Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Moderator: DMF-Team

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 22.05.14, 21:54

@kleinesMädchen

Ich das glaub ich dass eine Aussicht auf eine OP frustriert.

Ich hatte ja auch im November die Op. Ich lag da zwar auf dem Rücken und danach ich weis nicht mehr war es der Arm oder Bein hat manchmal auch gezittert und irgendwie verkrampft. Das war ganz merkwürdig. Aber mich hat es nicht eingeschränkt. Hat aber paar Wochen gedauert bis es weg war.

Bei uns im Schwimmbad gibt es extra einmal in der Woche einen Warmbadetag. Freibad ist für mich Tabu wegen der Haut (sonneneinstrahlung)


So gehts mir auch das ich mich selber kaum traue, weil mich im Januar bei den Übungen verletzt habe.

Youtubevideos hab ich mir auch sehr viele schon angesehn bzgl. Dehnübungen. War auch paar gute dabei.

Ich war gestern bei der Ergo da haben wir wirklich nochmal leichte Dehnübungen gemacht. Hab ich heut zu Hause auch wieder gemacht. Aber ich darf mich auch nicht so belasten wie ich gerne möchte im Moment. Heute hab ich mir auch Krankengymnastik verschreiben lassen und ein Schmerzmittel. Ich hab noch 7 weitere chronische Erkrankungen für die ich was tun muss und mir geht auch irgendwann mal die Kraft aus. Und ich holf mir jetzt eben auch Hilfe durch Physiotherapieverordnung.

Kleines Mädchen
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 30.08.13, 22:50

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Kleines Mädchen » 23.05.14, 20:10

Hab ein zertrümmertes Becken, nachdem eine Hüft Op schief gegangen ist. Sitz deswegen auch seit 2 Jahren im Rollstuhl und kann nur noch wenig laufen. Im November ging es noch etwas besser, nach der Op hat es dann erneut Probleme gegeben. Hab seit dem einen ordentlichen Tremor im Bein, der ziemlich störrt. Dazu hat das Bein irgendwie "vergessen" was es machen muss, also wie die Bewegung zum laufen funktioniert. Es bleibt hinten stecken, dann dauert es bis es ziemlich unkontrolliert wieder nach vorne kommt. Auch nach "längeren" Strecken am Gehwagen wird es nicht besser, woher die Störung kommt weiß man nicht. Hab zwar mehrere Bandscheibenvorfälle doch wie schlimm die sind weiß ich nicht. Die MRTs sind dahingehend schon wieder 1 1/2 Jahre alt.
Bin vor 6 Wochen nochmal operiert worden, daher darf ich nur 20 kg auftretten (wenn es denn ginge). Daher muss ich mit dem Dehnen und belasten eben noch aufpassen. Diesmal wurde das Schambein stabilisiert und im November der eine Teil vom Sitzbein. Der zweite Teil vom Sitzbein ist noch gebrochen und bereitet schmerzen. Die Ärzte hoffen zwar das er ruhe gibt, sobald das Schambein stabil ist, doch das ist halt nur Hoffnung. Wenn es nicht zutrifft, muss man überlegen den 3. Bruch auch noch zu stabilisieren.

Seit 3 Monaten versuch ich jetzt gerade zu sitzen und es will einfach nicht so klappen, macht wieder Schmerzen. Dann doch lieber schief sitzen und dafür im Rücken schmerzen haben (was ich eh schon hab), von dem her egal was ich mach es sind immer Schmerzen da.


Will jetzt nicht rumjammern hier, ist halt alles nicht so einfach.

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 26.05.14, 20:43

Hallo,
ich finde nicht das du jammerst. Dir darf es auch mal schlecht gehn. Wenn ich das lese kann ich mir gut vorstellen dass es dir überhaupt nicht gut geht. Schmerzen können einen manchmal echt verzweifeln lassen. Und wenn da noch ein Bruch da ist das muss sehr weht tun.
Wahrscheinlich bist dauch auch fremde Hilfe angewiesen wg. Rollstuhl mein ich.
Mein Vater saß auch im Rollstuhl am Ende seines Lebens. Hab ihn viel begleitet mit dem Auto umhergefahren. Seitdem ist mir bewusst wie schwierig das ist sich fortzubewegen mit dem Rollstuhl.
Warst du den auch mal auf einer REHA nach den Operationen?

