft, damits nicht bis zur Matratze nässt. Und das tat immer gut, ob es medizinisch ratsam ist , hat mir bislang kein Arzt verraten, die ich bislang fragte. Aber wenn es eben guttut, dann progbiers mal. Derzeit sind ja wieder die Schultern bei mir dran, da kommt halt Wärmesalbe drauf, die nicht mal Marke und teuer sein muss. Durch die schnelle Reaktion und der damit vielleicht verbundenen falschen Haltung aus dem Affekt, kann es natürlich irgendwas verspannt haben. Wer kann auch in einer solchen Situation auf die richtige Haltung achten? Keiner.
Mit den feuchtwarmen Umschlägen ist doch gut; dass sie dir helfen. Ich hab das erst gelesen, dass feuchte Umschläge mit Wärme besser sind als trockene. Aber warum fällt mir gerade nicht ein. Ich muss nur mit meiner Haut so aufpassen ich kann da nicht mal lang die Wärmeflasche drauflassen. Also ich hab da schon was an eine dünne Jacke und um die Wärmflasche Stoff rum. Da juckt meine Haut dann trotzdem.
Das hab ich auch schon probiert eine dünne Decke auf den Boden draufzulegen. Mir ist das viel zu hart mein Laminatboden. Ich leg mich aber auch auf den Rücken wenn die Schmerzen am Rücken schlimm sind. (Aber ins Bett) Da bleib ich dann auch mal ne halbe Stunde liegen und dann wirds auch wieder besser. So auch gestern abend.
Bei meinen Schultern ist es so ich hab vorne den Schmerz also die Sehnen sind das hat mir der Physiotherapeut gesagt letztes Jahr und er sagte dass die geschwollen sind das sieht man richtig also wenn ich Schmerzen hatte. Seitdem weis ich dass mir da nur Kälte hilft.
Habe das Kühlspray immernoch nicht probiert :lachen: eigentlich bin ich ja so neugierig, aber ich denke ,heute abend werd ich das mal probieren und kleinen Testbericht bringen.
Da bin ich mal gespannt.
Also ist es das AD, was so wach macht? :shock: ich nehem morgens ne halbe und abends ist ne ganze verordnet worden (bei mir ne ganze 50mg, weil es nicht stimmungsbeeinflussend wirklen soll). Ich habe kein Schlafmittel auf Anfrage gekriegt, dafür die Ibus für die Kopfschmerzen :lol: und das ganze Hopfen -und Baldriangedöns kann man echt knicken.
Ja das ist das AD das mich wach macht. Ich nehm das Nortryptilin 50 mg morgens. (Ist die niedrigste wirksamste Dosis) Das AD ist ein Zwischenprodukt vom Amitryptilin. Die Wirkweise von beiden AD`s ist gleich. Nur das Nortryptilin hat weniger Nebenwirkung als das Amitryptilin. (Das Amitryptilin hab ich nicht vertragen.)
Ich hatte vor dem Nortryptilin das Bupropion (AD) das hat auch geholfen aber das machte massive Schlafstörungen. Das Bupropion gehört zur der Untergruppe der Amphetamine. (die machen bekanntlich wach Ampethamine) (Ich hoffe das ist soweit richtig was ich da geschrieben habe die Wirkweise)
Aufgrund der Schlafstörungen gab mir mein Psychiater das Nortryptilin und sagte dazu das wirkt ähnlich wie das Bupropion. Deswegen wird das wach machen.
Ich muss aufpassen mit dem Schlafen, weil ich einmal eine Manie hatte und bei psychischen Erkrankungen sind die Ärzte auch dahinterher dass man da schläft. Ohne oder zu wenig Schlaf kann man da schnell wieder in die akute Phase der psychische Erkrankung reinrutschen.
Ich nehm abends 100mg Quetiapin. Das ist ein Neuroleptika. Das macht ebend müde. (Kein Schlafmittel also wird nicht so bezeichnet) Baldrian & Co. wirk bei mir gar nicht.
Und wenn ich zu wenig schlafe dann hab ich auch mehr Schmerzen. Das hab ich auch schon festgestellt und noch etwas seltsames. Wenn ich Hunger habe (nicht Appetit) und der Magen knurrt und ich ziemlich Schmerzen habe. Nachdem Essen sind die Schmerzen auch weniger. Das hab ich schon oft festgestellt. Ist auch merkwürdig

