Instabile Angina pectoris und Ionenkanaldefekt / Behandlung?

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Janna Emilia
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Beitrag von Janna Emilia » 25.10.10, 17:50

Hallo downcase,
auch, wenn das letzte posting schon ine Weile her ist, wollte ich nochmal schreiben, was sich inzwischen so getan hat und was die weitere diagnostische Abklärung zu Tage gefördert hat...

Belastungs-EKG: reduzierte Leistung (Abbruch bei 80W) wegen angina pectoris Beschwerden & T-Negativierung, Blutdruck in früher Erholungsphase leicht abgefallen (von 100/70 auf 90/60), steiler Herzfrequenzanstieg (Spitzenwert 202 Schläge/min)

Echo: Mitralklappenprolaps, physiologische Insuffizienz,

Langzeit-EKG: QT-Zeit 440ms, vereinzelt Salven, unendlich viele SVES (50-70 pro Stunde) und Asystolien (2,5-3sec), regellose Sinusarrythmie

Blubild: NT pro BNP erhöht

Molekulargenetische Untersuchung läuft...bleibt eigentlich nur das Warten auf ein Ergebnis, wobei das ja auch nur eine 70%ige Trefferwahrscheinlichkeit hat und noch eine ganze Weile dauern kann (mir wurde gesagt mehrere Monate)

Ein paar Sachen finde ich aber komisch, zum Beispiel der erhöhte BNP-Wert, obwohl laut Echo meine Pumpfunktion normal ist(75%)
Und die Sinusarrythmie, die ich vor zwei drei Jahren noch nicht hatte
Laut Kardiologen habe ich auch immer extrem lange Pausen nach den Extraschlägen,sie meinen, es kann durchaus passiert sein in der Vergangenheit,dass zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt der Herzaktion eben nochmal ein Extraschlag eingefallen ist und dass dann gefährliche Rythmusstörungen ausgelöst hat.
Die Frage ist aber auch, warum ich AP-Beschwerden habe (auch in Ruhe) in meinem Alter und ohne Bluthchdruck oder hohe Cholesterin-Werte oder so...

Viele Grüße,
Janna

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