Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

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Parvati84
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Parvati84 » 24.10.14, 12:34

Hallo Hundt,
Doch die Schmerzen sind dennoch vorhanden. Nun teilt mir mein Hausarzt/ Internist mit, dass es möglich sei, dass die Schmerzen Chronisch geworden sind und womöglich nicht mehr verschwinden werden. Hiervor habe ich große Angst, da ich erst 32 Jahre jung bin. Ist es Ihrer Ansicht nach, oder aus Ihrer Erfahrung heraus, wirklich möglich, dass ich die Schmerzen behalten werde? Es ist mir derzeit möglich, ca. 3h tätig zu sein (laufen, stehen, sitzen, aufräumen, zum Arzt/ Krankengymnastik) danach wird der Schmerz so stark, dass ich mich hinlegen, die Medikamente nehmen muss, damit der Schmerz erträglicher wird.
Auch chronische Schmerzen kann man wieder los werden oder zumindest lindern. Es kann aber dauern oder man bleibt ewiger Schmerzpatient, das ist natürlich auch möglich. Die Frage ist eher, ob deine Schmerzen noch eine Ursache haben oder ob sich schon ein Schmerzgedächtnis gebildet hat. Die Ursache scheint vermutlich der Wirbelbruch gewesen zu sein, welcher aber, nach deiner Aussage, wieder verheilt ist. Wenn aber etwas verheilt ist, dann sollte es eigentlich nicht mehr schmerzen. Der Auslöser kann zwar fehlen, der Schmerz jedoch bleiben, weil er sich in deinem Kopf "eingebrannt" hat. Das Schmerzgedächtnis kann wieder gelöscht werden. Das ist aber ein langer Weg, da das Nervensystem erst mal lernen muss, den Schmerz wieder zu verlernen. Wichtig ist neben einer vernünftigen Schmerztherapie auch eine Psychotherapie, denn die Psyche hat einen großen Einfluss auf die chronischen Schmerzen. Wichtig ist auch Bewegung und gezieltes Muskelaufbautraining und Dehnprogramm unter Aufsicht eines Physiotherapeuten.
Meiner Erfahrung nach (nachmachen auf eigene Gefahr), ist es auch sinnvoll die Schmerzen weitestgehend zu ignorieren. Das heißt, auch, wenn man Schmerzen hat sich bewegen und nicht hinlegen und auch mal Schmerzen ertragen und nicht gleich mit Schmerzmitteln zudröhnen. Wenn Schmerzmittel zudem eh nicht richtig helfen, kann man, meiner Ansicht nach, auch getrost darauf verzichten.
Bei Opioiden sehe ich auch immer die Gefahr der Gewöhnung. Irgendwann reicht die Dosis nicht mehr und der Körper will schließlich mehr. Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich eher in Zusammenarbeit mit dem Arzt versuchen die Dosis zu reduzieren als zu steigern.

lolle2006
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 25.10.14, 19:09

Aber Tschakka jawoll, auch wenn mir irgendwie nach Winterschlaf ist, vielleicht ists danach rum :lol: und morgen oder die Tage k ommt mein Handy, die nächste Ablenkung :lol: (wenn ich sonst derzeit kaum was anderes kann, entschärfen ist derzeit Spezialität
Ja Winterschlaf halte ich zur Zeit auch. Mir macht das Wetter ganz schön zu schaffen, also dass es jetzt immer früher dunkler wird.
Schmerzmäßig geht es mir gut kann mich nicht beklagen. Mache meine Übungen wieder regelmäßig zu Hause.

schnuffeldi
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 25.10.14, 20:31

