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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Inkompetenz in der Psychiatrie, Gutachten usw.
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BeitragVerfasst: 05.07.18, 20:43 
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Beiträge: 26
Mir ist aufgefallen, dass dieser Bereich, die Psychiatrie und die dazu gehörigen Gutachten, extrem schlecht sind. Es ist ohne weiteres möglich, dass man simuliert und die Ärzte halten einen für krank. Schlimm wird es, wenn jemand sich nur etwas auffällig verhält oder man es jemanden nur unterstellt (was man angeblich gesagt oder getan haben soll was sich dann als Lüge heraus stellt). Zum Beispiel wird man für krank gehalten, wenn man sich dunkel anzieht. Dabei läuft jeder 3te so rum, weil die Klamottenläden eben kaum alternativen anbieten. Wenn man das Alter seiner Großeltern falsch schätzt ist man auch definitiv krank. Und genau solche Dinge werden in Gutachten oder auch in Arztterminen gemacht. Und der Knaller ist ja, wenn man sagt man glaubt an Gott ist man fast schon so gut wie in der Psychiatrie, weil man ihm leicht unterstellen kann, dass er akut psychiotisch ist, bzw. die Psychiater halten Milliarden Menschen für krank.


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BeitragVerfasst: 10.07.18, 15:59 
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Registriert: 07.09.14, 22:15
Beiträge: 314
Hallo,

naja, ganz so einfach ist es ja nun auch wieder nicht. Wenn man dem ganzen Berufsstand mit solchen negativen (Vor-)Urteilen entgegentritt, werden Mechanismen der "konfirmativen Informationssuche" und der "selbsterfüllenden Prophezeiung" wirken, die für schlechte Erfahrungen praktisch garantieren.

Natürlich kann man über Diagnosekriterien und fachlich ungeeignete Einzelpersonen diskutieren, ebenso über qualitativ schlechte Gutachten und die Replikationskrise vieler bislang als unantastbar geltenden psychologischen und psychiatrischen Theorien. Eine Pauschalverurteilung ist hier aber kontraproduktiv, da sie jeglicher wissenschaftlicher Aufarbeitung entgegen steht.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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BeitragVerfasst: 10.07.18, 18:02 
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Registriert: 10.01.07, 17:48
Beiträge: 4251
Hallo,
Da ist einiges Quatsch. Viele Psychiater und Psychologen ziehen sich dunkel an und halten nicht Patienten dafür für krank. Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Meiner Patienten sind meistens bunter als ich angezogen.

Ob jemand gläubig ist oder nicht ist seiner Sache. Ich stufe es als krank ein, wenn jemanden sich für Gott hält (Schizophrenie, Bipolar) oder magisches Denken hat (der Macht Autos ein und auszuschalten oder zu kontrollieren, dass alle rot anziehen z.B.).


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BeitragVerfasst: 15.07.18, 10:07 
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Registriert: 16.05.15, 13:23
Beiträge: 26
Ich erzähle nur von Dingen die wirklich passiert sind. Ein Gutachten wurde offensichtlich von einem kranken Psychiater geschrieben in dem er den Begutachteten kein einziges mal richtig wieder gegeben hatte. Beispiel Begutachteter gibt unter Hobbys an, Menschen kennen lernen und Counter Strike spielen, Psychiater schreibt, Mädchen und Waffen. Und das sind weiß Gott keine Einzelfälle. Die Summe der Totalversager an Ärzten und andere Berufsgruppen die damit zu tun haben, die ich kennengelernt habe, gehen bereits in den zweistelligen Bereich. Bisher habe ich gerade mal 1nen Arzt gefunden der wenigstens ein bisschen gut war, weil er die Patienten nicht sofort wegsperren lässt, wenn sie ihren Glauben an die Menschheit völlig verloren haben.

Ich habe noch andere Gutachten gelesen. Unfassbar was da für Fehler gemacht werden wo raus man dann schließt, dass der Begutachtete dann krank ist. Und das beste, die Ärzte sind unanfechtbar, es ist so als hätte Gott persönlich dieses Gutachten geschrieben. Das Argument ist dabei immer, dass sie qualifiziert dafür sind. Dass man aber in Gutachten auch immer gerne die Aussagen von nicht qualifizierten Personen mit aufnimmt aus denen der Arzt auch ableitet ob man krank ist oder nicht, ist plötzlich wieder ok. Das nennt man schizophren. Wir reden von Aussagen wie, "hat sich zurück gezogen", "hat sich merkwürdig verhalten" bzw. alles Aussagen die nach ihrer eigenen Argumentation zur folge nur der Arzt hätte entscheiden können, ob das wirklich so ist.