Bei mir ist seit gestern auch der Wurm drin mit den Schmerzen. Ich war bis 3 Uhr heute nacht wach. Ich hatte Rückenschmerzen an der Stelle wo der Bandscheibenvorfall ist. Ich bin in der Wohnung auf und ab gelaufen. Liegen ging nicht Sitzen schon gar nicht....Mitten in der Nacht hatt ich dann eine Tablette Metamizol genommen.
Heute abend ist es etwas besser hab ein bisschen Übungen gemacht die meine Ergotherapeutin mir gezeigt hat (wirklich einfache Sachen ohne Verletzungsgefahr) und einen Spaziergang gemacht. Hab heut auch schon 2 Tabletten Diclofenac genommen. Jetzt sitz ich zwar auch aber tut wieder alles weh....aber ich hab zwei gesunde Beine und Arme im Gegensatz zu dir..ich wünsch dir dass es bald wieder aufwärts geht und die Schmerzen ein bisschen weniger werden.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 27.05.14, 10:04

Ganz gleich, wie man es auffasst, aber man kann auch mal "jammern", bei vielen Leuten sinds kleine Zipperlein und sie jammern, während diejenigen , die es wirklch schwer getroffen hat oft tapferer sind. Und ja, warum nicht auch mal klagen bzw. sich dazu einfach mal zu äußern? Keine Schande. Und wie zermürbend dauernd starke Schmerzen sind, dürfte jedem klar sein, der so etwas kennt, da gehts den Menschen wie den Leuten. Hat man dich wenigstens entschädigt? Geld heilt zwar nicht, aber davon wären sicherlich alle Hilifsmittel fianzierbar, die nicht getragen werden und wenn man in dem Beruf schon irre viel verlangt, darf man auch irre viel zurückgeben,wenn es schief ging.
Jeder der ein Herz hat, weiß, wie schlimm es mit oder auch ohne Fehler ist, wenn man derart eingeschränkt ist. Daher wünsche ich viel Kraft und vor allem doch noch das Lachen, auch wenns oftmals schwerfällt. Ich schlage mich seit gut einem Jahr mit dauernden Schmerzen herum und da man sich ja erstmal so richtig schön Zeit gelassen hat, dauerte es halt so lang. Nun ists aber bald ausgestanden, ich soll jetzt schon anfangen,die Schmerzmittel zu reduzieren, um sie eben langsam abzusetzen. Mir reicht dieses Jahr schon :roll: daher bewundere ich Leute, die viel länger und noch härter leiden.

Ich hoffe für alle, dass so gut es geht, alles wieder ok kommt und nicht den Mut verlieren *Daumen drücke*
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Kleines Mädchen
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 30.08.13, 22:50

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Kleines Mädchen » 27.05.14, 13:04

Lolle wegen dem Bruch muss ich auch noch Morphium nehmen, ohne könnte ich wohl gar nicht mehr sitzen geschweige denn drauf liegen. Konnte zwar schon ordentlich runter (von 80mg 2x täglich, auf 50mg 2x täglich), es ist jedoch immer noch sehr viel.

Ich schätze dein Papa hatte einen Rollstuhl, der mehr zum schieben als selber fahren da ist. Ich hab einen der zum selber fahren ist und nicht zum schieben, wenn du willst kann ich dir mal einen Link zu meinem schicken.
Der ist schmal, leicht und super wendig.

Klar es gibt immer noch zu viele Barrieren, vor allem in den Köpfen der Leute. Doch ich finde es könnte wesentlich schlimmer sein, ich hab das Glück in einer sehr Rollstuhl gerechten Stadt wohne. Zu allen wichtigen Punkten, komm ich ohne Probleme hin. Rathaus ist komplett Barrierefrei (die Nachbarstädte sind da schon anders), Bücherei ist komplett Rollstuhlgerecht und auch so ziemlich alle Geschäfte und Gasstätten. Zwar sind die Toiletten meistens im Keller oder im 1. OG, das ist nicht so günstig. Schau jedoch immer ob dann Toiletten in der nähe sind und ich dort drauf könnte oder ich schau ob Männer dabei sind, die mich einfach hoch tragen. Wenn beides nicht möglich ist, geht es zur allergrößten not auf dem Po nach oben und einer trägt den Rolli hoch. Da schauen zwar immer alle, doch es zeigt dann auch wie es ausschaut wenn man nicht laufen kann.

Ich hoffe deine Schmerzen sind wieder besser? Find deine Tabletten sehr gering, dafür das du so schmerzen hattest.



Schnuffeldi ohja manche Jammern wirklich extrem und nervig. Kenn eine die hat HD und ja die können wirklich fiese Schmerzen bereiten. Doch es geht dann die ganze Zeit, ah das kann ich ich hab HD/Arthrose und zwischen drinnen mein ich nur, ja und ich hab ein zertrümmertes Becken und mach es trotzdem. Egal was die sagt, ich halt dagegen und Signalisier ihr das sie sich nicht so anstellen soll und aufhören zu jammern. Wir haben uns auch einmal mit mehreren über Matratzen gesprochen. Sie hat dann auch wieder gejammert und mit der HD rum, keiner ist drauf eingegangen alle waren genervt ^^.

Nein es gab bis jetzt keine entschädigung und er ist immer noch der Meinung, das wäre alles fest zusammen gewachsen gewesen und das die Hüfte so gehört hat.

Auch mit den Schmerzen, lach ich gerne und mach trotzdem so ziemlich alles was irgendwie geht. Ich lass mir das Leben deswegen nicht versauen, auch wenn es die letzten Tag schwer ist. Durch das Morphium reduzieren und den sehr vorsichtigen Muskelaufbau sind wieder mehr schmerzen da und auch die extreme Müdigkeit. Doch das geht auch wieder vorbei und ich bin dann wieder belastbarere.
Trink halt recht viel Energie drinks und schaff so zumindestens meine Termine, auch wenn ich nicht viel mehr schaffe und Tagsüber auch mal schlafe.

