Berufsunfähigkeitsversicherung

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Ductus
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Berufsunfähigkeitsversicherung

Beitrag von Ductus » 13.02.16, 09:54

Guten Tag,

es geht um das leidige Thema Berufsunfähigkeitsversicherung im Zusammenhang mit Psychotherapie
Ich habe mich aus relativ "marginalen" Gründen dazu entschlossen eine Verhaltenstherapie zu beginnen und hatte bis jetzt die ersten fünf Gespräche. Der Therapieantrag ist bislang noch nicht an die Versicherung geschickt worden.
Meine Frage: Ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, oder kann ich nachträglich noch die 5 Stunden aus eigener Tasche bezahlen und die KV "vergisst" das Thema, so dass ich noch eine BU abschließen kann ?

VG

scubagirl
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Re: Berufsunfähigkeitsversicherung

Beitrag von scubagirl » 02.03.16, 16:50

Hallo Ductus,

verstehe deine Frage nicht ganz... :oops: Ich kann nur sagen, daß die ersten 5 Gespräche als Probetermine mit der Kasse abgerechnet werden. Du darfst mehrere THerapeuten "ausprobieren". Erst nach diesen 5 Stunden wird in der Regel ein Antrag gestellt.

Timmie2
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Re: Berufsunfähigkeitsversicherung

Beitrag von Timmie2 » 02.03.16, 19:53

Unabhängig davon ob die KV das Thema "vergisst" oder nicht ist der Versicherte bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet. Eine Psychotherapie zu verschweigen kann unter Umständen den Versicherungsschutz kosten.

JohannD
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Re: Berufsunfähigkeitsversicherung

Beitrag von JohannD » 10.06.16, 13:38

Unabhängig davon ob die KV das Thema "vergisst" oder nicht ist der Versicherte bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet. Eine Psychotherapie zu verschweigen kann unter Umständen den Versicherungsschutz kosten.
Da muss ich Timmie2 recht geben, du solltes deinen Versicherer informieren, sofern du eine entsprechende Diagnose bekommst und über einen längeren Zeitpunkt in Bahandlung gehst - andernfalls ist es doch lediglich eine Beratung gewesen. Glaub das größte Problem der versicherer mit solchen therapien ist das es ein nicht leicht einzuschätzendes Risiko ist. Wenn du dich informierst und die Frage stellst: Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Dann stößt du immer wieder auf den Begriff Risikoprofil, kannst du hier nachlesen. Damit wird das Risiko abgeschätzt. Das Risiko eines hinkenden Beines ist beispielweise relativ leicht abzuschätzen, bei einer psychischen Erkrankung ist das leider nicht so leicht. Darauf reagiert jeder anders. Aber in deinem Fall ist doch noch alles gut.
verstehe deine Frage nicht ganz... :oops: Ich kann nur sagen, daß die ersten 5 Gespräche als Probetermine mit der Kasse abgerechnet werden. Du darfst mehrere THerapeuten "ausprobieren". Erst nach diesen 5 Stunden wird in der Regel ein Antrag gestellt.
So sehe ich das auch: Erst wenn du eine längere Beratung antrittst würde ich auch alle notwendigen Stellen darüber informieren. Probieren ist schließelich kein therapieren. Erst wenn du dich längerfristig entscheidest das zu tun würde ich es auch machen. Und wenn die Therapie wirklich notwendig ist - dann mach sie. Aufgeschobene probleme sind keine guten Probleme.

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