Blickkontakt in der Verhaltenstherapie

Moderator: DMF-Team

Antworten
patient2018
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 1
Registriert: 15.08.18, 20:56

Blickkontakt in der Verhaltenstherapie

Beitrag von patient2018 » 15.08.18, 21:03

Hallo,

ich muss euch das jetzt mal fragen...
ich mache seit 3 wochen eine verhaltenstherapie. mein psychotherapeut starrt mir ununterbrochen in die augen, richtig tief. es ist extrem unangenehm, dass ich dem so gar nicht stand halten kann. ich schaue überall hin, nur nicht zu ihm. besonders bei sehr unangenehmen und intimen Themen. Hat jemand eine Erklärung weshalb der Therapeut das macht? ich habe das Gefühl durchlöchert zu werden. er verunsichert mich total damit und ich kann mir nicht vorstellen, dass es das ist was er damit erreichen möchte.

wäre euch dankbar über Antworten. Vielen Dank im Voraus.

Humungus
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 5052
Registriert: 10.09.07, 13:30

Re: Blickkontakt in der Verhaltenstherapie

Beitrag von Humungus » 24.08.18, 08:27

Eigentlich ist es üblich, dass man während eines Gesprächs Blickkontakt hält. Kann es sein, dass Sie ein Verhalten als unangenehm empfinden und der Therapeut dies nicht weiß? Sie sollten mit dem Therapeuten über Ihre Gefühle reden.
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

Muppet
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 4367
Registriert: 10.01.07, 16:48

Re: Blickkontakt in der Verhaltenstherapie

Beitrag von Muppet » 24.08.18, 08:43

Hallo,
Es kann einfach konzentration sein. Es ist ziemlich schwierig alles aufzunehmen. Ich merke ich mache das auch manchmal und zwinge mich immer wieder wegzuschauen, ohne Desinteresse zu zeigen.
Diese Blickkontakt wird in der Ausbildung angelernt.

Gruss
Muppet

Antworten