Welches AD nimmst du nochmal? Habs vergessen. Und hilft es dir mit den Schmerzen. Das Nortryptiln hilft mir auch gegen die Schmerzen. Ich nehm die nicht mehr so stark wahr. Also bis auf die eine Nacht letzte Woche.
Ich habe übrigens -> http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewt ... 6&t=124163 das hier vorhin durchgelesen, vielleicht wäre das eine Option für uns?
hmm der Thread wurde geschlossen da gings um Tramadol und ein AD. Zeigst mir jedenfalls an wenn ich auf den blauen link klicke. Weis jetzt auch nicht aber du meintest etwas anderes.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 01.06.14, 11:33

Hallo, schnell bevor ich in den Keller marschiere :mrgreen:

Dass bei Unausgeschlafenheit mehr Schmerzen auftreten, kann ich mir als Laie auch nur erklären,dass der Körper dann ohnehin schwächer ist, auch der Geist. Ich kann bei starker Müdigkeit zwar schreiben, aber z.B. nie rechnen. Und je schwächer der Körper, aus welchem Grund auch immer, umso mehr haben Schmerzen die Chance. Und dass Körper und Seele eine Einheit sind, sieht man auch an der Laune, die schlechte Laune oder gar Trauer begünstigt auch Schmerzen, während die Schmerzen bei Quietschlaune mindestens eingedämmt sind, wenn nicht sogar weg. Zeitweilig. Daher werden ja auch entsprechende Therapien angeboten. Meines Gefühls nach wohl eher an Privatpatienten, denn man feiert hier im KH mit ner Zeitung, dass man ja Wahnsinnstherapien anbietet und die auch gute Erfolge erziehlten aber wir , meine Bettnachbarin und ich einei ganze Woche wenig genutzt nichts davon hatten. War bei uns ja eher Abfertigung und noch mal Geld kassieren.

Bei meinen Schultern ists ne Weile da, ne ganze Weile weg und selbst wenn ich noch so auf die Sitzhaltung achte (weil ich damals lange Zeit schief saß), bringts vieles nichts. Aber die Schiefhaltung wiede annehmen will ich nicht mehr. Also tritt es halt zeitweilig auf, dann kommen jetzt die Elektrodendinger drauf und gut, mehr kann ich eh nicht tun. Früher musste man ja extra in Arztpraxen,um Reizstrom kriegen zu können und dann konnten die Hilfen nicht mal damit umgehen, so dass man öfter mal nen SAtz machte.

Ich finde sehr gut, dass du dich da kundig machst , was die ganzen Mittel betrifft. Ich google auch alles Mögliche und wenn dann noch Fragen offen bleiben, dann bohre ich auch hier und da danach.

Bei dem Link geht es auch um ein Pflaster. Das Tramadol kenn ich ja. Aber das Pflaster, da muss ich mal Notizen machen und mal m eine Schmerztherapeutin nach fragen.

So , auf in den Kampf und noch ein Tässchen Kaffee, ab nachher darf ich ja keinen Kaffee mehr,sonst habe ich abends noch solche Augen -> :shock:

:lachen:
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Kleines Mädchen
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 30.08.13, 22:50

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Kleines Mädchen » 01.06.14, 12:25

Euch ist klar das Fentanyl 200x stärker als Morphium ist? Ich find es ehrlich gesagt heftig von Tramal auf Fentanyl umzuseigen, dazwischen gibt es noch genug und ein vernüftiger Arzt würde das auch wissen.
Das ganze fällt auch unter das BTM Gesetzt und macht leicht abhängig, leichter als Tramal und co. Ich würde das Zeug nur im äußersten Notfall nehmen, ich bin froh das noch Morphium ausreicht.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 01.06.14, 15:03

