Privater Kontakt nach Ende der Behandlung?

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ich_hier
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Privater Kontakt nach Ende der Behandlung?

Beitrag von ich_hier » 06.08.09, 20:35

Hallo,

ich habe nach Beendigung einer psychotherapeutischen Behandlung privat gelegentlichen brieflichen Kontakt zu meiner ehemaligen Therapeutin. In ihrer letzten Post fragte sie nach einem Treffen - einfach so bei einem Kaffee oder so ...

Ist sowas verwerflich? Sollte man das besser lassen? ...ach, ich bin weiblich, nur zur Info. :wink:

Liebe Grüße...

the ghost of elvis
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Beitrag von the ghost of elvis » 07.08.09, 09:49

Wenn, dann müßte sich die Therapeutin diese Fragen stellen.
Von deiner Seite, wenn es dir Spaß macht oder du Interesse an einem solchen Treffen hast, spricht nichts dagegen. Da es sich um eine TherapeutIN handelt, hat sie vermutlich auch keine Hintergedanken. Es sei denn, sie wäre les.... (hattest du den Eindruck?) oder will dir etwas verkaufen. Aber das müsstest du nach diversen Sitzungen eigentlich gut einschätzen können, ob du ihr so etwas zutraust.
Viele Grüsse,
Elvis

ich_hier
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Beitrag von ich_hier » 07.08.09, 18:00

Nein, des Eindruck hatte ich nicht. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Ich weiß nur nicht genauo, ob das so von Vorteil ist eine dreijährige Therapiebeziehung nun ins private übergehen zu lassen ... :roll:
Ist man nicht geneigt, wieder therapeutische Gespräche zu führen? Passiert das nicht automatisch? Ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, Small Talk mit ihr zu führen obwohl ich sie sehr nett finde. :oops: :roll:

Göttliche
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Beitrag von Göttliche » 07.08.09, 18:58

Hallo ich_hier,

deine frage ist sehr interessant, aber gar nicht so ungewöhnlich.

ich kenne sehr viele menschen, welche nach beendigung einer behandlung mit dem arzt/therapeuten privat befreundet sind. dies läuft dann aber echt nur noch auf einer privaten ebene, also ist dann mit keiner behandlung mehr verbunden. weil (warum das so ist, keine ahnung, habs so aber von vielen gehört) viele ärzte behandeln nicht im freundes/familienkreis.

ich_hier hat geschrieben: Ich weiß nur nicht genauo, ob das so von Vorteil ist eine dreijährige Therapiebeziehung nun ins private übergehen zu lassen ... :roll:


für mich persönlich (als patient) wäre das auch nicht okay , auch nicht vorstellbar. ich würde mir einen guten arzt/therapeuten.... lieber als arzt behalten wollen. man kann ja immer mal wieder wem brauchen, auch wenn man fürn augenblick gesund ist.


ich_hier hat geschrieben:
Ist man nicht geneigt, wieder therapeutische Gespräche zu führen? Passiert das nicht automatisch? Ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, Small Talk mit ihr zu führen obwohl ich sie sehr nett finde. :oops: :roll:


ich gehe öfters zu stammtischtreffen, da sind auch sehr oft psychologen bei. ja, es ist echt möglich, auch mit ihnen NUR small talkgespräche zu führen. die psychologen lassen sich gar nicht auf andere gespräche ein. sie können sehr gut abblocken, wenns ins berufliche/therapeutische geht.

daher musst du deswegen keine angst haben, wenn deine therapeutin echt nur normale small talkgespräche will, wird sie das steuern können. bzw. dir deutlich sagen, was erlaubt, was nicht.

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