ist dieser Fahrtweg sinnvoll?

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lalaabcde
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ist dieser Fahrtweg sinnvoll?

Beitrag von lalaabcde » 06.05.09, 16:05

Hallo,

habe jetzt mein Anerkennungsjahr zum Rettungsassistenten beendet und auch die Urkunde erhalten. Nun hab ich ein Job-Angebot bekommen, aber als Rettungssanitäter in der Notfallrettung, befristet bis 31.12. erstmal. Es ist eine Vollzeitstelle. Die Dienstzeiten sind so, dass man 18-20 Dienste im Monat hat. So, jetzt kommt das Problem: Ich wohne 100 Kilometer entfernt, also hin und zurück 200 Kilometer X 20 = 4000 Kilometer im Monat.
Die Fahrzeit liegt mit dem Auto bei 1,25 Stunden pro Strecke. Mit der Bahn ist die Strecke relativ schwer realisierbar (Dauer ca. 2 Stunden) und problematisch wenn Frühdienst.
Macht es Sinn sich für diesen Job zu interessieren oder wäre es sinnvoller sich bei einem Unternehmen für Krankentransporte zu bewerben welches zwar genauso weit weg ist, aber mit dem zug besser erreichbar ist?
Vielen Dank für eure Antworten !!

Land-Ei
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Beitrag von Land-Ei » 06.05.09, 19:38

4000 km im Monat machen ungefähr 400 € Fahrt/Spritkosten.
Einfach durchrechnen, ob Sie Sich das leisten können
.
Man kann es bei der Befristung bis Ende Dezember schon machen, aber wenn es eine Vollzeitstelle ist, dann wäre ein Umzug sicherlich sinnvoller.

Aber solange Probezeit und Befristung besteht, würde ich pendeln.

Und dann bleibt da noch die Frage nach: Krankentransport oder Notfallrettung, was ist Ihnen denn lieber?

Viele Grüße,
Land-Ei

lalaabcde
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Beitrag von lalaabcde » 06.05.09, 19:46

mir ist natürlich notfallrettung lieber, ein umzug kommt dafür für mich aber nicht in frage.
mich würde auch interessieren wie sich andere entscheiden würden in dieser situation.....also von der sache her hat man ja zu guter letzt wenn man den sprit abrechnet, nicht mehr als arbeitslosengeld.

Erik Eichhorn
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Beitrag von Erik Eichhorn » 06.05.09, 19:52

Kommt drauf an, was man will ;-)

Wer diesen Beruf erlernt hat weil er Freude hat, freut sich über das bisschen mehr als ALG und über eine Lücke weniger im Lebenslauf. Das dürfte dann bei einer Stellensuche in Wohnortnähe äusserst hilfreich sein.

Mein Tip: Lassen Sie den Personalchef diesen Thread NICHT sehen, denn Ihre Motivation auch als RA arbeiten zu wollen, erscheint mir aus der Ferne betrachtet eher dünn ;-)

Nichts für ungut. Viel Glück bei der Stellensuche !
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lalaabcde
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Beitrag von lalaabcde » 06.05.09, 20:27

Erik Eichhorn hat geschrieben:Kommt drauf an, was man will ;-)

Mein Tip: Lassen Sie den Personalchef diesen Thread NICHT sehen, denn Ihre Motivation auch als RA arbeiten zu wollen, erscheint mir aus der Ferne betrachtet eher dünn ;-)

!


Diese aussage ist absoluter Schwachsinn. Erstmal hat der Personalchef selbst gesagt das es ein ziemlich weiter Weg ist und ich mir das gut überlegen soll und zweitens bin ich durchaus bereit, einiges dafür auf mich zu nehmen. Aber draufzahlen will ich natürlich auch nicht, um in der Notfallrettung arbeiten zu können.

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Beitrag von Erik Eichhorn » 06.05.09, 20:44

Diese aussage ist absoluter Schwachsinn.


Das lasse ich mal unkommentiert so stehen ... ;-)

Erstmal hat der Personalchef selbst gesagt das es ein ziemlich weiter Weg ist und ich mir das gut überlegen soll und zweitens bin ich durchaus bereit, einiges dafür auf mich zu nehmen. Aber draufzahlen will ich natürlich auch nicht, um in der Notfallrettung arbeiten zu können.


Ich als Personalchef, hätte mich auch so ausgedrückt. Man will ja diplomatisch sein. Und nochmals: Wenn abzüglich Mehraufwand für Anfahrt usw. mehr herauskommt, als das derzeitige ALG würde ICH den Job annehmen. Sie gewinnen Erfahrung für sich und vermeiden eine unschöne Leerzeile im Lebenslauf für die nächste Bewerbung ganz in Ihrer Nähe. Thats it.
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Beitrag von Izzy » 07.05.09, 00:05

Außer Umzug oder Pendeln gäbe es ja noch Plan C und D:

C: Unter der Woche zur Untermiete wohnen. Ich denke Ein Zimmer mit Kochstelle sollte reichen bis sich ein Umzug lohnt. Das stellt sich ja recht schnell heraus.
D: Stichwort Mitfahrzentrale...
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