Hm, ich hatte danach gegoogelt und da war noch nichts zu lesen, dass es zu heftig wäre. Denn selbst auf Morphium möchte ich so gut es geht, verzichten. Ich bin ja außerdem gerade dabei, die Schmerzmedikation langsam und mit Absprachen langsam auszuklingen. Ich hielt dieses Fetanyl erst für eine verträglichere Alternative zu meinen bisherigen Wirktoffpflastern, bei denen ich mächtig mit dicken roten Zehen reagiere. Hm, aber ich werde mal dennoch fragen, um mal die Meinung der Ärztin dazu zu hören. Aber wenn es wirklich mehr Hammer ist als ich in dem Artikel dazu las..., dann besser nicht probieren, aber mal ne Meinung horchen. Meine wohl recht naive Vorstellung war ja, mehr mit Wirkstoffpflastern zu hantieren als mit Medikamenten. Denn mit so richtig Hammermitteln bin ich an sich recht vorsichtig. Wenn etwas in entsprechender Stärke und Tagesmenge verordnet wird, gut, dann weiß ich ,dass es seine Richtigkeit haben kann, solche Morphium und ähnlche Hammer sind ja gottseidank nur über Verordnung zu bekommen. Bei fei verkäuflichen Mitteln kann man eben auch eine Menge Fehler machen. Wer liest sich denn noch die Packungsbeilagen durch? Ich und sicher einige wenige. Gerade , wenn man einen Schmerz als unerträglich empfindet, greifen viele Leute sicher gleich zu zwei Tabletten, denn "viel hilft viel". Ich fange mit halb an und lege mich hin, warte ab und wenn es nicht gerade Kopfschmerz ist, lenke ich mich mit dem Fernseher ab (was mir aber auf Dauer nix ist) denn da muss ich mich auf nichts konzentrieren. Bei anderen Schmerzen lenke ich mich mit Konzentration ab, welche mich fordert und fördert. Nur TV macht blöde :lol:
Nein, es ist schon ernstzunehmen und da stimme ich zu, so einfach mr nichts dirnichts einfach verordnen lassen ist falsch, aber Alternativen suchen, die vielleicht verträglicher sind, da muss ich am Ball bleiben. Ich habe bis zu diesem Beitrag im anderen Thema nie davon gewusst, drum googelte ich danach.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Kleines Mädchen
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 30.08.13, 22:50

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Kleines Mädchen » 01.06.14, 17:36

Gib bei Google mal Fentanyl und Morphium zusammen ein oder halt Fentanyl stärker Morphium. Dann kommt genug davon.

Auf alternativen zu gehen, wenn es nicht richtig vertragen wird ist absolut richtig. Doch eben nicht gleich auf solch ein heftiges ding, das meistens Krebspatienten im endstadium bekommen.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 01.06.14, 18:06

Ich bin bei meiner ersten Suche hier drauf gestoßen -> http://www.pflegewiki.de/wiki/Fentanylpflaster und das klang mir vorerst so ähnlich wie die Wirkstoffpflaster mit Lidocain, welche ich derzeit verwende. Dass es unter dem BtMG fällt, stand ja gleich am Beginn der Erläuterung dort. Auf die leichte Schulter ist keine Schmerzmedikation nehmen, auch wenn die beispielsweise auch frei verkäuflichen Mittel harmlos wirken. Ich bin mit mir auch streng damit, dass ich jede Medikation mit dem Arzt / der Ärztin abstimme oder wenn ich telefonisch nicht drankomme, dann wird in der Apotheke auch nachgeschaut, ob sich das frei verkäufliche Zeug mit meiner derzeitigen Medikation verträgt. Denn es ist schon blöd, wenn ich ohnehin schon starkes Zeugs (verordnet) nehme und bei anderen Schmerzen wie z.B. Kopf, Unterleib und wenns mal ganz blöd kommt auch mal Zahnschmerzen extra was nehmen muss, da die derzeitige Medikation nicht greift.
das meistens Krebspatienten im endstadium bekommen.
stimmt, habe ich mitbekommen und selbst dann sind die Schmerzen oft sehr starl.
Mit der Suche mit den zwei Begriffen kommt das raus,worauf du schon hingewiesen hast, danke. ist schon heftiger, als ich vermutete :shock:
Ich habe ja jetzt schon die Befürchtung gehabt, ich würde mich zu sehr an das starke Zeug gewöhnen und irgendwann noch argeres benötigen. Aber derzeit haben sich meine Bedenken aufgelöst, denn ich kann ja sogar die Mittags"ration" weglassen, mit Absprachen. Ich bin also auf "Entwöhnung" und mit jeder nicht mehr benötigten Dröhnung sehe ich ja den steigenden Erfolg. 8) so zuversichtlich war ich ja schon lange nicht mehr, ich kannte solche Erkrankung vorher auch nicht. meine Wirkstoffpflaster vertrage ich auch leider nur in kleinen Stücken, also pro Fuß ein viertel Pflaster, bei mehr schwellen mir die Zehen ja so schmerzhaft.