Bei mir ists der Wetterwechsel, welcher mir zu schaffen macht, ich kriege so derart Haarwurzelsausen und wenn es nicht geht, dann muss halt eine Ibu her. Mich stört es nicht, dass es eher dunkel wird. Die erste Zeit ist man schon erstmal leicht erschrocken, dass es um ca. 17 Uhr schon duster wird. Aber ich habe mir hier richtig schön neben der Deko etliche LED-Kerzen an der Fensterbank drapiert und es hat einen wärmenden Effekt. Musste sogar schon Heizung anmachen, 16 °C sind schon recht kühl auf der Hühnerbrust :lol: schmerzmäßig ists bei mir so lala. Kommen schon ordentlich Attacken. Aber Dosis erhöhen kommt erstmal nicht in Frage, auch wenn ich bis zu 4 Tabletten am Tage nehmen könnte. Zwei sind regulär morgens und abends. Retard ist zwar am Anfang ne tolle Sache, aber irgendwie kommt mir die Wirkungszeit weit kürzer vor, ich muss mal die Zeit stoppen und dann mal auf einen Zettel notieren, damit ich das mal bei der nächsten Sprechstunde ansprechen kann. Aber für Übungen reichts bei mir auch und wenn nix geht, dann im Bett liegend "Rad fahren". Es dient ja nicht nur der Muskelförderung, sondern auch dem Kreislauf.
Bei mir steht fettes Ablenkungsprogramm an, also führe ich das zuende, was ich mal angefangen und dann beiseite geschoben habe. Viel Schreiberei, hobbymäßig aber man setzt sich trotzdem ein kleines Pensum.

@Parvati:
Die Frage ist eher, ob deine Schmerzen noch eine Ursache haben oder ob sich schon ein Schmerzgedächtnis gebildet hat.
und das ist oftmals schlecht feststellbar. Und da ist wieder die Psyche im Spiel. Sobald man vom Arzt erfährt, dass sich die Ursache gegeben hat, ist man weit motivierter, weil man sich so freut und dann weiß, dass die Schmerzen zeitnah aufhören könnten. Unsicherheit bringt oder erhält auch oft den Schmerz.

@Hundt:
Nach nun über 3,5 Jahren unter Schmerzmedikamenten (Tramadol) , sind die Schmerzen fast unerträglich.
trotz Tramadol? :shock: dann müsste vielleicht eine andere bzw. vielleicht auch stärkere Medikation verordnet werden. Darüber entscheidet natürlich der Doc. Also das würde ich noch mal ansprechen.
Doch die Schmerzen sind dennoch vorhanden. Nun teilt mir mein Hausarzt/ Internist mit, dass es möglich sei, dass die Schmerzen Chronisch geworden sind und womöglich nicht mehr verschwinden werden. Hiervor habe ich große Angst, da ich erst 32 Jahre jung bin. Ist es Ihrer Ansicht nach, oder aus Ihrer Erfahrung heraus, wirklich möglich, dass ich die Schmerzen behalten werde?
Ja, das ist möglich. Parvati hat es schon angesprochen. Wie ich mal hörte, gilt man ab einem halben Jahr als chronisch krank und geht es um Befreiungen von Medis , dann leider erst ein Jahr, schon komisch. Ich habe zur Behandlung ja ein Tensgerät bekommen und das soll dabei helfen, vom Schmerz abzulenken ohne dass es schmerzhaftes Übertrumpfen ist. Es tut gut, auch wenn es sicher nicht der Heilung dient. Aber probieren würde ich es. Man bekommt es erstmal zur Probe und die weitere Ausleihe verordnet der Arzt weiter. Wenn man davon sehr überzeugt ist, kann man mit dem Hersteller auch verhandeln, es anzukaufen. Das spart dem Doc sicher Geld, kurbelt die Wirtschaft an :lol: nein im Ernst: man besitzt es einfach und man kann ja sehr viele Schmerzen damit lindern.

Ich wünsche auf alle Fälle alles Gute.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Biene37 » 28.10.14, 12:15

Huhu,

ja bei uns sind die Heizungen auch an bei Temparaturen von 5- 12 grad.
Hab gestern Nacht mein Bett neu bezogen, da nass.
Fenster sind gekippt und ich krieg etwas schlecht Luft, mein Husten tut weh bis im Bauch. :roll:
Wenns weiter so geht muss ich wohl das ACC wieder dazu nehmen.
Oben und untere Atemwege streiken etwas, hoffe das wird besser.