Zusätzlich kommt momentan noch hinzu, das mein Handgelenk und der Daumen überlastet sind. Macht zusätzlich Probleme seit gut 2 Wochen, wenn es nicht bald besser statt schlimmer wird muss ich doch mal zum Orthopäden. Nur ich hab null lust darauf, hab momentan Kinesiotape drauf und Nachts eine Schiene jedoch ohne Daumeneinschluss.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 27.05.14, 15:02

Dein Optimismus klingt sehr gut und natürlich kann man mit Dauerschmerz nicht immer quietschfidel sein. Aber sich selbst nicht aufgeben, richtig so. Und einfach so wird ein Arzt auch keine Entschädigung zahlen, die tun doch so , als wären sie Not leidend und stünden vorm Verhungern :roll: hat ein Anwalt das Ganze mal begutachtet? Es muss ja mit Röntgen oder MRT doch ersichtlich sein, ob richtig oder falsch vorgegangen wurde. Und ein möglichst neutraler Mensch also Gutachter in derm Bereich müsste dazu ja etwas sagen können, oder? :? Irgendwie ists heftig, wenn beim einen ewig gewartet wird, bis es sich verschlimmert und dann erst reagiert und mich dann vollmotzt oder beim Nächsten so etwas und es müsse so richtig sein. Das ist unmenschlich, da ist man schon bei den Tieren neidisch, wie die behandelt werden, klar sind ja auch "Privatpatienten", die ordentlich was einbringen. Über solches und ähnliches Handeln bin ich stocksauer. Aber kommt Zeit,kommt Rat, ich suche ja gerade noch die richtige Stelle für mich und dann holla die Waldfee, es muss ja mal was gemacht werden.
Klar es gibt immer noch zu viele Barrieren, vor allem in den Köpfen der Leute.
hm, kann man so oder so sehen, denn Eingeschränkte sind sehr unterschiedlich. Man darf sie kaum ansprechen, ob man helfen kann , dann geht das Gezeter los, weil man sich bevormundet fühlt und wartet man ab, ob der oder die jenige klarkommt, um abzupassen und einzugreifen, wenn offensichtlich was nicht klappt wie Bussteige oder so ,dann gilt man als kaltherzig, daher ist es schwierig. Ich habe es nun in der Zeit, als ich nur mit Stützen gehen konnte (im Moment nur längere Strecken) , habe ich dann auch in der Haut gesteckt, aber ich konnte schon freundlich ablehnen und mich dennoch für die HIlfsbereitschaft bedanken. Leute sind eben so oder so. Ich habe auch Leute betreut, daher habe ich dann auch raus, wie jemand aus dem Rolli zu heben ist etc., weil mich mancha uch so unsicher angucken, wenn ich die Hlife anbiete. Leicht ist es nicht wirklich. Und dass noch viel mehr umgebaut werden muss, habe ich so oft und schon auf vielen Strecken und Steigen als Interessenvertreterin vieles erreicht, indem ich auch mit den Betroffenen ins Rathaus bin zu etlichen Sitzungen. Es hilft also, spätestens nach einem Zeitungsartikel :mrgreen:

Also, genau richtig, sich nicht das Leben versauen zu lassen und trotz aller Widrigkeiten auch nach vorn gucken *Daumen hoch* und kämpfe für dein Recht, denn wenn da nachweislich was schiefgelaufen ist und abgestritten wird, na ich denke schon, dass man jemanden zur Verantwortung ziehen kann. Ich hoffe es jedenfalls für dich.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 27.05.14, 22:09

Hallo,
@ schnuffeldi @ kleines Mädchen War ja vor 5 Wochen in der Kardiologie, hatte Herzrasen, Fieber, fürchterliche Schmerzen in der Herzgegend das einzige was ich zu hören bekam ich hab ja eine psychische Erkrankung (obwohl Entzündungszeichen im Blut waren, der puls war auf 140 in Ruhe)....hab tagelang geweint zu Hause weil der Arzt mich da mit solchen Schmerzen liegen hat lassen und ich bekam kein Schmerzmittel, weil ich eine psychische Erkrankung habe.

Das Erlebnis hat mein Vertrauen zu Ärzten nicht sehr gefördert.

Hier gibt es einen Schmerztherapeuten in der kleineren Stadt nebenan. Ich trau mich da gar nicht hin.

Ich hab nämlich einen Freund vor paar Wochen von mir hingeschickt, weil er seit über 1 Jahr Dauerschmerzen im Rücken, der auch psychisch erkrankt ist. Müssen ja immer die Medikamente angeben die wir nehmen. Kann man die psychische Erkrankung gar nicht verschweigen. Der Arzt hat ihn gar nicht untersucht ach sind Muskelverspannungen das ist psychisch bedingt der Schmerz.