"Vorwärts immer , rückwärts nimmer" mal im Positiven 8)
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 02.06.14, 17:36

Hallo,
ja das es die Wirkstoffpflaster (Fentanyl) gibt war mir bekannt. Ich bin ja nicht mal bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung.
Gestern abend fingen meine Rückenschmerzen wieder an. Hab einen Spaziergang gemacht dann wurde es besser. Heute früh einen Termin beim Orthopäden ausgemacht Termin in 2 Wochen bekommen. Heut früh gings noch mit den Rückenschmerzen.
Im Laufe des Tages wurde die Schmerzen immer schlimmer war noch in der Werkstatt. Bin nach Hause nachmittag und jetzt bin total schief die rechte Schulter "hängt oben" und ich kipp nach links. Nach rechts kann ich mich gar nicht bewegen. Hab auch schlimm Schmerzen.
Abends heut hab ich wieder beim Orthopäden angerufen dass alles geschildert ich kann erst am Donnerstag früh vorbeikommen.
Ich überleg gerade ob ich die Bereitschaftspraxis/Notfallpraxis aufsuche. Da steht auf der Homepage nur hausärztliche Behandlung Montag und ab Mittwoch erst fachärztliche Behandlung also Orthopäden am Mittwoch.
Es gibt eine orthopädische Klinik mit Notaufnahme hier in der Stadt. Aber ob ich da hinsoll obs nicht übertrieben ist wegen dem Rücken dahinzufahren. Bin echt etwas ratlos im Moment.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 02.06.14, 20:35

Und in der Situation war ich laufend und dann habe ich die Dreistigkeit gehabt, mit meinen damals irren Schmerzen in der Notaufnahme aufzutrumpfen. :shock: zu sehen war nur ein Problemchen,weswegen ich aber nicht da war, aber um abzuwimmeln sind ja alle Mittel recht. Wegen ein bisschen Reizung gehe ich höchstens nach Terminvereinbarung und kurzer Schilderung des Problems in die jeweilige Fachpraxis. Worum es wirklich ging, wollt man mir nicht mal abnehmen und ...mehr mag ich nicht beschreiben,sonst schwillt mir wieder der Kamm :roll:
Es ist nicht leicht, zu wissen, ob es nun so akut ist, aber das muss eben doch ein Arzt mehr beurteilen können, also wenn der gut ist :lol:
Nach Arbeit siehts bei den Schmerzen jedenfalls nicht aus, daher würde ich zusehen, zum Doc zu kommen. Wegen jedem Zipperlein wäre Unsinn, aber bei solchen Schmerzen besser abklären und vielleicht gibs eine Möglichkeit, die Schmerzen zu lindern. Als ich meine damaligen Schmerzen kaum noch aushielt, habe ich beim kassenärztlichen Notdienst angerufen, meine Situation geschildert und es wurde abgeklärt, dass sie natürlich nicht mit Tamtam ausrücken müssen (habe extra nur die Festnetznummer angerufen) und dass ich es verstehe, dass natürlich akute Notfälle Vorrang haben, ganz klar. Aber man hat mich nicht irgendwie runtergemacht, da hatte ich wirklich mal Glück, auch wenn sie nicht viel für mich tun konnte. Hast du jemanden, der dich zur Klinik fahren könnte? Denn selbst dorthin fahren mit dem Problem, weiß ich nicht, ichkanns nicht einschätzen. Wie ist es mt Wärmeeinwirkung? Also ein nasswarmes (nicht heiß) Handtuch drunter? ich weiß auch nicht, ob eine Klinikdingenshausen Krankenscheine schreiben dürfen, glaube nur diese Notfallscheine, die selbst die med,Kollegen nicht entziffern können und dann weiß ich auch nciht oder wenn die Krankenkasse einen "Teledoktor" oder so etwas anbietet mal fragen,was man da tun kann. Aber wenn nichts geht, dann ist es besser, sich in die Behandlung zu begeben. Das kannst nur du beurteilen, wie arg es ist und ob du schon alles durchprobiert hast. Ich wünsche dir jedenfalls, dass du an einen guten Arzt gerätst, der dir wirklich hilft, ganz unabhängig, ob du noch in die Klinik fährst oder Ärzte kommen lässt oder morgen noch mal beim Doc auftrumpfst.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 03.06.14, 02:52

Hallo,


jetzt war ich gestern abend so erschöpft auch wegen den Schmerzen. Kurz nachdem ich hier gepostet habe bin ich eingeschlafen das war um 18:30 Uhr und jetzt erst wieder mitten in der Nacht aufgewacht. (Licht noch an, Kleidung vom Tag an, PC an.) :lachen:

Aber bin immer noch total "schief"zur rechten Seite bewegen geht nix...