Grüsse Biene
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

schnuffeldi
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 28.10.14, 13:31

Gekippte Fenster bringen kaum einen ordentlichen Lüftungseffekt, leider, das mache ich höchstens bei kurzer Abwesenheit, mal fix in den Keller oder an den Briefkasten. Ansonsten zu. Ordentliches Stoßlüften bringt bei Anwesenheit wirklich mehr und das dann so etwa 5-10 Min. , solange die Heizung erstmal ausmachen, ist klar. Bei Husten nehme ich die preiswerten Hustenbonbons, wie ich schon sagte, da wird so Zeugs aus der Apotheke sicher nicht besser sein. Wenn du aber ständig Atemwegsprobleme hast, was macht der Arzt? Mal einen Husten oder mal Halsweh und damit oft verbundene Atemnot, da würde ich auch erstmal keinen Arzt konsultieren, aber wenns ernsthaft wird und das auf Dauer, eiei. Klar ist, dass man zwar nicht ständig dorthin kann, aber vielelicht lässt sich am Telefon auch was abklären, ob du da noch mal deshalb hinkannst und ob n icht vielleicht ein Sauerstoffgerät in die Wohnung müsste. Wenn ja, dann muss es auch irgendwie beantragt werden, denke ich.
Hoffentlich wirds auch wirklich besser. :kopfstreichel:
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Biene37
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Biene37 » 28.10.14, 16:56

Huhu Schnuffeldi,

Ich weiss das mit den Stoßlüften, jedoch hab ich Fenster auch so gekippt.
Meine Raumtempratur ist nur Überschlagen, ich mag es nicht zu warm und unsere Wauwis auch nicht.
Kann halt nur schwerer Einatmen.
Bonbons ja, aber nicht ständig. Früher öfters Spitzwegerich Hustensaft und Schleimlöser.
Wenns heftig hing sonst, gabs vom Arzt Para comp. + Antibiotika.

Hab schon immer mit dem Atemwegen trödel, auch als Kind sehr oft krank gewesen.
Mein Vatter lief öfters zum Krankenhaus Nachts Kilometer raus, um einen Arzt zu holen, weil ich 40,41 Fieber hatte und es nicht sank, meine Mutti machte haufig Wandenwickel. :wink:

Mein Mann kam die Tage mit Ingwer Stäbchen an, die haben vieleicht gebrannt, da wirste ganz schnell zum Drachen. :lachen:
Problem daran, es ist dauerhaft so, ausser unter Antibiotika da verschwindet es.
Unter dem letzten Antibiotika und 3mal ACC pro Tag, wars besser geworden habe besser Luft bekommen. :lol:
Vieleicht einfach zur Hilfe ACC 600 erneut nehmen eine zeitlang oder dauerhaft dazu, damit der Schleim rauskommt, sind ja glaub auch frei verkäuflich. Zumal ich auch schon Salbeitee und Husten-Bronchialtee trinke.

Was macht der Arzt? Was soll der da machen? Ich will den nicht ständig nerven. Sauerstoffgerät nein ich sprech den damit nie wieder damit an. :oops: Das mit dem Husten weiss er. Ha macht erneute Blutkontrolle am 4. da Entzündungswerte, Leuko, CRP steigen an, seid dem Absetzen.
KG mach ich zurzeit. Morgen hab ich CT und am 6. HNO, Weiterbehandlung weiss ich nicht. Anfälle hab ich wenigstens noch nicht. :roll:

Hoffe man kriegt das dauerhaft in den Griff.

Grüsse Biene
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maxhuber
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von maxhuber » 04.12.14, 14:43

hallo zusammen,
also ich leide nicht mehr so wie früher unter meinen Rückenschmerzen. Denn ich persönlich habe für mich Yoga entdeckt, bzw Pilates. Seit ich einen Gutschein von bekommen habe gehe ich regelmäßig zum Yoga und kann sagen, es geht mir viel besser dadurch. All meine verspannten Muskeln werden entspannt und ab und zu lasse ich mich mit einer Wohltuenden Massage verwöhnen...
L.G und gute Besserung
Link -da unerlaubte Werbung-entfernt von Dr. Fischer

