Never ending stories...

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Blaubärchen
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Never ending stories...

Beitrag von Blaubärchen » 18.01.09, 12:38

Hallo,

mich plagt im Moment folgendes:

Ich hatte fünf Jahre lang mit einer Unterleibssgeschichte zu tun, wo ich bei zwei behandelnden Ärzten irgendwann das Gefühl hatte, dass die Luft raus ist und dass sie keine Lust haben, weiter mit mir Ursachenforschung zu betreiben und Therapieversuche zu unternehmen. Irgendwann hatte ich dann ein Arztgespann, welches mir helfen konnte. Das Thema ist abgeschlossen.

Dann hatte ich einen recht schweren Unfall. Mir wurde ziemlich schnell gesagt, dass dies nach Verheilung so gut wie keine Probleme mehr bereiten sollte. Doch nun ist es so, dass da doch für mich massive Schmerzen und Einschränkungen vorhanden sind.

Mein behandelnder Arzt ist an sich sehr bemüht und probiert tapfer eine Therapieoption nach der anderen mit mir durch. Die Erfolge sind aber kläglich und meist nur temporär. Und das ist auch mein Problem: Ich würde auch gern mal sagen: "Das hat mir jetzt geholfen, das ist gut". Aber da ist nichts. Ich habe immer das Gefühl, dass meine Antwort "hilft nicht" undankbar beim Arzt ankommt. Und das steigert sich dann von Mal zu Mal.

Da die THerapien nicht helfen, zweifle ich so langsam auch an der Diagnose. An sich möchte ich den Arzt nicht wechseln, ich würde nur gern mal einen anderen nach seiner Meinung fragen. Nur wie tun... Soll ich das dem behandelnden Arzt einfach sagen? Eigentlch denke ich, dass nur wer den Wunsch nach Zweitmeinung respektiert uach der richtige Arzt für mich sein kann. ABer ich kann den jetzigen da nicht so einschätzen und von dem was er so alles für mich tut möchte ich ihn auch nicht "verlieren" oder einfach nur verärgern.

Gibt es hier Forumsteilnehmer mit ähnlichen Sorgen/Gedankengängen? Würde mich sehr über Anregungen bzw. Erfahrungswerte freuen.

Viele Grüße
Blaubärchen

SusanneG
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Beitrag von SusanneG » 18.01.09, 13:49

Da hab ich mir noch nie groß Gedanken drum gemacht.

Wenn ich eine Zweitmeinung brauchte, dann hab ich die eingeholt.
Allerdings hab ich da auch nie groß gefragt, warum auch?

Ich habe meine (objektiven) Vorbefunde zusammengekramt und bin zum Doc.
Hab alles vorgelegt und nach dessen Meinung gefragt.

So hab ich meine behandelnden Ärzte gefunden, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Eine Garantie für eine richtige Diagnose, eine helfende Therapie kann die niemand geben!

Und ich hab gelernt, manches muss man auch einfach annehmen könne und damit leben lernen.

Susanne

error6
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Beitrag von error6 » 18.01.09, 17:20

Ich habe es ähnlich gehalten.
Habe mir ein KH `rausgesucht, welches speziell mit meinem Fall Erfahrung hatte und habe
um eine Überweisung gebeten. Dann ab zur ambulanten Untersuchung und das war`s.
Nicht großartig erklärt weshalb, warum. Das weiß der HA auch so, da fragt er nicht nach.
:) error6

Blaubärchen
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Beitrag von Blaubärchen » 18.01.09, 19:40

Vielleicht mach ich mir auch zuviele Gedanken. An sich möchte ich auch gar nicht wechseln. Mit der Betreuung an sich bin ich ja zufrieden. Ich denke, dass ein anderer vielleicht einen anderen Ansatz hat und dadurch heraus finden kann, woran mein Problem hängt.

Undi mmer und immer wieder mit dem gleichen Problem aufschlagen... Das ist für Euch kein Problem?

VG
Blaubärchen

Susanne.Reuter
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Beitrag von Susanne.Reuter » 18.01.09, 20:42

Wenn das Problem noch besteht, dann kann man ja nichts anderes tun als immer wieder dranzubleiben. Du machst das ja nicht aus Langeweile, oder?

Bei mir war es so, dass zunächst die Ursache der Beschwerden unklar war. Ich musste zu versch. Fachärzten, es wurden verschiedene Dinge -ich sag jetzt mal- probiert. Manchmal war ich auch ein bisschen verunsichert o. verzweifelt, weil ich Angst hatte, dass mir das als Einbildung ausgelegt werden könnte.

Aber letztendlich ist es doch so, dass es für manche Dinge versch. mögliche Ursachen geben kann. Und man muss manchmal einfach in verschiedene Richtungen schauen und verschiedene Sachen versuchen. Und alle möglichen Dinge abklären. Das dauert dann etwas und ist mühsam.

Und es kann wirklich sein, dass ein zweite Meinung weiter hilft. Weil der "neue" Arzt da dann vielleicht anders rangeht.

Susanne

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