Als ich meine damaligen Schmerzen kaum noch aushielt, habe ich beim kassenärztlichen Notdienst angerufen, meine Situation geschildert und es wurde abgeklärt, dass sie natürlich nicht mit Tamtam ausrücken müssen (habe extra nur die Festnetznummer angerufen)


Die Notfallpraxis wo ich oben geschrieben hatte ist von der kassenärztlichen Vereinigung. Da hab ich auch keine guten Erfahrungen damit gemacht. Ist aber schon Jahre her dass ich da dort war.

Wie ist es mit Wärmeeinwirkung


Wärmfläsche hab ich auch drauf. Aber davon geht die schiefe Haltung nicht weg.

morgen noch mal beim Doc auftrumpfst.
Ja, da hilft heute nur eins die Beine in die Hand nehmen und zur Arztpraxis fahren. Dann sehen die ja wie ich "schief" ich bin.
Ich denk mal da sind Wirbel blockiert. Das hat ich schon öfters zwar schon 2 Jahre nicht mehr aber da war ich auch so schief und konnt micht nicht zur rechten Seite bewegen.
Wenn ich nicht drankommen sollte muss ich mir einen anderen Arzt suchen, ich weis nicht ob das so gut ist für die Gelenke tagelang so "schief" zu sein.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 03.06.14, 10:59

Dass Wärme nicht gleich eine gerade Haltung zaubert, ist mir klar :lol: es geht um die Schmerzen. Und ja ran an die Ärzte, auch wenns schwer wird ,da beizukommen. Und es frisst ja auch , wenn man ständig abgewiesen wird und man nur mit Schulternzucken weggeschickt wird (macht übrigens trotzdem 20 Euro für die KV :roll: , schließlich hast du sie am Telefon "beansprucht", ob du hinkommen kannst und du hast die Praxis betreten) daher dahin, wo du dir sehr gut vorstellen kannst, dass dir geholfen wird. Ich weiiß ja nicht, wie es in eurer Region aussieht, aber hier ists arg :lachen: Viel Glück wünsche ich.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 03.06.14, 21:14

schnuffeldi hat geschrieben:Dass Wärme nicht gleich eine gerade Haltung zaubert, ist mir klar :lol: es geht um die Schmerzen.
Ja hast recht wegen den Schmerzen die Wärme :oops: War schlecht drauf gestern und müde.

Also ich bin heut früh in die Praxis gefahren musste gar nicht viel sagen, nur die Krankenkassenkarte geben und dann saß ich schon im Wartezimmer. Der Orthopäde hat dann ein Röntgenbild von der Brustwirbelsäule gemacht.
Bild war ok hat sich nichts verändert. Arzt hat an der Wirbelsäule links und rechts entlanggefahren...
Myogelosen Wirbel 9 - 12.
Hab eine Spritze bekommen neben der Wirbelsäule.(Die Spritzen haben mir eh noch nie geholfen so heut auch nicht) Das Tapen hat er mir noch angeboten hätte 18,00 Euro gekostet. Hab ich abgelehnt.

Mittags hab ich dann Diclofenac 75 mg eingenommen war dann nachmittags in der Werkstatt. Da gings mir soweit gut aber gegen Ende meldete sich der Rücken wieder. Hatte dann abends Ergotherapie. Ich habs der Ergotherapeutin erzählt alles. Auch das mit dem Tapen. Sie kann mir das Tape auch nächste Woche machen und da kostest 10,00 Euro. Kann ich mir bis zum nächsten Termin überlegen.
Sie hat dann auch erstmal die Schultern bei mir gelockert. Also passiv bewegt und die Punkte neben der Wirbelsäule mit einem Massagegerät bearbeitet.
Danach konnnt ich mich schon wieder besser nach rechts untenbewegen.

Abends hab ich noch einen 1-stündigen flotten Spaziergang gemacht. Gleich danach hab ich noch ein kleine Dehnübung gemacht dabei hats "gekracht" hat nicht weh getan. Und jetzt kann ich mich schon wieder ein Stück mehr nach rechts wieder bewegen. Dann hab ich mich 30 Minuten hingelegt auf den Rücken (hat mir die Ergotherapeutin auch empfohlen wirklich liegn und nicht sitzen).
Ich kann mich jetzt wieder im Spiegel anschaund jetzt fällt es nicht mehr so auf die schiefe Haltung :lachen:

Und jetzt hab ich noch die Wärmflasche draufgepackt und noch Diclofenac 75 mg genommen. Ich werde das jetzt mal paar Tage weiternehmen da es ja auch entzündungshemmend ist. Vielleicht ist da auch irgendeine Entzündung da.