Wir sind beide zu unseren Psychiatern die beide auch Neurologen sind gegangen. Dadurch hab ich ein Medikament gegen das Herzrasrasen. Hab mich wieder zum Orthopäden getraut. Der Freund hat endlich eine Überweisung ins MRT.
Das ich echt schlimm wenn man eine psychische Erkrankung und alles aber alles auf die Psyche geschoben wird. Und körperliche Sachen echt übersehn werden dadurch.

Meine Rückenschmerzen sind wieder besser. Mir hat das Metamizol zum Glück in der Nacht sehr geholfen. Ich war am Dienstag und heute viel Spazieren hab auch die Dehnübungen weiter gemacht.



@kleines Mädchen
du hast eine sehr positive Lebenseinstellung finde ich! Toll!

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 28.05.14, 08:36

Jaja, immer schön die Psychoschiene, ich war im KH auch stocksauer ,dass man mir trotz eindeutiger Entzündungswerte und dem MRT noch die Psyche vorschob. Ich bin aber, wie ich hier und da mal schon äußerte, doch froh, dass ich etwa eine halbe STunde mit der Dame saß. Ich habe nun endlich schwarz auf weiß, dass es eben "im Rahmen der Schmerzbewähltigung zur gelegentlichen Niedergeschlagenheit und Einschlafproblemen" alles sonst gut ist. Mir war ohnehin noch nie danach, jubelnd in Artzpraxen zu hüpfen :lol: denn mein Hausarzt hat auch gleich mal ein "Urteil gefällt" in seiner Abrechnung. In der nächsten Sprechstunde darf er mir erklären, wie er auf dieses schmale Brett kam, ich tippe mal die AD, aber die sind ja nun so gering dosiert, da es im Rahmen der Schmerztherapie verordnet wird und keine Jubelwirkung hat, sind ja gerade mal 50mg. Ich habe keine Ahnung und will es auch nicht drauf ankommen lassen, wie viel mg erst stimmungsbeeinflussend wirken.

Mein Vertrauen in Ärzte ist auch dahin, drei falsche Abrechnungen, dann haben insgesamt 4 STellen damals eine Infektion festgestellt, erst der letzte, der es gesehen hatte, schickte mir zum Blutbefund ein Rezept für Antibiotika, alles wurde erstmal als harmlos befunden, dann sind sich die Ärzte kaum einig, wie und ob ich mich in der Entzündungszeit bewegen darf. Die einen scheuchen mich den Gang lang, die anderen kommen mit der WAhnsinnsidee, mir beide Beine einzugipsen und dann später hatte der keine Lust. Dann beschimpft man mich bei jeder Visite und manche gehen mit Patienten um, als wäre man ein totes Tier. Und belogen wird man auch, dass Ärzte in der Ambulanz keine Rezepte ausstellen dürfe, waren zwei Ärzte. Also ich könnte ein Buch darüber schreiben, aber dann mit allen Namen und Ort, damit man auch Namensgleichheiten berücksichtigt :lol: denn es gibt noch viel mehr. Ich kann nur empfehlen, eine STunde mit einem Psychologen zu verbringen (oder Psychologin :mrgreen: ) und dann um Befund bitten, zu welcher Einschätzung er/ sie /es kam. Denn dann hat man einen Nachweis, dass es so oder so ist. Ich schleppe derzeit nur noch zwei Berfunde umher. Den von der Psychologin und einen von der Hautärztin (eine sehr gute, Daumen hoch), dass ich keinen Nagelpilz habe, denn das wollten mir auch fünf Ärzte an die Füße quatschen. Und ich habe noch den ganzen Zauber gemacht mit dem Nagelzeug,Desinfektionszeug und Hygienewaschzeug für Sachen, die eben n icht mehr als 40 Grad aushalten.

Ich habe immer einen kleinen Zettel mit der aktuellen Medikation dabei , in einer kleinen Ausweishülle , wo auch Krankenkassenkarte etc. ist. Dann ist immer alles zur STelle, vor allem,wenn man mal verunglückt, was man niemandem wünscht, aber eben auch vorkommen kann. Und bei frei verkäuflichen MItteln wie Schmerzkram sollte es ja auch keine Wechselwirkungen geben. Die Apothekarinnen fragen mich nur noch, ob sich die Medikation geändert hat.

Nach dem "Metamizol" muss ich m al googeln, ich lese es oft hier imForum und habe vorher noch nie was darüber gehört oder gelesen. .

Ich bin derzeit schon so weit, dass ich mehr Strecke ohne meine Rennstäbchen ( 8) ) laufen kann und erst ein Schmerzmittel nehmen, wenn es schmerzt. Allerdings sagte mir ein anderer Arzt und ich glaube, dass es auch draufsteht, dass die Schmerzmedikation möglichst zur gleichen Zeit täglich genommen werden sollte, um die Wirkung zu entfalten. Ich fragte ob ich meine Schmerztabletten auch teilenkönnte. Nein, Retardtabletten verlieren ihre Retardwirkung , wenn man sie teilt. War mir auch neu, aber gut zu wissen.

