100 Minuten MRT trotz unbekanntem Metall?

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LisaL
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100 Minuten MRT trotz unbekanntem Metall?

Beitrag von LisaL » 24.07.19, 09:52

Guten Tag,

2001 wurden mir bei einer minimal invasiven Thymektomie offenbar mindestens 7 Metallklammern (je 1 cm) in den Brustkorb eingebracht, wovon ich nichts ahnte. Ich entdeckte dies kürzlich beim Betrachten eines Röntgenbilds. :shock:
Über einen Zeitraum von 15 Jahren waren weder Röntgen noch MRT notwendig. Obwohl diverse Metallallergien vorliegen sind mir in dieser Zeit keine Beschwerden in dem Zusammenhang aufgefallen.


Dies änderte sich, nachdem 2017 in einer Klinik eine MRT der Beine durchgeführt wurde. Diese erfolgte wohl in Sedierung, es existiert ein "Anästhesieprotokoll MRT". Da die Metallteile auf dem Röntgenbild davor deutlich sichtbar sind, wundert mich dass ich nicht gefragt wurde, um welches Metall es sich handelt. Theoretisch hätte es mir bekannt sein können.

Bei Ratlosigkeit der Ärzte -inzwischen lag ich auf der ITS- wurde ich in die Klinik verlegt, wo 2001 die Thymektomie stattfand. Nachdem hier eine Thorakotomie erfolgte (u.a. durch den Chirurgen, der bereits 2001 operiert hat) wurde eine weitere MRT, diesmal in Vollnarkose durchgeführt. Eine Phobie liegt nicht vor. Auf den inzwischen 16 Röntgenbildern vom Thorax musste doch irgendjemand das Metall gesehen haben?

Statt wie angekündigt 30 Min. lag ich laut CD über 100 Min. im MRT, der Grund ist mir nicht bekannt. Um es kurz zu sagen, die Schmerzen im Brustkorb waren danach trotz massivem Schmerzmitteleinsatz höllisch. Warum die MRT so schmerzhaft war konnte nicht beantwortet werden. Meine Frage ob innerliche Verletzungen vorliegen (so fühlte es sich an) wurde verneint.

Aufgrund der nach einem Jahr noch vorhandenen Schmerzen in Oberbauch und Brustkorb riet mir die Hausärztin Anfang 2019 zu einer weiteren MRT, dies sei weniger schädlich als eine CT. Von dem Metall wussten weder sie noch ich etwas. Dass sich nach dieser MRT die Schmerzen stark verschlimmerten hielt ich bisher für einen Zufall.


:?: Kann sich das Metall besonders in der 100- Min- MRT so erhitzt haben, dass Gewebe Schaden genommen haben?

:?: Wären die Schäden in einer CT mit Kontrastmittel sichtbar?

:?: Wird durch Vorher/Nachher Aufnahmen sichtbar, ob die Klammern gewandert sind, eventuell nun an einer riskanten Stelle liegen?


Zu allem Überfluss scheint es, als habe der Chirurg 2001 seine 3 Initialien in meinen Brustkorb eingraviert, hier bin ich mir allerdings nur zu 95 % sicher, nach mehr als 15 Jahren sieht es aus wie ein leicht ausgefranstes Tattoo.

Freundliche Grüße, Lisa L

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