Jedenfalls bin ich zuversichtlich, dass es meinem Rücken bald wieder besser geht. Nur mir fehlt die Geduld im Moment etwas...
Weiß jemand was man aktiv gegen die Myogelosen noch machen kann?

Kleines Mädchen
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 30.08.13, 22:50

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Kleines Mädchen » 03.06.14, 22:06

Physotherapie und alles lockern und richten lassen, wo es hingehört. Sind ja verspannungen, ansonsten wärme drauf oder in die Therme gehen

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 04.06.14, 09:51

Huh, aber wenigstens hat der Orthopäde reagiert, das ist schon mal etwas. Bei Arztpraxen verstehe ich die Gebühr fürs Tapen noch gerade so, aber in der Therapie ...hui, dass das auch da dazukostet. Naja gut, bei mir war das mal eine "Gefälligkeit" von nem Bekannten her, aber ich dachte, auf Rezept gäbe es das auch, wenn auch nicht täglich. Denn das Tapen löst das Problem nicht, schafft aber im gewissen Maße eine Erleichterung. Ich habe mir mal "Diclofenac"-Salbe immer auf die Füße geschmiert , im KH welches mir die eine Ärztin gab (die sich wenigstens noch gelegentlich Gedanken machte), hat nichts gebracht und das war teures Markenzeugs, der Arzt, der mir gegenüber recht ablehnend war, lachte schon drüber und meinte, wer mir das denn verpasst hätte. Habe dann draufgeantwortet, dass nicht jeder so feindselig ist, weil ich für den Grund nichts kann und dass es seine Kollegin probieren wollte die wenigstens einen Weg zur Schmerzlinderung suchte. Auch bei der Einnahme von solchen Tabletten oder Kapseln glaube ich nicht drum habe ich mir nie solches Zeugs gekauft :lol:
Dass die Beschwerden nach dem Arbeitstag, ganz gleich ,wie wenige STunden wiederkommen ist klar,aufgrund der Haltung, die man oft einnimmt oder gar einhalten muss.
Aber weiß der Arzt denn, dass du das Diclofenac einnimmst? Und auf eine Entzündung müsste der Orthopäde auch mal gucken.
Jedenfalls bin ich zuversichtlich, dass es meinem Rücken bald wieder besser geht. Nur mir fehlt die Geduld im Moment etwas...
hachja, die Geduld, die hat man mir auch nicht in die Wiege gelegt :lol: ich kenne das also: bin ebenfalls zuversichtlich, so ein positives Gefühl halte ich auch für förderlich und das kann man nunmal nicht selbst beeinflussen, aber am liebsten könnte schon gestern alles weg sein, auch ohne Medis :lol: ich habe gestern eigentlich meine Frühtabletten vergessen (soll sie eh langsam abgewöhnen), aber mttags merke ich dann, ui, gute Frau, bissel hälste noch aus, aber dannn... tja, aber durchgebissen, weil ich nirgendwo hin musste. In der nächsten Zeit kommen mir ja die nächsten Arzttermine, dann kann ich ackern :mrgreen:

kleines Mädchen:
Physotherapie und alles lockern und richten lassen, wo es hingehört. Sind ja verspannungen, ansonsten wärme drauf oder in die Therme gehen
stimmt schon größtenteils , aber ne Therme hat nicht jeder in der Nähe :lol: aber man versucht sich ja eh selbst zu helfen,so gut es geht, sowas schreibe ich immer auf, um das bei der nächsten Sprechstunde kurz zu berichten.

Mein nächster Schritt ist, meine angewöhnten Gänge zu machen, ohne Krück natürlich und am Freitag die erste längere Strecke, rund 1,5 km ohne, was ja vorher auch kein Problem war.
Tschakka, Mädels 8)
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 04.06.14, 16:05

schnuffeldi hat geschrieben:Huh, aber wenigstens hat der Orthopäde reagiert, das ist schon mal etwas. Bei Arztpraxen verstehe ich die Gebühr fürs Tapen noch gerade so, aber in der Therapie ...hui, dass das auch da dazukostet.
Na ja ich muss es nicht machen lassen. Kann ich mir nächste Woche noch überlegen. Mal schaun wie es mir nächsten Dienstag geht.