Ich nutze mein TENSgerät mehr am Nacken als an den Füßen :lachen: aber das Ding hat ja zwei Kanäle, wenns nur mal leicht sein sollte, dann gleich Nacken und Füße. Aber dieses Muskelzucken am Knie..uah habe ich auch manchmal so ohne Geräte 8) Ich weiß nur n icht mehr ,wie der Knochen heißt, an dem man die eine Elektrode draufpappt.

Mädels und Jungs , wir sind tapfer und ich bewundere nach wie vor Leute, die noch mehr leiden und dennoch ihren Humor nicht verlieren. Mein verstorbener guter Freund der hat ja bis zum Schluss nur Sprüche geklopft, teilweise sehr schwarzer Humor, damit wir lachen können. Praktisch Ablenkung vom Schmerz und er sagte auch immer, er will nicht jammern. Aber er schrieb und sagte mir auch zwischendurch, dass er irgendwie Angst und Schmerzen dazu hat und dass er sich blöde dabei vorkommt. Habe dem aucherstmal geflötet, dass ich es n icht albern finde, sondern es nicht falsch finde, wenn er über Schmerzen und Ängste spricht oder schreibt.

Ich nehme mich in meinem Blog (auf seine Seite ist der Link immernoch, weil die Seite noch läuft und ich toll finde, was er da gebracht hat) immer selbs auf die Schippe , dann kann man auch lachen :)

Nutze die Gelegenheit, zum Schmerztherapeuten zu gehen.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 28.05.14, 09:20

Jaja, immer schön die Psychoschiene,

(ich hatte jetzt auch erhöhte Entzündungswerte und Fieber) aber das Herzrasen wär nur angsbedingt. Da hab ich mich schon gefragt wer jetzt in psychotherapeutische Behandlung muss. :lol:

Ich hab wirklich eine psychische Erkrankung seit 13 Jahren wo ich auch Medikamente nehmen muss aber dadurch bin ich stabil schon länger.

Ich hatte schon 4 Jahre Psychotherapie. Die hat auch gut geholfen. War dann vor 1 Jahr nochmal ein paar Stunden bei einer Psychotherapeutin, die hat mir von anfang an gesagt ich brauch keine Therapie mehr. Hatte sie dann Recht mein Problem wurde nach paar Stunden bei ihr gelöst.
Ich bin ja auch immer in der Ergotherapie, da haben wir jetzt auch geredet wegen dem Krankenhausaufenthalt. Sie hat auch gesagt sie bestätigt mir das notfalls schriftlich dass ich psychisch stabil bin auch mein Psychiater ist echt fassungslos über die im Krankenhaus. Ich arbeite seit 5 jahren in einer therapeutischen Werkstatt die ist speziell für psychisch Erkrankte. Meine zuständige Therapeutin dort hat mir erst am Montag auch wieder gesagt psychisch bin ich total stabil...Außerdem durch die viele Therapie rede ich schon selbst manchmal wie die Therapeuten und ich weis ganz genau was die hören möchten. :lachen:


Ja das die Schmerzen durch einen Teil mit der Psyche verstärkt werden sag ich jetzt mal das stimmt vollkommen. Ich muss mich auch oft ablenken und dann wirds auch wieder besser mit Schmerzen. Ich weis oft was meine Schmerzen auslöst und was ich dagegen tun kann. Aber wie die Nacht am Montag eben weis ich nicht was das war....


Mein Vertrauen in Ärzte ist auch
Das Glaub ich dir vollkommen. Ja ein Buch könnt ich auch darüber schreiben. Aber bei mir ist eher weil ich die psychische Erkrankung habe und wie heute noch darüber gedacht wir und wie sich die Ärzte dann verhalten. Das ist erschreckend.


Ich habe immer einen kleinen Zettel mit der aktuellen Medikation dabei , in einer kleinen Ausweishülle , wo auch Krankenkassenkarte etc. ist.

Das hab ich auch. Bei meinem Betreuer hab ich auch einen Medikamentenplan hinterlegt. Ich hab auch immer von meinen verschreibungspflichtigen Medikamente 2 Blister in der Handtasche.
Den seit ich letztes Jahr in der Neurologie war..da hab ich die falsche Dosierungen von meine Medikamenten bekommen. In der HNO haben die mir meine Medikamente gar nicht bestellt. In der Kardiologie bin ich meinen Tabletten hinterher gelaufen. Weils Psychopharmaka sind. Die fallen immer aus allen Wolken wenn ich solche Medikamente angebe.


Nach dem "Metamizol" muss ich m al googeln, ich lese es oft hier imForum und habe vorher noch nie was darüber gehört oder gelesen. .

Das ist ein das nächst stärkere Schmerzmittel nach den NSAR Diclofenac, Ibuprofen usw.

Ich bin derzeit schon so weit, dass ich mehr Strecke ohne meine Rennstäbchen
:lol:


Ich nutze mein TENSgerät mehr am Nacken als an den Füßen :lachen: :lachen:

Hatte auch schon mal ein TENS Gerät für den Rücken ist schon 10 jahre her.