lolle2006
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 09.12.14, 20:25

Hallo,
Ich hatte heute meinen ersten Termin beim Schmerztherapeuten. Ich bin mit der Tür gleich ins Haus gefallen und habe gefragt wegen der KG Verordnung. Ich bekomme sie ab Januar. Er beantragt bei der Kasse Dauerverordnung/außerhalb des Regelfalls. Irgendwie so in etwa er hat das so schnell in sein Diktiergerät gesprochen da habe ich dir Hälfte nicht verstanden. Im Januar bekomm ich das Rezept ohne Arztkontakt ausgehändigt hat er gleich in seinen PC getippt. Dann brauch ich keinen Termin im Januar. Nun bin ich doch sehr erleichtert weil ich wieder Angst hatte dass wieder alles auf meine Psyche geschoben hatte. (Hab da irgendwie ein kleines Trauma, weil das wirklich schlimm war was ich da in der Kardiologie in unserer Klinik da passiert ist)
Schmerztechnisch geht es mir gut hab von meiner Ergotherapeutin neue Übungen gezeigt die ganz einfach sind und super helfen. Physio mach ich auch noch 1x die Woche und mein TENS Gerät nutze ich intensiv zur Zeit.

schnuffeldi
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 09.12.14, 22:33

Sehr gut, lolle und das ist schon dazu eine Glückssache, dass der Schmerztherapeut sich auch gekümmert hat. Auf die Psyche wird vieles geschoben, wenn ein Arzt mit seiner Lehrbuchtheorie nicht weiterkommt :? und *schnack* wird therapiert bis zum Umfallen, am Bedarf vorbei. Meine Schmerztherapeutin hat mich auch so manches Mal nun unterstützt. Sie weiß zwar ,dass ich durch die Schmerzen und durch die KH-Erlebnisse einen Knacks hatte, aber überwunden habe auch wenn ich noch immer stinksauer darüber bin, aber es gibt seit gut einem Jahr keine Heulkrämpfe mehr.
Es klingt auch positiv, dass es dir besser geht und ja, das Tensgerät ist ein kleines Wunderding, denn ich bin zuhause immer "verdrahtet". Das tut gut, gerade bei Bürokram, wenn ich brennende Schulter habe. Meine verlorene Kraft habe ich fast wieder, ich ackere dafür auch mächtig und leider sind die Schmerzen bei mir schon nach einer Stunde nach Einnahme der Medis wieder da und nicht zu knapp. Das hatte ich nicht mal bei "normaler" Tramadol. Ich nehme seit dem letzten Jahr ja retardierte Dinger aber irgendwie muss ich m ich wohl noch mal pieksen lassen, das Angebot stand ja, mal sehen, ob es auch so gemeint war. Dahingesagt ist bei der letzen Sprechstunde ja viel. Aber ich schlage mich wacker und weiß ja die Zeiten des mit Kühlung Herumsitzens zu nutzen. Psychisch bin ich jedenfalls wieder stabil und das macht auch viel aus, das fördert die Genesung oder zumindest mit dem Schmerz besser klarzukommen.

Tschakka ich freue mich wie Bolle für dich :-D
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 22.12.14, 14:29

Hallo,
Ja ich hab mich auch über den Arztbesuch gefreut. Jetzt hab ich es mit dem rechten Mittelfuß. Das hat ich im Herbst schon mal geschrieben, mitten im Laufen konnte ich kaum noch auftreten. Das hat dann so 1-2 Minuten gedauert dann war der Schmerz weg. Das hatte ich einige Male noch. Nur seit 2 Tagen ist genau dieser Schmerz beim Laufen ständig da in leichter Form. Nur beim Treppensteigen runterwärs schmerzt es sehr. Muss ich zum Arzt nach den Feiertagen wenns nicht besser wird. Weis gar nicht was ich mit meinem Fuß jetzt mache Wärme, Kälte, bewegen....