Und die Sache mit Gott ist noch lange nicht alles. Unter den vielen Fällen (Ärzten) die ich kennengelernt habe gab es tatsächlich mindestens einen Fall, wo ein Arzt einen Menschen wegsperren lies, weil dieser an Gott und damit auch zwangsläufig an das Übernatürliche glaubte und dabei von der einen oder anderen Erfahrung berichtete die er sich persönlich nicht anders erklären konnte. Man ist auch nicht sicher, wenn man sagt man glaubt an philosophische Sachen wie, man hält die Welt nur für eine Illusion des Gehirns oder ähnliches. Und von Beweisen wollen Ärzte sowie so nichts hören, selbst wenn man tatsächlich liefern kann. Es ist schon ein Wunder, wenn ein Arzt sich mehr als 30 Sekunden für eine Diagnose nimmt.


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BeitragVerfasst: 16.07.18, 13:03 
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Registriert: 16.05.15, 13:23
Beiträge: 26
Heute habe ich einen weiteren Fall kennengelernt. Dort hat ein Arzt einen Patienten unterstellt er wäre krank, weil er arbeitslos war, obwohl er laut Gutachten noch lange vor der Arbeitslosigkeit für Psychotisch gehalten wurde. Angeblich hat dieser Patient auch während des Gespräches unlogisch argumentiert, aber der Arzt lies sich nicht einmal auf eine kurze Darlegung ein wie er darauf kommt. Dann stellt sich heraus, dass der Arzt mehrere Logikfehler gemacht hat. Jetzt darf der Patient sich fürchten, dass demnächst die Polizei vor seiner Haustüre steht, weil dieser Arzt ihn dafür wegsperren lassen kann.


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BeitragVerfasst: 16.07.18, 13:40 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11744
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
soll man das alles glauben, was Sie uns so berichten?

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 16.07.18, 17:13 
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Registriert: 16.05.15, 13:23
Beiträge: 26
Auch hallo. Also sofort wieder die Unterstellung das alles nur gelogen ist. ;)
Was ist, dann mit den vielen Fällen die von anderen Leuten berichtet werden? Die Lügen auch alle? Vor allem, dass ist ja der Standart, alles was ich sage ist immer gelogen. Dann noch schnell die Kommunikation verweigern und die Waffengewalt durchsetzen (Polizeit, Millitär usw.).
Ich konnte unzählige male aufzeigen, dass andere lügen. Nur ich sage immer die Wahrheit. Dennoch sind die ganzen Lügner unanfechtbar und mir wird weiter unterstellt, dass ich nur immer zu lüge. Beweise interessieren keinen, es ist schon ein Wunder, wenn solche Leute (Psychiater, usw.) überhaut ganz kurz, also mit wenigen Sätzen, mit einem reden selbst, wenn man gezielt eine Anfrage macht für ein etwas längeres Gespräch, man wird einfach abgewimmelt, wenn es um deren Versagen geht.


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BeitragVerfasst: 16.07.18, 20:05 
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Beiträge: 4251
Man kann nur Psychotiker "wegsprerren", wenn sie eine akutes Gefahr für sich oder andere darstellen. Und auch oft dann nicht.
Ich habe versucht einer Akutpsychotiker mit 4 lebensbedrohliche Vorfälle innerhalb 2 Wochen zwangseinweisen zu lassen. Ging nicht. Das Eigengefahr trotz 3 Aufenthalte auf der Intensivstation hat nicht ausgereicht.


So leicht geht es nicht. Derjeniger muss quasi mit Messer in der Hand dastehen und die Polizei eindeutig und ernsthaft bedrohen/angreifen. Dann kommt es vielleicht zur Zwangseinweisung, aber oft nur für 24 oder 72 Stunden. Danach können sie sich wieder entlassen. Es braucht eine richterlichen Beschluss.


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BeitragVerfasst: 16.07.18, 20:06 
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Du übertreibst masslos.


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