Ja Humor ist auch wichtig im Leben. Ich musste schon die Woche wieder über mich selbst lachen weil ich immer sag mich kann man keine 5 Minuten alleine lassen. Eben weil ich ständig irgendeine andere Krankheit hab oder mich verletze. So auch diese Woche ich schaff manchmal das unmögliche (meinem Gefühl nach) Auch meine Therapeuten haben sich schon lustig gemacht und auch mein gesetzlicher Betreuer über meine krankheitsbedingten Ausfälle sich etwas lustig machen. Ich kann da aber auch mitlachen.


Nutze die Gelegenheit, zum Schmerztherapeuten zu gehen.
Da hast du recht. War gestern schon spät als ich geschrieben hab. Das ist eine Gemeinschaftspraxis fiel mir gerade ein sag ich möchte zu jemanden anderem als den einen. Und nehm vielleicht eine Freundin mit. Zu zweit gehts manchmal im Leben leichter.
Ich hab ja noch das Rezept für die Krankengymnastik. Hab aber erst in 3 Wochen den Termin dort weil ich nur zu dem einen Physiotherapeuten dort wollte. Bei dem war ich letztes Jahr und für mich war der so gut.
Mein Psychiater hat mir schon öfters ein Rezept für das Metamizol ausgestellt. Der würde es mir auch wieder verschreiben. Ich weis nicht gerade den Arzt find ich so normal hab manchmal auch ein Gefühl der hat mehr Geld Budget als alle anderen. ( Rezept von Ergo (außerhalb des Regelfalls bis hin zu dem Schmerzmittel) Find ich auch irgendwie lustig. :lol:

_________________
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 28.05.14, 11:03

Wenn tatsächlich eine psychisch Erkrankung festgestellt wird, dann ist es auch gut, Hilfe zu bekommen in dem man eben zum Therapeuten überweist. Mein Hausarzt hat aber kein Wörtchen mit mir darüber geredet,was er da abgerechnet hat. Denn es wäre eine Frage der Kompetenz und Menschlichkeit, wenn der Verdacht oder in seinem Fall ja "tatsächlich" besteht, dann hätte man drüber reden können. Sowas perfides habe ich lange nicht mehr erlebt. Er ist ja nicht der Einzige, der so dolles Zeug abrechnet. Er will sich auch um die Beckenknochen gekümmert haben :lachen: und ein KH rrechnet eine "vorstationäre Behandlung" ab über zwei Tage. Davon war nichts. Ein Orthopäde hat mich nicht behandelt, kriegt aber Knete und das rechtfertigt die KV auch :x aber hey , immer schön vertrauensselig bleiben :mrgreen: In einem Schmierblatt wirbt die Klinik mit den dollsten Schmerztherapien. Allerdings hätten die dazuschreiben sollen, dass wir gKV das nicht wert sind und die Patientin sicher nur irgendeine Schwester oder Wäschefrau ist, die sich mal eben für Fotos hergegeben hat. Sowas wie "Genusstherapie" und auch Physiotherapie bekam ich während meiner Aufenthalte ja nicht, nur eine Trinke die eher in Uschis rosa Kampftrupp gepasst hätte, gab "Anleitungen" haha. Ach naja, sei es drum, ich schreibe das auch immer im Blog nieder. Freund sagte schon ,dass ich doch endlich Namen nennen sollte, er hat das Tamtam auch nicht als Einzgier mitgekriegt.

Schreiben wir ein Buch, fassen alles unter dem Titel "Auf der dunklen Seite der med. Kompetenz" :lachen: paar Lichtblicke gibts ja.

Tschakka (oder so ähnlich)
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 28.05.14, 17:39

Hallo,
mich hat keiner zum Psychotherapeuten überwiesen. Ich bin da von alleine hin. Auch Ergotherapie hab ich von mir auch aus angefangen. Ich bin von mir auch aus in die therapeutische Werkstatt zum arbeiten gegangen.
Nur Psychiatrie musste ich deswegen hab ich den gesetzlichen Betreuer. Bin mal gespannt was der dazu gesagt dem hab ich ja das ausführlich geschrieben im KH. Mein Psychiater hat auch gesagt die Beschwerden kommen von der Herzmuskelentzündung. Ja an dem Buch die dunkle Seite der Medizin könnt ich mich auch beteiligen aber ob da ein Buch reicht? :lachen:
Auch wenn ich über die Medizinier manchmal schimpfe dauert es einfach lang bis man an den richtigen gerät. Und auch mit der Ergo. Wir haben schon ein sehr gutes Gesundheitssystem. Außerdem hätte die Krankenkasse lauter Patienten wie mich ich hab neben der Psychischen Erkrankung noch 6 weitere körperliche chronische Erkrankungen. Die Kasse wär ich einer Woche pleite. :lachen:

Mittags war ich im Wald laufen wegen meinen Rückenschmerzen. Vorhin war ich bei der Ergo durft ich mich hinlegen und sie hat von den Füßen bis zur Wirbelsäule mit einem Massagegerät "durchgewalkt"...da hab ich Stellen an der Wirbelsäule gespürt die ich im Alltag gar nicht wahrnehme. Das tat gut.
Jetzt sich ich gerade mal 10 Minuten und ich hab das Gefühl jeder Wirbel tut weh. Ist aber nur im Sitzen na ja das ist ja die größte Belastung das Sitzen für die Wirbelsäule.