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 22.12.14, 16:30

Hm, das ist individuell, was man angenehmer findet und wie viel Laufen noch erträglich ist. Das musst du ausprobieren und dann kann man es auch dem Arzt sagen, was man versucht hat und was einigermaßen geht. Ich habe während meiner Schmerztherapie auch mit dem Arzt drüber gesprochen und es stand auch in meinem Schriebs zum Fragebogen, damit er im Vorfeld schon weiß, was ich alles probiert habe und was so einigermaßen ging. A wurden dann an die Schwestern Hinweise gegeben (vermute ich mal) und ja , wenn noch andere Patienten vergleichbar betroffen sind, was ja sehr selten scheint (man war ja mit der Diagnostik hoffnungslos überfordert :roll: ) und dass sie den Tipp vom Doc kriegen, was andere Patienten in gleicher oder ähnlicher Situation probiert haben und was sich bewährt hatte, die Schmerzen zumindest erträglich zu machen. Aber zum Arzt, wenn noch einer zur Weihnachtszeit praktiziert, dann am besten hin, denn mehr Schmerzen bedeutet gerade erst recht zu dieser Zeit wenig Freude und abgeklärt werden muss es eh und v ielleicht gibts erstmal was gutes zum Überbrücken bis Neujahr , damit man sich dann drauf konzentrieren kann, der Sache nachzugehen. Ich drücke feste die Daumen und wünsche trotz allem ein schönes Weihnachtsfest.
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 22.12.14, 20:12

Hallo,
Mein Orthopäde hat zu jetzt 2 Wochen. Meine Hausärztin hat auch zu. Der einzige von meinen Ärzten der noch da wäre ist mein Psychiater aber der hilft mir in dem Fall nicht viel. Bis heut abend waren die Fußschmerzen fast wieder weg. Aber du hast recht das muss ich wirklich mal abklären lassen. Ja den sehr langen Schmerzfragebogen hab ich auch vor 2 Wochen ausgefüllt. Ich finde den Fragebogen ganz sinnvoll.
Ansonsten hat ich heute ganz schön mit meinem Rücken zu kämpfen. Obwohl ich die lezten Tage und Wochen meine Übungen gemacht habe und auch mehrmals täglich. Heute auch. Na ja werdet ihr auch kennen an manchen Tagen steht man früh mit Schmerzen auf und geht mit ihnen wieder ins Bett. Kann heut sein da ich nicht richtig auftreten konnte ist meine Statik sozusagen wahrscheinlich durcheinander gekommen.

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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 23.12.14, 18:52

Ja, kenne ich. Meine Schmerzen sind mir auch treu. 8) mit meinem Rücken habe ich ja verhältmismäßig Glück, da das mit dem Tensgerät gelindert wird, aber meine Füße könnte ich nachwievor...abhacken...(nein, nicht wirklich :mrgreen: liebe Hobbypsychologen :D ) aber es ist eben trotz Pillenbatterie nicht feierlich :? hier hat auch kaum noch ein Arzt auf und ich verstehe das auch, auch wenn man ausgerechnet zu solchen Tagen Probleme hat, da ist meistens sehr verhext. Und wenn die Schmerzen zu arg sind, lasse ich die Übungen auch mal Übungen sein oder nur die kurze Schonversion, aber ich bewege mich ja wieder und bin ja wieder einigermaßen zu Kräften gekommen, sah eine Zeit ja jämmerlich aus, so ging es mir auch.

ich wünsche dir aber möglichst schmerzfreie Zeit und vor allem zu Weihnachten und Jahreswechsel, damit man daran uneingeschränkt Freude hat. Und zur Ablenkung mal irgendwo anschließen,wenn es geht. 8)
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 23.12.14, 21:41

Hallo,
Vor 15 Minuten hab ich jetzt doch mal eine Metamizoltablette genommen. Mit dem TENS da komm ich selber nicht hin hab BWS Schmerzen. LWS ging...na so ist das...heute war ich mit 3 Kollegen in der Nachbarstadt (weil ich wohn in der Stadt von dem bekanntesten Weihnachtsmarkt mit dem Christkind 2,4 Millionen Besucher dieses Jahr) Deswegen sind wir auf den kleinen Weihnachtsmarkt um uns auf die Festtage einzustimmen. Danach waren wir noch in einem urigen Cafe. War ein schöner Abend. Morgen treffen wir uns auch also hab gut Anschluss an den Feiertagen auch an Silvester. Ich wünsche dir auch ein frohes, ruhiges Weihnachtsfest und möglichst wenig Schmerzen.

lolle2006
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Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 10.01.15, 21:00

Hallo,
Ich wünsche euch allen noch ein gutes neues Jahr auch wenn etwas verspätet. Hab immer noch mit meinen BWS Schmerzen zu tun.

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