Ich habe mir mal "Diclofenac"-Salbe immer auf die Füße geschmiert , im KH welches mir die eine Ärztin gab (die sich wenigstens noch gelegentlich Gedanken machte), hat nichts gebracht und das war teures Markenzeugs, der Arzt, der mir gegenüber recht ablehnend war, lachte schon drüber und meinte, wer mir das denn verpasst hätte.
Die bekannten Diclofenacsalben aus der Werbung die helfen überhaupt nicht mir ist das aber schon länger bekannt. Ich war mal bei der Schmerzliga Mitglied und da kam immer eine Monatszeitschrift und da stand das mal drin mit den Diclofenacsalben. Und so weit ich mich erinnere stand da das solche Salbe nur an kleinen Gelenken Finger Hand oder so etwas ausrichten könnten.
. Auch bei der Einnahme von solchen Tabletten oder Kapseln glaube ich nicht drum habe ich mir nie solches Zeugs gekauft :lol:
Diclofenac Tabletten sind ab 50 mg verschreibungspflichtig. Ich hab die 75 mg retard Tabletten von meinem anderen Orthopäden wo ich sonst immer bin. Die gibts nur auf Rezept.(Das ist auch wissenschaftlich bewiesen dass diese Tabletten wirken sonst würde es nämlich die Kasse nicht zahlen) (Das Tapen wird nicht bezahlt weil es wissenschafltlich nicht anerkannt ist) Mir helfen die Tabletten auch da ist der Schmerz nicht ganz so schlimm da. Die Salben hingegen kann man vergessen für mich ist das nur Geldschneiderei.
Dass die Beschwerden nach dem Arbeitstag, ganz gleich ,wie wenige STunden wiederkommen ist klar,aufgrund der Haltung, die man oft einnimmt oder gar einhalten muss.
Da hast du vollkommen recht. Sitzen ist die größte Belastung für die Wirbelsäule. Ich arbeite da jeden Tag 3 Stunden. In den Pausen bin ich raus ein bisschen gelaufen. Aber auf der anderen Seite bei der Arbeit hab ich Ablenkung da vergess ich auch den Schmerz schnell.
Das ist mir heute auch wieder aufgefallen kaum war ich mit meinen Gedanken wo anders oder hab mich unterhalten da nehm ich den Schmerz gar nicht wahr. Aber das kennt ihr wahrscheinlich auch mit der Ablenkung schnuffeldi du hattes das auch hier mal geschrieben.
Aber weiß der Arzt denn, dass du das Diclofenac einnimmst? Und auf eine Entzündung müsste der Orthopäde auch mal gucken.
Ja er hat gefragt ob ich etwas gegen die Schmerzen einnehme hab ich ihm gesagt die Diclofenactaletten.

hachja, die Geduld, die hat man mir auch nicht in die Wiege gelegt :lol: ich kenne das also: bin ebenfalls zuversichtlich, so ein positives Gefühl halte ich auch für förderlich und das kann man nunmal nicht selbst beeinflussen, aber am liebsten könnte schon gestern alles weg sein, auch ohne Medis
Das stimmt vollkommen. Das kostet auch Kraft und Zeit um sich zu kümmern und die schmerzen in den Griff zu bekommen.
kleines MädchenPhyisotherapie und alles lockern und richten lassen, wo es hingehört. Sind ja verspannungen, ansonsten wärme drauf oder in die Therme gehen
Therme ist in der Nähe. Nur ich kann doch nicht ins Wasser wegen dem Ohr. Weder Schwimmbad noch Therme. Das hätt ich sonst schon längst gemacht. Und auf meinen KG Termin muss ich noch zwei Wochen warten, aber daran bin ich selber schuld. (Weil ich nur zu dem einen will. Ich hab schon soviele Physios kennengelernt in den Jahren aber der jetzt das war bisher der beste)

aber man versucht sich ja eh selbst zu helfen
Das stimmt aber das ist ein großer Schritt dahinzukommen wie man sich selbst helfen kann. (Also ich weiß es so einiger Maßen was ich selbst tun kann, ein Bekannter sagt mir er hat seit einem Jahr Tag ein Tag aus Rückenschmerzen und er hängt im Moment nur in seinen Gedanken fest. Da dreht sich alles nur um den Schmerz. Er hat noch einen langen Weg vor sich. Ich hoff ihr wisst was ich damit meine) Ich musste das auch im Laufe der Jahre lernen mit den Schmerzen umzugehen.