Und kannst du deine Schmerzmittel weiter reduzieren?

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 28.05.14, 18:38

wir kriegen auch so eine Reihe wie das Brockhaus hin, wenn nicht noch mehr :lachen: Biene würde sich sicher auch dazugesellen. Aber eine Überweisung braucht man doch für die ganzen Therapeuten, oder bin ich da so falsch? Ja, es dauert, eh man an den Richtigen gerät, in jeder Hinsicht :lol: mir ging es mit Zahnärzten ganz fürchterlich, bis ich an den Richtigen ,eigentlich durch einen Notfall geraten bin. Mir fiel auf ,dass Zahnärztinnen eher ruppiger waren als die Herrschaften, aber ich mag dennoch nicht alle über einen Kamm scheren. Nach meinen Umzug hier nach Red Socks City :lol: hatte ich auch wieder durch einen Notfall einen guten gefunden, auf Anhieb.

Ein Massagegerät habe ich auch, eins für Stühle oder Autositze. Das Ding walkt durch, was ich nie zu haben ahnte :lachen: mit dem Rücken bin ich seit Jahren schmerzfrei, da klopfe ich auf Holz. Ab und an mal eine Verspannung aber die lässt sich ja rauskneten und wenn keiner zum Kneten da ist, dann halt mit Tensgerät.

Schmerzmittel sind schon einmal reduziert, weil ich mittags sehr selten eine brauche, jetzt gehts an die Morgendröhnung, aber ich richte mich danach, wie ich es für richtig halte. Ich belaste mich also ganz normal, wie man ein ca. 8-Stunden-Pensum in meinem Beruf packen müsste und wenn ich dann eine brauche und es nicht aushalte, ja dann nehme ich erst, die Abenddröhnung bleibt um die Uhrzeit, da ja eine Regelmäßigkeit bleiben sollte. Und meine Medibatterie vom Sommer bis zum Januar dieses Jahres war ja heftig, also es sind Fortschritte da. Aber nu spinnen meine Hände rum, auch an der Außenseite, ich habe eigentlich keine Lust mehr auf Entzündungen, falls es eine sein oder werden sollte, daher kühle ich abends, das ist wie ein Krampf, merke ich vor allem beim Schreiben oder beim Halten eines Telefonhörers. Also muss ich höllisch aufpassen und während der Pausen kühlen. Morgen ist Feiertag, dann kommen am Freitag oder Samstag meine weiteren zwei Kühldinger, damit ich "fließend" kühlen kann. Wenn ich damit bei der Schmerztherapeutin ankomme oder gar beim Orthopäden, umpf, ich muss eh einen anderen suchen. Der Bisherige hat ja selten was gesehen :lol:

Auf in den Kampf und nix übertreiben, sonst wirds alles kuriereren umsonst und schlimmer. Tschakka (oder so) :mrgreen:
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Kleines Mädchen
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 30.08.13, 22:50

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von Kleines Mädchen » 28.05.14, 19:21

Habt ihr schon mal Thai Tiefendruck Massage gemacht? Hab sie vor 1 1/2 Wochen gehabt und das war so genial. Konnte mich so gut wie seit Jahren nicht mehr bewegen und das auch mit weniger Schmerzen. Daran sieht man das vieles Muskulär bedingt ist, doch das ist auch nicht so besonders leicht zu beheben.


Als Psychisch abgestempelt wurde ich auch schon, hatte selber Depressionen und eine nicht allzuleichte Jugend und deswegen auch selber verletzt. Daher verdecke ich immer die Arme bei neuen Ärzten. Wobei die härte war eh der Operateur der mich so hinbekommen hat und dann behauptet hat ich würde mir das einbilden. Das ich mir einbilde das sich Knochen verschoben haben und nicht zusammen gewachsen sind. Ähm ja natürlich, hab schon eine verdammt starke Gedankenkraft ^^

Bin froh das ich jetzt meine Handvoll Ärzte habe, denen ich vertraue und auf die anderen hör ich nicht mehr.

Mal schaun wie die Hüfte morgen ist, haben heute mal keine Kräftigungsübungen gemacht. Nur gedehnt und gelockert, hoffe es ist dann besser als die letzten Tage.

lolle2006
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 508
Registriert: 05.10.06, 15:31

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von lolle2006 » 28.05.14, 19:49

Hallo,
ja bei mir mit dem Herzen ich hatte doch fast 39 Grad Fieber....bei einer Panikattacke kriegt man kein Fieber die hat ich auch nicht ich hatte dabei nicht mal angst mit dem Herzen.....aber alles angstbedingt....ich glaub den Ärzten eh nicht mehr viel.
Also das mit dem Bruch ist echt krass dass die denken den kann man sich einbilden.
Da hast du die gleiche Erfahrung gemacht wie ich.. schlimm

Ich hab ja auch nach dem KH einen Kardiologen gefunden der mich ernst nahm. Beim Orthopäden bin ich schon 14 Jahre. Da fing bei mir eben auch mit 22 an mit dem Rücken war da auf einer REHA. Abschlussgespräch mit dem Arzt ich soll Gesprächstherapie machen dann gehen die Rückenschmerzen weg. War danach bei meinem Orthopäden wo ich jetzt bin der hat mich gleich ins MRT geschickt damals. TENS Gerät bekommen.Und mir KG verschrieben. Mein Hausarzt damals sogar Tramadol.