Code: Alles auswählen

Mein nächster Schritt ist, meine angewöhnten Gänge zu machen, ohne Krück natürlich und am Freitag die erste längere Strecke, rund 1,5 km ohne, was ja vorher auch kein Problem war. 
Das ist schön dann drück ich dir die Daumen für Freitag dass die Gänge ohne Rennstäbchen möglich sind.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 04.06.14, 16:36

Naja, Tapen dient ja nicht direkt der "Heilung" sondern eher das Ertragen der Symtome, was eigentlich auch der Genesung dient, denn je besser die Symtome "ausgeblendet" sind, geht meist auch die Ursache Stück für Stück weg, jedenfalls bei einigen Erkrankungen.
Die Schmerzliga kenne ich von einer Broschüre her, da ja ein Schmerzfragebogen drinnen war, bekam ich von der Schmerztherapeutin. Aber ich bin nicht beigetreten, ich persönlich halte nichts von solchen Bindungen, wo auch auf der Webseite nicht groß ersichtlich war, welchen Vorteil ich da nun hätte :lol:
Gekauft hätte ich mir das Zeug ohnehin nicht und ich habe die noch fast volle Tube weggegeben. Aber an Händen bzw . Fingern soll es helfen? Ich denke mal eher, dass es eher gegen Reizungen sein könnte, aber nicht so wie ständig beworben Entzündungen und Schmerz "stoppen". Aber man wollte ja im KH ewig den nötigen Diagnostikmaßnahmen ausweichen, die heute noch nicht mal abgeschlossen sind. Und von dem so wahnsinnig beworbenen Zeugs gibts halt auch die Kapseln, die auch nix brachten.
Ich arbeite da jeden Tag 3 Stunden. In den Pausen bin ich raus ein bisschen gelaufen. Aber auf der anderen Seite bei der Arbeit hab ich Ablenkung da vergess ich auch den Schmerz schnell.
Das ist mir heute auch wieder aufgefallen kaum war ich mit meinen Gedanken wo anders oder hab mich unterhalten da nehm ich den Schmerz gar nicht wahr. Aber das kennt ihr wahrscheinlich auch mit der Ablenkung schnuffeldi du hattes das auch hier mal geschrieben.
Ja das kann sein, dass ich das gebracht hatte. Meine Erfahrung ist die, dass es von der Intensität und Dauer abhängig ist, ob man sich so völlig ablenken kann. Aber es macht vieles erträglicher. Für den Körper ist eine möglichst gleichmäßige Belastung richtig, lässt sich in der Praxis aber kaum realisieren, weder im privaten noch im beruflichen Bereich. Wenn ich dann diese lustigen Apothekenzeitschriften angucke, man möge doch zwischendurch rund 10 min Lockerungsübungen machen... :lol: das geht höchstens in der Pause, die oftmals nur eine viertel Stunde dauert und man zusieht, seine Bemmen zu essen und etwas zu trinken und vielleicht mal drei Schritte zu gehen, Mittagspause ähnlich. Zu Hause kann man sich das vielleicht einteilen,wenn man nix und niemanden zu versorgen hat, oder kurze Zeit allein ist.
Das stimmt aber das ist ein großer Schritt dahinzukommen wie man sich selbst helfen kann. (Also ich weiß es so einiger Maßen was ich selbst tun kann, ein Bekannter sagt mir er hat seit einem Jahr Tag ein Tag aus Rückenschmerzen und er hängt im Moment nur in seinen Gedanken fest. Da dreht sich alles nur um den Schmerz. Er hat noch einen langen Weg vor sich. Ich hoff ihr wisst was ich damit meine) Ich musste das auch im Laufe der Jahre lernen mit den Schmerzen umzugehen.
Mir ging es anfangs nicht besser, man war ständig damit beschäftigt, zu grübeln, was das nun ist, kühlt oder wärmt , je nachdem und es war ja lange nicht ernstgenommen, also wird man erst recht nervös und auch langsam sauer, weil man es nicht für nötig hielt, der Sache möglichst zeitnah auf den Grund zu gehen. Erst nach einem halben Jahr kam man ja "schon" auf die Kracheridee , ein MRT zu verordnen :lol: man lernt mit der Zeit, einigermaßen mit den Schmerzen umzugehen. Das Unterbewusstsein spielt auch eine Rolle, wenn man weiß , es ist etwas verhältnismäßig Harmloses (wenn auch lange und schmerzhaft) Und wenn man noch Leute hat, die für einen da sind, das muss kein Bemuttern sein, aber mal schwatzen, nicht laufend über ein Thema, dann tuts schon sehr gut. Sind alles so Faktoren, die eine Rolle spielen.
Das ist schön dann drück ich dir die Daumen für Freitag dass die Gänge ohne Rennstäbchen möglich sind.
Danke, ich drücke für euch die Daumen, dass alles wieder ok wird, es muss doch, habe ich mal so beschlossen :mrgreen:
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Antworten