Thai Tiefendruck Massage kenn ich nicht. Ist das teuer? Ich hab ja erst in 3 Wochen den Termin bei dem Physiotherapeuten will ja nur zu ihm. Ich weis auch nicht wie er das letzten Sommer hingebracht hat ich war da total schmerzfrei. Ich hab schon viele Physitoherapeuten kennen gelernt aber so gut hat das noch keiner hinbekommen. Deswegen warte ich jetzt auch.

Stimmt einen gelben Überweisungsschein brauchte ich zu den Therapeuten.
Für Ergotherapie muss man sich beim Arzt ein Rezept ausstellen lassen.
In der Ergo das Massagerät ich sag immer Bügeleisen dazu ( sieht für mich so ähnlich aus) habs mal Internet gegooglet. Kostet über 200 Euro das Ding hat auch einen speziellen Namen weis ich aber nicht mehr.
Mit den Verspannungen dass stimmt schon. Ich spann ja die Muskeln auch immer so arg an nach meinem Gefühl auch heut in der Ergo ich spann immer dagegen. Muss ich irgendwie lernen da bewusst die Muskeln los zu lassen.


@schnuffeldi
Jetzt die Hand auch noch. Ich hab dieses Jahr auch was geschafft mit der Hand. Ich hatte gekocht nimmt die Gewürzmühle drehe dran tat die Hand total weh und ist ganz dick geworden. Ging auch nicht weg bin ich zum Orthopäden der hat auch gesagt kühlen kühlen...hat auch geholfen das kühlen... mich kann man keine 5 Minuten alleine lassen..... :lachen:

aber stimmt es bringt nix ständig mit seinen Krankheiten zu beschäftigen da wirds oft nur noch schlimmer.


Ich schrieb das alles gerade im Liegen ich kann überhaupt nicht sitzen fühlt sich an das alle Wirbel weh tun. Werd morgen wieder ein bisschen etwas für den Rücken machen.

schnuffeldi
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1152
Registriert: 06.08.13, 13:05

Re: Erfahrungsaustausch gesucht bei chronischen Schmerzen

Beitrag von schnuffeldi » 28.05.14, 20:37

Also von einer "Thai Tiefendruckmassage" habe ich noch nie gehört. Gibts das auf Rezept oder ist das privat zu finanzieren? Und im Falle, dass es privat kostenpflichtig ist, wie teuer war das? Um mal ne "Hausnummer" zu haben.

"eingebildete Brüche" ist ja heftig , aber ein anderer Arzt müsste doch an Bildern etwas erkennen, was da nun los ist :?

Und nach einer Gesprächstherapie gehen Schmerzen weg? Dazu muss erstmal nacheislich der Bruch zu sehen sein, um dann sicherlich zu schlussfolgern, dass es nicht rein psychisch ist. Die Psyche spielt zwar überall rein, aber es hängt das eine vom andern ab. Oder wie der Herr "finanzielle Katasrophe" so schön zu meiner Bettnachbarin sagte und das zwei Schritte weiter verdrängt hat, dass zu einem gesunden Körper auch eine gesunde Seele gehört und andersrum. Hat ja Recht, aber auch ich habe ne Psyche, die er wohl...äh "vergessen" hatte.

Muskeln spannt man auch bei Schmerzen an und so schaukelt sich ja meist alles hoch. Schonhaltung, Schaden.

Also die Hand muss ja wieder in Ordnung kommen, die Füße auch :lachen: ich habe noch einen hellbraunen Streifen am Handgelenk, ne Dampfverbrühung vom Eierkocher :lol: wenn man so richtig konfus ist , passiert ne Menge. Im KH fragte man mich, ob ich mich unterm Armband (was man um das Handgelenk gewügt kriegt, nicht wasche. Habe gesagt, dass ich nur ganz knapp mit dem Lappen drunter komme mit vielTricksen. Dann zeigte die Pflegerin die Stelle und da hab ich ihr lahend gesagt, dass man daran ewig rubbeln kann, weil eine Verbrühung war.

Werd mich jetzt auch erstmal lockern, mir tun die Schultern weh, aber Tens sollte man ja nicht ewig anwenden, obwohl es da so guttut.

Tschakka ,na klar schaut man lieber vorwärts, ungern zurück. Also Ablenkung so gut es geht, aber auch sich drüber austauschen, was man in der oder der Situation so macht und wie es vielleicht anderen helfen könnte. Habe ja vieles durchprobiert, mit Pfeffiöl, mit Eisgel, Kältespray (selbst das war ein Witz). Also Kühlung an die Schmerzstelle pappen. :mrgreen:
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Antworten